Was Passiert Wenn Man Pantoprazol Nach Dem Essen Einnimmt - Portal hrvatskih arhitekata

Was Passiert Wenn Man Pantoprazol Nach Dem Essen Einnimmt

Was Passiert Wenn Man Pantoprazol Nach Dem Essen Einnimmt

Kann man Magenschutz auch nach dem Essen nehmen?

Magensäureblocker rezeptfrei, aber nicht ohne Beratung – PPI gelten schon lange als sehr gut verträglich – so gut, dass die Wirkstoffe inzwischen teilweise nicht mehr rezeptpflichtig sind. Dazu gehören

OmeprazolPantoprazolEsomeprazol

Dennoch fordern Mediziner mehr Zurückhaltung bei der Verschreibung. Das sei der einzige Schluss, den man aus den Studien ziehen könne, so Koop: “Man soll niemandem etwas verordnen, was er nicht braucht. Und man sollte es zeitlich so begrenzt wie möglich einsetzen.” Es gelten die Regeln, die Dosis so niedrig und die Therapiezeit so kurz wie möglich zu halten.

  1. Bei zu langer Therapie drohen vor allem immungeschwächten Patienten und Patientinnen vermehrt Magen-Darm-Infektionen.
  2. Wichtig sei der sorgfältige Umgang mit diesen Arzneien, meint auch Apotheker Bubnick.
  3. Dazu gehöre eine umfangreiche Beratung – gerade im Hinblick auf mögliche Wechselwirkungen, etwa mit bestimmten Herzmedikamenten oder Schlafmitteln.

Damit die Präparate richtig wirken, müssen sie eine halbe bis Stunde vor dem Essen eingenommen werden. “Sonst liegen sie mit der Mahlzeit zu lange im Magen und werden dort zerstört, bevor sie in den Darm gelangen können.” Die Folge: Eine Besserung bleibt aus.

Kann ich Pantoprazol auch nach dem Frühstück nehmen?

Anwendung – Pantoprazol gibt es als magensaftresistente Tabletten zu 20 und 40 mg. Die 20 mg Dosierung ist rezeptfrei erhältlich. Magensaftresistent bedeutet, dass die Tablette nicht durch die Magensäure zerstört wird. Pantoprazol tritt im Dünndarm ins Blut über und erreicht über den Blutkreislauf die Zellen der Magenschleimhaut.

Treten Ihre Beschwerden tagsüber auf, so nehmen Sie Pantoprazol morgens ein, am besten nüchtern und 1 Stunde vor dem Frühstück.

Leiden Sie eher nachts an Sodbrennen, dann ist die richtige Einnahmezeit vor dem Abendessen und etwa 3–4 Stunden vor dem Zubettgehen.

Ohne Rücksprache mit dem Arzt sollen Sie Pantoprazol nur kurzfristig, d.h. maximal 2 Wochen einnehmen. Bei langzeitiger Einnahme drohen seltene, aber schwere Nebenwirkungen (siehe unten).

Wenn Ihre Ärzt*in in einer Magenspiegelung festgestellt hat, dass Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt ( Reflux ), dann dauert die Pantoprazol-Einnahme 4–8 Wochen.

Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre werden auch bis zu 8 Wochen behandelt.

Teilen Sie Ihre Tabletten nicht. Damit geht die Schutzfunktion verloren und das Medikament entfaltet seine Wirkung nicht. Wichtig ist auch, dass Sie Pantoprazol nicht abrupt absetzen. Die Magenschleimhaut reagiert darauf mit einer verstärkten Säureproduktion und das bringt das Sodbrennen wieder zurück. Halbieren Sie deshalb die Dosis für 3–7 Tage, bevor sie Pantoprazol absetzen.

Soll man Pantoprazol vor oder nach dem Essen nehmen?

Anwendungsart – Pantoprazol ist in Form von magensaftresistenten Tabletten und als Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung auf dem deutschen Markt verfügbar. Die magensaftresistenten Tabletten sollen unzerkaut und unzerbrochen eine Stunde vor einer Mahlzeit mit etwas Wasser eingenommen werden.

Pantoprazol wird weitgehend über das in der Leber metabolisiert. Die hauptsächliche Metabolisierung umfasst die Demethylierung durch, andere Metabolisierungswege führen über die Oxidation durch, Pantoprazol wird rasch resorbiert und nach einmaliger oraler Gabe von 40 mg wird bereits die maximale Plasmakonzentration erreicht. Die maximalen Serumkonzentrationen werden im Mittel nach ca.2,5 Stunden erreicht. Die Serumproteinbindung liegt bei etwa 98 Prozent und das Verteilungsvolumen bei 0,15 l/kg. Pantoprazol wird weitgehend über das Cytochrom-P450-Enzymsystem in der Leber metabolisiert. Die hauptsächliche Metabolisierung umfasst die Demethylierung durch CYP2C19, andere Metabolisierungswege führen über die Oxidation durch CYP3A4. Die terminale Eliminationshalbwertszeit beträgt ca. eine Stunde, die Clearance liegt bei ca.0,1 l/h/kg.

Kurzzeitige Behandlung von Refluxsymptomen (z.B. Sodbrennen, saures Aufstoßen) bei Erwachsenen

Die empfohlene Dosis beträgt 20 mg Pantoprazol pro Tag für zwei bis drei Tage. Die Behandlung ist zu beenden, sobald eine vollständige Linderung der Symptome eingetreten ist. Wenn nach 2 Wochen keine Linderung der Symptome erreicht worden ist, sollte ein Arzt konsultiert werden, ebenso sollte die Therapie ohne ärztlichen Rat nicht länger als 4 Wochen andauern.

Symptomatische Behandlung der gastroösophagealen Refluxkrankheit bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren

Die empfohlene Dosierung beträgt 20 mg Pantoprazol pro Tag. Eine Besserung der Symptome wird meistens innerhalb von 2 – 4 Wochen oder nach weiteren 4 Wochen erreicht. Sobald eine Symptombesserung erreicht ist, können erneut auftretende Symptome bei Bedarf mit 20 mg Pantoprazol einmal täglich behandelt werden. Falls die Bedarfstherapie nicht ausreichend ist, sollte erneut ein Wechsel zu einer Dauerbehandlung in Betracht gezogen werden.

Refluxösophagitis bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren

Die empfohlene Dosis beträgt 40 mg Pantoprazol einmal täglich. In individuellen Fällen kann die Dosis auf 80 mg täglich verdoppelt werden, besonders dann wenn keine andere Therapie anspricht. Für die Behandlung der Refluxösophagitis ist meistens ein vierwöchiger Behandlungszeitraum erforderlich. Falls dies nicht ausreicht, wird eine Abheilung normalerweise innerhalb weiterer 4 Wochen erreicht.

Langzeitbehandlung und Rezidivprophylaxe bei Refluxösophagitis bei Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

In der Langzeittherapie wird eine Erhaltungsdosis mit einer 20 mg Pantoprazol Tablette pro Tag empfohlen, die bei einem Rezidiv auf 40 mg Pantoprazol pro Tag erhöht und nach der Abheilung des Rezidivs wieder auf 20 mg Pantoprazol reduziert werden kann.

Eradikation von Helicobacter pylori in Kombination mit zwei geeigneten Antibiotika bei Erwachsenen

Bei H. pylori positiven Patienten mit Ulcus duodeni und ventriculi sollte die Eradikation des Keims durch eine Kombinationstherapie mit zwei Antibiotika und zweimal täglich 40 mg Pantoprazol erfolgen. Abends ist die zweite Dosis Pantoprazol eine Stunde vor dem Abendessen einzunehmen. Die Kombinationstherapie wird in der Regel über 7 Tage gegeben und kann um weitere 7 Tage verlängert werden.

Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren bei Erwachsenen

Die empfohlene Dosis beträgt 40 mg Pantoprazol täglich. In Einzelfällen kann, insbesondere wenn bisher nicht auf andere Arzneimittel angesprochen wurde, die doppelte Dosis gegeben werden. Gewöhnlich heilt ein Zwölffingerdarmgeschwür innerhalb von zwei Wochen und ein Magengeschwür innerhalb von vier Wochen ab. Wenn dies nicht ausreicht, wird eine Abheilung normalerweise innerhalb weiterer zwei bzw. vier Wochen erreicht.

Zollinger-Ellison-Syndrom und andere Erkrankungen bei Erwachsenen, die mit einer pathologischen Hypersekretion von Magensäure einhergehen

Für die Langzeittherapie beträgt die empfohlene Anfangsdosis 80 mg täglich. Die Erhaltungsdosis kann entsprechend der Bestimmung der Magensäuresekretion individuell eingestellt werden. Eine zeitweilige Erhöhung der Dosierung auf über 160 mg Pantoprazol täglich ist möglich, die Tagesdosis ist dabei auf eine zweimalige Gabe zu verteilen. Die Therapiedauer ist nicht begrenzt und sollte so lange wie klinisch notwendig fortgesetzt werden.

Prävention der durch induzierten gastroduodenalen Ulzera bei erwachsenen Risikopatienten, die einer kontinuierlichen Behandlung mit diesen Arzneimitteln bedürfen

Die empfohlene Dosierung beträgt 20 mg Pantoprazol pro Tag.

Kann man Pantoprazol auch am Abend nehmen?

Empfehlung 1: Einnahme vor dem Schlafengehen – Die erste Empfehlung für die Einnahme von Pantoprazol lautet, das Medikament vor dem Schlafengehen einzunehmen. Das liegt daran, dass Pantoprazol eine Langzeitwirkung hat und den Säuregehalt im Magen über einen längeren Zeitraum reduziert.

Indem man Pantoprazol abends einnimmt, wird die maximale Wirkung des Medikaments während der Nacht erreicht. Dies ist besonders wichtig, da unser Körper im Schlaf eine erholsame Ruhephase durchläuft und die Produktion von Magensäure normalerweise höher ist als im Wachzustand. Die Einnahme vor dem Schlafengehen ermöglicht es dem Körper, den Säuregehalt im Magen während der Nacht zu regulieren und Beschwerden wie Sodbrennen oder saures Aufstoßen zu reduzieren.

Zudem kann dies dazu beitragen, dass man morgens mit einem angenehmen, weniger beschwerlichen Gefühl im Magen aufwacht. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die genaue Einnahmezeit von Pantoprazol von individuellen Faktoren abhängen kann. Daher ist es ratsam, die Empfehlungen des Arztes oder Apothekers zu beachten und sich an die vorgeschriebene Dosierung und Einnahmezeit zu halten.

Kann man Omeprazol auch nach dem Essen nehmen?

OmepraDex 20mg Patienteninformation für “Omeprazol” 1.Was ist “Omeprazol” und wofür wird es angewendet? 1.1.Welche Eigenschaften hat das Arzneimittel?

  • “Omeprazol” enthält den Wirkstoff Omeprazol, ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten selektiven Protonenpumpenhemmer.
  • Diese Arzneimittel bewirken durch Hemmung der “Protonenpumpe”, dass die Säuremenge im Magen reduziert wird.
  • Omeprazol zur Einnahme ist in der Regel verschreibungspflichtig und auf ärztliche Anweisung einzunehmen, da die zu behandelnden Erkrankungen meist der ärztlichen Behandlung und Überwachung bedürfen.
  • Zur kurzzeitigen Selbstmedikation von Sodbrennen und saurem Aufstoßen gibt es spezielle rezeptfreie Omeprazol-Präparate, zu denen dieses Arzneimittel gehört.
  • Von der Verschreibungspflicht ausgenommen sind: Präparate zur Behandlung von Sodbrennen und saurem Aufstoßen in einer Einzel-Dosis von 20 mg und in einer Tageshöchst-Dosis von 20 mg für eine maximale Anwendungsdauer von 14 Tagen und in einer maximalen Packungsgröße von 280 mg Wirkstoff.

1.2.Welche Wirkstärken und Darreichungsformen gibt es?

  1. Omeprazol gibt es üblicherweise als
  2. – magensaftresistente Kapseln oder magensaftresistente Tabletten enthaltend 10, 20 oder 40 mg Omeprazol.
  3. Rezeptfreie Omeprazol-Präparate enthalten in einer Einzel-Dosis (Tablette oder Kapsel) 20 mg Omeprazol.
  4. Ihr Arzt legt fest oder Ihr Apotheker berät Sie, welche Wirkstärke und Darreichungsform für Ihre Behandlung geeignet sind.

1.3.Omeprazol wird angewendet bei Erwachsenen zur kurzzeitigen Behandlung von Refluxbeschwerden (z.B. Sodbrennen, Säurerückfluss). Reflux ist der Rückfluss von Säure aus dem Magen in die Speiseröhre, die sich entzünden und Schmerzen verursachen kann. Dadurch kann es bei Ihnen zu Krankheitsanzeichen wie einem bis zum Rachen aufsteigenden brennenden Schmerz in der Brust (Sodbrennen) und einem sauren Geschmack im Mund (Säurerückfluss) kommen.

  • Es kann notwendig sein, dieses Arzneimittel an 2 bis 3 aufeinander folgenden Tagen einzunehmen, um eine Besserung der Beschwerden zu erreichen.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel bei Sodbrennen nicht länger als 14 Tage ein, ohne Ihren Arzt zu befragen.2.Was müssen Sie vor der Einnahme von “Omeprazol” beachten? 2.1.”Omeprazol” darf nicht angewendet werden, – wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Omeprazol oder einen der sonstigen Bestandteile von “Omeprazol” sind.

– wenn Sie allergisch gegenüber Arzneimitteln sind, die andere Protonenpumpenhemmer enthalten (z.B. Pantoprazol, Lansoprazol, Rabeprazol, Esomeprazol). – wenn Sie ein Arzneimittel einnehmen, das Nelfinavir enthält (gegen eine HIV-Infektion). “Omeprazol” darf nicht eingenommen werden, wenn einer der oben aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Einnahme von “Omeprazol” mit Ihrem Arzt oder Apotheker.2.2.Besondere Vorsicht bei der Einnahme von “Omeprazol” ist erforderlich Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie “Omeprazol” einnehmen. Wenn Ihre Beschwerden nicht nachlassen, oder wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern, suchen Sie Ihren Arzt auf.

Schwere kutane Nebenwirkungen (SCARs), einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxisch epidermaler Nekrolyse (TEN), Arzneimittelwirkung mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) sowie akut generalisierendem pustulösem Exanthem (AGEP), die lebensbedrohlich oder tödlich sein können, wurden im Zusammenhang mit der OmeprazolBehandlung berichtet.

Brechen Sie die Anwendung von “Omeprazol” bei Sodbrennen ab und wenden Sie sich umgehend an einen Arzt, wenn Sie eines der in Abschnitt 4 (Nebenwirkungen) beschriebenen Symptome im Zusammenhang mit diesen schwerwiegenden Hautreaktionen bemerken. Die Langzeitanwendung von “Omeprazol” bei Sodbrennen birgt zusätzliche Risiken, wie: Sinkende Magnesiumwerte im Blut (mögliche Symptome: Müdigkeit (Fatigue), Muskelzuckungen, Desorientiertheit, Krämpfe, Schwindel, Herzrasen).

Niedrige Magnesiumwerte können auch zu einer Verringerung der Kalium- oder Calciumkonzentration im Blut führen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie dieses Arzneimittel länger als 4 Wochen eingenommen haben. Ihr Arzt legt dann fest, ob Ihre Magnesiumwerte regelmäßig durch Blutuntersuchungen überwacht werden.

  • “Omeprazol” bei Sodbrennen kann die Anzeichen anderer Erkrankungen verdecken. Sprechen Sie daher umgehend mit Ihrem Arzt, wenn eine der folgenden Angaben vor, oder während der Einnahme von “Omeprazol” bei Sodbrennen auf Sie zutrifft:
  • – Sie verlieren aus keinem ersichtlichen Grund viel Gewicht und haben Probleme mit dem Schlucken
  • – Sie bekommen Bauchschmerzen oder Verdauungsstörungen
  • – Sie erbrechen Nahrung oder Blut
  • – Sie scheiden schwarzen Stuhl aus (Blut im Stuhl)
  • – Sie leiden an schwerem oder andauerndem Durchfall, da Omeprazol mit einer geringen Erhöhung von ansteckendem Durchfall in Verbindung gebracht wird
  • – Sie hatten früher ein Magengeschwür oder eine Operation im Magen-Darm-Bereich
  • – Sie erhalten über 4 oder mehr Wochen eine durchgängige, symptomatische Behandlung von Verdauungsstörungen oder Sodbrennen
  • – Sie leiden seit 4 oder mehr Wochen ständig unter Verdauungsstörungen oder Sodbrennen
  • – Sie haben eine Gelbsucht oder eine schwere Lebererkrankung
  • – Sie sind über 55 Jahre alt und es treten neue oder kürzlich veränderte Beschwerden auf
  • – wenn Sie jemals infolge einer Behandlung mit einem mit “Omeprazol” bei Sodbrennen vergleichbaren Arzneimittel, das ebenfalls die Magensäure reduziert, Hautreaktionen festgestellt haben
  • – wenn bei Ihnen ein bestimmter Bluttest (Chromogranin A) geplant ist.

