Was Ist Ein Etf - Portal hrvatskih arhitekata

Was Ist Ein Etf

Was Ist Ein Etf

Was genau ist ein ETF?

Häufige Fragen zu ETFs – Die Abkürzung steht für Exchange Traded Funds. Übersetzt heißt dies börsengehandelter Fonds. ETFs sind simpel aufgebaut. Ein Indexfond ist eine Sammlung einzelner Wertpapiere, die einen Aktienindex nachbildet. Mit einem einzelnen Wertpapier können Sie so in einen ganzen Markt investieren.

Was ist der Unterschied zwischen Aktien und ETF?

In ETFs oder lieber in einzelne Aktien investieren? – Viele Anlegerinnen und Anleger stellen sich die Frage, ob sie lieber in oder in einzelne investieren sollten. Beide Anlageformen haben ihre Vor- und Nachteile. Deshalb ist es wichtig, die Unterschiede zwischen Aktien und ETFs zu verstehen, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

ETFs: Exchange Traded Funds sind Indexfonds, die an der Börse gehandelt werden. ETFs bilden die Wertentwicklung eines zugrundeliegenden Index passiv nach, was nur geringe Kosten verursacht. Ein weiterer ist, dass ETFs die Rendite eines Marktes zum Ziel haben. Aktien: Eine Aktie verbrieft den Anteil an einem Unternehmen. Mit dem Kauf von Aktien, wirst du zur Miteigentümerin bzw. zum Miteigentümer des Unternehmens. Damit hast du oft auch Anrecht auf eine Gewinnausschüttung (Dividende) und ein Stimmrecht. Aktienfonds: Aktiv verwaltete Fonds sind ein Bündel aus Wertpapieren – in diesem Fall von Aktien. Ein Fondsmanagement versucht durch die aktive Auswahl von Aktien den Markt zu übertreffen, was allerdings mit höheren Gebühren verbunden ist.

Was ist der Unterschied zwischen ETFs und Aktien? Der Unterschied zwischen ETFs und Aktien besteht darin, dass Aktien Wertpapiere sind, die einen Anteil an einem Unternehmen darstellen. ETFs sind hingegen Körbe von verschiedenen Vermögenswerten, wie z.B. Im Gegensatz zum Kauf einer einzelnen Aktie, haben Anlegerinnen und Anleger mit ETFs die Möglichkeit, in hunderte oder sogar tausende Unternehmen gleichzeitig zu investieren. Durch die Investition in zahlreiche Titel ist das diversifiziert und damit meist geringer.

ETFs Aktien
Die Abkürzung ETF steht für „Exchange Traded Fund”, was sich in etwa mit börsengehandelten Indexfonds übersetzen lässt. ETFs können Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder sogar eine Kombination aus allen dreien enthalten. Ihre Preise werden durch den zugrunde liegenden Wert ihrer Vermögenswerte bestimmt. Aktien sind Eigentumsanteile an einem Unternehmen, die an einer Börse gehandelt werden. Wenn du also eine Aktie eines Unternehmens wie Apple kaufst, wirst du zur Miteigentümerin oder zum Miteigentümer. Aktionärinnen und Aktionäre werden damit meist auch bestimmte Rechte – wie z.B. ein Stimmrecht – zugetragen.

Wann lohnen sich Einzelaktien? Einzelaktien können sich für Anlegerinnen und Anleger lohnen, die gezielt in bestimmte Branchen oder Unternehmen investieren möchten und eine hohe Risikotragfähigkeit mitbringen. Besonders wichtig ist aber ein großes Maß an Zeit, welches für die Bewertung von Unternehmen, der näheren Beschäftigung mit dem Geschäftsmodell und dem Management sowie den Kennzahlen aufgewendet werden kann.

Um die breite Streuung, die ein ETF von Hause aus mitbringt, müssen sich Anlegerinnen und Anleger bei Einzelaktien allerdings selbst kümmern. Andernfalls würden sie Gefahr laufen, alles auf eine Karte zu setzen oder unnötige Klumpenrisiken einzugehen. Gerade letzteres kann schnell passieren, wenn Aktien ausgewählt werden, die in Korrelation zueinander stehen.

Das, zu wenig oder zu einseitig gestreut zu sein, ist weitaus geringer, dass sie passiv einen bestehenden Index abbilden. Allerdings lässt sich neben Welt-Aktien-ETFs auch in bestimmte ETFs, die individuelle Branchen, Themen oder Anlagestrategien, abbilden investieren. Überwache dein Portfolio und analysiere ETFs, Aktien, Fonds und Kryptowährungen mit der besten Börsensoftware – einfach und sicher.

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Anlegerinnen und Anleger müssen sich nicht zwingend zwischen Aktien und ETFs entscheiden. Schließlich kann das jeweilige Sparziel, die Risikotragfähigkeit oder der Anlagehorizont individuell sehr unterschiedlich sein. So verschieden die einzelnen Anlageformen und deren Eigenschaften auch sind, so können sie sich in vielen Fällen mitunter auch gut ergänzen.

  • Mit Blick auf den wird deutlich, dass es selbst professionellen Fondsmanagerinnen und Fondsmanagern, die Aktien aktiv kaufen und verkaufen um eine bessere Rendite als der Markt zu erzielen, meist nicht gelingt, ihre Vergleichs-ETFs langfristig zu schlagen.
  • Dennoch kann mit einer ein Welt-Aktien-ETF als Kern des Investments (Core) mit einem oder mehreren Satelliten aus Themen-ETFs oder einzelnen Aktien kombiniert werden.

So lässt sich von den Vorteilen aus beiden Welten profitieren, auch wenn höheren Chancen auch höhere Risiken gegenüberstehen. Die Anpassung der Gewichtung der einzelnen Bestandteile sollte daher der persönlichen Risikotragfähigkeit entsprechen. In jedem Fall gilt aber, dass sich Anlegerinnen und Anleger vor jeder Form der Geldanlage intensiv mit dieser beschäftigen und nur in das investieren, was sie auch verstehen. Franz Rieber, Head of Product extraETF.com Zwar fahren Anlegerinnen und Anleger mit weltweit gestreuten Aktien-ETFs langfristig meist besser – wer aber auf eigene Akzente und Themen beim Investieren nicht verzichten möchte, kann zusätzlich einzelne Aktien und Themen-ETFs in sein Portfolio aufnehmen.

Möchte ich ein höheres Risiko eingehen oder diversifiziert investieren? Wie lange möchte ich mein Geld anlegen und wie viel Zeit möchte ich investieren? Wieviele Erfahrungen an der Börse habe ich bereits gesammelt?

Ob ETFs oder einzelne Aktien für eine Geldanlage in Frage kommen, hängt also stark von den individuellen Zielen und der Risikobereitschaft der Anlegenden ab. In der folgenden Übersicht haben wir die Unterschiede zwischen ETFs und einzelnen Aktien komprimiert zusammengestellt:

ETFs Aktien
Anlagehorizont Mindestens 15 Jahre Unbestimmt
Diversifikation Bereits in sich diversifiziert Anlage in einzelne Unternehmen
Renditechancen ETFs bilden die Wertentwicklung der Indizes ab und entwickeln sich damit wie der Markt Anlegerinnen und Anleger versuchen den Markt zu schlagen
Risiko Aufgrund der Diversifikation wird das Risiko deutlich reduziert Höheres Totalausfallrisiko durch Konzentration auf Einzelwerte
Zeitaufwand & Vorkenntnisse ETFs sind auch für Anfängerinnen und Anfänger geeignet Der Vermögensaufbau mit einzelnen Aktien ist komplizierter und erfordert Vorkenntnisse
Kosten Die sind sehr niedrig. Daher eignen sich diese auch gut für den langfristigen Vermögensaufbau Durch den ständigen Kauf und Verkauf kann die Investition in einzelne Aktien sehr teuer werden

Ob das Investieren in ETFs oder einzelne Aktien besser ist, lässt sich nicht pauschal sagen, da beide Anlageformen spezifische Eigenschaften sowie ihre Vorteile und Nachteile haben. Zudem können die Ziele der Geldanlage, der Anlagehorizont und die Risikotragfähigkeit der Anlegerin oder des Anlegers individuell sehr unterschiedlich sein.

  1. Ein Argument für den Kauf einzelner Aktien besteht darin, dass Anlegerinnen und Anleger gezielt in ausgewählte Unternehmen investieren können.
  2. Der Vorteil von ETFs ist genau das Gegenteil: Diversifikation.
  3. Zwar ist auch mit Einzelaktien eine Streuung möglich, allerdings ist eine ähnlich breite Aufstellung wie bei ETFs, mit weit höherem Aufwand und mehr Kosten verbunden.

Mit der extraETF-Aktiensuche kannst du nach geeigneten Aktien für dein Portfolio suchen. Ich bin seit 2016 an Bord von extraETF. Ich habe schon eine Menge Erfahrung im Bereich ETFs sowie darauf basierender Anlagestrategien gesammelt. Seit 2022 leite ich den Bereich Products und bin für das Business Development, Data Analytics und unser Research verantwortlich. : In ETFs oder lieber einzelne Aktien investieren? – extraETF

Wie funktioniert das mit ETF?

Was ist ein ETF Sparplan? – Ein ETF Sparplan ist ähnlich wie ein Banksparplan. Du investierst monatlich Geld in einen ETF deiner Wahl, zum Beispiel 50 Euro. Der ETF bildet einen Börsenindex, wie zum Beispiel den DAX, ab. Abhängig von den Konditionen deines Brokers kannst du bereits mit einem Sparbetrag von 1 Euro im Monat sparen.

  • Neben der Möglichkeit, monatlich zu sparen, werden auch weitere Sparintervalle wie quartalsweise oder halbjährlich angeboten.
  • So kannst du auch mit einem kleinen Geldbeutel einfach in einen ganzen Markt investieren.
  • Wenn du frühzeitig damit anfängst, regelmäßig zu sparen, profitierst du zudem vom Zinseszinseffekt,

Welcher Broker ist bei ETF-Sparplänen der beste? Wir haben für dich das Sparplanangebot aller 17 Direktbanken ausführlich getestet. Hier ist das Ergebnis unseres ETF Sparplan Tests, Mit einem ETF Sparplan kannst du kostengünstig und automatisiert über einen längeren Zeitraum Vermögen aufbauen, ohne dich um jede einzelne Aktie kümmern zu müssen.

Welche Nachteile hat ein ETF?

Was sind die Nachteile von ETFs? – ETF-Anleger haben kein Stimmrecht auf Hauptversammlungen von Unternehmen. Bei Swap-ETFs kann der Tauschpartner pleitegehen. ETFs sind liquide und verleiten damit unter Umständen zum Zocken oder zu Panikverkäufen.

Wie viel Geld nach 10 Jahren ETF?

Welche Wertentwicklung erzielen globale Aktien-ETFs langfristig? Wenn Sie zehn Jahre lang mit einem ETF in den globalen Aktienindex MSCI World investiert haben, konnten Sie zwischen 2010 und 2020 eine durchschnittliche Rendite von rund 10 % erzielen.

Für wen lohnt sich ETF?

ETFs eignen sich grundsätzlich für alle, die bereit sind, die typischen Risiken an den Finanzmärkten einzugehen. Im Gegensatz zu Aktien, bei denen das Risiko an nur einem Unternehmen hängt, bieten ETFs den großen Vorteil der Diversifikation.

