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Schilddrüsenwerte Tsh Wert Tabelle Frauen?

Schilddrüsenwerte Tsh Wert Tabelle Frauen
Blutwerte: Schilddrüse und Hirnanhangdrüse

Schilddrüsenwert Normalwert (Blutserum)
TSH -basal 0,27 – 4,20 µIU/ml
freies T3 (fT3) 2,5 – 4,4 ng/l (3,9–6,7 pmol/l)
Gesamt-T3 0,8 – 1,8 µg/l (1,2–2,8 nmol/l)
freies T4 (fT4) 9,9 – 16 ng/l (12,7–20,8 pmol/l)

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Wie sollte der TSH-Wert bei Frauen sein?

Mein TSH-Wert ist normal. Warum muss ich trotzdem Schilddrüsenhormon nehmen? – Generell gilt: Bei Frauen im gebärfähigen Alter soll der TSH-Wert unter 2.5 uU/ml liegen. Beim unerfüllten Kinderwunsch kann es aber sinnvoll sein, diesen Schilddrüsen-Zielwert niedriger anzusetzen.

  1. Oft finden sich bei Patientinnen mit Kinderwunsch nämlich nur ganz diskret ausgeprägte Schilddrüsenfunktionsstörungen.
  2. Das bedeutet: Manche Menschen haben eine leichte Schilddrüsenfunktionsstörung, die man normalerweise nicht behandeln müsste und bei der sogar das TSH im Normalbereich liegt.
  3. Bei einzelnen Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch jedoch kann diese leichte Schilddrüsenfunktionsstörung der Grund für die herabgesetzte Fruchtbarkeit sein.

In dieser speziellen Situation kommt es bei einem Teil der Patientinnen zu einer Schwangerschaft, wenn man eine Behandlung mit Schilddrüsenhormon einleitet.

Welcher TSH-Wert ist kritisch?

Fachleute sind sich allerdings nicht einig, ab wann der TSH-Wert als erhöht gelten sollte. Für manche ist bereits ein TSH-Wert von über 2,5 Millieinheiten pro Liter (mU/L) auffällig, für andere erst ein Wert von über 4 bis 5 mU/L.

Wie hoch ist TSH bei Unterfunktion?

T3, T4 und TSH – was Ihre Schilddrüsenwerte bedeuten Inhalt dieser Seite

Welche Werte gelten als normal? TSH: Werte-Streit – Schilddrüsenunterfunktion oder nicht? Was bedeuten zu hohe TSH-Werte? Was bedeuten zu niedrige TSH-Werte? Was bedeuten zu niedrige Schilddrüsen-Werte? Was bedeuten zu hohe Schilddrüsen-Werte? Grenzwertige Schilddrüsenwerte – was tun? Krank oder nicht – latente Störungen

Beitrag wurde erstellt von: Sie haben Ihren Schilddrüsenwert beim Arzt kontrollieren lassen? Die Analyse der Werte ist leider nicht ganz einfach und auch Fachleute sind sich nicht immer einig, ab wann wirklich eine Erkrankung vorliegt. Wir haben für Sie die wichtigsten Fakten zum Thema Schilddrüsenwerte zusammengefasst. Schilddrüse: Für Erwachsene gelten folgende Normwerte:

TSH: 0,3 – 4 mE/l fT3: 2,2 – 4,5 ng/l T3: 60 – 180 ng/dl fT4: 0,7 – 1,6 ng/dl T4: 4,5 – 11,0 μg/dl

Die Werte können je nach verwendeter Analysemethode im Labor unterschiedlich sein. Wie bei allen gilt auch hier: Die Normalwerte richten sich immer nach statistischen Durchschnittswerten. Es gibt jedoch immer Menschen, die zwar innerhalb des Normbereichs liegen, aber dennoch bereits Beschwerden verspüren.

TSH-Wert > 2,5 mE/l: Ihr TSH-Wert liegt bei 3,8 mE/l? Neue Studien sprechen dafür, dass der Normbereich für TSH bereits 2,5 mE/l (anstatt 4 mE/l) nicht übersteigen sollte. Werte über 2,5 mE/l können demnach Hinweis auf eine latente Unterfunktion sein. Viele Ärzte plädieren dafür, Befunde zwischen 2,5 und 4 mE/l nach etwa drei Monaten kontrollieren lassen. Liegen die Werte erneut in diesem Bereich, kann bereits ein frühes Stadium der latenten Unterfunktion vorliegen. TSH-Werte zw.4 und 10 mE/l: Auf der anderen Seite muss nicht jeder Patient mit erhöhten Werten therapiert werden: Fachleute empfehlen bei TSH-Werten zwischen 4 und 10 mE/l nur dann zu behandeln, wenn Symptome vorliegen. TSH-Werte > 10 mE/l sind dagegen eine sichere Indikation für die Gabe von Schilddrüsenhormonen.