Bei der Einnahme von Omeprazol kann es zu einer Entzündung Ihrer Nieren kommen. Zu den Anzeichen und Symptomen können eine verringerte Urinmenge, Blut im Urin und/oder Überempfindlichkeitsreaktionen wie Fieber, Hautausschlag und Gelenksteife gehören. Bitte melden Sie solche Anzeichen dem behandelnden Arzt.

  1. Die Einnahme eines Protonenpumpenhemmers wie “Omeprazol” bei Sodbrennen kann Ihr Risiko für Hüft-, Handgelenks- und Wirbelsäulenfrakturen leicht erhöhen, besonders wenn dieser über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr eingenommen wird.
  2. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Osteoporose haben oder wenn Sie Corticosteroide (diese können das Risiko einer Osteoporose erhöhen) einnehmen.

Falls bei Ihnen ein Hautausschlag auftritt, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten Hautbereichen, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, da Sie die Behandlung mit “Omeprazol” eventuell abbrechen sollten. Vergessen Sie nicht, auch andere gesundheitsschädliche Auswirkungen wie Gelenkschmerzen zu erwähnen.

Patienten sollten “Omeprazol” nicht zur Vorbeugung nehmen. Hinweise über mögliche sonstige Bestandteile (Lactose, Saccharose, Natrium): Bitte nehmen Sie “Omeprazol” nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.2.2.a) Kinder und Jugendliche Kinder und Jugendliche sollen mit Omeprazol nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes behandelt werden.2.2.b) Ältere Patienten Ältere Menschen sollten Omeprazol mit Vorsicht anwenden, besonders in hohen Dosen.

Bei Tagesdosen bis zu 20 mg Omeprazol sind in der Regel keine besonderen Vorkehrungen zu treffen.2.2.c) Schwangerschaft Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie “Omeprazol” einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder versuchen schwanger zu werden.

Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie “Omeprazol” während dieser Zeit einnehmen können. Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.2.2.d) Stillzeit Omeprazol wird in die Muttermilch abgegeben, aber ein Einfluss auf das Kind ist bei Anwendung therapeutischer Dosen unwahrscheinlich.

Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie “Omeprazol” einnehmen können, wenn Sie stillen.2.2.e) Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen Es ist unwahrscheinlich, dass “Omeprazol” Ihre Fähigkeit Auto zu fahren oder Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt.

Nebenwirkungen wie Schwindel und Sehstörungen können auftreten (siehe Abschnitt 4). Sie sollten nicht Auto fahren oder Maschinen bedienen, wenn Sie beeinträchtigt sind.2.3.Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu beachten? Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Dies beinhaltet auch Arzneimittel, die Sie ohne ärztliche Verschreibung erwerben können. Dies ist wichtig, weil dieses Arzneimittel die Wirkung einiger Arzneimittel beeinflussen kann und weil einige Arzneimittel Einfluss auf die Wirkung von diesem Arzneimittel haben können.

  1. Nehmen Sie “Omeprazol” bei Sodbrennen nicht ein, wenn Sie ein Arzneimittel anwenden, das Nelfinavir enthält (zur Behandlung einer HIV-Infektion).
  2. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker mit, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
  3. – Ketoconazol, Itraconazol, Posaconazol oder Voriconazol (angewendet zur Behandlung von Infektionen, die durch einen Pilz hervorgerufen werden)
  4. – Digoxin (angewendet zur Behandlung von Herzproblemen)
  5. – Diazepam (angewendet zur Behandlung von Angstgefühlen, zur Entspannung von Muskeln oder bei Epilepsie)
  6. – Phenytoin (angewendet bei Epilepsie). Wenn Sie Phenytoin einnehmen, muss Ihr Arzt Sie überwachen, wenn Sie die Einnahme von “Omeprazol” bei Sodbrennen beginnen oder beenden

– Arzneimittel, die zur Blutverdünnung angewendet werden, wie z.B. Warfarin oder andere Vitamin K-Blocker. Ihr Arzt muss Sie möglicherweise überwachen, wenn Sie die Einnahme von “Omeprazol” bei Sodbrennen beginnen oder beenden

  • – Rifampicin (angewendet zur Behandlung von Tuberkulose)
  • – Atazanavir (angewendet zur Behandlung einer HIV-Infektion)
  • – Tacrolimus (angewendet im Falle von Organtransplantationen)
  • – Johanniskraut (Hypericum perforatum) (angewendet zur Behandlung von leichten Depressionen)
  • – Cilostazol (angewendet zur Behandlung der sogenannten Schaufensterkrankheit )
  • – Saquinavir (angewendet zur Behandlung einer HIV-Infektion)
  • – Clopidogrel (angewendet, um Blutgerinnseln vorzubeugen )
  • – Erlotinib (angewendet zur Behandlung von Krebserkrankungen)

– Methotrexat (ein Arzneimittel, das in hohen Dosen bei der Chemotherapie zur Behandlung von Krebs eingesetzt wird). Wenn Sie Methotrexat in hoher Dosis einnehmen, setzt Ihr Arzt Ihre Behandlung mit “Omeprazol” bei Sodbrennen möglicherweise vorübergehend ab.

Nehmen Sie “Omeprazol” bei Sodbrennen nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln ein, die die Magensäuremenge reduzieren, wie anderen Protonenpumpenhemmern (Pantoprazol, Lansoprazol oder Rabeprazol) oder einem H2-Antagonisten (z.B. Ranitidin, Famotidin). Sollte es jedoch erforderlich sein, dürfen Sie “Omeprazol” bei Sodbrennen zusammen mit Antacida (z.B.

Magaldrat, Alginsäure, Natriumbicarbonat, Aluminiumhydroxid, Magnesiumcarbonat oder Kombinationen davon) einnehmen.2.4.Woran ist bei Einnahme von “Omeprazol” zusammen mit Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken zu denken? Sie können “Omeprazol” mit dem Essen oder auf nüchternen Magen einnehmen.

Trinken Sie keinen Alkohol, wenn Sie “Omeprazol” einnehmen, da dies einen vorzeitigen Abbau des Wirkstoffes verursachen kann.3.Wie ist “Omeprazol” einzunehmen? Wenn Sie sich über die Art der Anwendung und die Dosierung nicht ganz sicher sind, fragen Sie bitte bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach.3.1.Art und Dauer der Anwendung Es wird empfohlen, dass Sie Ihre magensaftresistenten Kapseln/Tabletten morgens einnehmen.

Sie können diese mit dem Essen oder auf nüchternen Magen einnehmen. Schlucken Sie Kapseln/Tabletten im Ganzen mit einem halben Glas Wasser. Magensaftresistente Kapseln: Zerkauen oder zerdrücken Sie die Kapseln nicht, da sie überzogene Pellets enthalten, die verhindern, dass das Arzneimittel im Magen durch die Säure zersetzt wird.

  1. Es ist wichtig, dass die Pellets nicht beschädigt werden.
  2. Diese Mikropellets enthalten den Wirkstoff Omeprazol und sind magensaftresistent überzogen, was sie davor schützt, während der Magenpassage zersetzt zu werden.
  3. Die Pellets geben den Wirkstoff im Darm frei, wo er von Ihrem Körper aufgenommen wird, um seine Wirkung zu entfalten.

Nehmen Sie “Omeprazol” ohne ärztlichen Rat bzw. ärztliche Verschreibung nicht länger als 14 Tage ein. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie nach diesem Zeitraum nicht beschwerdefrei sind. Es kann notwendig sein, die Hartkapseln an 2 bis 3 aufeinander folgenden Tagen einzunehmen.3.2.Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis bei Behandlung von Sodbrennen und saurem Aufstoßen 1 Tablette oder Kapsel zu 20 mg Omeprazol 1-mal täglich.

Eine Tages-Dosis von 20 mg Omeprazol darf ohne ärztliche Anweisung nicht überschritten werden.3.3.Wenn Sie eine größere Menge “Omeprazol” eingenommen haben, als Sie sollten Wenn Sie eine größere Menge “Omeprazol” eingenommen haben als empfohlen, sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt oder Apotheker.3.4.Wenn Sie die Einnahme von “Omeprazol” vergessen haben Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese, so bald Sie daran denken.

Sollte es jedoch fast Zeit für Ihre nächste Dosis sein, lassen Sie die vergessene Dosis aus. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Dosis auszugleichen.3.5.Auswirkungen, wenn die Behandlung mit “Omeprazol” abgebrochen wird Setzen Sie das Mittel bei ärztlicher Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, da sonst der Behandlungserfolg gefährdet wird.4.Welche Nebenwirkungen sind möglich?

  1. Wie alle Arzneimittel kann “Omeprazol” Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  2. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
  3. – sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
  4. – häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
  5. – gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
  6. – selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
  7. – sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
  8. – Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht berechnet werden

4.1.Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten? Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Wenn Sie eine der folgenden seltenen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen) oder sehr seltenen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen), aber schweren Nebenwirkungen bemerken, beenden Sie die Einnahme von “Omeprazol” und wenden Sie sich umgehend an einen Arzt: – plötzlich auftretende pfeifende Atmung, Schwellung der Lippen, der Zunge und des Rachens oder des Körpers, Hautausschlag, Ohnmacht oder Schluckbeschwerden (schwere allergische Reaktion) (selten) – Rötung der Haut mit Blasenbildung oder Ablösen der Haut.

Es können auch schwerwiegende Blasenbildung und Blutungen an den Lippen, den Augen, dem Mund, der Nase und den Geschlechtsteilen auftreten. Dies könnten das “Stevens-Johnson-Syndrom” oder eine “toxisch epidermale Nekrolyse” sein. (sehr selten) – großflächiger Hautausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom oder Arzneimittelüberempfindlichkeits-Syndrom) (selten) – Ein roter, schuppiger, großflächiger Hautausschlag mit Beulen unter der Haut und Blasen begleitet von Fieber.

Die Symptome treten normalerweise zu Beginn der Behandlung auf (akut generalisierendes pustulöses Exanthem). (selten) – gelbe Haut, dunkel gefärbter Urin und Müdigkeit können Krankheitsanzeichen von Leberproblemen sein (selten) Weitere Nebenwirkungen sind 4.1.a) Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • – Kopfschmerzen
  • – Auswirkungen auf Ihren Magen oder Darm: Durchfall, Bauchschmerzen, Verstopfung, Blähungen (Flatulenz)
  • – Übelkeit oder Erbrechen
  • – gutartige Magenpolypen.

4.1.b) Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  1. – Schwellung der Füße und Knöchel
  2. – Schlafstörungen (Schlaflosigkeit)
  3. – Schwindel, Kribbeln wie “Ameisenlaufen”, Schläfrigkeit
  4. – Drehschwindel (Vertigo)
  5. – veränderte Ergebnisse von Bluttests, mit denen überprüft wird, wie die Leber arbeitet
  6. – Hautausschlag, quaddelartiger Ausschlag (Nesselsucht) und juckende Haut
  7. – generelles Unwohlsein und Antriebsarmut
  8. – Fraktur der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule.

4.1.c) Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen) – Blutprobleme, wie z.B. Verminderung der Anzahl weißer Blutkörperchen oder Blutplättchen. Dies kann Schwäche und blaue Flecken verursachen oder das Auftreten von Infektionen wahrscheinlicher machen.

  • – niedrige Natriumkonzentration im Blut (dies kann zu Schwäche, Übelkeit und Krämpfen führen)
  • – Gefühl der Aufregung, Verwirrtheit, Niedergeschlagenheit
  • – Geschmacksveränderungen
  • – Sehstörungen wie verschwommenes Sehen
  • – plötzliches Gefühl, pfeifend zu atmen oder kurzatmig zu sein (Bronchialkrampf)
  • – trockener Mund
  • – Entzündung des Mundinnenraums
  • – als “Soor” bezeichnete Infektion, die den Darm beeinträchtigen kann und durch einen Pilz hervorgerufen wird
  • – Haarausfall (Alopezie)
  • – Hautausschlag durch Sonneneinstrahlung
  • – Gelenkschmerzen (Arthralgie) oder Muskelschmerzen (Myalgie)
  • – schwere Nierenprobleme (interstitielle Nephritis); Tubulointerstitielle Nephritis (mit möglichem Fortschreiten zu Nierenversagen)
  • – vermehrtes Schwitzen.

4.1.d) Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  1. – Veränderungen des Blutbilds einschließlich Agranulozytose (Fehlen weißer Blutkörperchen)
  2. – Aggressivität
  3. – Sehen, Fühlen und Hören von Dingen, die nicht vorhanden sind (Halluzinationen)
  4. – schwere Leberprobleme, die zu Leberversagen und Gehirnentzündung führen
  5. – Erythema multiforme
  6. – Muskelschwäche
  7. – Vergrößerung der Brust bei Männern.

In sehr seltenen Fällen kann “Omeprazol” bei Sodbrennen die Anzahl der weißen Blutkörperchen beeinflussen, was zu einer Immunschwäche führt. Wenn Sie eine Infektion mit Krankheitsanzeichen wie Fieber mit einem stark herabgesetzten Allgemeinzustand oder Fieber mit Krankheitsanzeichen einer lokalen Infektion wie Schmerzen im Nacken, Rachen oder Mund oder Schwierigkeiten beim Harnlassen haben, müssen Sie Ihren Arzt so schnell wie möglich aufsuchen, so dass ein Fehlen der weißen Blutkörperchen (Agranulozytose) durch einen Bluttest ausgeschlossen werden kann.

  • – Darmentzündung (führt zu Durchfall)
  • – Ausschlag, eventuell verbunden mit Schmerzen in den Gelenken
  • – Abnahme des Natrium-, Magnesium-, Calcium- oder Kaliumspiegels im Blut.

4.2.Welche Gegenmaßnahmen sind beim Auftreten von Nebenwirkungen zu ergreifen? Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden. Er wird über eventuelle Maßnahmen entscheiden. Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z.B.

übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) unter Umständen ernsthafte Folgen haben können. Nehmen Sie in solchen Fällen das Arzneimittel nicht ohne ärztliche Anweisung weiter. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die weder hier noch in der Packungsbeilage aufgeführt sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, 53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.5.Wie ist “Omeprazol” aufzubewahren? Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

  • Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Blister und auf dem Umkarton nach “verwendbar bis” angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.
  • Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
  • Aufbewahrungsbedingungen: Nicht über 25 °C lagern.
  • Zum Schutz gegen Feuchtigkeit in der Originalverpackung aufbewahren.

Halten Sie ggf. die Flasche fest verschlossen, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen. Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden.

  1. 6.Quelle und Bearbeitungsstand
  2. Information der SCHOLZ Datenbank auf Basis der vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Daten
  3. Copyright by ePrax GmbH, München; Juni 2023 (7)
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: OmepraDex 20mg

Wann sollte man Pantoprazol nicht nehmen?

Medikament – Patienteninformation für “Pantoprazol” 1.Was ist “Pantoprazol” und wofür wird es angewendet? 1.1.Welche Eigenschaften hat das Arzneimittel?

  • “Pantoprazol” enthält den Wirkstoff Pantoprazol, ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten selektiven Protonenpumpenhemmer.
  • Diese Arzneimittel bewirken durch Hemmung der “Protonenpumpe”, dass die Säuremenge im Magen reduziert wird.
  • Pantoprazol wird üblicherweise in Salzform als als Pantoprazol-Natrium angewendet.
  • Pantoprazol ist in der Regel verschreibungspflichtig und darf nur auf ärztliche Anweisung angewendet werden.

Von der Verscheibungspflicht ausgenommen sind Arzneimittel zum Einnehmen in Packungsgrößen von nicht mehr als 14 abgeteilten Einheiten in einer Einzel-Dosis von 20 mg und in einer Tageshöchst-Dosis von 20 mg für eine kurzzeitige, ohne ärztliche Beratung auf maximal 4 Wochen und bei täglicher Einnahme auf maximal 2 Wochen begrenzte Behandlung von Reflux-Symptomen (z.B.

  1. Pantoprazol zum Einnehmen gibt es üblicherweise als
  2. – magensaftresistente Tabletten enthaltend 20 oder 40 mg Pantoprazol.
  3. Ihr Arzt legt fest, welche Wirkstärke und Darreichungsform für Ihre Behandlung geeignet sind.

1.3.Pantoprazol wird angewendet 1.3.a) mit der Wirkstärke 20 mg 1.3.a.1.Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren – Behandlung von Symptomen (zum Beispiel Sodbrennen, saures Aufstoßen, Schmerzen beim Schlucken) in Verbindung mit gastroösophagealer Refluxkrankheit, die durch zurückfließende Magensäure verursacht wird.