Sind ETFs wirklich so gut?

Wie sicher sind ETFs? – Im Vergleich zu Investitionen in einzelne Aktien gelten ETFs als risikoarm. ETFs sind passiv verwaltete Fonds, die einen Index nachbilden. Wenn Sie beispielsweise in einen ETF auf den DAX investieren, befinden sich darin Anteile von allen Unternehmen, die auch im DAX gelistet sind.

Steigt der DAX, steigt auch der Wert Ihres ETFs. Fällt der DAX, verliert auch Ihr ETF an Wert. Gerade große Indizes – wie der DAX oder der MSCI World – streuen das Anlagerisiko breit, da viele verschiedene Titel zum Index gehören. Bricht der Kurs bei einem oder mehreren der im Index enthaltenen Titel ein, wird das häufig dadurch ausgeglichen, dass andere Titel zum selben Zeitpunkt einen Kursaufschwung erleben.

Dadurch bieten ETFs eine gewisse Sicherheit. Trotzdem sind es natürlich an der Börse gehandelte Finanzprodukte. Und als solche bergen ETFs auch Risiken.

Was ist besser Fonds oder ETF?

Die Renditechancen von ETFs stehen deutlich geringen Gesamtkosten als bei aktiv gemanagten Fonds gegenüber. Zwar müssen ETFs unter anderem eine Kosten für die Lizenz bezahlen, die es braucht, um einen Index nachbilden zu dürfen. Bei Fonds entstehen jedoch allein durch das Fondsmanagement deutlich höhere Kosten,

Dazu gehören beispielsweise Verwaltungskosten, Kosten für die Verwahrung des Fondsvermögens, ggf. eine Performance Fee, wenn Fondsmanagerinnen und Fondsmanager bestimmte Renditen erzielt haben. Hinzu kommt der Ausgabeaufschlag für den Kauf von Fondsanteilen, der meist ca.5 % der Anlagesumme beträgt.

Auch Transaktionskosten, die beim Kauf und Verkauf von Aktien in einem Aktienfonds durch das Fondsmanagement anfallen, tragen bei Fonds zu den höheren Gesamtkosten bei. ETFs sind wesentlich kosteneffizienter, denn es gibt in der Regel keinen Ausgabeaufschlag, geringe Transaktionskosten und keine Kosten für Fondsmanagerinnen und Fondsmanager,

Durchschnittlich kann man für Fonds mit laufenden Kosten zwischen 1,5-2,5 %, teilweise sogar noch mehr im Jahr rechnen. Im Durchschnitt belaufen sich die Fondskosten auf 2,26 %. Bei ETFs und Indexfonds liegen die Kosten durchschnittlich bei 0,05 -1,0 %. Der ETF Robo weist Gesamtkosten von ca.0,48 % pro Jahr auf, der ETF Configurator kommt sogar nur auf Kosten von 0,43 % p.a.

Diese unterschiedlich hohen Kosten wirken sich auf die Renditen aus. Angenommen, ein Fonds und ein ETF erzielen 5 % Rendite, Abzüglich der Gesamtkosten könnte beim Fonds eine Rendite zwischen 2,5-3,5 % und bei ETFs von 4-5 % erzielt werden. Wir rechnen dieses Beispiel einmal durch, um den Unterschied der Rendite bei Fonds und ETFs deutlich zu zeigen.

Auf was muss man bei ETFs achten?

Was sind ETFs? – Ein ETF (Exchange Traded Funds) ist ein börsengehandelter Indexfonds – also eine Sammlung von einzelnen Wertpapieren – der einen bestimmten Aktienindex, z.B. den DAX nachbildet. Das heißt, ein ETF ermöglicht es Ihnen, mit einem einzigen Wertpapier in ganze Märkte zu investieren.

Chancen Risiken
Kosten und Transparenz: Da ETFs einen Index nachbilden, sind sie in der Regel kostengünstig und transparent. Passivität: ETFs werden nicht aktiv verwaltet. Im Falle negativer Entwicklungen greift daher kein Management steuernd ein.
Risikostreuung: ETFs bilden einen Index mit mehreren Wertpapieren ab. Diese Streuung mindert das Risiko gegenüber Einzelanlagen. Verlustrisiko: Die im ETF enthaltenen Wertpapiere unterliegen marktüblichen Schwankungen und können zu Verlusten führen.
Sondervermögen: Im Falle einer Insolvenz der ETF-Gesellschaft sind Kundeneinlagen als Sondervermögen getrennt. Anlegerrechte: Als ETF-Anlegerin oder -Anleger geben Sie Rechte an den ETF ab, z.B. das Stimmrecht für Aktien im ETF-Besitz.
Verfügbarkeit: ETFs sind an der Börse handelbar. So können Sie als Anlegerin oder Anleger kurzfristig über ihr Kapital verfügen. Jedoch kann es sein, dass beim Verkauf nicht der gewünschte Preis erzielt wird. Liquiditätsrisiko: Bei zahlreichen Verkäufen von Fondsanteilen kann es zu Liquiditätsengpässen in der Abwicklung der Aufträge kommen.

Was kostet ein ETF wirklich?

Analyse & Überblick der Gebühren – Im Unterschied von zu aktiven Fonds zeichnen sich ETFs durch äußerst geringe Kosten aus. Doch das volkstümliche Sprichwort „Was wenig kostet, ist wenig wert”, trifft definitiv nicht auf ETFs zu. Zwar fehlt ETFs ein aktives Fondsmanagement und sie bilden passiv einen zugrundeliegenden Index ab, um die Rendite eines Marktes zu erzielen.

Doch es sind besonders die Vorteile der niedrigen Kosten kombiniert mit einem geringen Risiko durch die breite Streuung von ETFs, die langfristig maßgeblich zu den signifikanten Renditen beitragen können. Die Kosten von ETFs können allerdings je nach ETF variieren und stellen u.a. auch deswegen ein wichtiges Auswahlkriterium dar.

Deshalb möchten wir im Folgenden die wichtigsten Begriffe näher erklären und zeigen, wie sich die Kosten von ETFs zusammensetzen und worauf Anlegerinnen und Anleger achten sollten.

Gesamtkostenquote (TER): Die TER stellt die jährlichen laufenden Kosten eines ETFs dar. Anders als der Name suggeriert enthält sie jedoch nicht alle Kosten. Total Cost of Ownership (TCO): Die TCO stellt die Gesamtkosten für den Kauf und den Besitz von ETF‑Anteilen dar. Diese können neben der TER, z.B. auch Ordergebühren oder Kosten für die Neugewichtung der Wertpapiere enthalten. Durchschnittliche Kosten: Die durchschnittlichen Kosten von ETFs liegen mit Blick auf alle Anlageklassen bei 0,37 Prozent pro Jahr (ohne gehebelte ETPs, Stand: 31.08.2022). Vergleich: Die laufenden Kosten von ETFs sind für gewöhnlich deutlich günstiger als aktive Fonds. Beispielsweise werden für Aktien-ETFs zwischen 0,04 und 0,95 Prozent pro Jahr fällig, während die jährlichen Kosten aktiv gemanagter Aktien-Fonds oft eher zwischen 1,5 und 1,8 Prozent liegen.

Was kosten ETFs? Die Kosten von ETFs ergeben sich im Wesentlichen aus der Gesamtkostenquote (TER), die bei Aktien-ETFs meist nur bei 0,04 bis 0,95 Prozent pro Jahr liegt und u.a. die Verwaltungsgebühren des ETFs enthält. Außerdem zeichnen sich viele ETFs für gewöhnlich durch niedrige Handelskosten und einen geringen Spread, als Differenz aus Kaufs- und Verkaufspreis, aus.

Weitere Kosten wie Depotführungsgebühren, Transaktionskosten und können ebenfalls fällig werden. Beim fällt, anders als bei vielen aktiven Fonds, weder ein einmaliger Ausgabeaufschlag an, noch wird beim Verkauf eine Rücknahmegebühr erhoben. Bei Online-Brokern, die meist nicht einmal eine Gebühr für die Depotführung verlangen, können ETFs zudem oft sehr günstig erworben oder gehandelt werden.

ETFs sind zudem deutlich kosteneffizienter als aktive Fonds, da u.a. die permanenten Umschichtungen unterbleiben, wodurch die Transaktionskosten auf ein Minimum reduziert werden. Welche Kosten kommen bei ETFs auf mich zu? Es gibt eine ganze Reihe von Kosten, die im Zusammenhang mit ETFs anfallen.

Die Total Expense Ratio (TER) gibt Anlegerinnen und Anlegern einen guten Überblick über die laufenden Kosten eines ETFs. Diese beinhaltet Verwaltungsgebühren, Depotgebühren, Lizenzgebühren und Vertriebskosten des ETFs. Darüber hinaus entstehen aber auch Kosten, die nicht in der TER aufgeführt sind. Das können beispielsweise Transaktionskosten oder zu zahlende Steuern auf Kapitalerträge sein.

Aber auch Swap-Gebühren für das Tauschgeschäft (Swap) können bei bzw. synthetisch replizierenden ETFs anfallen. Einen Überblick über die Kosten soll die folgende Tabelle geben:

Kosten Beschreibung
Bestandteil der Gesamtkostenquote (TER)
Verwaltungsgebühren Management- und Betriebskosten
Depotgebühren Kosten für das ETF-Depot
Lizenzgebühren Lizenzen für die Nachbildung des
Vertriebskosten Gebühren für die Vermarktung und den Vertrieb des Produktes (z.B. Broschüren, Börsenlisting)
Nicht Bestandteil der Gesamtkostenquote (TER)
Transaktionskosten Kosten, die bei der Umschichtung des ETF-Portfolios anfallen können (bspw. Spreads)
Swap-Gebühren Kosten, die bei synthethisch replizierenden ETFs für das Tauschgeschäft (Swap) zu zahlen sind
Wertpapierleihe-Erträge Erträge, die bei der Verleihung von Wertpapieren erzielt werden
Steuern auf Kapitalerträge Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent + Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent, der auf die Abgeltungssteuer erhoben wird + evtl. Kirchensteuer

Quelle: extraETF Research, Stand: 11/2022 Was ist die Total Expense Ratio (TER)? Die Total Expense Ratio (TER) gibt als Gesamtkostenquote über die jährlichen Kosten eines ETFs Auskunft. In der TER sind folgende Kosten enthalten:

Verwaltungsgebühren Depotgebühren Lizenzgebühren Vertriebsgebühren

Die Gesamtkostenquote (TER) findet sich z.B. im des jeweiligen ETFs, in dem noch viele weitere wichtige Informationen zum jeweiligen ETF enthalten sind. Die Angabe zur TER kann im Factsheet beispielsweise so aussehen: Die TER im ETF-Factsheet (Beispiel) Das jeweilige Factsheet zu einem ETF ist z.B. auch auf der entsprechenden Profilseite des ETFs auf extraETF.com zu finden. Zu diesen Seiten gelangen Anlegerinnen und Anleger über die, wo sich auch ETF-Produktkosten, wie die Gesamtkostenquoten verschiedener ETFs, miteinander vergleichen lassen. Achtung: ETFs mit geringerer TER gehen nicht zwangsläufig mit einer höheren Rendite einher. Welche Kosten sind nicht in der TER enthalten? Die Total Expense Ratio (TER) enthält nicht alle Kostenkomponenten eines ETFs. Auch wenn diese Kosten nicht in der TER abgebildet werden, haben sie aber trotzdem einen Einfluss auf die Rendite des jeweiligen ETFs. Diese Kosten sind nicht in der TER enthalten:

Transaktionskosten / Kosten für die Neugewichtung Swap-Gebühren Wertpapierleihe-Erträge Steuerliche Optimierungen Spread (Geld-Brief-Spanne) Ordergebühren Steuern

Theorie und Praxis rund um ETFs in einem einzigen Magazin vereint – unser ETF-Guide ist das perfekte Starter-Kit, wenn du in nur 60 Minuten verstehen willst, wie du souverän anlegen und finanziell wachsen kannst. Darin erfährst du

was die besten ETFs für deine Sparpläne sind wie du die optimale Aktienquote für dein Depot findest wo du kostenfreie Depots und ETF-Sparpläne erhältst wie du dein Depot kinderleicht analysieren und optimieren kannst

Total Cost of Ownership (TCO): Alle ETF-Kosten in einer Kennzahl? Die Total Cost of Ownership (TCO) stellt die Gesamtkosten für den Kauf und den Besitz von ETF-Anteilen dar. Sie berücksichtigt neben den internen Kosten eines ETFs, zu denen die Total Expense Ratio (TER) gehört, auch externe Kosten, die z.B. Die Gesamtkosten von ETFs Die Berechnung der Total Cost of Ownership ist allerdings gesetzlich nicht geregelt. Aus diesem Grund wird sie auch nicht in den ETF-Factsheets der ETFs angegeben. Vor dem Kauf eines ETFs, sollten sich Anlegende aber dennoch über die Gesamtkosten eines ETFs informieren. Martin Vogt, Education & Content Manager Die Kosten deiner Geldanlage haben erheblichen Einfluss auf deine Rendite. Daher solltest du dir vor jeder Investition die entsprechenden Informationen dazu einholen und einzelne Investmentprodukte miteinander vergleichen.

Martin Vogt, Education & Content Manager Wer sich für einen ETF entscheidet, erwartet sich zu Recht zwei Aspekte: Günstig soll er sein und er soll den Index möglichst genau abbilden. Die Gesamtkostenquote, oft auch als TER abgekürzt, lässt sich bei jedem ETF im Handumdrehen herausfinden. Allerdings ist das nur die halbe Miete.

Denn nur in Ausnahmefällen bildet ein ETF den komplett eins zu eins ab. Beim Versuch der Abbildung liegt der ETF meist etwas unter oder über dem Index. Diese Abweichung wird als bezeichnet. Maßgebliche Gründe für diese Indexabweichungen sind Erträge aus und Steuervergünstigungen.

Entgegen der herkömmlichen Definition berechnet extraETF.com die Tracking Difference auf Basis der folgenden Formel: Tracking Differenz = Wertentwicklung Index – Wertentwicklung ETF Dies hat den Vorteil, dass die Tracking Differenz damit besser in Relation zur Gesamtkostenquote gesetzt werden kann. Ein ETF mit einer TER von 0,30 Prozent und einer Tracking Differenz von 0,10 Prozent hat einen Anleger oder eine Anlegerin in Wirklichkeit also nur 0,10 Prozent, und damit weniger als die angegebene TER gekostet.

Die 0,20 Prozent Differenz wurde vom ETF‑Anbieter über die zuvor erwähnten Optimierungsverfahren verdient und kam der Wertentwicklung des ETFs zugute. Bei der ETF-Auswahl sollte die Tracking Differenz für einen längeren Zeitraum betrachtet werden. Denn diese Kennzahl kann stark schwanken.

Wie lassen sich die ETF-Kosten berechnen? Die Kosten bei der Geldanlage mit einem ETF lassen sich nur schwer berechnen. Die Berechnungsparameter einzelner Anlegerinnen und Anleger sind einfach zu unterschiedlich. Zwar ist die Total Expense Ratio (TER) für jeden gleich, aber Ordergebühren, Depotführungsgebühren oder Kosten des Handelsplatzes können sich zum Teil deutlich unterscheiden.

Das folgende Beispiel soll die unterschiedlichen Kosten darstellen. Es wird für 10.000 Euro in einen ETF investiert. Die Gebühren für den Kauf betragen 29,90 Euro. Die ETF-Anlage steigt jährlich um 5 Prozent im Wert. Am Ende der 5 Jahre wird der ETF-Bestand in Höhe von 12.155 Euro verkauft.

Betrag TER Kosten
Kaufgebühren 0,25 % + 4,90 € 29,90 €
Jahr 1 10.000 € 0,30 % 30,00 €
Jahr 2 10.500 € 0,30 % 31,50 €
Jahr 3 11.025 € 0,30 % 33,08 €
Jahr 4 11.576 € 0,30 % 34,73 €
Jahr 5 12.155 € 0,30 % 36,47 €
Verkaufsgebühren 0,25 % + 4,90 € 35,29 €
Gesamtkosten 230,96 €

Quelle: extraETF Research, Stand: 11/2022. Die Gesamtkosten eines ETFs können je nach sehr unterschiedlich sein. So fallen beispielsweise bei der vollständigen Replikation noch zusätzliche Umschichtungsgebühren, wenn der Index neu gewichtet wird, an. Synthetisch replizierende ETFs haben wiederum zusätzliche Gebühren an den Swap-Partner zu bezahlen.

Replikation Alle ETFs Aktien Anleihen Rohstoffe Immobilien
Physisch 0,32 % 0,31 % 0,21 % 0,35 % 0,38 %
Vollständig 0,37 % 0,31 % 0,19 % 0,35 % 0,38 %
Optimiert 0,25 % 0,30 % 0,22 % 0,42 %
Synthetisch 0,41 % 0,33 % 0,27 % 0,58 % 0,37 %
Funded 0,43 % 0,27 % 0,46 %
Unfunded 0,32 % 0,33 % 0,27 % 0,32 % 0,37 %

Quelle: extraETF Research, ohne gehebelte ETPs. Stand: 31.08.2022. Viele ETCs und ETNs verlangen zusätzlich zu den laufenden Kosten eine Reihe weiterer Gebühren. Dazu gehören bei Edelmetall-Fonds mit physischer Hinterlegung Depot- und Lagergebühren, Kosten für die Hinterlegung der Sicherheiten sowie Index-Lizenzgebühren.

Die Kosten für die Hinterlegung von Sicherheiten spiegeln die Kosten wider, die entstehen, um das Kontrahentenrisiko für synthetische ETCs und ETNs zu reduzieren. Untersuchungen der Deutschen Bank haben gezeigt, dass diese Kosten durchschnittlich bei 0,40 Prozent für ETCs und bei 0,23 Prozent für ETNs liegen.

Weiterhin schätzt die Deutsche Bank, dass sich die Indexgebühren für ETC-Anbieter auf durchschnittlich 0,38 Prozent pro Jahr belaufen. Diese Gebühren sind selten Bestandteil der Gesamtkostenquote und werden teilweise nicht einmal in den Fonds-Dokumenten erwähnt.

Investorinnen und Investoren sollten sich bei ETFs daher über mögliche versteckte Kosten bewusst sein. Die Kosten von ETFs unterscheiden sich nicht nur nach der Art der Indexabbildung. Auch die Anlageklasse und der abzubildende Markt haben einen Einfluss auf die Höhe der Kosten. Denn je exotischer der Markt ist, desto schwieriger ist der Marktzugang und damit steigen u.a.

die Kosten für das Handeln der Wertpapiere und für die Verwaltung des ETFs. Wie sich die Kosten von ETFs je nach Asset und Anlageklasse unterscheiden können, schauen wir uns im Folgenden genauer an: Die Kosten von ETFs haben, wie bei jeder Geldanlage, erheblichen Einfluss auf die Rendite. Doch auch wenn ETFs im Unterschied zu aktiven Fonds deutlich günstiger sind, sollten die Kosten vor jeder Investition genau betrachtet werden. Dabei sollten Anlegerinnen und Anleger verschiedene ETFs, z.B.

die denselben Index, wie etwa den MSCI World, abbilden, miteinander vergleichen. Es sollte aber nicht allein auf die Gesamtkostenquote (TER) geschaut werden. Da diese nicht alle Kosten von ETFs beinhaltet, empfiehlt es sich, mehr auf die Total Cost of Ownership (TCO) und die Gebühren der jeweiligen Handels- bzw.

Börsenplätze zu achten. Auf den ETF-Profilseiten von extraETF finden Anlegerinnen und Anleger zudem viele hilfreiche Informationen, die, wie etwa die, Einfluss auf die Kosten haben können. Ist dann der ETF gekauft, kann das eigene Portfolio mit dem Finanzmanager verwaltet, analysiert und überwacht werden. Ich bin seit 2022 Teil des extraETF Teams. Durch praxisnahe Wissens- und Ratgeberbeiträge rund um die erfolgreiche Geldanlage mit ETFs, Aktien & Co. möchte ich meine Leidenschaft für die Börse weitergeben und mit dir teilen. : ETF-Kosten: Analyse & Überblick der Gebühren

Wie bekomme ich mein Geld aus ETF?

Mit ETF-Entnahmeplänen kannst du dir aus deinem Anlagevermögen regelmäßige Auszahlungen generieren. Wir zeigen dir, wie es geht. – Was du in diesem Artikel erfährst Du hast eine hohe Summe erhalten oder angespart und willst dir diese jetzt schrittweise auszahlen lassen? Sofortrente und Tagesgeldkonto kommen für dich nicht in Frage? Dann könnte ein ETF-Entnahmeplan genau das Richtige für dich sein. ETF Sparpläne: Das sind die aktuellen Testsieger Im Vergleich: Jetzt das beste ETF-Sparplan-Angebot finden Jetzt vergleichen

Wie komme ich an Geld aus ETF?

Wie funktioniert die Auszahlung bei einem Fonds oder ETF?

Investmentfonds und ETFs sind sehr flexibel Man kommt jederzeit an das Geld im Fonds Die Steuer wird automatisch bei Auszahlung abgezogen

Aus einem Fonds oder ETF kann man jederzeit Geld entnehmen. Eine teilweise oder komplette Entnahme des investierten Geldes aus einem Fonds oder ETF ist relativ einfach. Das Geld ist tagtäglich verfügbar. Man muss lediglich seinem Broker (Händler) den Auftrag erteilen, Fondsanteile zu verkaufen oder alle Fondsanteile zu verkaufen.

  1. Je nachdem bei welcher Lagerstelle der Fonds sind befindet, dauert die Veräußerung der Fondsanteile zwischen 0 und 3 Bankarbeitstagen, bis das Geld auf dem hinterlegten Girokonto des Kunden ist.
  2. Wer einen sehr volatilen Fonds oder ETFs im Depot hält, kann – je nach Anlagedauer – mit Verlusten verkaufen.

Denn wenn der Fonds oder ETF im Minus ist und das Geld unausweichlich benötigt wird, hat der Kunde das Nachsehen. Genau aus diesem Grund ist es förderlich, das Geld nicht nur in einem Fonds oder ETF zu stecken, sondern in einem aus hervorragenden Fonds und guten, breit gestreuten ETFs zu investieren.