Erhöhte TSH-Werte sprechen für eine Schulddrüsen-Unterfunktion. Befinden sich zu wenig (T3 und T4) in unserem Blut, wird vermehrt TSH gebildet, um damit die Schilddrüse zu mehr Arbeit anzutreiben. Zu hohe TSH-Werte können auch eine Folge bestimmter Medikamente (z.B.

  • Psychopharmaka oder Östrogene) sein.
  • Neue Studien legen nahe, dass der TSH-Wert im Alter natürlicherweise etwas höher ist und daher im oberen Bereich liegen darf.
  • Zu niedrige TSH-Werte geben Hinweis auf eine Schilddrüsen-Überfunktion.
  • Ist unsere Schilddrüse zu aktiv und lässt in unserem Blut zu viel T3 und T4 zirkulieren, wird unsere TSH-Produktion reduziert, damit die Schilddrüse ihre Tätigkeit herunterfährt.

Mögliche andere Ursachen für niedrige TSH-Werte sind Mangelernährung bzw. strenges Fasten und sie treten auch als Nebenwirkung einiger Medikamente (z.B. Glococorticoide) auf. Auch in der Schwangerschaft sind die TSH-Werte natürlicherweise etwas niedriger.

  • Schilddrüse – was sind T3 und T4? T3 und T4 sind unsere Schilddrüsenhormone.
  • Weichen ihre Werte ab, ist das ein erstes Anzeichen für eine Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse.
  • Bestimmt werden die beiden Werte zusammen mit dem TSH – dem Schilddrüsen-stimulierenden Hormon – in unserem Blut.
  • Ein Teil unserer Schilddrüsenhormone T3 und T4 ist in unserem Blut an Eiweiße gebunden.

Der andere Teil liegt frei und ungebunden vor – als freies T3 und T4, medizinisch abgekürzt als fT3 und fT4. Anhand der freien Schilddrüsenhormone fT3 und fT4 lassen sich besonders genaue Aussagen über die Schilddrüsenfunktion treffen. Gemeinsam mit dem weiteren Schilddrüsen-Hormon TSH lassen sich Fehlfunktionen der Schilddrüse erkennen.

T3 und T4 zu niedrig? Zu niedrige Werte von T3 bzw. fT3 sowie T4 bzw. fT4 deuten auf eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) hin. Das zu wenig an Hormonen lässt unseren Körper und unsere Psyche – wenn wir es mit einem Automotor vergleichen – mit zu geringer Drehzahl laufen. Irgendwann fängt der Motor an zu stottern, verliert seine Spritzigkeit und wird träge.

T3 und T4 zu hoch? Erhöhte Werte von T3 bzw. fT3 sowie T4 bzw. fT4 sind ein Hinweis auf eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose). Vereinfacht gesprochen wirkt unsere Schilddrüse wie das Gaspedal unseres Stoffwechsels. Das zu viel an Schilddrüsenhormonen lässt Körper und Seele übertourig laufen.

Bei unseren Schilddrüsenwerten sind Schwankungen in Abhängigkeit von Tageszeit und Jahreszeit nicht unüblich. Einzelwerte sind daher selten aussagekräftig. Gerade wenn Ihre Werte im Grenzbereich liegen, kann es ratsam sein eine zweite Meinung einzuholen, evtl. bei einem Facharzt für Hormone, einem Endokrinologen.

Besteht Unklarheit können weitere Schilddrüsenwerte wie die TPO-Antikörper (TPO-AK) bestimmt werden, die dem Arzt ergänzende Hinweise auf eine Hashimoto-Thyreoiditis oder andere geben. Der Nachweis von TSH-R-AK spricht für einen Morbus Basedow als Ursache der Überfunktion.

Latent beudeutet, dass die Schilddrüsenwerte T3 und T4 im Normbereich liegen, der TSH-Wert jedoch außerhalb der Referenzwerte. Hormon-Spezialisten diskutieren, ob latente Störungen behandelt werden sollten. Vor allem Diabetiker profitieren anscheinend von einer Behandlung, aber auch bei ungeklärten Beschwerden können testweise niedrig dosierte Schilddrüsenhormone verabreicht werden.