– Langzeitbehandlung der Refluxösophagitis (Speiseröhrenentzündung in Verbindung mit dem Rückfluss von Magensäure) und zur Vorbeugung von Rückfällen.1.3.a.2.Erwachsene – Vorbeugung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren bei Risiko-Patienten, die dauerhaft nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSARs, z.B.

Ibuprofen) einnehmen müssen, da diese Arzneimittel solche Geschwüre verursachen können.1.3.b) mit der Wirkstärke 40 mg 1.3.b.1.Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren – Refluxösophagitis. Dies ist eine Entzündung der Speiseröhre, verbunden mit dem Rückfluss von Magensäure.1.3.b.2.Erwachsene – Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori bei Patienten mit Zwölffingerdarm- und Magengeschwüren, in Kombination mit zwei Antibiotika (Eradikationstherapie).

  • Das Ziel dieser Behandlung ist es, die Bakterien zu vernichten und so die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass diese Geschwüre erneut auftreten.
  • Magengeschwüre und Zwölffingerdarmgeschwüre – Zollinger-Ellison-Syndrom und andere Erkrankungen, bei denen im Magen zu viel Säure produziert wird.2.Was müssen Sie vor der Einnahme von “Pantoprazol” beachten? 2.1.Pantoprazol darf nicht eingenommen werden, – wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Pantoprazol oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind, – wenn Sie allergisch gegen Arzneimittel sind, die andere Protonenpumpenhemmer enthalten.2.2.Besondere Vorsicht bei der Einnahme von “Pantoprazol” ist erforderlich, Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie “Pantoprazol” einnehmen: – wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie schon einmal Leberbeschwerden hatten. Er wird dann Ihre Leberenzymwerte öfter kontrollieren, insbesondere wenn Sie “Pantoprazol” als Langzeittherapie einnehmen. Falls die Leberenzymwerte ansteigen, sollte die Behandlung beendet werden.

Wenn Sie durch die dauerhafte Einnahme von sogenannten nicht-steroidalen Entzündungshemmern (NSAR) ein erhöhtes Risiko für Erkrankungen des Magens und des Darms haben und Ihnen deshalb “Pantoprazol” verschrieben wurde. Die Beurteilung eines erhöhten Risikos erfolgt vor dem Hintergrund Ihrer persönlichen Risikofaktoren wie z.B.

Ihr Alter (über 65 Jahre) sowie Ihrer Vorgeschichte von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren oder Magen- und Darmblutungen. – wenn Sie geringe Vitamin B12-Reserven oder besondere Risikofaktoren für eine Vitamin B12-Unterversorgung haben und Pantoprazol als Langzeittherapie nehmen.

Wie alle säurehemmenden Wirkstoffe kann Pantoprazol dazu führen, dass Vitamin B12 schlechter vom Körper aufgenommen wird. – wenn Sie mit Pantoprazol gleichzeitig HIV-Proteasehemmer, wie Atazanavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion) einnehmen. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt um Rat. – Die Einnahme von Protonenpumpenhemmern wie Pantoprazol kann Ihr Risiko für Hüft-, Handgelenks- und Wirbelsäulenfrakturen leicht erhöhen, besonders wenn diese über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr eingenommen werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Osteoporose haben oder wenn Sie Kortikosteroide (diese können das Risiko einer Osteoporose erhöhen) einnehmen. – Wenn Sie Pantoprazol länger als drei Monate einnehmen, kann es vorkommen, dass der Magnesiumspiegel in Ihrem Blut absinkt.

Niedrige Magnesiumspiegel können als Müdigkeit (Fatigue), Muskelzuckungen, Desorientiertheit, Krämpfe, Schwindel oder Herzrasen in Erscheinung treten. Wenn eins dieser Symptome bei Ihnen auftritt, informieren Sie Ihren Arzt bitte umgehend. Niedrige Magnesiumwerte können auch zu einer Verringerung der Kalium- oder Calciumkonzentration im Blut führen.

Ihr Arzt legt dann fest, ob Ihre Magnesiumwerte regelmäßig durch Blutuntersuchungen überwacht werden. – wenn bei Ihnen ein bestimmter Bluttest (Chromogranin A) geplant ist. – wenn Sie jemals infolge einer Behandlung mit einem mit “Pantoprazol” vergleichbaren Arzneimittel, das ebenfalls die Magensäure reduziert, Hautreaktionen festgestellt haben.

  • Informieren Sie sofort Ihren Arzt, vor oder während der Behandlung, insbesondere, wenn Sie eines der folgenden Symptome bei sich bemerken, die ein Hinweis auf eine weitere, ernsthaftere Erkrankung sein können:
  • – unbeabsichtigter Gewichtsverlust
  • – Erbrechen, insbesondere wiederholtes Erbrechen
  • – Erbrechen von Blut, das wie dunkler Kaffeesatz im Auswurf erscheinen kann
  • – Sie bemerken Blut im Stuhl, was schwarz oder teerartig aussehen kann
  • – Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Schlucken
  • – Blässe und Schwächegefühl (Anämie)
  • – Brustschmerzen
  • – Bauchschmerzen
  • – schwere und/oder anhaltende Durchfälle, da dieses Arzneimittel mit einem leichten Anstieg von infektiösen Durchfallerkrankungen in Verbindung gebracht wird

Eventuell wird Ihr Arzt einige Untersuchungen anordnen, um eine bösartige Erkrankung auszuschließen, da Pantoprazol auch die Symptome von Krebserkrankungen lindern und so dazu führen kann, dass eine Krebserkrankung erst mit Verzögerung erkannt wird. Wenn die Symptome trotz der Behandlung andauern, müssen weitere Untersuchungen in Betracht gezogen werden.

Wenn Sie “Pantoprazol” über längere Zeit einnehmen (länger als 1 Jahr), wird Ihr Arzt Sie wahrscheinlich regelmäßig überwachen. Berichten Sie ihm bei jedem Termin von allen neu aufgetretenen und auffälligen Symptomen und Umständen. Der Farbstoff Ponceau 4R Aluminiumsalz, ein möglicher Bestandteil dre Tabletten, kann allergische Reaktionen hervorrufen.2.2.a) Kinder 20 mg- oder 40 mg-Tabletten werden für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen.2.2.b) Ältere Patienten Bei älteren Menschen ist eine Dosisanpassung in der Regel nicht notwendig.2.2.c) Schwangerschaft Es liegen keine hinreichenden Daten über die Verwendung von “Pantoprazol” bei Schwangeren vor.

Falls Sie schwanger sind, den Verdacht haben, schwanger zu sein, sollten Sie dieses Arzneimittel nur anwenden, wenn Ihr Arzt der Ansicht ist, dass der Nutzen für Sie größer ist als das potenzielle Risiko für Ihr ungeborenes Kind. Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.2.2.d) Stillzeit Ein Übertritt des Wirkstoffes in die Muttermilch wurde berichtet.

Falls Sie stillen, sollten Sie dieses Arzneimittel nur anwenden, wenn Ihr Arzt der Ansicht ist, dass der Nutzen für Sie größer ist als das potenzielle Risiko für Ihr Baby.2.2.e) Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen “Pantoprazol” hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Wenn Nebenwirkungen wie Schwindel oder Sehstörungen bei Ihnen auftreten, sollten Sie kein Fahrzeug lenken oder keine Maschinen bedienen.2.3.Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu beachten?

  1. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
  2. Dieses Arzneimittel kann die Wirksamkeit anderer Arzneimittel beeinflussen.
  3. Informieren Sie daher Ihren Arzt, wenn Sie Folgendes einnehmen:
  4. – Arzneimittel wie Ketoconazol, Itraconazol und Posaconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen) oder Erlotinib (zur Behandlung bestimmter Krebsarten), denn “Pantoprazol” kann dazu führen, dass diese und andere Arzneimittel nicht richtig wirken.

– Warfarin oder Phenprocoumon, die sich auf die Verdickung bzw. Verdünnung des Blutes auswirken. Möglicherweise sind zusätzliche Untersuchungen erforderlich. – Arzneimittel gegen HIV-Infektionen wie Atazanavir – Methotrexat (gegen rheumatoide Arthritis, Psoriasis oder Krebserkrankungen).

  • Wenn Sie Methotrexat einnehmen/anwenden, setzt Ihr Arzt Ihre Behandlung mit “Pantoprazol” möglicherweise vorübergehend ab, da Pantoprazol den Methotrexatspiegel im Blut erhöhen kann.
  • Fluvoxamin (zur Behandlung von Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen).
  • Wenn Sie Fluvoxamin einnehmen, wird Ihr Arzt die Dosis möglicherweise reduzieren.

– Rifampicin zur Behandlung von Infektionen – Johanniskraut (Hypericum perforatum) zur Behandlung von milden Depressionen.2.4.Woran ist bei Einnahme von “Pantoprazol” zusammen mit Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken zu denken? Es sind keine besonderen Vorkehrungen zu treffen; bitte beachten Sie die Informationen in Abschnitt 3.1 (Art der Anwendung).3.Wie ist “Pantoprazol” einzunehmen? Nehmen Sie “Pantoprazol” immer genau nach der Anweisung des Arztes ein.

Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.3.1.Art und Dauer der Anwendung Nehmen Sie die Tabletten 1 Stunde vor einer Mahlzeit ein, ohne sie zu zerkauen oder zu zerbrechen. Schlucken Sie die Tabletten unzerkaut als Ganzes mit etwas Wasser. Verhinderung des Wiederauftretens einer durch Rückfluss von Magensaft verursachten Entzündung der Speiseröhre: Die Behandlungsdauer ist zeitlich nicht begrenzt.

Behandlung von Symptomen, die durch den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre verursacht werden: Die Behandlungsdauer beträgt 4 Wochen. Falls Sie nach Ablauf von 4 Wochen noch keine Besserung der Symptome verspüren, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Dieser muss dann weitergehende Untersuchungen durchführen. Behandlung und Verhinderung des Wiederauftretens von Geschwüren des Zwölffingerdarms: Die Behandlungsdauer beträgt 2 bis 4 Wochen, bei Vorbeugung auch länger entsprechend der Entscheidung Ihres Arztes. Behandlung und Verhinderung des Wiederauftretens von Geschwüren des Magens: Die Behandlungsdauer beträgt 4 bis 8 Wochen, bei Vorbeugung auch länger entsprechend der Entscheidung Ihres Arztes.

Behandlung der Krankheiterscheinungen bei einem sog. Zollinger-Ellison-Syndrom: Die Behandlungsdauer ist zeitlich nicht begrenzt. Beseitigung des Bakteriums Helicobacter pylori bei Geschwüren des Magens oder Zwölffingerdarms (Eradikationstherapie): Die Dauer der Behandlung beträgt 1 Woche, maximal bis zu 2 Wochen.

Um die Entwicklung von Erregern, die gegen die Behandlung unempfindlich sind, zu verhindern, sollte die Behandlungsdauer nicht verringert werden. Bei Patienten/Patientinnen mit bestehenden Geschwüren kann die Fortsetzung der Behandlung mit Pantoprazol alleine gemäß der oben angegebenen Behandlungsdauer und Dosierung durchgeführt werden.

Wenn Sie nach 2 Wochen dauerhafter Anwendung von rezepfreien Pantoprazol-Präparaten keine Besserung der Beschwerden feststellen, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Nehmen Sie Pantoprazol rezepfrei nicht länger als 4 Wochen, ohne Ihren Arzt aufzusuchen.3.2.Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis Bei Anwendung rezeptfreier 20 mg-Pantoprazol-Präparate nehmen Erwachsene 1 Tablette täglich.

  • Überschreiten Sie diese empfohlene Tages-Dosis von 20 mg Pantoprazol nicht.
  • Bei der ärztlich verordneten Behandlung gilt in der Regel: 3.2.a) Behandlung mit 40 mg Tabletten 3.2.a.1.Zur Behandlung der Refluxösophagitis Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren Die übliche Dosis ist 1 Tablette mit 40 mg 1-mal täglich.

Ihr Arzt kann Ihnen sagen, auf 2 Tabletten täglich zu erhöhen. Die Behandlungsdauer bei Refluxösophagitis beträgt in der Regel zwischen 4 und 8 Wochen. Ihr Arzt wird Ihen sagen, wie lange Sie Ihr Arzneimittel einnehmen sollen.3.2.a.2.Erwachsene mit Infektionen mit dem Bakterium Helicobacter pylori (mit Zwölffingerdarm- und Magengeschwüren) In Kombination mit 2 Antibiotika (Eradikationstherapie): 2-mal täglich 1 Tablette mit 40 mg plus 2 Antibiotika-Tabletten, entweder Amoxicillin, Clarithromycin und Metronidazol (oder Tinidazol), jeweils 2-mal täglich zusammen mit den Pantoprazol Tabletten.

  • Nehmen Sie die erste Pantoprazol Tablette 1 Stunde vor dem Frühstück ein, die zweite Pantoprazol Tablette 1 Stunde vor dem Abendessen.
  • Befolgen Sie alle Anweisungen Ihres Arztes und lesen Sie gründlich die Packungsbeilagen der Antibiotika.
  • Die übliche Behandlungsdauer beträgt 1 bis 2 Wochen.3.2.a.3.Erwachsene mit Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren Die übliche Dosis ist 1 Tablette mit 40 mg 1-mal täglich.

Nach Absprache mit Ihrem Arzt kann die Dosis verdoppelt werden. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie das Arzneimittel weiter einnehmen sollen. Die Behandlungsdauer bei Magengeschwüren beträgt in der Regel zwischen 4 und 8 Wochen. Die Behandlungsdauer bei Zwölffingerdarmgeschwüren beträgt in der Regel zwischen 2 und 4 Wochen.3.2.a.4.Erwachsene in der Langzeittherapie des Zollinger-Ellison-Syndrom und anderer Erkrankungen, bei denen im Magen zu viel Säure produziert wird Die empfohlene Anfangs-Dosis ist normalerweise 2 Tabletten mit 40 mg täglich.

  • Nehmen Sie beide Tabletten 1 Stunde vor einer Mahlzeit ein.
  • Je nachdem, wie viel Säure Ihr Magen produziert, wird Ihr Arzt möglicherweise die Dosis später noch anpassen.
  • Wenn der Arzt Ihnen mehr als 2 Tabletten täglich verschrieben hat, sollten die Tabletten 2-mal täglich eingenommen werden.
  • Wenn der Arzt Ihnen eine Tages-Dosis von mehr als 4 Tabletten verschreibt, sagt er Ihnen genau, wann Sie wieder aufhören sollen, das Arzneimittel einzunehmen.3.2.a.5.Bestimmte Patientengruppen Wenn Sie Nierenprobleme, mäßige oder schwere Leberprobleme haben, sollten Sie Tabletten mit 40 mg nicht zur Eradikation von Helicobacter pylori einnehmen.

Wenn Sie an schweren Leberproblemen leiden, sollten Sie nicht mehr als 20 mg Pantoprazol täglich nehmen (hierfür sind Tabletten mit 20 mg Pantoprazol erhältlich).3.2.b) Behandlung mit 20 mg Tabletten 3.2.b.1.Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren Behandlung von Symptomen (Sodbrennen, saures Aufstoßen, Schmerzen beim Schlucken) in Verbindung mit gastroösophagealer Refluxkrankheit Die übliche Dosis ist 1 Tablette mit 20 mg täglich.

Diese Dosis bringt in der Regel innerhalb von 2 bis 4 Wochen Linderung, spätestens jedoch nach weiteren 4 Wochen. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie das Arzneimittel weiter einnehmen sollen. Danach können gegebenenfalls wiederkehrende Symptome kontrolliert werden, indem bei Bedarf 1 Tablette täglich eingenommen wird.3.2.b.2.Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren zur Langzeitbehandlung und Vorbeugung von Rückfällen der Refluxösophagitis Die übliche Dosis ist 1 Tablette mit 20 mg täglich.

Wenn die Krankheit erneut auftritt, kann Ihr Arzt die Dosis verdoppeln. In diesem Fall können Sie eine 40 mg Pantoprazol 1-mal täglich einnehmen. Sobald die Erkrankung geheilt ist, kann die Dosis wieder auf eine Tablette mit 20 mg pro Tag gesenkt werden.3.2.b.3.Erwachsene zur Vorbeugung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren bei Patienten, die dauerhaft NSARs einnehmen müssen Die übliche Dosis ist 1 Tablette mit 20 mg 1-mal täglich.3.2.b.4.Bestimmte Patientengruppen Wenn Sie an schweren Leberproblemen leiden, sollten Sie nicht mehr als eine Tablette mit 20 mg pro Tag nehmen.