Wie viel sollte man in ETFs investieren?

Eure Risikotoleranz ist eure Sache – Die Risikotoleranz ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Sie hängt nicht nur von der finanziellen Situation ab, sondern auch von eurer Persönlichkeit und euren Erfahrungen als Anleger:innen ab. Manche Menschen fühlen sich einfach unwohl beim Gedanken an Verluste, weshalb sie sichere Anlagen bevorzugen, selbst wenn es die Renditen schmälert.

  1. Ein Faktor, der dabei eine wichtige Rolle spielt, ist das Alter: Junge Menschen, die vom Renteneintritt noch weit entfernt sind, haben schließlich mehr Zeit, etwaige Krisen auszusitzen.
  2. Deshalb gibt es eine aufs Alter zugeschnittene Faustregel: 100 minus Alter = Anteil risikoreicher Anlagen Gemäß dieser Faustregel nehmt ihr die Zahl 100, zieht euer Alter davon ab und erhaltet damit den Prozentsatz, den ihr in Aktien (oder hier speziell ETFs) investiert.

Der Rest geht in sichere, festverzinslichen Anlagen wie Festgeld, Tagesgeld oder Anleihen. Wenn ihr also 30 Jahre alt seid, solltet ihr nach dieser Formel etwa 70 % eures Portfolios in Aktien-ETFs haben und den Rest in sichereren Anlagen – seid ihr 70, ist es genau andersherum.

Tendenziell ist die Idee, das Risiko zu verringern, je näher ihr zur Entsparphase kommt – also der Zeit, in der ihr vom aufgebauten Vermögen leben müsst – sinnvoll. Doch wie jede Finanz-Faustregel solltet ihr auch diese mit einer Portion Skepsis betrachten, weil sie nicht auf eure individuelle Situation zugeschnitten ist.

Praxis-Tipp: Fühlt euch wohl dabei Risikobereitschaft könnt ihr nicht herbeizaubern. Wichtig ist deshalb, dass ihr euch mit dem Risikolevel eures Depots wohlfühlt. Macht euch also wirklich Gedanken darüber, welche Risiken ihr aushalten könnt. Stellt euch vor, was es bedeutet, wenn euer ETF-Portfolio in Höhe von 10.000 € um 50 % einbricht.

Könntet ihr den vorübergehenden Verlust von 5.000 € verkraften, ohne in Panik zu geraten und aus Angst, noch mehr zu verlieren, alles zu verkaufen? Dann solltet ihr vielleicht erstmal mit einer ausgewogenen oder vorsichtigen Strategie probieren – beispielsweise dem Klassiker 60–40 (60 % in Aktien, 40 % in Anleihen).

Ihr seid euch sicher, dass ihr auch in Krisen cool bleiben könnt? Dann spricht (je nach Alter und Anlagehorizont) nichts dagegen, mehr oder sogar erstmal die gesamte Sparsumme in einen breit gestreuten ETF zu packen. Fassen wir das Gelernte noch einmal zusammen.

  1. Spart zunächst einen Notgroschen zusammen. Er sollte mindestens drei Monatsgehälter groß sein, idealerweise sechs.
  2. Erstellt ein Budget mit euren Ein- und Ausgaben, um einen Überblick über eure Finanzen zu erhalten.
  3. Versucht, mindestens 10 bis 20 % eures Nettoeinkommens zu investieren.
  4. Wie viel dieser Investitionssumme ihr nun in ETFs anlegt, hängt von eurer Risikobereitschaft ab. Eine Faustregel für den Aktien-Prozentsatz ist „100 minus Alter”, doch hier müsst ihr selbst entscheiden, welches Risikolevel ihr aushalten könnt.

Praxis-Tipp: ETF-Sparplan einrichten Die einfachste Methode, einen bestimmten Anteil des monatlichen Nettoverdienstes in ETFs zu investieren, ist ein, Wenn der erst eingerichtet ist, wird jeden Monat automatisch eine vorher festgesetzte Geldsumme in einen von euch gewählten ETF angelegt.

  • Bettina (21) ist mitten im Studium und verdient als Werkstudentin 960 € im Monat dazu, Sie hat nur wenige laufende Kosten und möchte mit dem Sparen beginnen, während sie noch jung ist. Sie hat bereits einen Notfallfonds eingerichtet und spart zusätzlich für ein Auslandssemester. Da sie erst Anfang 20 ist und einen langen Anlagehorizont hat, könnte sie einen großen Teil ihres Einkommens, z.B.20 %, investieren. Das entspricht etwa 192 € pro Monat. Sie beschließt, alles davon in Aktien-ETFs zu investieren, weil sie genügend Zeit hat, um Marktschwankungen auszusitzen.
  • Jessie (28) ist Softwareentwicklerin mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 3.500 €. Obwohl sie noch sehr jung ist und gut verdient, hat sie eine eher geringe Risikotoleranz, weil sie plant, in den nächsten fünf bis sieben Jahren ein Haus zu kaufen. Deshalb investiert sie nur 10 % ihres Einkommens, also 350 € pro Monat, in ETFs, wobei sie einen größeren Fokus auf Anleihe-ETFs legt, um das Risiko zu minimieren. Den Großteil ihres Geldes legt sie auf einem Tagesgeldkonto an, um für den Hauskauf zu sparen und ihre Ersparnisse in der Zwischenzeit vor größeren Marktschwankungen zu schützen.
  • Tom (48) ist Angestellter und verdient monatlich 4.500 €. Weil er bereits gewisse finanzielle Verpflichtungen hat, ist er etwas konservativ und weniger risikobereit. Dennoch möchte er ca.10 % seines Einkommens in ETFs investieren – also 450 € pro Monat. Er wählt dabei eine ausgewogene Mischung aus Aktien- und Anleihe-ETFs, um sein Risiko zu streuen. Da er sich dem Ruhestand nähert, könnte er auch in Anlagen mit geringerem Risiko, wie z.B. Anleihen oder Festgeldkonten, investieren, um sein Portfolio zu diversifizieren und eine stabile Einkommensquelle zu sichern.
  • Hannelore (62) ist Rentnerin und erhält eine monatliche Rente von 2.000 €. Da Hannelore älter ist und eine geringere Risikotoleranz hat, könnte sie einen kleineren Anteil ihres Einkommens, etwa 5 %, in ETFs investieren, was 100 € pro Monat entspricht. Bei der Auswahl ihrer ETFs könnte sie stärker auf Anleihe-ETFs setzen, um das Risiko zu minimieren. Darüber hinaus könnte sie einen Teil ihres Vermögens in risikoarmen Anlagen wie Tages- oder Festgeldkonten halten, um ihr Einkommen weiterhin abzusichern und die Volatilität ihres Portfolios zu reduzieren.
  • David (67) ist ein Rentner mit einer monatlichen Rente von 2.500 € und zusätzlichen Ersparnissen, Obwohl er bereits im Rentenalter ist, hat Hans eine hohe Risikotoleranz und langfristige Wachstumsziele für sein Portfolio. Sein Ziel ist es, ein Vermächtnis für seine Enkelkinder zu hinterlassen und gleichzeitig seine finanzielle Unabhängigkeit zu wahren. Trotz seines Alters hat er eine hohe Risikotoleranz und investiert 15 % seines Einkommens (375 €) monatlich in ETFs. Seine Auswahl enthält einen höheren Anteil an Aktien-ETFs, wobei er auch Anleihe-ETFs zur Risikostreuung hält. Zur weiteren Absicherung hat er Teile seines Vermögens in risikoarme Anlagen wie Festgeldkonten und Staatsanleihen investiert.

Wenn es um den langfristigen Vermögensaufbau geht, sind ETFs sind für so ziemlich jeden Anleger:innentyp eine gute Wahl. Wie viel Geld man genau investieren sollte, ist aber stark von individuellen Faktoren wie der finanziellen Situation, den Sparzielen, dem Anlagehorizont und der Risikotoleranz abhängig.

Wenn ihr bereits einen Notgroschen angespart, keine Schulden habt und keine Riesen-Investition wie ein Hauskauf bevorsteht, könnt ihr versuchen, mindestens 10 bis 20 % eures Nettoeinkommens zu investieren. Wenn ihr risikobereit seid und auch in Krisenzeiten cool bleiben könnt, könnt ihr natürlich die gesamte Sparsumme in Aktien-ETFs stecken – besonders gut geeignet sind breit gestreute Welt-ETFs wie der,

Ausgewogenere Asset Allokationen sehen jedoch eine Verteilung zwischen risikoreichen und risikoarmen Anlagen vor. Letztlich ist aber jede Situation anders. Wichtig ist, dass ihr euch mit eurer Anlagestrategie wohl und nicht ständig unter Druck gesetzt fühlt.

  1. Wie viel Geld brauche ich mindestens, um in ETFs zu investieren? Eine Mindestsumme für die ETF-Anlage gibt es nicht: Manche Depots bieten bereits die Möglichkeit, ETF-Sparpläne ab einer Sparrate von nur 1 € einzurichten.
  2. Dennoch sollte man versuchen, etwas mehr zu investieren, um größere Renditen zu erzielen – mindestens 10 bis 25 € monatlich sollten auch für Anfänger und viele Menschen mit geringerem Einkommen schon drin sein.

Wie viel Geld hat man mit einem ETF nach 10 Jahren? Wie viel Geld die ETF-Anlage am Ende abwirft, hängt natürlich von der individuellen Werteentwicklung des ETFs ab. Hättet ihr beispielsweise von 2013 bis 2023 jeden Monat 100 € in einen MSCI World ETF investiert, hättet ihr in diesem Zeitraum mehr als 14.000 € Rendite gemacht.

  • Mit unserem und unserem könnt ihr verschiedene Szenarien durchspielen.
  • Wie kann ich einen ETF kaufen? Alles was ihr braucht, um einen ETF zu kaufen, ist ein Wertpapier-Depot bei einer Bank oder einem Online-Broker.
  • Besonders günstige Online-Depots findet ihr beispielsweise bei Trade Republic oder Smartbroker.

Aber auch Direktbanken wie comdirect und Filialbanken wie die Consorsbank bieten heute preiswerte Angebote. Autor: Martin schrieb schon im Studium über Finanzthemen: Seine Masterarbeit verfasste er über die Geschichte amerikanischer Zentralbanken, später forschte er zum Thema Wahlkampffinanzierung. Privat investiert er seit mehreren Jahren in ETFs und Aktien. Heute lebt er in London und arbeitet als freier Texter in den Bereichen Technologie und Finanzen. Geprüft durch: Prof. Dr. Alexander Zureck Alexander ist Professor für Banking & Finance an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management und freiberuflich als Coach und Consultant tätig. In seiner Lehre und Forschung befasst er sich mit den wichtigsten Themen zu Finanzierung und Investition, wobei ein Schwerpunkt auf der Finanzbildung liegt. Bei Zendepot stellt er sicher, dass sich keine Fehler oder Ungenauigkeiten in die Artikel einschleichen.

  • : Wie viel in ETFs investieren? Das sind die wichtigsten Regeln

    Wie fange ich an in ETFs zu investieren?

    Wo sollte man ETFs kaufen? – Um ETFs zu kaufen und zu verkaufen, benötigen Anleger ein Wertpapier-Depot, Das gibt es entweder bei einer Bank oder einem Online-Broker. Viele Direktbanken bieten zum Girokonto günstige Depots an. Depots gibt es aber auch bei der neuen Broker-Generation, die gute Konditionen und eine umfangreiche ETF-Auswahl haben.