  1. Diese Tabletten werden für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen.3.3.Wenn Sie eine größere Menge “Pantoprazol” eingenommen haben, als Sie sollten Sie sollten auf jeden Fall mit Ihrem Arzt sprechen.
  2. Informationen zu den Wirkungen einer Überdosierung beim Menschen liegen für Pantoprazol nicht vor.3.4.Wenn Sie die Einnahme von “Pantoprazol” vergessen haben Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern fahren Sie mit der Einnahme wie gewohnt fort.3.5.Auswirkungen, wenn die Behandlung mit “Pantoprazol” abgebrochen wird Setzen Sie das Mittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, da sonst der Behandlungserfolg gefährdet wird.

Bei vorzeitigem Abbruch einer Behandlung zur Beseitigung des Bakteriums Helicobacter pylori wird außerdem die Entstehung von gegen die Behandlung unempfindlichen Erregern begünstigt (Resistenzentwicklung).4.Welche Nebenwirkungen sind möglich?

  • Wie alle Arzneimittel kann “Pantoprazol” Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
  • – sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
  • – häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
  • – gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
  • – selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
  • – sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
  • – Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht berechnet werden

4.1.Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten?

  1. Wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, nehmen Sie keine weiteren Tabletten ein und informieren Sie sofort Ihren Arzt, oder wenden Sie sich an die Notfallambulanz des nächsten Krankenhauses:
  2. – Schwerwiegende allergische Reaktionen (Häufigkeit selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
  3. Schwellung der Zunge und/oder des Halses, Schluckbeschwerden, Nesselsucht (Quaddeln), Atembeschwerden, allergische Gesichtsschwellung (Quincke-Ödem/Angioödem), starker Schwindel mit sehr schnellem Herzschlag und starken Schweißausbrüchen
  4. – Schwerwiegende Hautreaktionen (Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit aufgrundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  5. Blasenbildung der Haut und schnelle Verschlechterung des Allgemeinzustands, Hauterosionen (einschließlich leichter Blutungen) an Augen, Nase, Mund/Lippen oder Genitalien (Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom, Erythema multiforme) und Lichtempfindlichkeit
  6. – Andere schwerwiegende Reaktionen (Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit aufgrundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  7. Gelbfärbung der Haut oder des Augenweißes (schwere Leberzellschädigung, Gelbsucht) oder Fieber, Hautausschlag sowie Vergrößerung der Nieren, was zu schmerzhaftem Harnlassen und Schmerzen im unteren Rückenbereich führen kann (schwerwiegende Nierenentzündung, die zu Nierenversagen führen kann)

4.1.a) Weitere Nebenwirkungen 4.1.a.1.Häufig Gutartige Magenpolypen.4.1.a.2.Gelegentlich Kopfschmerzen, Schwindel, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen und Entweichen von Darmgasen, Verstopfung, Mundtrockenheit, Bauchschmerzen und Unwohlsein, Hautausschlag, Exantheme, Eruption, Juckreiz, Schwächegefühl, Erschöpfungsgefühl oder allgemeines Unwohlsein, Schlafstörungen, Knochenbrüche (der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule).4.1.a.3.Selten Geschmacksveränderungen bis hin zu Geschmacksverlust, Sehstörungen wie verschwommenes Sehen, Nesselsucht, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Gewichtsveränderungen, erhöhte Körpertemperatur, hohes Fieber, Schwellungen der Gliedmaßen (periphere Ödeme), allergische Reaktionen, Depressionen, Vergrößerung der männlichen Brust.4.1.a.4.Sehr selten Desorientiertheit.4.1.a.5.Nicht bekannt (Häufigkeit aufgrundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar) Halluzinationen, Verwirrtheit (besonders bei Patienten, in deren Krankheitsgeschichte diese Symptome bereits aufgetreten sind), Abnahme des Natriumspiegels im Blut, niedriger Magnesiumspiegel im Blut, Gefühl von Kribbeln, Prickeln, Ameisenlaufen, Brennen oder Taubheit, Ausschlag, eventuell verbunden mit Schmerzen in den Gelenken.4.1.b) Nebenwirkungen, die durch Bluttests festgestellt wurden 4.1.b.1.Gelegentlich Anstieg der Leberenzymwerte.4.1.b.2.Selten Anstieg des Bilirubinwertes, erhöhte Blutfettwerte, starker Abfall der zirkulierenden weißen Blutzellen (Granulozyten) verbunden mit hohem Fieber (Agranulozytose).4.1.b.3.Sehr selten Abnahme der Anzahl der Blutplättchen, was möglicherweise eine stärkere Neigung zu Blutungen und blauen Flecken bewirkt; Abnahme der Anzahl weißer Blutkörperchen, was möglicherweise zu häufigerem Auftreten von Infektionen führt, übermäßiger, gleichzeitiger Abfall der roten und weißen Blutkörperchen sowie der Blutplättchen.4.1.c) Andere mögliche Nebenwirkungen Der Farbstoff Ponceau-4R-Aluminiumsalz kann allergische Reaktionen hervorrufen.4.2.Welche Gegenmaßnahmen sind beim Auftreten von Nebenwirkungen zu ergreifen? Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden.

Er wird über eventuelle Maßnahmen entscheiden. Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z.B. übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) unter Umständen ernsthafte Folgen haben können.

Nehmen Sie in solchen Fällen das Arzneimittel nicht ohne ärztliche Anweisung weiter. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die weder hier noch in der Packungsbeilage aufgeführt sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt.

  • Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen.
  • Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.5.Wie ist “Pantoprazol” aufzubewahren? Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Blister oder Behältnis nach “verwendbar bis” angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

  • 6.Quelle und Bearbeitungsstand
  • Information der SCHOLZ Datenbank auf Basis der vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Daten
  • Copyright by ePrax GmbH, München; Januar 2020 (6)

: PANTOZOL 40 MG

Was heißt nach dem Essen einnehmen?

Hinweise zur Medikamenteneinnahme | AOK, Hinweise zur Medikamenteneinnahme Eine Leistung bei mehreren AOKs Dies ist eine Leistung der folgenden AOKs:

AOK Baden-WürttembergAOK BayernAOK Bremen/BremerhavenAOK HessenAOK NiedersachsenAOK NordostAOK NordWestAOK PLUSAOK Rheinland/HamburgAOK Rheinland-Pfalz/SaarlandAOK Sachsen-Anhalt

Wie gut ein Medikament bei einem Patienten wirkt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Medikamenteneinnahme spielt dabei eine wichtige Rolle. So kann es zum Beispiel einen Unterschied machen, ob Sie eine Tablette auf nüchternen Magen, nach dem Essen, mit einem Glas Wasser oder mit Saft schlucken.

Patienten, die mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen, sollten außerdem auf mögliche Wechselwirkungen achten. Viele Körperfunktionen folgen einem Tagesrhythmus. Durch eine Anpassung der Medikamenteneinnahme an diesen Rhythmus wirkt die Therapie besser und Nebenwirkungen lassen sich vermeiden. Es ist also wichtig, den Einnahmezeitpunkt, den der Arzt empfiehlt, genau einzuhalten.

Wenn Sie auf leeren Magen Medikamente einnehmen, wirken manche Arzneimittel schneller. Bei anderen Arzneimitteln wiederum kann die Nahrung die empfindliche Magenschleimhaut vor möglichen Schäden durch das Medikament schützen, sie sind also besser verträglich, wenn bereits Nahrung im Magen ist.

  • Bestimmte Tabletten haben auch einen speziellen Überzug, der das Medikament vor dem Zerfall im Magen schützen soll, damit der Wirkstoff erst im Darm freigesetzt wird.
  • Damit diese Arzneimittel richtig wirken können, ist die Einnahme entsprechend der Anweisung besonders wichtig.
  • Wie und wann Sie ein Medikament richtig nehmen, ob es also vor, während oder nach dem Essen eingenommen werden soll, erfahren Sie im Beipackzettel oder von Ihrem Apotheker.

Allgemein gilt für die Medikation:

Auf nüchternen Magen einnehmen bedeutet: 30 bis 60 Minuten vor der Mahlzeit oder frühestens 2 Stunden nach der Mahlzeit. Vor dem Essen bedeutet: 30 Minuten bis eine Stunde vor der Mahlzeit. Mit der Mahlzeit bedeutet: während der Mahlzeit oder unmittelbar danach. Nach dem Essen: Dieser Einnahmehinweis kann Unterschiedliches bedeuten. Deswegen werden in den meisten Packungsbeilagen genauere Zeitangaben gemacht, zum Beispiel dass das Medikament eine Stunde nach dem Essen eingenommen werden soll. Unabhängig von Mahlzeiten: Einnahme vor, zu oder nach der Mahlzeit oder zu einem beliebigen Zeitpunkt zwischen den Mahlzeiten.

Haben Sie eine Einnahme vergessen, nehmen Sie auf keinen Fall die doppelte Dosis. Lesen Sie im Beipackzettel nach, wie Sie vorgehen sollen, oder rufen Sie im Zweifelsfall den Arzt oder den Apotheker an. Tabletten, Kapseln und Dragees zum Schlucken sollten Sie am besten im Stehen oder Sitzen mit einem großen Glas Wasser einnehmen.

Leitungswasser reicht aus. Bei Mineralwasser sollten Sie solches mit wenig Kohlensäure bevorzugen, damit es nach der Arzneimitteleinnahme nicht zu (saurem) Aufstoßen kommt. Einige Medikamente werden nicht geschluckt, weil die Wirkstoffe über die Mundschleimhaut schneller in den Körper gelangen. Lassen Sie sie in diesem Fall langsam unter der Zunge zergehen.

Bei der Medikamenteneinnahme sollten Patienten auf ihre Ernährung achten. Denn manchmal wirkt ein Medikament nicht wie vorgesehen, wenn es zusammen mit bestimmten Nahrungsmitteln in den Körper gelangt. Teilweise können auch Nebenwirkungen verstärkt werden.

Grapefruits und Grapefruit-Saft können den Abbau von zahlreichen Arzneistoffen im Körper verzögern und dadurch ihre Wirkung verstärken. Verzichten Sie deshalb darauf, während Sie Medikamente einnehmen. Häufig verordnete Antibiotika aus der Gruppe der Tetracycline und der Chinolone bilden mit dem Kalzium-Ion aus Milch und Milchprodukten schwerlösliche Verbindungen. Diese sogenannten Komplexe werden vom Magen-Darm-Trakt schlechter aufgenommen. Das mindert die Wirksamkeit des Antibiotikums. Ebenfalls von dieser Wechselwirkung betroffen ist das hochwirksame Schilddrüsenhormon L-Thyroxin. Halten Sie deshalb immer einen Abstand von mindestens zwei Stunden zwischen der Einnahme dieser Medikamente und dem Verzehr von Milch und Milchprodukten ein. Alkohol hemmt den Abbau von Arzneistoffen und verlängert so ihre Wirkdauer. Verzichten Sie daher auf Alkohol, wenn Sie Medikamente einnehmen. Die Gerbstoffe in Kaffee oder Tee können die Aufnahme von Arzneistoffen verschlechtern. Deshalb sollten Sie Medikamente generell nur mit Leitungswasser einnehmen. Oxalsäure kann die Aufnahme von Eisen verschlechtern. Halten Sie deshalb immer einen Abstand von zwei Stunden zwischen der Einnahme von Eisenpräparaten und dem Verzehr von oxalsäurereichen Lebensmitteln wie Rhabarber, Spinat oder Schwarztee ein. Ein Glas Orangensaft hingegen kann durch das enthaltene Vitamin C die Eisenaufnahme fördern. Patienten, die unter Depressionen leiden und sogenannte MAO-Hemmer einnehmen, verzichten besser auf eiweißreiche Lebensmittel wie gereiften Käse, Dauerwurst, Hefeextrakt, Fischkonserven oder gesalzene Heringe. In diesen Lebensmitteln steckt Tyramin, das unter dem Einfluss der MAO-Hemmer vom Körper nicht mehr abgebaut wird. Damit steigt das Risiko von Nebenwirkungen wie zum Beispiel Übelkeit, Kopfschmerzen oder ein erhöhter Blutdruck.

Ebenso wichtig, wie Medikamente richtig zu nehmen, ist es, sie richtig aufzubewahren. Arzneimittel sollten grundsätzlich nicht großer Hitze oder dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden. Auch in speziellen Arzneimittelboxen ist eine Lagerung bei einer Raumtemperatur von 15 bis 25 Grad Celsius erforderlich.

Bewahren Sie Medikamente nicht im Badezimmer auf. Denn dieser Lagerort ist aufgrund der stark schwankenden Luftfeuchtigkeit und der häufig erhöhten Temperatur nicht geeignet. Tabletten, die besonders feuchtigkeits- oder lichtempfindlich sind, sollten in der Originalverpackung bleiben. Das gilt auch für Medikamente, die im Kühlschrank bei 2 bis 8 Grad Celsius oder tiefgekühlt bei -18 Grad Celsius oder kälter gelagert werden sollen.

Am besten Sie bewahren die Umverpackung und die Packungsbeilage immer auf. Sie enthalten wichtige Informationen zur Anwendung, Lagerung und Haltbarkeit. Wenn Patienten mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen, kann das zu gefährlichen Wechselwirkungen führen.

Ihr Arzt sollte daher alle Arzneimittel kennen, die Sie einnehmen, um Ihnen Hinweise zu geben, worauf Sie genau achten müssen. Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln können – genau wie mit Lebensmitteln – verschiedene Folgen haben. So kann die Wirkung der Medikamente verstärkt, verringert oder aufgehoben werden.

Zum Beispiel sollte die Einnahme von Johanniskrautpräparaten, auch als Tee, immer mit dem Arzt abgesprochen werden, da Johanniskraut die Wirkung zahlreicher Arzneimittel beeinflusst. Bestimmte Antibiotika oder Präparate gegen Osteoporose können unwirksam werden, wenn sie gleichzeitig mit Mineralstofftabletten (Kalzium, Magnesium, Zink, Eisen) eingenommen werden.

  1. Außerdem gibt es eine ganze Reihe an Medikamenten, die den Blutdruck beeinflussen.
  2. Um einer Medikamentenwechselwirkung vorbeugen zu können, haben Patienten seit dem 1.
  3. Oktober 2016 einen gesetzlichen Anspruch auf einen Medikationsplan.
  4. Ein Medikationsplan enthält alle Ihre Arzneimittel, auch die aus dem Selbsteinkauf, und führt dazu wichtige Hinweise zur Dosierung und zum Einnahmezeitpunkt auf.

In der Schwangerschaft kann die Einnahme von bestimmten Medikamenten gefährlich sein. Da die Wirkstoffe über das Blut der werdenden Mutter auch zum Ungeborenen gelangen, sollten sich Schwangere frühzeitig erkundigen und beraten lassen. Auch Patienten können Informationen im Hinblick auf seltene, bislang unbekannte Nebenwirkungen eines Medikamentes bekannt machen.

Sie helfen damit möglicherweise, die Sicherheit eines Medikamentes zu verbessern. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) haben hierfür ein Formular entwickelt, über das Sie einen Verdachtsfall online melden können. Betroffene können sich auch per Telefon oder Fax an die zuständige Behörde (BfArM oder PEI) wenden.

Die entsprechenden Nummern finden Sie in der Packungsbeilage. Viele Pflegebedürftige und chronisch Erkrankte nehmen mehrere Präparate ein. Vergewissern Sie sich, dass Ihnen alle Medikamente bekannt sind – auch die frei verkäuflichen. Fragen Sie im Zweifelsfall beim Arzt nach, ob sich die verschiedenen Wirkstoffe wechselseitig beeinflussen.

  • Bei vielen einzunehmenden Arzneien verliert man schnell den Überblick.
  • In einer leicht zu öffnenden Kunststoffbox können die Medikamente für die ganze Woche vorsortiert werden – übersichtlich verteilt auf die verschiedenen Gaben pro Tag.
  • Achten Sie aber darauf, dass sich hierunter keine licht- oder feuchtigkeitsempfindlichen Arzneimittel befinden und dass die Lagerungstemperatur richtig ist.
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Warum soll man Tabletten nach dem Essen nehmen?

Grund: Auf leeren Magen wirken die meisten Medikamente schneller. Mit der Mahlzeit: Während oder unmittelbar nach dem Essen. Grund: Der Speisebrei schützt die empfindliche Magenschleimhaut vor Schäden durch das Medikament.

Wie lange hält die Wirkung von Pantoprazol an?

Nebenwirkungen von Protonenpumpenhemmern – Wegen ihrer guten Wirksamkeit bei Sodbrennen werden häufig Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol oder Pantoprazol verschrieben und eingenommen. Sie wirken jeweils 36 Stunden lang auf die säurebildenden Zellen im Magen und senken den Säurewert.

Der Körper nimmt einige Nährstoffe schlechter auf. Durch Kalziummangel steigt das Risiko, Knochenbrüche zu erleiden. Auch ein Mangel an Magnesium und Vitamin B12 kann entstehen. Mögliche Folgen sind Konzentrationsstörungen, Lähmungen und Blutarmut.Werden Bakterien durch Magensäure nicht abgetötet, können sie sich im Darm ansiedeln und Durchfall verursachen.Einige Untersuchungen weisen darauf hin, dass Protonenpumpenhemmer das Herzinfarktrisiko und die Gefahr für Leber- und Nierenschäden erhöhen.Möglicherweise fördern Säureblocker bei älteren Menschen sogar Demenz: Im Rahmen einer Studie erkrankten Senioren, die über längere Zeit Protonenpumpenhemmer einnahmen, mit einer um 44 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit an Demenz als Probanden in der Kontrollgruppe.

Kann man Pantoprazol auch nach Essen nehmen?

Was ist bei der Anwendung zu beachten? – Die Tabletten sollten Sie unzerkaut und unzerbrochen etwa eine Stunde vor der Mahlzeit mit einem Glas Wasser einnehmen. Beides ist wichtig, damit Pantoprazol überhaupt wirken kann.

Kann man esomeprazol auch nach dem Essen nehmen?

Esomeprazol TAD 20mg bei Sodbrennen Patienteninformation für “Esomeprazol” 1.Was ist “Esomeprazol” und wofür wird es angewendet? 1.1.Welche Eigenschaften hat das Arzneimittel? “Esomeprazol” enthält den Wirkstoff Esomeprazol, ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten Protonenpumpenhemmer.

  • Esomeprazol wird üblicherweise in Salzform als Esomeprazol-Hemimagnesium 1,5 H2O angewendet.
  • Esomeprazol zur Einnahme ist in der Regel verschreibungspflichtig und darf nur auf ärztliche Anweisung angewendet werden.
  • Es besteht eine Ausnahme von der Verschreibungspflicht, und zwar für die 20 mg-Tabletten zur Kurzzeitbehandlung (Anwendungsdauer von 14 Tagen) von Refluxsymptomen bei Erwachsenen.

1.2.Welche Wirkstärken und Darreichungsformen gibt es?

  1. Esomeprazol gibt es üblicherweise als
  2. – magensaftresistente Kapseln oder magensaftresistente Tabletten, enthaltend 20 mg oder 40 mg Esomeprazol,
  3. – magensaftresistentes Granulat (zur Herstellung einer Suspension für Kinder) in Beuteln enthaltend 10 mg Esomeprazol,
  4. – Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung enthaltend 40 mg Esomeprazol (als Natriumsalz) in 1 Durchstechflasche.
  5. Ihr Arzt legt fest, welche Wirkstärke und Darreichungsform für Ihre Behandlung geeignet sind.

1.3.Esomeprazol wird angewendet 1.3.a) Erwachsene und junge Leute ab 12 Jahren – Bei gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD): Bei dieser Erkrankung gelangt Säure aus dem Magen in die Speiseröhre (die Verbindung zwischen Rachen und Magen). Dadurch kommt es zu Schmerzen, Entzündungen und Sodbrennen.

Bei Geschwüren im Bereich des Magens und des oberen Teils des Darms, die mit dem “Helicobacter pylori” genannten Bakterium infiziert sind. Wenn Sie an dieser Erkrankung leiden, verordnet Ihnen Ihr Arzt möglicherweise zusätzlich Antibiotika zur Behandlung der Infektion und um ein Abheilen des Geschwürs zu ermöglichen.1.3.b) Erwachsene – Magengeschwüre, die durch Arzneimittel hervorgerufen werden, die man als NSARs (nicht-steroidale Antirheumatika) bezeichnet.

“Esomeprazol” kann auch verwendet werden, um das Entstehen von Magengeschwüren zu verhindern, wenn Sie NSARs einnehmen. – Magensäureüberschuss, der durch eine Geschwulst im Pankreas (Zollinger-Ellison-Syndrom) verursacht wird. – Zur Langzeitbehandlung nach Vorbeugung von erneuten Blutungen von Geschwüren durch intravenös verabreichtes Esomeprazol.

– rezeptfrei: zur Kurzzeitbehandlung (Anwendungsdauer von max.14 Tagen) von Refluxsymptomen (Sodbrennen und saurem Aufstoßen).1.3.c) Kinder über 1 Jahr – Bei gastroösophagealer Refluxkrankheit; Krankheitsanzeichen bei Kindern können Rückfluss von Mageninhalt in den Mund, Erbrechen und zu langsame Gewichtszunahme sein.1.3.d) Kinder über 4 Jahren – Geschwüre im Bereich des Magens und des oberen Teils des Darms, die mit dem “Helicobacter pylori” genannten Bakterium infiziert sind.

Wenn Ihr Kind an dieser Erkrankung leidet, verordnet Ihnen Ihr Arzt möglicherweise zusätzlich Antibiotika zur Behandlung der Infektion und um ein Abheilen des Geschwürs zu ermöglichen.2.Was müssen Sie vor der Einnahme von “Esomeprazol” beachten? 2.1.”Esomeprazol” darf nicht eingenommen werden, – wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Esomeprazol oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind, – wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel mit dem Wirkstoff Atazanavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion) einnehmen.2.2.Besondere Vorsicht bei der Einnahme von “Esomeprazol” ist erforderlich, – wenn Sie unter Leberfunktionsstörungen leiden.

  • “Esomeprazol” kann die Symptome anderer Erkrankungen verschleiern. Deshalb suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf, wenn Sie folgende Symptome bemerken:
  • – unbeabsichtigter deutlicher Gewichtsverlust,
  • – Bauchschmerzen oder Verdauungsstörungen,
  • – wiederholtes Erbrechen,
  • – Schluckbeschwerden,
  • – Erbrechen von Blut oder Blut im Stuhl (“schwarzer Stuhl”).

Wenn Ihnen “Esomeprazol” für eine Behandlung nach Bedarf verschrieben wurde, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, wenn Ihre Krankheitssymptome weiterbestehen oder sich verändern. Eine Behandlung nach Bedarf wurde bei Kindern nicht untersucht und wird daher für diese Patientengruppe nicht empfohlen.

Andere Warnhinweise: Die Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren wie Esomeprazol kann Ihr Risiko für Hüft-, Handgelenks- und Wirbelsäulenfrakturen leicht erhöhen, besonders wenn diese über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr eingenommen werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Osteoporose haben oder wenn Sie Kortikosteroide (diese können das Risiko einer Osteoporose erhöhen) einnehmen.

Wenn Sie Esomeprazol mehr als drei Monate verwenden, ist es möglich, dass der Magnesiumgehalt in Ihrem Blut sinkt. Niedrige Magnesiumwerte können sich als Erschöpfung, unfreiwillige Muskelkontraktionen, Verwirrtheit, Krämpfe, Schwindelgefühl und erhöhter Herzfrequenz äußern.

  1. Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, informieren Sie umgehend Ihren Arzt.
  2. Niedrige Magnesiumwerte können außerdem zu einer Absenkung der Kalium- und Kalziumwerte im Blut führen.
  3. Ihr Arzt wird möglicherweise regelmässige Blutuntersuchungen zur Kontrolle Ihrer Magnesiumwerte durchführen.
  4. Ein verringerter Säuregehalt im Magen, wie er auch durch Esomeprazol hervorgerufen wird, erhöht die Anzahl der Bakterien im Magen-Darm-Trakt.

Die Behandlung mit Arzneimitteln, die die Abgabe von Säure im Magen hemmen, führt zu einem geringgradig erhöhten Risiko an einer Infektion des Magen-Darm-Traktes, wie Salmonellen- und Campylobakter-Enteritis, zu erkranken. Bei schwerkranken Patienten/Patientinnen sollte die Seh- und Hörfunktion regelmäßig überwacht werden, da Einzelfälle von Blindheit und Taubheit bei der Anwendung von Omeprazol (als Spritze (Injektion) bekannt geworden sind.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Granulat: Dieses Arzneimittel enthält Sucrose (Zucker) und Glucose (Zucker). Sorgfältige Mundhygiene und gründliches Zähneputzen sind deshalb wichtig. Bitte nehmen Sie es erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.2.2.a) Kinder Eine Kurzzeitbehandlung (bis max.2 Wochen) von Sodbrennen und saurem Aufstoßen mit Esomeprazol wird nur bei Erwachsenen empfohlen.

Geben Sie Esomeprazol Tabletten/Kapseln nicht an Kinder unter 12 Jahren, da keine Erfahrungen dazu vorliegen. Für Kinder über 1 Jahr steht die Darreichungsform “Granulat” zur Verfügung, das niedriger dosiert (10 mg-Beutel) ist.2.2.b) Ältere Patienten Bei älteren Menschen ist eine Dosisanpassung in der Regel nicht notwendig.2.2.c) Schwangerschaft Bevor Sie “Esomeprazol” in der Schwangerschaft einnehmen, sollten Sie Ihren Arzt befragen.

  1. Dieser muss eine sorgfältige Abwägung des Nutzens und der Risiken vornehmen.
  2. Bisherige – nur begrenzte – Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren haben keine Hinweise für unerwünschte Wirkungen auf das ungeborene Kind oder auf die Schwangerschaft selbst ergeben.2.2.d) Stillzeit Da bisher nur unzureichende Erfahrungen in der Stillzeit vorliegen, muss Ihr Arzt entscheiden, ob Sie “Esomeprazol” einnehmen können, wenn Sie Ihr Kind stillen möchten.2.2.e) Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen Normalerweise sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich, da von der Einnahme von Esomprazol keinerlei Effekte auf die Verkehrstüchtigkeit erwartet werden.

Durch die Einnahme von Esomeprazol können jedoch gelegentlich Nebenwirkungen auftreten, die das Nervensystem oder die Sehfähigkeit betreffen (siehe 4.) und durch die die Fähigkeit, Kraftfahrzeuge zu führen oder Maschinen zu bedienen, eingeschränkt wird.2.3.Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu beachten? Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw.

  1. Nehmen Sie “Esomeprazol” nicht ein, wenn Sie ein Arzneimittel, das Nelfinavir enthält, einnehmen (zur Behandlung einer HIV-Infektion).
  2. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
  3. – Atazanavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion)
  4. – Ketoconazol, Itraconazol oder Voriconazol (zur Behandlung von Infektionen, die durch einen Pilz hervorgerufen werden)
  5. – Citalopram, Imipramin oder Clomipramin (zur Behandlung von Depressionen)
  6. – Diazepam (zur Behandlung von Unruhe, zur Entspannung von Muskeln oder bei Epilepsie)

– Phenytoin (angewendet bei Epilepsie). Wenn Sie Phenytoin einnehmen, muss Ihr Arzt Kontrolluntersuchungen zu Beginn und am Ende der Einnahme von “Esomeprazol” durchführen. – Arzneimittel, die zur Blutverdünnung angewendet werden, wie z.B. Warfarin. Ihr Arzt muss möglicherweise Kontrolluntersuchungen zu Beginn und am Ende der Einnahme von “Esomeprazol” durchführen.

  • – Cisaprid (angewendet bei Verdauungsstörungen und Sodbrennen)
  • – Digoxin (angewendet zur Behandlung von Herzproblemen)
  • – Rifampicin (angewendet zur Behandlung von Tuberkulose)
  • – Johanniskraut (Hypericum perforatum) (angewendet zur Behandlung von Depressionen)
  • Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihren Arzt über alle derzeit von Ihnen eingenommenen Arzneimittel informieren, wenn Ihnen die Antibiotika Amoxicillin und Clarithromycin zusammen mit “Esomeprazol” zur Behandlung von Geschwüren verschrieben wurden, die durch eine Helicobacter-pylori-Infektion verursacht werden.

2.4.Woran ist bei Einnahme von “Esomeprazol” zusammen mit Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken zu denken? Sie können “Esomeprazol” mit Nahrung oder auf nüchternen Magen einnehmen. Die Aufnahme von Esomeprazol wird durch Alkohol nicht beeinflusst.3.Wie ist “Esomeprazol” einzunehmen? Nehmen Sie “Esomeprazol” immer genau nach der Anweisung des Arztes ein.

  • Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.3.1.Art und Dauer der Anwendung 3.1.a) Wirkstärke 20 mg/40 mg (Tabletten/Kapseln) Sie können Ihre Tabletten/Kapseln zu jeder Tageszeit einnehmen; mit Nahrung oder auf nüchternen Magen.
  • Schlucken Sie Tabletten/Kapseln im Ganzen mit einem Glas Wasser.

Die Tabletten/Kapseln dürfen nicht zerkaut oder zerdrückt werden. Wenn Sie dieses Arzneimittel über einen langen Zeitraum einnehmen, wird Ihr Arzt Kontrolluntersuchungen durchführen (insbesondere, wenn Sie “Esomeprazol”länger als ein Jahr einnehmen). Falls Ihr Arzt Ihnen gesagt hat, dass Sie dieses Arzneimittel nach Bedarf einnehmen sollen, informieren Sie ihn, wenn sich Ihre Beschwerden verändern.

  1. Ihr Arzt sagt Ihnen, wie viele Tabletten/Kapseln und wie lange Sie diese einnehmen sollen.
  2. Dies ist abhängig von der Art Ihrer Erkrankung, Ihrem Alter und davon, wie gut Ihre Leber arbeitet.
  3. Ohne ärztliche Verschreibung zur Kurzzeitbehandlung von Sodbrennen und saurem Aufstossen: maximal 14 Tage! 3.1.b) Wirkstärke 10 mg (Granulat) Sie können das Granulat zu einer Mahlzeit oder unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.

Sollten Sie über eine Sonde ernährt werden, kann Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal Ihnen as Granulat auch über die Sonde verabreichen. Einnahme von Granulat in Beuteln: – Leeren Sie den Inhalt eines oder mehrerer Beutel in ein Glas mit etwas Wasser.

Nehmen Sie kein kohlensäurehaltiges Wasser. Die Wassermenge hängt von der Anzahl der Beutel ab, die Sie gleichzeitig einnehmen sollen. – Verwenden Sie 15 ml (3 Teelöffel) Wasser für jeden einzelnen Beutel. Das bedeutet, dass Sie 15 ml für einen und 30 ml für zwei Beutel benötigen. – Rühren Sie das Granulat im Wasser um.

– Lassen Sie die Zubereitung einige Minuten ruhen, bis diese sich etwas verdickt hat. – Rühren Sie die Zubereitung anschließend nochmals um und trinken Sie diese. Das Granulat darf weder zerkaut noch zerstoßen werden. Die entstehende Zubereitung sollte innerhalb von 30 Minuten getrunken werden.

– Sollten Rückstände im Glas verbleiben, füllen Sie dieses erneut mit Wasser, rühren Sie die Zubereitung um und trinken Sie diese umgehend.3.2.Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis 3.2.a) Wirkstärke 20 mg/40 mg (Tabletten/Kapseln) Diese Wirkstärke wird für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen.3.2.a.1.Zur Behandlung von Sodbrennen aufgrund von gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren Wenn Ihr Arzt festgestellt hat, dass Ihre Speiseröhre leicht geschädigt ist, ist die übliche Dosis 1-mal 40 mg Esomeprazol pro Tag über einen Zeitraum von 4 Wochen.

Ihr Arzt verordnet Ihnen möglicherweise die gleiche Dosis für 4 weitere Wochen, wenn Ihre Speiseröhre noch nicht wieder verheilt ist. Sobald die Speiseröhre verheilt ist, ist die übliche Dosis 1-mal 20 mg täglich. Wenn Ihre Speiseröhre nicht angegriffen ist, ist die übliche Dosis 1-mal 20 mg pro Tag.

Sobald die Erkrankung unter Kontrolle ist, sagt Ihnen Ihr Arzt möglicherweise, dass Sie Ihr Medikament nach Bedarf einnehmen sollen, bis zu 1-mal 20 mg täglich. Wenn Sie schwerwiegende Leberstörungen haben, verordnet Ihnen Ihr Arzt möglicherweise eine niedrigere Dosis.3.2.a.2.Zur Behandlung von Geschwüren bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren, die durch eine Infektion mit Helicobacter pylori verursacht werden und zur Vorbeugung eines Rückfalls 2-mal täglich 20 mg Esomeprazol für 1 Woche.

Ihr Arzt wird Ihnen ebenfalls Antibiotika wie beispielsweise Amoxicillin und Clarithromycin verschreiben.3.2.a.3.Zur Behandlung von Magengeschwüren bei Erwachsenen, die durch NSARs (nicht-steroidale Antirheumatika) verursacht werden 1-mal täglich 20 mg für 4 bis 8 Wochen.3.2.a.4.Zur Vorbeugung von Magengeschwüren bei Erwachsenen, wenn Sie NSARs (nicht-steroidale Antirheumatika) einnehmen 1-mal täglich 20 mg.3.2.a.5.Zur Behandlung von Magensäureüberschuss, verursacht durch eine Geschwulst im Pankreas (Zollinger-Ellison-Syndrom) bei Erwachsenen 2-mal täglich 40 mg.