    Viele davon lassen sich auf dem Handy nutzen. Außerdem ist die Depoteröffnung oft schnell gemacht und die Benutzeroberfläche beschränkt sich auf wenige, wesentliche Funktionen. Scalable Capital, Trade Republic und Smartbroker zum Beispiel sind Online-Broker mit einer großen Auswahl an ETFs. Hier können Anleger nicht nur einmalig in einen Indexfonds investieren, es gibt auch die Möglichkeit ETF-Sparpläne einzurichten.

    Das eignet sich besonders für den langfristigen Vermögensaufbau.

    • Keine Depotführungsgebühren
    • Flat Fee: 4 Euro für Ordergebühren
    • Kostenlose Fonds- und ETF-Sparpläne

    Welche ETF sollte man im Depot haben?

    Wind und Solar stehen nicht immer zur Verfügung – Wenn wir von regenerativen Energiequellen sprechen, dann sind oftmals Wind- und Solarenergie gemeint. In der Theorie müssen wir die Energie erzeugen, wenn die Energiequellen zur Verfügung stehen. Somit entsteht allerdings das Problem einer unsicheren Energieversorgung.

    Nachts scheint keine Sonne und im Sommer ist der Wind tendenziell schwächer als in den Wintermonaten. Somit muss regenerative Energie gespeichert werden. Durch die Herstellung grünen Wasserstoffs ist dies möglich – wenngleich die Produktion grünen Wasserstoffs viel Energie verbraucht. Zahlreiche Trends sprechen für eine nachhaltige Energieversorgung.

    Der Klimawandel, die Abhängigkeit von fossilen Kraftstoffen, der geringe Wirkungsgrad fossiler Kraftstoffe und deren Endlichkeit. Dementsprechend befindet sich Wasserstoff aktuell auf einem aufsteigenden Ast. Die Produktion grünen Wasserstoffs wird günstiger und die Einsatzmöglichkeiten steigen permanent an.

    1. Egal, ob Mobilität, Versorgung oder Energiespeicherung, Wasserstoff ist eine Option für eine umweltfreundliche Zukunft.
    2. Aus unserer Sicht ist ein Wasserstoff-ETF eine gute Option für Anleger, die diesen Zukunftstrend spielen wollen.
    3. Allerdings sollte hier im Rahmen der Core Satellite-Strategie gehandelt und dieser Themen-ETF lediglich als Beimischung zum Portfolio gesehen werden.

    Unser Favorit aufgrund der guten Kostenstruktur sowie des hohen Investitionsvolumens ist der L&G Hydrogen Economy UCITS ETF USD,

    Wie schnell komme ich bei ETF an mein Geld?

    Ihr Kündigungsauftrag an einem Bankarbeitstag bis 14.00 Uhr, werden Ihre ETF-Anteile in der Regel am folgenden Bankarbeitstag automatisch anhand der Best execution policy der DWP verkauft und der entsprechende Geldbetrag innerhalb der darauffolgenden 3 Bankarbeitstage auf Ihr Referenzkonto überwiesen.

    Wie lange muss ich einen ETF halten?

    Langfristige Renditen: Warum die Dauer des Investments entscheidend für die Gesamtrendite ist – Du solltest deine ETF-Anteile über lange Zeiträume halten – also mindestens fünfzehn, wenn nicht sogar 20 Jahre. Das ist eine gängige Anlageempfehlung. Schwere Rücksetzer an der Börse konntest Du dadurch fast immer ausgleichen.

    Wie viel im Monat ETF sparen?

    Die Daumenregel: 15 Prozent vom Nettogehalt – Sparst du für eine größere Ausgabe in der ferneren Zukunft oder möchtest Geld fürs Alter zurücklegen, musst Du mit höheren Sparraten planen. Wenn Du 100, vielleicht 150 Euro im Monat entbehren kannst, ist das ein guter Anfang.

    Bist Du angestellt und sorgst nicht weiter für die Rente vor, kannst Du Dir als Daumenregel zusätzlich die 15 Prozent einprägen. Angenommen, Du würdest 15 Prozent Deines monatlichen Nettogehalts über 30 Jahre in einen weltweit ausgerichteten ETF anlegen (die vergangene Wertentwicklung zugrunde gelegt), hättest Du als Rentner (zusätzlich zur gesetzlichen Rente) in etwa so viel Geld privat angespart, dass Du Deinen heutigen Lebensstandard halten kannst.

    Bitte beachte: Diese Rechnung basiert auf sehr vielen Annahmen, etwa zum Rentenniveau, zur Inflationsrate, zur Anspardauer und Rendite des Aktienvermögens etc. Dennoch hilft sie, die Größenordnung der Sparbemühungen zu verstehen. Ein konkretes Beispiel: Laut liegt das durchschnittliche Bruttoeinkommen in Deutschland 2023 bei gut 43.100 Euro (vorläufig).

    Ist das Geld im ETF sicher?

    Einfach und günstig in Aktien anlegen mit ETFs – Aktualisiert am 04. September 2023 Das Wichtigste in Kürze

    • Börsengehandelte Indexfonds (ETFs, Exchange Traded Funds) helfen Dir dabei, langfristig mit Aktien Vermögen aufzubauen – einfach und günstig.
    • Aktien-ETFs bilden Aktienlisten nach, sogenannte Indizes wie den Dax, S&P 500 oder den Weltaktienindex MSCI World. Mit einem ETF erzielst Du genau so viel Rendite wie die breite Masse der Aktieninvestoren.
    • ETFs sind genauso sicher wie aktiv verwaltete Fonds: Geld, das Du in ETFs investiert hast, ist Sondervermögen und bei Pleiten des ETF-Anbieters geschützt.

    So gehst Du vor

    • Eröffne ein Online-Depot. Die günstigsten Anbieter sind Finanzen.net Zero, Justtrade, Scalable Capital (Free Broker), Trade Republic und Flatex, Anbieter mit vielen Zusatzleistungen zum Depot sind: ING, Consorsbank, Comdirect, 1822direkt.
    • Den ETF-Vergleich mit passenden Fonds zu Deinem Depot findest Du in unserem ETF-Finder.

    Zum ETF-Finder

    • Investiere entweder einen größeren Betrag in ETF-Anteile oder nutze einen monatlichen ETF-Sparplan. Um langfristig Vermögen aufzubauen, nutze den Zinseszinseffekt: mit einem ETF, der Dividenden automatisch für Dich anlegt (thesauriert).
    • Finanztip empfiehlt folgende weltweit ausgerichtete ETFs: iShares (ISIN: IE00B4L5Y983), Invesco (IE00B60SX394), Xtrackers (IE00BJ0KDQ92) und Vanguard (IE00BK5BQV03). In Klammern steht die Identifikationsnummer.

    Diese drei Buchstaben begegnen Dir bei der Geldanlage immer wieder: E, T und F. Ein börsengehandelter Indexfonds, auf Englisch „Exchange Traded Fund” oder kurz ETF, folgt der Wertentwicklung bekannter Börsenindizes wie Dax oder S&P 500. Mit Aktien-ETFs kannst Du einfach und günstig an der Börse dabei sein und langfristig Vermögen aufbauen.

    Was ist aktuell der beste ETF?

    Bester ETF – ein Vergleich lohnt sich – Die besten ETFs bieten nicht nur kurzfristig eine gute Performance. Der iShares USD Treasury Bond 1-3yr UCITS ETF ist gegenwärtig mit einer unglaublichen Performance von 1.900 Prozent bester ETF. Langfristig ist der Xtrackers S&P 500 2x Leveraged Daily Swap UCITS ETF – 1C mit einer Performance von knapp 160 Prozent bester ETF.

    Was passiert mit dem Geld dass ich in ETF investieren?

    Kann ein ETF pleitegehen? Was beim ETF-Aus mit eurem Geld passiert Prof. Dr. Alexander Zureck Schock – euer ETF-Anbieter hat Insolvenz angemeldet. Wie geht es nun weiter, und am wichtigsten: Was passiert mit eurem Geld? Keine Angst: Die Insolvenz des ETF-Herausgebers, sprich des Fonds-Emittenten oder Anbieters, wäre zwar eine etwas nervige Angelegenheit, ist aber weder gefährlich noch wahrscheinlich.

    • Wenn ETF-Anbieter Insolvenz anmelden – was ohnehin sehr unwahrscheinlich ist und selten passiert – müsst ihr euch als Anleger:innen keine Sorgen um euer Geld machen.
    • Die ETF-Anteile dieser Unternehmen zählen zum sogenannten Sondervermögen : Sie werden getrennt bei einer Depotbank verwahrt und sind von Ansprüchen der Gläubiger geschützt. Eure Depotwerte sind folglich nahezu unabhängig vom einzelnen Anbieter.
    • Diese Depotbank wird euch euer Geld, entsprechend der Anteile, die ihr besitzt, im Falle der Insolvenz auszahlen.
    • ETFs können auch aus anderen Gründen geschlossen werden. Das Risiko, von einer solchen Liquidation betroffen zu sein, könnt ihr verringern, indem ihr einen etablierten ETF mit großem Fondsvolumen wählt.

    Bevor wir uns ansehen, was im Falle einer ETF-Insolvenz passiert, können wir euch beruhigen: Die Wahrscheinlichkeit, dass es überhaupt dazu kommt, ist gering, Das liegt vor allem daran, dass Fondsanbieter streng reguliert sind. In Deutschland operierende ETF-Anbieter müssen sich nicht nur vor der BaFin, also der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, verantworten, sondern auch einige internationale Richtlinien befolgen.

    Das europäische Regelwerk dafür heißt („Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren”). Diese OGAW (auf Englisch: UCITS, „Undertakings for Collective Investments in Transferable Securities”) stellen sicher, dass Fonds alle rechtlichen Voraussetzungen und Sicherheitsanforderungen der Europäischen Union erfüllen.

    Zu den Vorgaben zählen beispielsweise eine bestimmte Mindest-Diversifikation und die Verfügbarkeit transparenter Berichte. Achtet auf das UCITS-Kürzel! Jeder ETF, der UCITS-konform ist, ist mit einem entsprechenden gekennzeichnet. Das sollte sowieso auf fast alle ETFs zutreffen, die ihr in Deutschland kaufen könnt.

    Sicherheitshalber solltet ihr aber vor dem Kauf noch einmal darauf achten, dass es sich auch wirklich um einen UCITS-ETF handelt. Unmöglich und unwahrscheinlich sind jedoch zwei verschiedene Paar Schuhe. Glücklicherweise müsst ihr euch um euer Geld aber selbst im Ernstfall keine Sorgen machen. Schließlich handelt es sich bei ETF-Geldern um Sondervermögen.

    Sondervermögen ist Anlagekapital, das rechtlich vom restlichen Vermögen eines Unternehmens – in diesem Fall der Fondsgesellschaft – getrennt ist. Das schafft Sicherheit, weil dieses Geld, das den Anleger:innen gehört, im Falle einer Insolvenz nicht dafür genutzt werden kann, Forderungen von Gläubigern zu begleichen.

    Doch wo genau liegt das Geld des ETF-Anbieters überhaupt? Ganz einfach: Es wird von dessen Depotbank (nicht zu verwechseln mit eurer eigenen Depotbank) separat aufbewahrt – und natürlich unterliegt auch diese Depotbank strengen Auflagen. Im Insolvenzfall des ETF-Anbieters bleibt dieses Geld also unberührt.

    Wenn euer ETF-Anbieter nun tatsächlich in die Insolvenz abrutscht, erhält die bereits erwähnte Depotbank das Verfügungsrecht über die ETF-Anteile. Laut gibt es dann zwei Optionen:

    1. Die Depotbank gibt das Sondervermögen direkt an die Anleger:innen zurück, bezahlt ihnen also das angelegte Geld entsprechend der ETF-Anteile.
    2. Die Depotbank kann auch eine neue Fondsgesellschaft finden und mit der Verwaltung des Sondervermögens beauftragen.

    Egal, was eintritt: Euer Geld geht im Falle einer ETF-Insolvenz nicht verloren. Nachteil: Temporär kein Zugriff aufs Vermögen Komplett unproblematisch wäre so eine Fondsanbieter-Pleite für euch aber nicht: Nervig wäre vor allem, dass ihr vorübergehend keinen Zugriff auf euer Kapital habt, denn von der Insolvenzanmeldung bis zur Auszahlung können ein paar Wochen vergehen.

    In dieser Zeit könnt ihr nicht aktiv weitere ETF-Anteile erwerben. Für viele Anleger:innen sollten diese Nachteile aber zu verschmerzen sein, schließlich dienen ETFs meist der langfristigen Anlage und werden selten von heute auf morgen benötigt. Nicht alle ETFs bilden einen Index nach, indem sie alle oder die wichtigsten darin enthaltenen Werte selbst einkaufen.

    Sogenannte Swap-ETFs nutzen eine synthetische : Sie gehen ein Tauschgeschäft mit einer Bank ein, die dem ETF-Anbieter garantiert, dass sie ihm die Rendite des Referenzindex plus Dividenden auszahlt. Dadurch entsteht ein Kontrahentenrisiko, schließlich könnte auch dieser Swap-Partner Insolvenz anmelden oder seine Verpflichtungen aus anderen Gründen ignorieren. Doch auch für diese ETF-Kategorie gelten strenge Regeln, die das Risiko deutlich mindern. Zwar wird das Geld der Anleger:innen bei Swap-ETFs nicht direkt in die im Index enthaltenen Werte investiert, dafür legt es der ETF-Anbieter in einen Korb an Sicherheiten, in dem sich meist besonders liquide Wertpapiere (z.B.

    Staatsanleihen) befinden. Gemäß der bereits erwähnten OGAW-Richtlinie darf der Unterschied zwischen dem Wert des Sicherheitskorbs und dem Wert des Referenzindex niemals größer als 10 % sein – spätestens dann muss es zum Swap kommen. Das bedeutet, dass der Verlust auf maximal 10 % des ETF-Vermögens begrenzt ist.

    Eine Pleite des Swap-Partners übersteht ihr also möglicherweise nicht ganz unbeschadet, wobei auch diese Pleite eher unwahrscheinlich ist. Dennoch könnt ihr, wenn möglich, zu physischen ETFs greifen, wenn euch das Risiko von Swap-ETFs zu groß erscheint.

    Eine Insolvenz ist nicht der einzige Grund, der dafür sorgen kann, dass ETFs geschlossen werden. Wahrscheinlicher ist, dass ein ETF vom Anbieter bewusst wieder vom Markt genommen und liquidiert wird. Bei einer solchen Liquidation werden alle Vermögenswerte des ETFs verkauft und an die Anleger:innen zurückgegeben.

    Das passiert auch tatsächlich hin und wieder. Wir erklären, warum, und wie es in einem solchen Fall weitergeht: Der Grund für eine Liquidation ist fast immer der gleiche: Wirtschaftlichkeit. Je mehr Leute in einen ETF investieren, desto besser verdient der Fondsanbieter daran.

    Umgekehrt heißt das: Wenn die Nachfrage nach einem ETF gering ist, rechnet er sich für den Fondsanbieter auf lange Sicht vermutlich nicht. Es kann aber auch sein, dass sich regulatorische Änderungen oder geopolitische Entwicklungen auf die ETF-Portfolios der Anbieter auswirken.2022 löste das Investmentunternehmen Blackrock beispielsweise im Zuge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und die damit zusammenhängenden Sanktionen,

    Wenn ein ETF liquidiert wird, passiert Folgendes:

    1. Zunächst werdet ihr vom ETF-Anbieter kontaktiert und über die bevorstehende Schließung informiert.
    2. Es wird ein Stichtag bestimmt, an dem die ETF-Anteile – spätestens – zum aktuellen Kurs verkauft werden. Natürlich könnt ihr eure Anteile vor diesem Stichtag auch noch selbst verkaufen.
    3. Am Stichtag erfolgt die eigentliche Liquidation: Der ETF-Anbieter verkauft alle seine Vermögenswerte und schüttet das Geld an die Anleger:innen aus. Auf Gewinne fallen dabei Steuern an, so als hättet ihr die Anteile regulär verkauft.

    Auch wenn ihr euer Geld im Zuge einer Liquidation nicht verliert, ist sie doch ärgerlich: Schließlich erhaltet ihr Vermögen, das ihr eigentlich anlegen wolltet, unverhofft zurückbezahlt und müsst euch überlegen, was ihr als Nächstes damit anstellt. Glücklicherweise ist es gar nicht so schwierig, ETFs zu finden, bei denen die Chance auf eine Liquidation besonders gering ist.

    • Fondsvolumen des ETFs Größer ist besser: Je mehr Geld in einen ETF investiert ist, desto etablierter ist er, und desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit einer Liquidation. Unser Tipp : Investiert am besten nur in ETFs ab einer Fondsgröße von 100 Millionen Euro.
    • Alter des ETFs Auch das Alter eines ETFs gibt Auskunft darüber, ob er sich am Markt bewährt hat. ETFs, die aufgrund einer zu geringen Nachfrage geschlossen werden, werden oft bereits in den ersten Jahren Opfer der Liquidation. Unser Tipp : Investiert am besten in ETFs, die bereits seit vier oder mehr Jahren auf dem Markt sind.

    In der Liste an und Risiken, denen ihr euch mit einer Anlage in börsengehandelte Indexfonds aussetzt, ist die Gefahr durch Insolvenz weit hinten angestellt. Erstens ist die Wahrscheinlichkeit, dass es überhaupt zur Insolvenz kommt, verschwindend gering – und zweitens würdet ihr selbst im Ernstfall euer Geld nicht verlieren, weil es sich bei dem Anlagekapital um Sondervermögen handelt.

    Wahrscheinlicher (aber immer noch unwahrscheinlich) ist, dass der ETF liquidiert wird, beispielsweise weil er sich für den ETF-Anbieter wirtschaftlich nicht rechnet. Auch dann müsst ihr keine Angst um euer Geld haben. Das Risiko, dass ihr überhaupt „Opfer” einer ETF-Liquidation werdet, könnt ihr zudem minimieren, indem ihr einen etablierten ETF mit ausreichend Fondsvolumen wählt, der schon mehrere Jahre am Markt ist.

    Was passiert, wenn ein ETF-Anbieter pleitegeht? Wenn ein ETF-Anbieter pleitegeht, ist euer Geld nicht verloren. Beim ETF-Anlagekapital des Anbieters handelt es sich nämlich um Sondervermögen, das separat bei einer Depotbank aufbewahrt wird. Jene erhält im Falle einer Insolvenz das Verfügungsrecht über das Vermögen, und bezahlt es entweder direkt zurück an die Anleger:innen oder beauftragt eine neue Fondsgesellschaft mit der Verwaltung des Vermögens.

    Sind ETFs Sondervermögen? Ja, bei ETFs handelt es sich um Sondervermögen: Das bedeutet, dass das ETF-Anlagekapital vom restlichen Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt aufbewahrt werden muss. Falls der ETF-Anbieter insolvent geht, kann dieses Sondervermögen nicht dafür genutzt werden, Forderungen von Gläubigern zu begleichen.

    Kann man mit ETFs alles verlieren? Es ist theoretisch möglich, mit ETFs alles zu verlieren – aber extrem unwahrscheinlich. Die meisten ETFs sind schließlich von Natur aus diversifiziert und investieren oft in hunderte oder sogar tausende Wertpapiere. Es gibt aber auch weniger diversifizierte und/ oder risikoreichere ETFs, beispielsweise gehebelte ETFs. Autor: Martin schrieb schon im Studium über Finanzthemen: Seine Masterarbeit verfasste er über die Geschichte amerikanischer Zentralbanken, später forschte er zum Thema Wahlkampffinanzierung. Privat investiert er seit mehreren Jahren in ETFs und Aktien. Heute lebt er in London und arbeitet als freier Texter in den Bereichen Technologie und Finanzen. Geprüft durch: Prof. Dr. Alexander Zureck Alexander ist Professor für Banking & Finance an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management und freiberuflich als Coach und Consultant tätig. In seiner Lehre und Forschung befasst er sich mit den wichtigsten Themen zu Finanzierung und Investition, wobei ein Schwerpunkt auf der Finanzbildung liegt. Bei Zendepot stellt er sicher, dass sich keine Fehler oder Ungenauigkeiten in die Artikel einschleichen.

  • : Kann ein ETF pleitegehen? Was beim ETF-Aus mit eurem Geld passiert

    Ist ETF eine sichere Geldanlage?

    Wie sicher sind ETFs? – Im Vergleich zu Investitionen in einzelne Aktien gelten ETFs als risikoarm. ETFs sind passiv verwaltete Fonds, die einen Index nachbilden. Wenn Sie beispielsweise in einen ETF auf den DAX investieren, befinden sich darin Anteile von allen Unternehmen, die auch im DAX gelistet sind.

    Steigt der DAX, steigt auch der Wert Ihres ETFs. Fällt der DAX, verliert auch Ihr ETF an Wert. Gerade große Indizes – wie der DAX oder der MSCI World – streuen das Anlagerisiko breit, da viele verschiedene Titel zum Index gehören. Bricht der Kurs bei einem oder mehreren der im Index enthaltenen Titel ein, wird das häufig dadurch ausgeglichen, dass andere Titel zum selben Zeitpunkt einen Kursaufschwung erleben.

    Dadurch bieten ETFs eine gewisse Sicherheit. Trotzdem sind es natürlich an der Börse gehandelte Finanzprodukte. Und als solche bergen ETFs auch Risiken.

    Sind ETFs wirklich so gut?

    Alles über die Sicherheit der börsengehandelten Indexfonds – sind ein immer beliebter werdendes Finanzprodukt – und das nicht ohne Grund. Die börsengehandelten Indexfonds sind kostengünstig, transparent und bieten die Chance auf hohe Renditen. Anlegerinnen und Anleger sollten jedoch bedenken, dass Investitionen an der Börse immer mit einem gewissen Risiko verbunden sind.