Ihr Arzt passt die Dosis entsprechend Ihrem Bedarf an und entscheidet ebenfalls, wie lange Sie das Medikament einnehmen müssen. Die Maximal-Dosis sind 80 mg 2-mal täglich.3.2.a.6.Zur Langzeitbehandlung nach Vorbeugung von erneuten Blutungen von Geschwüren durch intravenös verabreichtes Esomeprazol 1-mal täglich 40 mg für 4 Wochen.3.2.a.7.Zur Kurzzeitbehandlung von Refluxsymptomen bei Erwachsenen (rezeptfrei) 1-mal täglich 20 mg für maximal 14 Tage.3.2.b) Wirkstärke 10 mg (Granulat) 3.2.b.1.Kinder von 1 bis 11 Jahren zur Behandlung der gastroösophagealen Refluxkrankheit 1 Beutel (10 mg) oder 2 Beutel (20 mg) 1-mal täglich.

Die Dosis ist abhängig vom Gewicht des Kindes. Der Arzt wird über die korrekte Dosierung entscheiden.3.2.b.2.Kinder im Alter von 4 Jahren oder älter, zur Behandlung von Geschwüren, die durch eine Infektion mit Helicobacter pylori verursacht wurden, und zur Vorbeugung eines Rückfalls Die Dosierung für Kinder ist vom Körpergewicht des Kindes abhängig, Ihr Arzt wird über die korrekte Dosierung entscheiden.

Der Arzt wird Ihrem Kind auch zwei Antibiotika verschreiben.3.2.b.3.Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren 2 Beutel (20 mg) oder 4 Beutel (40 mg) 1-mal täglich.3.2.c) Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen Bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung ist die tägliche Maximal-Dosis 20 mg Esomeprazol.

Bei Kindern im Alter von 1 bis 11 Jahren mit schwerer Leberfunktionsstörung sollte eine Maximal-Dosis von 10 mg nicht überschritten werden. Es gibt keine speziellen Dosiseinschränkungen für Patienten mit Nierenfunktionsstörungen. Sollten Sie jedoch eine schwere Nierenfunktionsstörung haben, wird Ihr Arzt gegebenenfalls regelmäßige Untersuchungen vornehmen.3.3.Wenn Sie eine größere Menge “Esomeprazol” eingenommen haben als Sie sollten Sie sollten auf jeden Fall mit Ihrem Arzt sprechen.

  • Informationen zu den Wirkungen einer Überdosierung beim Menschen liegen für Esomeprazol nicht vor.
  • Die Einnahme hoher Einzeldosen Omeprazol bis 160 mg pro Tag und Tagesdosen bis 400 mg wurden ebenso wie intravenöse Einzeldosen bis 80 mg, intravenöse Tagesdosen bis 200 mg oder Dosen von 520 mg in 3 Tagen ohne Nebenwirkungen vertragen.3.4.Wenn Sie die Einnahme von “Esomeprazol” vergessen haben Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern fahren Sie mit der Einnahme wie gewohnt fort.3.5.Auswirkungen, wenn die Behandlung mit “Esomeprazol” abgebrochen wird Setzen Sie das Mittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, da sonst der Behandlungserfolg gefährdet wird.

Bei vorzeitigem Abbruch einer Behandlung zur Beseitigung des Bakteriums Helicobacter pylori wird außerdem die Entstehung von gegen die Behandlung unempfindlichen Erregern begünstigt (Resistenzentwicklung).4.Welche Nebenwirkungen sind möglich?

  1. Wie alle Arzneimittel kann “Esomeprazol” Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  2. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
  3. – sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
  4. – häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
  5. – gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
  6. – selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
  7. – sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
  8. – Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht berechnet werden

4.1.Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten? 4.1.a) Allergische Reaktionen Eine schwerwiegende allergische Reaktion (anaphylaktischer Schock) tritt selten auf. Erste Symptome sind keuchende Atmung, Schwellungen an Gesicht und Körper, Ausschlag, Ohnmacht oder Schwierigkeiten beim Schlucken.

  • – Kopfschmerzen
  • – Auswirkungen auf Magen oder Darm: Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall, Blähungen
  • – Übelkeit oder Erbrechen

4.1.b.2.Gelegentlich

  1. – Schwellungen am Fuß und Fußgelenk
  2. – Schlafstörungen
  3. – Schwindel, Kribbeln (“Ameisenlaufen”), Müdigkeit
  4. – Drehschwindel
  5. – Mundtrockenheit
  6. – Veränderungen des Blutbildes, die über die Leberfunktion Aufschluss geben
  7. – Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz
  8. – Knochenbrüche der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule (wenn “Esomeprazol” in hohen Dosierungen und über eine längere Zeit eingenommen wird)

4.1.b.3.Selten

  • – Störungen des blutbildenden Systems wie Verminderung der Zahl an weißen Blutkörperchen und Blutplättchen
  • – verminderte Natriumkonzentration im Blut
  • – Erregung, Verwirrtheit, Depression
  • – Geschmacksveränderungen
  • – Sehstörungen wie verschwommenes Sehen
  • – plötzliches keuchendes Atmen oder Atemnot (Bronchospasmen)
  • – Mundschleimhautentzündungen
  • – Pilzinfektion im Verdauungstrakt (Soor)
  • – Leberentzündung mit oder ohne Gelbsucht
  • – Haarausfall
  • – Hautausschlag, der durch eine gesteigerte Lichtempfindlichkeit der Haut bedingt ist
  • – Gelenk- oder Muskelschmerzen
  • – allgemeines Unwohlsein und Energiemangel
  • – vermehrtes Schwitzen

4.1.b.4.Sehr selten

  1. – Blutbildveränderungen, einschließlich Agranulozytose (Fehlen bestimmter weißer Blutkörperchen)
  2. – Aggressivität
  3. – Sehen, Hören und Fühlen von Dingen, die es nicht gibt (Halluzinationen)
  4. – schwere Leberfunktionsstörungen, die zu Leberversagen und Hirnschädigung führen können

– plötzlich auftretende, schwere Hautreaktionen wie Blasenbildung und Abschälen der Haut. Gleichzeitig können hohes Fieber und Gelenkschmerzen auftreten (Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxisch-epidermale Nekrolyse).

  • – Muskelschwäche
  • – schwere Nierenfunktionsstörungen
  • – Vergrößerung der Brustdrüse beim Mann

4.1.b.5.Nicht bekannt (Häufigkeit aufgrundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar) Wenn Sie “Esomeprazol” mehr als drei Monate verwenden, ist es möglich, dass der Magnesiumgehalt in Ihrem Blut sinkt. Niedrige Magnesiumwerte können sich als Erschöpfung, unfreiwillige Muskelkontraktionen, Verwirrtheit, Krämpfe, Schwindelgefühl und erhöhte Herzfrequenz äußern.

Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, informieren Sie umgehend Ihren Arzt. Niedrige Magnesiumwerte können außerdem zu einer Absenkung der Kalium- und Kalziumwerte im Blut führen. Ihr Arzt wird möglicherweise regelmäßige Blutuntersuchungen zur Kontrolle Ihrer Magnesiumwerte durchführen. Darmentzündung (führt zu Durchfall): “Esomeprazol” kann in sehr seltenen Fällen einen Einfluss auf die weißen Blutkörperchen haben, was zu einer Immunschwäche führen kann.

Wenn Sie eine Infektion mit Symptomen wie Fieber und einem stark reduzierten allgemeinen Gesundheitszustand haben oder Fieber mit Symptomen einer lokalen Infektion, wie z.B. Nackenschmerzen, Halsschmerzen bzw. Schmerzen im Mundbereich oder Probleme beim Wasserlassen, müssen Sie Ihren Arzt so schnell wie möglich aufsuchen.

Er wird dann schnellstmöglich ein Fehlen an weißen Blutkörperchen (Agranulozytose) durch einen Bluttest ausschließen. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt über die von Ihnen zurzeit eingenommenen Medikamente informieren.4.2.Welche Gegenmaßnahmen sind beim Auftreten von Nebenwirkungen zu ergreifen? Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden.

Er wird über eventuelle Maßnahmen entscheiden. Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z.B. übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) unter Umständen ernsthafte Folgen haben können.

Nehmen Sie in solchen Fällen das Arzneimittel nicht ohne ärztliche Anweisung weiter. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die weder hier noch in der Packungsbeilage aufgeführt sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt.

Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.5.Wie ist “Esomeprazol” aufzubewahren?

  1. Lagern Sie “Esomeprazol” bei normaler Raumtemperatur, und bewahren Sie das Arzneimittel in der Originalverpackung auf.
  2. Arzneimittel sollten generell für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.
  3. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

  • 6.Quelle und Bearbeitungsstand
  • Information der SCHOLZ Datenbank auf Basis der vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Daten
  • Copyright by ePrax GmbH, München; August 2014 (5)

: Esomeprazol TAD 20mg bei Sodbrennen

Kann man Pantoprazol auch nur bei Bedarf nehmen?

Pantoprazol auch für die Bedarfstherapie Seit der Asia Pacific Digestif Week 2003 gilt das Konzept der Bedarfstherapie mit Protonenpumpeninhibitoren (PPI) für die Mehrzahl der Patienten bei nicht-erosiver Refluxkrankheit (NERD), aber auch bei leichter erosiver Refluxösophagitis als Therapie der Wahl.

  • Das sind etwa 80% der therapiepflichtigen Refluxpatienten.
  • Pantoprazol (Pantozol®) ist für die On-demand-Therapie besonders geeignet.
  • Es bekämpft rasch die Beschwerden, da es sehr gut bioverfügbar ist und besonders intensiv und lange an die Protonenpumpe bindet.
  • Zudem ist das Risiko von Interaktionen niedrig, da Pantoprazol im Gegensatz zu anderen PPIs kaum über das hepatische Cytochrom-P450-Enzymsystem abgebaut wird.

Und: Die vergleichsweise kleinen Tabletten sind besonders einfach zu schlucken – ein günstiger Aspekt für die Compliance.

Welche Nachteile hat Pantoprazol?

Mit welchen spezifischen Nebenwirkungen von Pantoprazol muss ich rechnen? – Zu den spezifischen Nebenwirkungen von Pantoprazol gehören unter anderem Sehstörungen, Diese treten laut Studien bei 5 Prozent der Patienten auf. Die Wahrscheinlichkeit, dass solche Nebenwirkungen auftreten, steigt vor allem durch zu hohe Dosierung des Protonenpumpenhemmers.

Letzteres gilt auch für die meisten der anderen spezifischen Nebenwirkungen von Pantoprazol. Eine dauerhafte Hemmung der Protonenpumpen führt zudem zu einer Minderversorgung mit dem wichtigen Vitamin B12, In seiner Funktion als PPI blockiert Pantoprazol zudem die Aufnahme von Kalzium, wodurch Pantoprazol langfristig Nebenwirkungen wie Knochenschwund (Osteoporose) begünstigen kann.

Bei älteren Patienten kann eine langfristige Einnahme von Pantoprazol, also auch eine geringere Dosierung über ein Jahr hinweg, zur Erhöhung des Risikos für Knochenbrüche (Frakturen ) in Hüfte, Handgelenken oder auch der Wirbelsäule führen. Schränken Reizdarmbeschwerden deinen Alltag spürbar ein? Finde heraus, wie du deine Symptome und Lebensqualität signifikant verbessern kannst! MEHR ERFAHREN

Kann man bei Pantoprazol Kaffee trinken?

Indikation abklären – Vor der Abgabe muss abgeklärt werden, ob eine Selbstmedikation mit Pantoprazol möglich ist: Leidet der Patient häufig an Sodbrennen und treten die Symptome mehrmals im Monat für länger als einen Tag auf, kann ein Protonenpumpenhemmer in Betracht gezogen werden.

  • Aber es sollte der Patient dann ganz gezielt danach befragt werden, ob in letzter Zeit ernsthafte Magen-Darm-Erkrankungen aufgetreten sind.
  • Ist dies der Fall, so sollte unbedingt ein Arztbesuch angeraten werden.
  • Auch der Hinweis, dass die Pantoprazol-Tabletten nicht für eine sofortige Linderung der Beschwerden vorgesehen sind, darf nicht fehlen.

Zwar kann nach einer Einnahme eine Besserung der Symptome verspürt werden, zur Erzielung einer vollständigen Kontrolle des Sodbrennens sollte Pantoprazol aber an zwei bis drei aufeinanderfolgenden Tagen eingenommen werden. Die magensaftresistenten Tabletten dürfen nicht gekaut oder zerkleinert werden, sondern werden im Ganzen mit Flüssigkeit vor einer Mahlzeit eingenommen.

Zusätzlich können dem Patienten Tipps zum Lebenswandel und zur Änderung der Ernährung gegeben werden, um das Sodbrennen und die säurebedingte Symptome zu lindern. So sollten große Mahlzeiten vermieden und langsam gegessen werden. Lebensmitteln, die Sodbrennen verursachen, sollten möglichst gemieden werden.

Dazu gehören vor allem Alkohol und Kaffee, Schokolade, Pfefferminze, fettiges und frittiertes Essen, säurehaltige Lebensmittel, scharfes Essen, Zitrusfrüchte und Fruchtsäfte und Tomaten.

Pantoprazol ist ein substituiertes Benzimidazol, das durch spezifische Reaktion mit den Protonenpumpen der Belegzellen die Magensäuresekretion hemmt. Pantoprazol wird im sauren Kompartiment der Belegzelle in die aktive Form, ein cyclisches Sulphenamid, umgelagert und hemmt irreversibel die H + /K + -ATPase, die im Austausch gegen Kalium-Ionen den Transport von Säureäquivalenten in das Magenlumen ermöglicht. Dadurch wird eine De-novo-Synthese des Enzyms notwendig, sodass der Effekt über mehrere Stunden anhält. Die Hemmung wirkt sowohl auf die basale als auch auf die stimulierte Magensäuresekretion. Auch die Pepsinbildung wird inhibiert. Pantoprazol reduziert die Magensäure, wodurch es zu einem Gastrinanstieg proportional zur Säurereduktion kommt, der reversibel ist. Pantoprazol kann die Säuresekretion unabhängig von einer Stimulation durch andere Substanzen (Acetylcholin, Histamin, Gastrin) hemmen, wobei die Hemmung der Säuresekretion dosisabhängig ist. Bei den meisten Patienten wird eine Befreiung von Sodbrennen und Magensäurerückfluss innerhalb von zwei Wochen erreicht. Pantoprazol wird nach oraler Anwendung schnell und vollständig resorbiert. Es wird fast ausschließlich durch die Leber abgebaut. Der größte Teil der Metaboliten wird renal ausgeschieden, der Rest über die Faeces.

Warum nimmt man Pantoprazol nüchtern?

Refluxkrankheit – Tipps für den Einsatz von PPIs Was kann sich dahinter verbergen, wenn ein Patient über Sodbrennen klagt? Koop: Als erstes muss man klären, was der Patient darunter versteht. Manche sprechen von Sodbrennen, meinen damit aber Völle gefühl oder Aufstoßen.

  1. Dann han delt es sich vermutlich eher um funktionelle Beschwer den.
  2. Berichtet der Patient dagegen über ein Bren nen, das typischerweise nach einer Mahlzeit hin ter dem Brustbein auf steigt, insbesondere nach Trinken von sauren Wein sorten oder Fruchtsäften, spricht das für einen Reflux.
  3. Ist vor dem Verordnen eines PPIs eine Endoskopie notwendig? Koop: Wenn die Symptome eindeutig sind und keine Warnzeichen vorliegen, kann man gemäß der aktuellen Leitlinie ohne vorherige Endoskopie mit der medikamen tösen Behandlung beginnen.

Berichtet der Patient dagegen zusätzlich über Schluck­ störungen, hat Gewicht abgenommen oder es besteht eine Anämie, muss dies differen zialdiagnostisch durch Endoskopie abge klärt werden. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Barrett-Ösophagus besteht oder sich im weiteren Verlauf entwickelt? Koop: Ein Barrett Ösophagus ist bei Patien ten mit Reflux entweder schon bei der ers ten Endoskopie nachweisbar oder er entwickelt sich bis auf extrem seltene Ausnahmen gar nicht.

Es wird daher heute empfohlen, Pati enten, die sich für eine längerfristige PPI The rapie qualifiziert haben, einmal im Leben zu en doskopieren, um einen Barrett Ösophagus auszu schließen. Wichtig ist, dass diese Untersuchung unter wirk samer PPI Therapie stattfindet, damit sich entzündliche Veränderungen vorher zu rückgebildet haben und die Schleimhaut zuverlässig beurteilbar ist.

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Regelmäßige Nachkontrollen sind nur nötig, wenn sich in den Biopsien Dysplasien finden. Die einzelnen PPIs weisen pharmakologische unterschiede auf. Gibt es eine Empfehlung, mit welchem PPI man beginnen soll? Koop: Diese Wirkstoffe unterscheiden sich unter anderem darin, in welchem Verhältnis sie von den Isoenzymen des Cytochrom-P450 verstoffwechselt werden.