    Definition: ETFs sind Indexfonds, die an der Börse gehandelt werden. Sie bilden einen Index möglichst 1:1 nach. Risiko: Als Börseninvestment sind ETFs bestimmten Risiken ausgesetzt. Darunter das allgemeine Marktrisiko, dass aufgrund der Volatilität des Aktienmarktes auftritt. Dazu kommt das Wechselkursrisiko oder das Kontrahentenrisiko bei, Anlegerverhalten: Auch das Verhalten der Anlegerinnen und Anleger kann das Risiko bei ETFs beeinflussen. Du kannst das Risiko reduzieren, wenn du bei kurzzeitigen Kurseinbrüchen deine Anlage nicht sofort verkaufst. Sicherheit: Aufgrund ihrer Diversifikation weisen ETFs ein geringeres Risiko auf als Einzelaktien. Mit einer breit gestreuten und langfristigen Anlagestrategie lässt sich das Risiko bei ETFs reduzieren.

    Wie sicher sind ETFs? Die Börsenkurse unterliegen stetigen Schwankungen. Wie jede Börseninvestition sind daher auch ETFs nicht risikofrei. Im Vergleich zu anderen Anlageformen wie einzelnen Aktien weisen ETFs jedoch ein geringeres Risiko auf, Da die börsengehandelten Indexfonds einen Index nachbilden und damit viele verschiedene Einzeltitel enthalten, wird das Anlagerisiko automatisch gestreut. Verliert ein enthaltener Titel an Wert, können das die anderen Werte im Zeitverlauf häufig ausgleichen. Das in ETFs investierte Geld wird zudem als Sondervermögen behandelt. Das heißt, dass dein angelegtes Geld vom Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt verwahrt wird. ETFs sind nicht ohne Risiko, aber im Gegensatz zu anderen Anlageformen, gegen verschiedene Szenarien abgesichert. Diese Risiken sollten ETF-Anlegerinnen und -Anleger kennen Martin Vogt, Education & Content Manager Dein Risiko lässt sich deutlich reduzieren, wenn du langfristig in ausreichend breit gestreute ETFs investierst. Damit eröffnen sich dir exzellente Chancen die Renditen eines Sparbuchs oder Tagesgeldkontos deutlich zu übertreffen.

    1. Martin Vogt, Education & Content Manager Das allgemeine Marktrisiko fasst alle wirtschaftlichen Faktoren zusammen, die sich negativ auf die Märkte auswirken können.
    2. Darunter Naturkatastrophen, politische Veränderungen oder Krisen wie die Corona-Pandemie.
    3. Da der Wert eines ETF direkt von der Wertentwicklung des Index abhängt, der dem ETF zugrunde liegt, wirken sich Schwankungen am Aktienmarkt auch direkt auf die Indexfonds aus.

    Das Marktrisiko hat dabei auf alle Anlegerinnen und Anleger die gleichen Auswirkungen und kann auch nicht vermieden werden. Nur mit Hilfe einer langfristigen Investitionsstrategie kannst du versuchen, das Marktrisiko auszugleichen und damit zu reduzieren. Überwache dein Portfolio und analysiere ETFs, Aktien, Fonds und Kryptowährungen mit der besten Börsensoftware – einfach und sicher.

    Verwalte deine Konten und Depots an einem Ort Überwache Kennzahlen, Kurse und deine Performance Vergleiche dein Portfolio mit anderen Strategien Optimiere deine Anlageentscheidungen

    Bei ETFs, die nicht in der landeseigenen Währung gehandelt werden, besteht ein Wechselkursrisiko. So sind beispielsweise im MSCI World die Wertpapiere in US-Dollar notiert. Ungünstige Wechselkurse können dabei ETF-Gewinne zunichtemachen. Umgekehrt können Wechselkurse jedoch auch eine Chance darstellen. Um das Wechselkursrisiko zu minimieren, wenden einige ETFs (Währungs-Hedging) an. Damit soll der Wert des Portfolios automatisch gegen Währungsschwankungen abgesichert werden. Allerdings verlangen die Anbieter dieser ETFs zusätzlich 0,1 – 0,3 Prozent pro Jahr für die Absicherung.

    • Wenn du mit deinem ETF eine langfristige Anlage von 10 Jahren oder mehr anstrebst, kannst du in der Regel auf diesen Schutz verzichten.
    • Ommt es zu Währungsschwankungen, gleichen sie sich in der Regel über diesen langen Zeitraum aus.
    • Während bei physischen ETFs genau die Titel gekauft werden, die auch im jeweiligen Index enthalten sind, können synthetische ETFs – auch Swap-ETFs genannt – auch andere Wertpapiere enthalten.

    Der zugrundeliegende Referenzindex wird dabei über ein Tauschgeschäft mit einem Finanzinstitut repliziert. Der Tauschpartner garantiert die möglichen Renditen, wodurch der ETF davon abhängig ist, dass dieser seinen Verpflichtungen nachkommt. Aufgrund dieser Vorgehensweise besteht bei den synthetisch replizierenden ETFs ein sogenanntes Gegenpartei- bzw.

    1. Ontrahentenrisiko,
    2. Ann der Tauschpartner seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen, können Verluste für die Anlegenden entstehen.
    3. Meldet der Tauschpartner Insolvenz an, sind rund 90 Prozent des angelegten Geldes gesetzlich geschützt – die restlichen 10 Prozent jedoch nicht.
    4. Für Anlegerinnen und Anleger besteht demnach das Risiko, einen Teil des investierten Geldes zu verlieren.

    Kommt es zu einem starken Einbruch an der Börse, neigen viele Anlegerinnen und Anleger zu übereilten Reaktionen und möchten ihre ETF-Anteile schnellstmöglich verkaufen. Gibt es in diesem Fall nicht genügend Abnehmende, kommt es zu einem Liquiditätsengpass,

    Im schlimmsten Fall sehen Kritiker hier die Gefahr, dass die Anlegerinnen und Anleger auch andere Vermögenswerte so schnell wie möglich verkaufen möchten. Die vergangenen Jahrzehnte haben allerdings immer wieder gezeigt, dass sich die Börsenkurse wieder erholen. Ein übereilter Verkauf der ETF-Anteile bringt keine Vorteile mit sich,

    Deshalb ist es wichtig, bei ETFs mit einer Anlagedauer von mindestens 15 Jahren zu planen. So können sich etwaige Verluste der ETFs im Zeitverlauf wieder ausgleichen. Beim Vergleich der ist dir bestimmt schon aufgefallen, dass der Markt von wenigen großen Anbietern dominiert wird. Kritiker äußern häufiger Bedenken hinsichtlich einer Monopolstellung und einem daraus folgenden Anstieg der, Bislang gibt es jedoch keine Anzeichen dafür, dass sich die Konzentration auf wenige Anbieter negativ auf die Anlage ausgewirkt hat. Neue Anbieter haben es schwer, sich am ETF-Markt zu etablieren, da dieser von nur wenigen Anbietern dominiert wird.

    Um sich abzuheben, versuchen einige Anbieter, die Anlegerinnen und Anleger mit außergewöhnlich hohen Renditen zu locken. Die hohen Renditen sind jedoch in den meisten Fällen mit einem hohen Risiko für Verluste verbunden. Gerade ETF-Einsteigerinnen und -Einsteiger sollten sich daher zunächst auf etablierte Fonds konzentrieren.

    Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass der Fonds erst ab einem Fondsvolumen von ca.50 Mio, Euro wirtschaftlich rentabel sein kann. Daher sollten Anlegerinnen und Anleger vor einer Investition unbedingt einen Blick auf das Fondsvolumen des ETFs werfen. Möchtest du wissen, welcher ETF zu dir und deiner Anlagestrategie passt, kannst du einen Blick in unsere werfen. Risiken bei ETFs ergeben sich nicht nur aus der Wertentwicklung und den Kursbewegungen an der Börse. Auch das Verhalten der Anlegerinnen und Anleger kann sich negativ auf die Anlage auswirken.

    • Grundsätzlich eignen sich ETFs ausschließlich zur langfristigen Geldanlage.
    • Als kurzfristige Anlage sind sie weniger sinnvoll.
    • Sollten zahlreiche Anlegerinnen und Anleger ihre Anteile bei fallenden Kursen verkaufen, kann dies zu einem Abwärtstrend am Aktienmarkt beitragen.
    • Dieses „Herdenverhalten” erhöht damit das Risiko von Verlusten aller ETF-Anlegerinnen und Anleger.

    Deshalb ist eine langfristige Anlagestrategie sinnvoll, um kurzfristige Verluste abzudecken. Wie jede Investition bergen auch ETFs einige Risiken für Anlegerinnen und Anleger. Das sollte jedoch kein Grund sein, auf diese Anlageform zu verzichten – ganz im Gegenteil. Die Renditechancen sind hier deutlich höher als bei konservativen Anlageformen.

    • Wichtig ist hierbei, dass du auf eine langfristige Anlagestrategie setzt.
    • Bei einem Anlagehorizont von mindestens 15 Jahren können ETFs als Geldanlage mit geringem Risiko bezeichnet werden.
    • Vorausgesetzt, dass Anlegerinnen und Anleger bei Kursverlusten nicht sofort verkaufen.
    • Wenn du deine Anlagestrategie konsequent verfolgst, können mögliche Verluste über die Zeit ausgeglichen werden.

    Um das Risiko bei ETFs zu reduzieren, solltest du deshalb:

    deine Geldanlage diversifizieren eine langfristige Anlagestrategie verfolgen auf Marketingfallen achten und dich auf Fonds konzentrieren, die schon länger am Markt sind Fonds mit ausreichendem Fondsvolumen wählen dich im Vorfeld ausreichend über mögliche ETF-Risiken informieren

    Über unsere kannst du alle in Deutschland handelbaren ETFs analysieren und so den richtigen ETF für deine Anlagestrategie finden. Du kannst auch unseren oder den nutzen, um die günstigsten Broker zu finden. Ich bin seit 2022 Teil des extraETF Teams. Durch praxisnahe Wissens- und Ratgeberbeiträge rund um die erfolgreiche Geldanlage mit ETFs, Aktien & Co.

    Wie viel sollte man in ETFs investieren?

    Eure Risikotoleranz ist eure Sache – Die Risikotoleranz ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Sie hängt nicht nur von der finanziellen Situation ab, sondern auch von eurer Persönlichkeit und euren Erfahrungen als Anleger:innen ab. Manche Menschen fühlen sich einfach unwohl beim Gedanken an Verluste, weshalb sie sichere Anlagen bevorzugen, selbst wenn es die Renditen schmälert.

    Ein Faktor, der dabei eine wichtige Rolle spielt, ist das Alter: Junge Menschen, die vom Renteneintritt noch weit entfernt sind, haben schließlich mehr Zeit, etwaige Krisen auszusitzen. Deshalb gibt es eine aufs Alter zugeschnittene Faustregel: 100 minus Alter = Anteil risikoreicher Anlagen Gemäß dieser Faustregel nehmt ihr die Zahl 100, zieht euer Alter davon ab und erhaltet damit den Prozentsatz, den ihr in Aktien (oder hier speziell ETFs) investiert.

    Der Rest geht in sichere, festverzinslichen Anlagen wie Festgeld, Tagesgeld oder Anleihen. Wenn ihr also 30 Jahre alt seid, solltet ihr nach dieser Formel etwa 70 % eures Portfolios in Aktien-ETFs haben und den Rest in sichereren Anlagen – seid ihr 70, ist es genau andersherum.