  1. Das kann zur Folge haben, dass Wirkdauer und Wirkstärke individuell unterschiedlich sind.
  2. Für den Beginn der Medikation spielt das aber keine Rolle.
  3. Spricht ein Patient nicht ausreichend auf den verordneten PPI an, kann man zunächst die Dosis erhöhen, denn die erreichte Säurehemmung weist eine sehr hohe Variabilität auf.

Dann empfiehlt es sich, die Tages dosis auf zwei Einnahmen, das heißt morgens und abends, zu verteilen. Ist die Wirkung immer noch nicht optimal, würde ich auf einen anderen Protonenpumpenhemmer wechseln. Oft sind Einnahmefehler schuld, wenn ein PPI nicht richtig wirkt.

  • Worauf sollten die Patienten hingewiesen werden? Koop: PPIs sind Prodrugs, die erst im sauren Milieu aktiviert werden.
  • Um schnell resorbiert zu werden, müssen sie auf leeren Magen eingenommen werden.
  • Etwa eine halbe Stunde später sollte die Säurebildung im Magen durch eine Mahlzeit stimuliert werden, damit der PPI aktiviert wird.

Daraus resultiert die Empfehlung, einen PPI nüchtern etwa eine halbe Stunde vor einer Mahlzeit einzunehmen. Andererseits erklärt das, warum ein PPI ungenügend wirkt, wenn er nach dem Essen oder erst vor dem Schlafen gehen genommen wird bzw. keine Mahlzeit folgt.

Wer sollte den PPI früh einnehmen, wer abends? Koop: Patienten, die vor allem tagsüber Beschwerden haben, nehmen einen PPI vor dem Frühstück ein. Bestehen die Probleme überwiegend nachts, ist die Einnahme eine halbe Stunde vor dem Abendessen am besten. Muss ein PPI ständig genommen werden oder können die Patienten die Einnahme nach Bedarf selbst festlegen? Spielt der Rebound nach Absetzen eine Rolle? Koop: Es empfiehlt sich, einen PPI zunächst für zwei bis drei Wochen konsequent einzunehmen.

Danach können die Patienten versuchen, mit der Einnahme auszusetzen oder vielleicht auf jeden zweiten Tag überzugehen. Bleiben sie beschwerdefrei, können sie warten, bis erneut Symptome auftreten und in diesem Fall die Einnahme wieder beginnen. Der Rebound, das heißt eine leicht verstärkte Säureproduktion nach dem Absetzen, existiert zwar, spielt aber in der Praxis keine große Rolle.

Die Langzeiteinnahme von PPIs wurde mit Mangelzuständen (Eisen, Magnesium, Vitamin B12) und einem erhöhten Frakturrisiko in Verbindung gebracht. Koop: Nach jahrelanger kontinuierlicher Einnahme kann es selten zu einem Mangel an Vitamin B 12 kommen. Anstelle aufwendiger Vitaminbestimmungen empfehle ich für solche Patienten etwa alle drei Jahre eine Injek tion von Vitamin B 12.

Ein Eisenmangel ist oft durch die Erkrankung selbst verursacht, das heißt Folge von wiederholten kleineren Blutungen, die mechanisch durch die Zwerchfellhernie induziert werden. Der Zusammenhang zwischen PPIs einerseits und Magnesiummangel oder Frakturrisiko andererseits ist meines Erachtens sehr vage.

  1. Auch wenn die Langzeitverträglichkeit von PPIs gut ist, sollte die Indikation für eine chronische Einnahme immer wieder hinterfragt werden: Braucht der Patient das Medikament noch, genügt eine Einnahme bei Bedarf bzw.
  2. In Intervallen, kann die Dosis reduziert werden? Da gastroösophagealer Reflux eine chronische Erkrankung ist, wird man bei vielen Patienten zu dem Ergebnis kommen, dass sie ihren PPI langfristig benötigen.

Es gibt dann keinen Grund, ihnen diese Medikation vorzuenthalten. Welchen Stellenwert hat die chirurgische Lösung, die Fundoplicatio, heute? Koop: Die Kriterien, die für eine Fundoplicatio erfüllt sein müssen, sind in der aktuellen Leitlinie ziemlich streng formuliert.

  1. Es ist nämlich keineswegs so, dass die Probleme durch den Eingriff dauerhaft gelöst werden.
  2. Zudem kommt es in etwa 10 % nach einer Fundoplicatio dauerhaft zu Beschwerden, die zuvor nicht existiert haben, wie Dysphagie oder die Unfähigkeit, aufzustoßen.
  3. Zu überlegen ist der Eingriff, wenn eine Langzeitmedikation mit PPIs nicht vertragen wird – was sehr selten vorkommt –, oder das Refluxvolumen weiterhin sehr groß ist.

Was raten Sie Patienten mit vor allem nächtlichem Reflux? Koop: Hier sollten zwischen der letzten Mahlzeit am Abend und dem Zubettgehen mindestens drei bis vier Stunden liegen. Nach dieser Zeit hat sich der Magen so weit entleert, dass nur noch wenig Volumen für einen Reflux zur Verfügung steht.

Kann man OMEP auch nach dem Essen nehmen?

Adresse des Anbieters/Herstellers – Hexal AGIndustriestr.25 83607 Holzkirchen Das PDF des Beipackzettels können Sie sich oben herunterladen.

PZN 10070183
Anbieter Hexal AG
Packungsgröße 7 St
Produktname OMEP HEXAL 20mg
Darreichungsform Magensaftresistente Hartkapseln
Monopräparat ja
Wirkstoff Omeprazol
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

ul>Es wird empfohlen, dass Sie Ihre Kapseln morgens einnehmen.Sie können Ihre Kapseln mit dem Essen oder auf nüchternen Magen einnehmen.Schlucken Sie Ihre Kapseln im Ganzen mit einem ½ Glas Wasser. Zerkauen oder zerdrücken Sie die Kapseln nicht, da sie überzogene Pellets enthalten, die verhindern, dass das Arzneimittel durch die Säure zersetzt wird. Es ist wichtig, dass die Pellets nicht beschädigt werden. Diese Mikropellets enthalten den Wirkstoff Omeprazol und sind magensaftresistent überzogen, was sie davor schützt, während der Magenpassage zersetzt zu werden.Die Pellets geben den Wirkstoff im Darm frei, wo er von Ihrem Körper aufgenommen wird, um seine Wirkung zu entfalten.Wenn Sie Schwierigkeiten beim Schlucken der Kapseln haben:

Öffnen Sie die Kapsel und schlucken den Inhalt sofort mit einem ½ Glas Wasser herunter oder geben Sie den Inhalt in ein Glas mit stillem (nicht sprudelndem) Wasser, einem säurehaltigem Fruchtsaft (z.B. Apfel, Orange oder Ananas) oder Apfelmus.Rühren Sie die Mischung immer unmittelbar vor dem Trinken um (die Mischung ist nicht klar). Trinken Sie die Flüssigkeit dann sofort.Um sicherzustellen, dass Sie das Arzneimittel vollständig eingenommen haben, spülen Sie das Glas sorgfältig mit einem ½ Glas Wasser aus und trinken Sie es. Verwenden Sie keine Milch oder kohlensäurehaltiges Wasser. Die festen Teilchen enthalten das Arzneimittel – sie dürfen nicht zerkaut oder zerdrückt werden.

Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.Die übliche Dosis ist eine 20 mg-Kapsel 1-mal täglich über 14 Tage. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie nach diesem Zeitraum nicht beschwerdefrei sind.Es kann notwendig sein, die Kapseln 2-3 aufeinander folgende Tage einzunehmen, um eine Besserung der Beschwerden zu erreichen.

Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als empfohlen, sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie die Einnahme vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese, sobald Sie daran denken. Sollte es jedoch fast Zeit für Ihre nächste Dosis sein, lassen Sie die vergessene Dosis aus. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Dosis auszugleichen.

Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Omeprazol. Er gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „Protonenpumpenhemmer” genannt werden. Diese wirken, indem sie die Säuremenge, die Ihr Magen produziert, verringern.Das Arzneimittel wird bei Erwachsenen zur kurzzeitigen Behandlung von Refluxbeschwerden (z.B. Sodbrennen, Säurerückfluss) angewendet.Reflux ist der Rückfluss von Säure aus dem Magen in die Speiseröhre, die sich entzünden und Schmerzen verursachen kann. Dadurch kann es bei Ihnen zu Krankheitsanzeichen wie einem bis zum Rachen aufsteigenden brennenden Schmerz in der Brust (Sodbrennen) und einem sauren Geschmack im Mund (Säurerückfluss) kommen.Es kann notwendig sein, die Tabletten 2-3 aufeinander folgende Tage einzunehmen, um eine Besserung der Beschwerden zu erreichen.

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels? Der Wirkstoff hemmt die Ausschüttung von Magensäure aus den so genannten Belegzellen der Magenschleimhaut. Er blockiert dort eine bestimmte Stelle, die über einen Pumpmechanismus für die Freisetzung der Magensäure verantwortlich ist. Bezogen auf 1 Stück:

20 mg Omeprazol + Eudragit L 30 D-55 + Gelatine + Hypromellose + Magnesium oxid, schwer + Natrium dodecylsulfat + Povidon K25 + Talkum + Titan dioxid + Triethyl citrat + Zucker-Stärke-Pellets + Saccharose + Maisstärke 23 mg Gesamt Natrium Ion mmol Gesamt Natrium Ion

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden

wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Omeprazol oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sindwenn Sie allergisch gegenüber Arzneimitteln sind, die andere Protonenpumpenhemmer enthalten (z.B. Pantoprazol, Lansoprazol, Rabeprazol, Esomeprazol)wenn Sie ein Arzneimittel einnehmen, das Nelfinavir enthält (gegen eine HIV-Infektion).

Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Einnahme des Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

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Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.Wenn Sie eine der folgenden seltenen, aber schweren Nebenwirkungen bemerken, beenden Sie die Einnahme des Arzneimittels und wenden Sie sich umgehend an einen Arzt:

Plötzlich auftretende pfeifende Atmung, Schwellung der Lippen, der Zunge und des Halses oder des Körpers, Hautausschlag, Ohnmacht oder Schluckbeschwerden (schwere allergische Reaktion)Rötung der Haut mit Blasenbildung oder Ablösen der Haut. Es können auch schwerwiegende Blasenbildung und Blutungen an den Lippen, den Augen, dem Mund, der Nase und den Geschlechtsteilen auftreten. Dies könnte das „Stevens-Johnson-Syndrom” oder eine „toxisch epidermale Nekrolyse” sein.Gelbe Haut, dunkel gefärbter Urin und Müdigkeit können Krankheitsanzeichen von Leberproblemen sein.

Nebenwirkungen können mit bestimmten Häufigkeiten auftreten, die wie folgt definiert sind:

Sehr häufig: kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffenHäufig: kann bis zu 1 Behandelten von 10 betreffenGelegentlich: kann bis zu 1 Behandelten von 100 betreffenSelten: kann bis zu 1 Behandelten von 1.000 betreffenSehr selten: kann bis zu 1 Behandelten von 10.000 betreffenNicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Weitere Nebenwirkungen sind:

Häufige Nebenwirkungen

KopfschmerzenAuswirkungen auf Ihren Magen oder Darm: Durchfall, Bauchschmerzen, Verstopfung, Blähungen (Flatulenz)Übelkeit oder Erbrechen

Gelegentliche Nebenwirkungen

Schwellung der Füße und KnöchelSchlafstörungen (Schlaflosigkeit)Schwindel, Kribbeln wie „Ameisenlaufen”, SchläfrigkeitDrehschwindel (Vertigo)veränderte Ergebnisse von Bluttests, mit denen überprüft wird, wie die Leber arbeitetHautausschlag, quaddelartiger Ausschlag (Nesselsucht) und juckende Hautgenerelles Unwohlsein und Antriebsarmut

Seltene Nebenwirkungen

Blutprobleme, wie z.B. Verminderung der Anzahl weißer Blutkörperchen oder Blutplättchen. Dies kann Schwäche, blaue Flecken verursachen oder das Auftreten von Infektionen wahrscheinlicher machenallergische Reaktionen, manchmal sehr schwerwiegende, einschließlich Schwellung der Lippen, Zunge und des Rachens, Fieber, pfeifende Atmungniedrige Natriumkonzentrationen im Blut. Dies kann zu Schwäche, Übelkeit (Erbrechen) und Krämpfen führen.Gefühl der Aufregung, Verwirrtheit, Niedergeschlagenheit GeschmacksveränderungenSehstörungen wie verschwommenes Sehenplötzliches Gefühl, pfeifend zu atmen oder kurzatmig zu sein (Bronchialkrampf)trockener Mundeine Entzündung des Mundinnenraumseine als „Soor” bezeichnete Infektion, die den Darm beeinträchtigen kann und durch einen Pilz hervorgerufen wirdLeberprobleme, einschließlich Gelbsucht, die zu Gelbfärbung der Haut, Dunkelfärbung des Urins und Müdigkeit führen könnenHaarausfall (Alopezie)Hautausschlag durch SonneneinstrahlungGelenkschmerzen (Arthralgie) oder Muskelschmerzen (Myalgie)schwere Nierenprobleme (interstitielle Nephritis)vermehrtes Schwitzen

Sehr seltene Nebenwirkungen

Veränderungen des Blutbilds einschließlich Agranulozytose (Fehlen weißer Blutkörperchen)AggressivitätSehen, Fühlen und Hören von Dingen, die nicht vorhanden sind (Halluzinationen)schwere Leberprobleme, die zu Leberversagen und Gehirnentzündung führenplötzliches Auftreten von schwerem Hautausschlag oder Blasenbildung oder Ablösen der Haut. Dies kann mit hohem Fieber und Gelenkschmerzen verbunden sein (Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse)MuskelschwächeVergrößerung der Brust bei MännernHypomagnesiämieIn sehr seltenen Fällen kann das Präparat die weißen Blutkörperchen beeinflussen, was zu einer Immunschwäche führt. Wenn Sie eine Infektion mit Krankheitszeichen wie Fieber mit einem stark herabgesetzten Allgemeinzustand oder Fieber mit Krankheitsanzeichen einer lokalen Infektion wie Schmerzen im Nacken, Rachen oder Mund oder Schwierigkeiten beim Harnlassen haben, müssen Sie Ihren Arzt so schnell wie möglich aufsuchen, so dass ein Fehlen der weißen Blutkörperchen (Agranulozytose) durch einen Bluttest ausgeschlossen werden kann. Es ist wichtig für Sie, dass Sie über Ihr derzeitiges Arzneimittel informieren.

Seien Sie aufgrund der hier aufgeführten möglichen Nebenwirkungen nicht beunruhigt. Sie werden möglicherweise keine von ihnen bekommen. Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Dies ist wichtig, weil das Arzneimittel die Wirkung einiger Arzneimittel beeinflussen kann und weil einige Arzneimittel Einfluss auf die Wirkung dieses Arzneimittels haben können.Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn Sie ein Arzneimittel anwenden, das Nelfinavir enthält (zur Behandlung einer HIV-Infektion).Sie sollten Ihrem Arzt oder Apotheker besonders mitteilen, wenn Sie Clopidogrel einnehmen (angewendet, um Blutgerinnseln vorzubeugen ).Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker mit, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

Ketoconazol, Itraconazol, Posaconazol, Voriconazol (angewendet zur Behandlung von Infektionen, die durch einen Pilz hervorgerufen werden)Digoxin (angewendet zur Behandlung von Herzproblemen)Diazepam (angewendet zur Behandlung von Angstgefühlen, zur Entspannung von Muskeln oder bei Eplepsie)Phenytoin (angewendet bei Epilepsie). Wenn Sie Phenytoin einnehmen, muss Ihr Arzt Sie überwachen, wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels beginnen oder beenden.Arzneimittel, die zur Blutverdünnung angewendet werden, wie z.B. Warfarin oder ander Vitamin-K-Blocker. Ihr Arzt muss Sie möglicherweise überwachen, wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels beginnen oder beenden.Rifampicin (angewendet zur Behandlung von Tuberkulose)Atazanavir (angewendet zur Behandlung einer HIV-Infektion)Tacrolimus (im Falle von Organtransplantationen) Johanniskraut (Hypericum perforatum) (angewendet zur Behandlung von leichten Depressionen)Cilostazol (angewendet zur Behandlung der sogenannten Schaufensterkrankheit )Erlotinib (angewendet zur Behandlung von Krebs)Saquinavir (angewendet zur Behandlung einer HIV-Infektion).

Bei Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Sie können Ihre Kapseln mit dem Essen oder auf nüchternen Magen einnehmen.

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Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder versuchen schwanger zu werden. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie das Arzneimittel während dieser Zeit einnehmen können.Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie das Arzneimittel einnehmen können, wenn Sie stillen.

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Nehmen Sie das Arzneimittel nicht länger als 14 Tage ein, ohne Ihren Arzt zu befragen.Wenn Ihre Beschwerden nicht nachlassen oder wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern, suchen Sie Ihren Arzt auf.Das Arzneimittel kann die Anzeichen anderer Erkrankungen verdecken. Sprechen Sie daher umgehend mit Ihrem Arzt, wenn eine der folgenden Anzeichen anderer Erkrankungen des Präparates auf Sie zutrifft:

Sie verlieren aus keinem ersichtlichen Grund viel Gewicht und haben Probleme mit dem Schlucken.Sie bekommen Bauchschmerzen oder Verdauungsstörungen.Sie erbrechen Nahrung oder Blut.Sie scheiden schwarzen Stuhl aus (Blut im Stuhl).Sie leiden an schwerem oder andauerndem Durchfall, da Omeprazol mit einer geringen Erhöhung von ansteckendem Durchfall in Verbindung gebracht wird.Sie hatten früher ein Magengeschwür oder eine Operation im Magen-Darm-Bereich.Sie erhalten über 4 oder mehr Wochen eine durchgängige, symptomatische Behandlung von Verdauungsstörungen oder Sodbrennen.Sie leiden seit 4 oder mehr Wochen ständig unter Verdauungsstörungen oder Sodbrennen.Sie haben eine Gelbsucht oder eine schwere Lebererkrankung.Sie sind über 55 Jahre alt und es treten neue oder kürzlich veränderte Beschwerden auf.

Patienten sollten Omeprazol nicht zur Vorbeugung einnehmen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es ist unwahrscheinlich, dass das Arzneimittel Ihre Fähigkeit, Auto zu fahren oder Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt. Nebenwirkungen wie Schwindel und Sehstörungen können auftreten. Sie sollten nicht Auto fahren oder Maschinen bedienen, wenn Sie beeinträchtigt sind.

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Alle Preise inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer, gegebenenfalls zuzüglich 3,95 € Versandkosten, ab 35,00 € Bestellwert versandkostenfrei innerhalb Deutschlands. * Ersparnis gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) oder des Apothekenverkaufspreises (AVP).

¹ Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP) ² Der AVP (Apothekenverkaufspreis) ist keine unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP), sondern ein vom Arzneimittelhersteller bei der Informationsstelle für Arzneispezialitäten GmbH (IFA) angegebener einheitlicher Abgabepreis für solche nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel, die zum Zwecke der Abrechnung zwischen Apotheker und gesetzlichen Krankenkassen in Ausnahmefällen zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse an den Verbraucher (z.B.

bei Kindern unter 12 Jahren oder chronisch Kranken) abgegeben werden. Im Erstattungsfall wird der AVP von der gesetzlichen Krankenkasse an die Apotheke ausbezahlt, abzüglich eines Abschlags in Höhe von 5%, sofern die Begleichung der Rechnung des Apothekers innerhalb von zehn Tagen nach Eingang bei der KK beglichen wird.

³ Gültig ab 55 € Warenwert und bis zu 4 Wochen nach Erhalt dieser E-Mail. Nicht anwendbar bei Bestellungen über Vergleichsportale, nicht auf rezeptpflichtige Artikel, Bücher und Versandkosten. Nicht mit anderen Aktionsvorteilen kombinierbar und nur einzulösen unter www.delmed.de. Keine Barauszahlung. ⁴Bei Produkt- und Shop-Bewertungen von Kunden auf unseren Produktdetailseiten können wir nicht sicherstellen, dass diese nur von solchen Kunden stammen, die die Waren oder Dienstleistungen tatsächlich genutzt oder erworben haben.

Bewertungen, bei denen bei der Prüfung des Wortlauts Auffälligkeiten oder Hinweise festgestellt werden, die insoweit zu Zweifeln Anlass geben, werden nicht veröffentlicht. ⁵ Ersparnis gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) oder des Apothekenverkaufspreises (AVP).  : Omep HEXAL 20 mg magensaftresistente Hartkapseln

Was wirkt schneller Pantoprazol oder Omeprazol?

Bioverfügbarkeit als wesentliches Kriterium – Ein Patient mit Ösophagitis leidet ganz erheblich unter seinen Beschwerden, wobei Sodbrennen und saures Aufstoßen im Vordergrund stehen. Daher interessiert ihn weniger das therapeutische Endresultat (Abheilung der Ösophagusläsionen), als vielmehr eine möglichst rasche Symptombefreiung.

  1. Und diese kann nur ein Präparat gewährleisten, das vom ersten Behandlungstag an eine hohe Bioverfügbarkeit zeigt.
  2. Während 20 mg Omeprazol am ersten Tag eine Bioverfügbarkeit von etwa 35 % hat, erreicht 40 mg Pantoprazol eine initiale Bioverfügbarkeit von gut 80%.
  3. Und das spüren die Patienten durch den bedeutend rascheren Wirkeintritt; klinische Studien haben dies bestätigt.

Eine schon am ersten Tag spürbare Wirkung ist auch die wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche “On-Demand”-Therapie.40 mg S-Omeprazol liegt hinsichtlich der Bioverfügbarkeit etwa in der Mitte zwischen Omeprazol und Pantoprazol.

Wo liegt der Unterschied zwischen Omeprazol und Pantoprazol?

Konservative Behandlung der gastroösophagealen Refluxkrankheit: Unkritische Bevorzugung von Omeprazol Zunächst sei darauf aufmerksam gemacht, daß seit Juli 1998 neben Omeprazol auch Lansoprazol und Pantoprazol für die Langzeitbehandlung der Refluxösophagitis und des Ulcus duodeni zugelassen sind.

  1. Lansoprazol wird hierfür in Dosierungen von 15 mg beziehungsweise 30 mg täglich, Pantoprazol in einer von 20 mg täglich angeboten.
  2. Eine Fußnote, die auf diesen Sachverhalt hinweist, wäre schon ausreichend gewesen.
  3. Unerwähnt bleibt, daß der Einsatz von Lansoprazol 15 mg täglich und Pantoprazol 20 mg täglich gegenüber der Langzeitdosis von 20 mg Omeprazol täglich eine Kostenersparnis von über 30 Prozent bedeutet.

Pantoprazol (und wohl auch Lansoprazol) haben gegenüber Omeprazol den klinisch nicht unwichtigen Vorteil, praktisch frei von Interaktionen auf hepatischer Ebene zu sein. Dies bedeutet für Refluxpatienten, die häufig älter und polymorbid sind, eine erhöhte Arzneimittelsicherheit.

  • Daß dieser Unterschied auch für das BfArM von Wichtigkeit ist, geht aus dem Warnhinweis hervor, daß beispielsweise bei Omeprazol-haltigen TripelTherapieschemata keine anderen Arzneimittel eingenommen werden sollen, die über das Zytochrom P450 verstoffwechselt werden.
  • Eine solche Warnung fehlt beispielsweise für Pantoprazol in der Roten Liste.

Mittlerweile dürfte es den meisten Ärzten bekannt sein, daß sich die beiden neueren Pumpenhemmer von Omeprazol durch einen rascheren Wirkeintritt unterscheiden. Während letzteres deutlich Anlaufschwierigkeiten (bis zu einer Woche) hat, was nicht zuletzt auf die geringe initiale Bioverfügbarkeit von nur 35 Prozent zurückzuführen ist, sind Lansoprazol und Pantoprazol sofort wirksam.

  • Für Lansoprazol existieren beispielsweise im Schrifttum Erfahrungen an über 2 000 Refluxpatienten, in denen die gegenüber Omeprazol raschere Linderung der Schmerzsymptomatik gerade in den ersten Behandlungstagen und -wochen zweifelsfrei gezeigt werden konnte (1, 2).
  • Warum dieser Punkt in den Beiträgen von Herrn Rösch, aber auch von anderen Herren, nie Erwähnung findet, bleibt uns ein “offenes” Geheimnis.

Im internationalen Schrifttum wird jedenfalls hierauf immer wieder hingewiesen. Wunderliches aus deutscher Provinz berichtet Herr Jaspersen: In einer Studie bei Patienten mit Refluxösophagitis und gleichzeitig bestehender Striktur wurden 40 mg Omeprazol täglich, 60 mg Lansoprazol täglich und 80 mg Pantoprazol täglich hinsichtlich ihrer rezidivverhütenden Wirkung direkt miteinander verglichen.

  • Es sei vorausgeschickt, daß alle getesteten Dosen der Protonenpumpenhemmer (PPH) die menschliche Säuresekretion gleich stark um zirka 80 bis 95 Prozent hemmen.
  • Die Ergebnisse bedeuten insofern eine Weltneuheit, als 40 mg Omeprazol täglich hierbei am besten abschnitten.
  • Eine Erklärung wird nicht gegeben, möglicherweise sind jedoch magische Kräfte von Omeprazol im Spiel.

Namhafte Pharmakologen und Gastroenterologen aus aller Welt weisen immer wieder auf die wegen der starken interindividuellen Variabilität der Hemmwirkung nicht vorhersehbare Säurereduktion durch 10 mg Omeprazol täglich hin. Dies ist den Kundigen bereits seit den frühen 80er Jahren bekannt (3).

  1. In allen direkten Vergleichsstudien erwiesen sich täglich 10 mg Omeprazol der täglich 20-mg-Dosierung als unterlegen, aber auch dem kostengleichen 15 mg Lansoprazol täglich.
  2. Es wäre im Zeitalter der knappen Budgets eine Pflicht der Autoren gewesen, auf diesen Kostenaspekt aufmerksam zu machen.
  3. Eine vergleichbare Situation liegt auch für die Akutbehandlung vor, wenn man äquieffektive Dosen der Protonenpumpenhemmer, das heißt 40 mg OME = 30 mg LANSO = 40 mg PANTO miteinander vergleicht.

Summa summarum eine in zahlreichen Aspekten ärgerliche und überflüssige Publikation, die dem Standard anderer Übersichtsartikel im Deutschen Ärzteblatt nicht entspricht. Literatur 1. Castell O, Richter IE, Robinson M et al.: Efficacy and safety of Lansoprazole in the treatment of erosive refluxesophagitis.

  1. Am J Gastroenterol 1996; 91 (9): 1749-1757.2.
  2. Mee AS, Rowley IL et al.: Rapid symptom relieve in refluxesophagitis: a comparison of Lansoprazole and Omeprazole.
  3. Aliment Pharmacol Ther 1996; 10: 757-763.3.
  4. Sharma BK, Walt RP, Pounder RF et al.: Optimal dose of Omeprazole for maximal 24 hour-decrease of intragastric acidity.

Gut 25, 1984: 957-964. Prof. Dr. med. Peter Müller Krankenhaus Salem Zeppelinstraße 11-33 69121 Heidelberg Prof. Dr. med. Bernd Simon Kreiskrankenhaus Schwetzingen Bodelschwinghstraße 10 68723 Schwetzingen : Konservative Behandlung der gastroösophagealen Refluxkrankheit: Unkritische Bevorzugung von Omeprazol

Wie wirkt Pantoprazol am besten?

Wie wirkt das und wie gut? – Sodbrennen entsteht, wenn Magensäure in die Speiseröhre aufsteigt. Pantoprazol hemmt die Protonenpumpen jener Zellen, welche in der Magenschleimhaut die Säure produzieren. Die Tabletten wirken nicht direkt nach dem Herunterschlucken: Sie lösen sich im Darm auf, wo das Pantoprazol in die Blutbahn und schließlich zum Magen gelangt.

Wie lange dauert eine Gastritis mit Pantoprazol?

Wie lange dauert Gastritis mit Pantoprazol? – Anwendung – Pantoprazol gibt es als magensaftresistente Tabletten zu 20 und 40 mg. Die 20 mg Dosierung ist rezeptfrei erhältlich. Magensaftresistent bedeutet, dass die Tablette nicht durch die Magensäure zerstört wird.

Pantoprazol tritt im Dünndarm ins Blut über und erreicht über den Blutkreislauf die Zellen der Magenschleimhaut. Treten Ihre Beschwerden tagsüber auf, so nehmen Sie Pantoprazol morgens ein, am besten nüchtern und 1 Stunde vor dem Frühstück. Leiden Sie eher nachts an Sodbrennen, dann ist die richtige Einnahmezeit vor dem Abendessen und etwa 3–4 Stunden vor dem Zubettgehen.

Ohne Rücksprache mit dem Arzt sollen Sie Pantoprazol nur kurzfristig, d.h. maximal 2 Wochen einnehmen. Bei langzeitiger Einnahme drohen seltene, aber schwere Nebenwirkungen (siehe unten). Wenn Ihre Ärzt*in in einer Magenspiegelung festgestellt hat, dass Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt ( Reflux ), dann dauert die Pantoprazol-Einnahme 4–8 Wochen.

  • Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre werden auch bis zu 8 Wochen behandelt.
  • Teilen Sie Ihre Tabletten nicht.
  • Damit geht die Schutzfunktion verloren und das Medikament entfaltet seine Wirkung nicht.
  • Wichtig ist auch, dass Sie Pantoprazol nicht abrupt absetzen.
  • Die Magenschleimhaut reagiert darauf mit einer verstärkten Säureproduktion und das bringt das Sodbrennen wieder zurück.

Halbieren Sie deshalb die Dosis für 3–7 Tage, bevor sie Pantoprazol absetzen.

Wann nimmt man Pantoprazol als Magenschutz?

Was ist Pantoprazol? – Pantoprazol wird gegen Magen- und Sodbrennen, saurem Aufstoßen sowie Magen- und Darmgeschwüren eingesetzt. Darüber hinaus dient Pantoprazol als Magenschutz während einer längerfristigen Behandlung mit bestimmten Schmerzmitteln.

Kann man Pantoprazol auch nach Essen nehmen?

Was ist bei der Anwendung zu beachten? – Die Tabletten sollten Sie unzerkaut und unzerbrochen etwa eine Stunde vor der Mahlzeit mit einem Glas Wasser einnehmen. Beides ist wichtig, damit Pantoprazol überhaupt wirken kann.

Wann nimmt man am besten den Magenschutz?

Vor oder nach dem Essen – Säurebindende Medikamente (Antazida) nimmt man in der Regel nach der Mahlzeit, wenn erste Beschwerden auftreten. “Diese Medikamente sind von ihrer chemischen Struktur so beschaffen, dass sie auch andere Arzneistoffe binden können”, so Apotheker Robert Langner.

  • Daher sollte man zwischen der Einnahme von Magensäure bindenden Mitteln und anderen Medikamenten mindestens einen Abstand von zwei Stunden einhalten.
  • Säureblocker wie Omeprazol, welche die Produktion von Magensäure unterbinden, nimmt man in der Regel nüchtern, also mindestens 30 Minuten vor der ersten Mahlzeit ein.

Bei der Einnahme von Schmerzmitteln wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen und Diclofenac empfiehlt es sich, diese während oder nach dem Essen einzunehmen. Dadurch werden Sie nicht so stark von der Magenschleimhaut aufgenommen und schädigen den Magen weniger.

Wie nimmt man Magenschutz richtig ein?

So wird Pantoprazol angewendet – Meist wird Pantoprazol als magensaftresistente Tablette verabreicht, seltener als Injektionslösung. Die Tablette wird üblicherweise morgens auf nüchternen Magen etwa eine Stunde vor dem Frühstück mit einem Glas Wasser eingenommen.

  1. Bei starken akuten Beschwerden oder, falls keine ausreichende Säurehemmung erreicht wird, kann in Absprache mit dem Arzt eine zweite Dosis abends eingenommen werden.
  2. In seltenen Fällen können auch mehrere Tabletten pro Einnahme notwendig sein – beispielsweise beim Zollinger-Ellison-Syndrom (Gastrinom).

Dabei entsteht durch Gastrin-produzierende Tumorzellen zu viel Magensäure. Die Folge sind Schleimhautschäden (Ulcera).

Wann wird ein Magenschutz eingenommen?

Wofür Protonenpumpenhemmer angewendet werden – Protonenpumpenhemmer werden immer dann eingesetzt, wenn säurebedingte Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt vorliegen. Dazu gehören zum Beispiel Sodbrennen, Magenschleimhautentzündung, Speiseröhrenentzündung oder Magengeschwüre.

Auch dann, wenn durch Medikamente oder andere Erkrankungen solche Probleme zu erwarten sind, setzt man Magenschutztabletten ein. Allerdings sind mehrere Protonenpumpenhemmer rezeptfrei verkäuflich. Das hat zur Folge, dass sie auch als eine Art Lifestyle-Medikament eingenommen werden. Viele Menschen nutzen sie zum Beispiel, um nach einem zu üppigen Essen Sodbrennen vorzubeugen.

Für solche Anwendungen sind die Medikamente jedoch nicht gedacht.