    • Tendenziell ist die Idee, das Risiko zu verringern, je näher ihr zur Entsparphase kommt – also der Zeit, in der ihr vom aufgebauten Vermögen leben müsst – sinnvoll.
    • Doch wie jede Finanz-Faustregel solltet ihr auch diese mit einer Portion Skepsis betrachten, weil sie nicht auf eure individuelle Situation zugeschnitten ist.

    Praxis-Tipp: Fühlt euch wohl dabei Risikobereitschaft könnt ihr nicht herbeizaubern. Wichtig ist deshalb, dass ihr euch mit dem Risikolevel eures Depots wohlfühlt. Macht euch also wirklich Gedanken darüber, welche Risiken ihr aushalten könnt. Stellt euch vor, was es bedeutet, wenn euer ETF-Portfolio in Höhe von 10.000 € um 50 % einbricht.

    Könntet ihr den vorübergehenden Verlust von 5.000 € verkraften, ohne in Panik zu geraten und aus Angst, noch mehr zu verlieren, alles zu verkaufen? Dann solltet ihr vielleicht erstmal mit einer ausgewogenen oder vorsichtigen Strategie probieren – beispielsweise dem Klassiker 60–40 (60 % in Aktien, 40 % in Anleihen).

    Ihr seid euch sicher, dass ihr auch in Krisen cool bleiben könnt? Dann spricht (je nach Alter und Anlagehorizont) nichts dagegen, mehr oder sogar erstmal die gesamte Sparsumme in einen breit gestreuten ETF zu packen. Fassen wir das Gelernte noch einmal zusammen.

    1. Spart zunächst einen Notgroschen zusammen. Er sollte mindestens drei Monatsgehälter groß sein, idealerweise sechs.
    2. Erstellt ein Budget mit euren Ein- und Ausgaben, um einen Überblick über eure Finanzen zu erhalten.
    3. Versucht, mindestens 10 bis 20 % eures Nettoeinkommens zu investieren.
    4. Wie viel dieser Investitionssumme ihr nun in ETFs anlegt, hängt von eurer Risikobereitschaft ab. Eine Faustregel für den Aktien-Prozentsatz ist „100 minus Alter”, doch hier müsst ihr selbst entscheiden, welches Risikolevel ihr aushalten könnt.

    Praxis-Tipp: ETF-Sparplan einrichten Die einfachste Methode, einen bestimmten Anteil des monatlichen Nettoverdienstes in ETFs zu investieren, ist ein, Wenn der erst eingerichtet ist, wird jeden Monat automatisch eine vorher festgesetzte Geldsumme in einen von euch gewählten ETF angelegt.

    • Bettina (21) ist mitten im Studium und verdient als Werkstudentin 960 € im Monat dazu, Sie hat nur wenige laufende Kosten und möchte mit dem Sparen beginnen, während sie noch jung ist. Sie hat bereits einen Notfallfonds eingerichtet und spart zusätzlich für ein Auslandssemester. Da sie erst Anfang 20 ist und einen langen Anlagehorizont hat, könnte sie einen großen Teil ihres Einkommens, z.B.20 %, investieren. Das entspricht etwa 192 € pro Monat. Sie beschließt, alles davon in Aktien-ETFs zu investieren, weil sie genügend Zeit hat, um Marktschwankungen auszusitzen.
    • Jessie (28) ist Softwareentwicklerin mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 3.500 €. Obwohl sie noch sehr jung ist und gut verdient, hat sie eine eher geringe Risikotoleranz, weil sie plant, in den nächsten fünf bis sieben Jahren ein Haus zu kaufen. Deshalb investiert sie nur 10 % ihres Einkommens, also 350 € pro Monat, in ETFs, wobei sie einen größeren Fokus auf Anleihe-ETFs legt, um das Risiko zu minimieren. Den Großteil ihres Geldes legt sie auf einem Tagesgeldkonto an, um für den Hauskauf zu sparen und ihre Ersparnisse in der Zwischenzeit vor größeren Marktschwankungen zu schützen.
    • Tom (48) ist Angestellter und verdient monatlich 4.500 €. Weil er bereits gewisse finanzielle Verpflichtungen hat, ist er etwas konservativ und weniger risikobereit. Dennoch möchte er ca.10 % seines Einkommens in ETFs investieren – also 450 € pro Monat. Er wählt dabei eine ausgewogene Mischung aus Aktien- und Anleihe-ETFs, um sein Risiko zu streuen. Da er sich dem Ruhestand nähert, könnte er auch in Anlagen mit geringerem Risiko, wie z.B. Anleihen oder Festgeldkonten, investieren, um sein Portfolio zu diversifizieren und eine stabile Einkommensquelle zu sichern.
    • Hannelore (62) ist Rentnerin und erhält eine monatliche Rente von 2.000 €. Da Hannelore älter ist und eine geringere Risikotoleranz hat, könnte sie einen kleineren Anteil ihres Einkommens, etwa 5 %, in ETFs investieren, was 100 € pro Monat entspricht. Bei der Auswahl ihrer ETFs könnte sie stärker auf Anleihe-ETFs setzen, um das Risiko zu minimieren. Darüber hinaus könnte sie einen Teil ihres Vermögens in risikoarmen Anlagen wie Tages- oder Festgeldkonten halten, um ihr Einkommen weiterhin abzusichern und die Volatilität ihres Portfolios zu reduzieren.
    • David (67) ist ein Rentner mit einer monatlichen Rente von 2.500 € und zusätzlichen Ersparnissen, Obwohl er bereits im Rentenalter ist, hat Hans eine hohe Risikotoleranz und langfristige Wachstumsziele für sein Portfolio. Sein Ziel ist es, ein Vermächtnis für seine Enkelkinder zu hinterlassen und gleichzeitig seine finanzielle Unabhängigkeit zu wahren. Trotz seines Alters hat er eine hohe Risikotoleranz und investiert 15 % seines Einkommens (375 €) monatlich in ETFs. Seine Auswahl enthält einen höheren Anteil an Aktien-ETFs, wobei er auch Anleihe-ETFs zur Risikostreuung hält. Zur weiteren Absicherung hat er Teile seines Vermögens in risikoarme Anlagen wie Festgeldkonten und Staatsanleihen investiert.

    Wenn es um den langfristigen Vermögensaufbau geht, sind ETFs sind für so ziemlich jeden Anleger:innentyp eine gute Wahl. Wie viel Geld man genau investieren sollte, ist aber stark von individuellen Faktoren wie der finanziellen Situation, den Sparzielen, dem Anlagehorizont und der Risikotoleranz abhängig.

    1. Wenn ihr bereits einen Notgroschen angespart, keine Schulden habt und keine Riesen-Investition wie ein Hauskauf bevorsteht, könnt ihr versuchen, mindestens 10 bis 20 % eures Nettoeinkommens zu investieren.
    2. Wenn ihr risikobereit seid und auch in Krisenzeiten cool bleiben könnt, könnt ihr natürlich die gesamte Sparsumme in Aktien-ETFs stecken – besonders gut geeignet sind breit gestreute Welt-ETFs wie der,

    Ausgewogenere Asset Allokationen sehen jedoch eine Verteilung zwischen risikoreichen und risikoarmen Anlagen vor. Letztlich ist aber jede Situation anders. Wichtig ist, dass ihr euch mit eurer Anlagestrategie wohl und nicht ständig unter Druck gesetzt fühlt.

    1. Wie viel Geld brauche ich mindestens, um in ETFs zu investieren? Eine Mindestsumme für die ETF-Anlage gibt es nicht: Manche Depots bieten bereits die Möglichkeit, ETF-Sparpläne ab einer Sparrate von nur 1 € einzurichten.
    2. Dennoch sollte man versuchen, etwas mehr zu investieren, um größere Renditen zu erzielen – mindestens 10 bis 25 € monatlich sollten auch für Anfänger und viele Menschen mit geringerem Einkommen schon drin sein.

    Wie viel Geld hat man mit einem ETF nach 10 Jahren? Wie viel Geld die ETF-Anlage am Ende abwirft, hängt natürlich von der individuellen Werteentwicklung des ETFs ab. Hättet ihr beispielsweise von 2013 bis 2023 jeden Monat 100 € in einen MSCI World ETF investiert, hättet ihr in diesem Zeitraum mehr als 14.000 € Rendite gemacht.

    Mit unserem und unserem könnt ihr verschiedene Szenarien durchspielen. Wie kann ich einen ETF kaufen? Alles was ihr braucht, um einen ETF zu kaufen, ist ein Wertpapier-Depot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Besonders günstige Online-Depots findet ihr beispielsweise bei Trade Republic oder Smartbroker.

    Aber auch Direktbanken wie comdirect und Filialbanken wie die Consorsbank bieten heute preiswerte Angebote. Autor: Martin schrieb schon im Studium über Finanzthemen: Seine Masterarbeit verfasste er über die Geschichte amerikanischer Zentralbanken, später forschte er zum Thema Wahlkampffinanzierung. Privat investiert er seit mehreren Jahren in ETFs und Aktien. Heute lebt er in London und arbeitet als freier Texter in den Bereichen Technologie und Finanzen. Geprüft durch: Prof. Dr. Alexander Zureck Alexander ist Professor für Banking & Finance an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management und freiberuflich als Coach und Consultant tätig. In seiner Lehre und Forschung befasst er sich mit den wichtigsten Themen zu Finanzierung und Investition, wobei ein Schwerpunkt auf der Finanzbildung liegt. Bei Zendepot stellt er sicher, dass sich keine Fehler oder Ungenauigkeiten in die Artikel einschleichen.

  • : Wie viel in ETFs investieren? Das sind die wichtigsten Regeln

    Welche ETF sollte man im Depot haben?

    Wind und Solar stehen nicht immer zur Verfügung – Wenn wir von regenerativen Energiequellen sprechen, dann sind oftmals Wind- und Solarenergie gemeint. In der Theorie müssen wir die Energie erzeugen, wenn die Energiequellen zur Verfügung stehen. Somit entsteht allerdings das Problem einer unsicheren Energieversorgung.

    Nachts scheint keine Sonne und im Sommer ist der Wind tendenziell schwächer als in den Wintermonaten. Somit muss regenerative Energie gespeichert werden. Durch die Herstellung grünen Wasserstoffs ist dies möglich – wenngleich die Produktion grünen Wasserstoffs viel Energie verbraucht. Zahlreiche Trends sprechen für eine nachhaltige Energieversorgung.

    Der Klimawandel, die Abhängigkeit von fossilen Kraftstoffen, der geringe Wirkungsgrad fossiler Kraftstoffe und deren Endlichkeit. Dementsprechend befindet sich Wasserstoff aktuell auf einem aufsteigenden Ast. Die Produktion grünen Wasserstoffs wird günstiger und die Einsatzmöglichkeiten steigen permanent an.

    1. Egal, ob Mobilität, Versorgung oder Energiespeicherung, Wasserstoff ist eine Option für eine umweltfreundliche Zukunft.
    2. Aus unserer Sicht ist ein Wasserstoff-ETF eine gute Option für Anleger, die diesen Zukunftstrend spielen wollen.
    3. Allerdings sollte hier im Rahmen der Core Satellite-Strategie gehandelt und dieser Themen-ETF lediglich als Beimischung zum Portfolio gesehen werden.

    Unser Favorit aufgrund der guten Kostenstruktur sowie des hohen Investitionsvolumens ist der L&G Hydrogen Economy UCITS ETF USD,