Schilddrüse – so funktioniert das kleine Organ: Unsere gesunde Schilddrüse bildet am Tag 10-50 Mikrogramm T3 und 80-100 Mikrogramm T4. Wann und in welcher Menge die Hormone ausgeschüttet werden, steuert unser Gehirn, genauer die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse).

Wie hoch sollte ein normaler TSH-wert sein?

Welche TSH-Werte sind normal, welche nicht? – TSH-Werte zwischen 0,4 bis 4,0 mU/l (Milli-Einheiten pro Liter) sind normal. Erhöhte TSH-Spiegel sagen aus, dass die Schilddrüse zu wenig Hormone bildet. Bei einer Schilddrüsenüberfunktion findet sich zu wenig TSH im Blut, weil die Schilddrüse zu viele Hormone produziert.

Wie hoch ist der TSH-Wert bei Überfunktion?

Wenn Ihr TSH-Wert jedoch unter 0,5 liegt, ist eine Überfunktion wahrscheinlich und es werden weitere Untersuchungen zur Abklärung in die Wege geleitet. Zusätzlich überprüft man, ob sog. Auto-Antikörper vorliegen, die auf eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse (Morbus Basedow) hinweisen.

Was ist ein guter Schilddrüsenwert?

Welcher TSH-Wert ist normal? – Bei Erwachsenen liegt der normale TSH-Wert im Serum etwa zwischen 0,40 und 4,0 mU/l. Dieser Referenzbereich kann je nach Alter und Geschlecht des Patienten sowie dem untersuchenden Labor schwanken. Bei Kindern und Jugendlichen bis zu 18 Jahren kann der TSH-Wert höher sein.

Was ist ein leicht erhöhter TSH-wert?

Prozedere bei Patienten mit erhöhten Werten und Symptomen – Liegt eine manifeste Hypothyreose vor, so besteht eine Indikation, mit L-Thyroxin zu substituieren. Die Patient:innen sollen das Präparat morgens nüchtern, mindestens 30 Minuten vor dem Frühstück, oder abends vor dem Schlafengehen, mindestens zwei Stunden nach der letzten Nahrungsaufnahme, mit Wasser einnehmen, da Nahrungsmittel, wie z.B. Milch und Milchprodukte, die Aufnahme beeinträchtigen können. Initial sollten gesunde Patient:innen, die jünger als 60 Jahre sind, 1,6 µg/kg Körpergewicht L-Thyroxin erhalten. Hier kann die volle Dosis der Ersatzmedikation sofort gegeben werden. Bei Patient:innen > 60 Jahre, insbesondere mit kardiovaskulären Vorerkrankungen oder Multimorbidität, empfiehlt es sich, mit einer geringen Dosis, z.B.25 μg L-Thyroxin, zu beginnen, um dann im Abstand von sechs Wochen in Schritten von 25 μg L-Thyroxin zu steigern, bis ein euthyreoter Zustand erreicht ist. Hier gilt der Grundsatz: Starte niedrig und steigere langsam, um Nebenwirkungen, wie beispielsweise Angina pectoris oder Herzrhythmusstörungen, zu vermeiden. Da der TSH-Wert nach Initiierung respektive Änderung der Dosis acht bis zwölf Wochen benötigt, um sich auf einen konstanten Wert einzustellen, ist auch hier eine Kontrolle frühestens nach acht Wochen sinnvoll. Nach etablierter Dosis werden regelmäßige Kontrollen nach sechs Monaten, im Verlauf nach zwölf Monaten empfohlen. Bei diesen Kontrollen sollte kritisch geprüft werden, ob die Medikation einen Benefit für die Patient:in bringt. In einer großen Kohortenstudie wurde gezeigt, dass die Gefahr der Übertherapie mit L-Thyroxin gerade bei unseren hochbetagten Patient:innen (älter als 85 Jahre) besteht. ESSENTIALS – Wichtig für die Sprechstunde

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Ein TSH-Wert > 4 mU/l gilt als erhöht, zwischen 4 und 10 mU/l spricht man von diskreter Erhöhung. Eine latente Hypothyreose liegt vor bei Werten > 10 mU/l, aber normalem fT4. Bei manifester Hypothyreose sollte substituiert werden.

Autor Dr. med. Armin Wunder

Facharzt für AllgemeinmedizinInstitut für Allgemeinmedizin, Goethe-Universität60590 Frankfurt/MainInteressenkonflikte: Der Autor hat keine deklariert Erschienen in: doctors|today, 2021; 1 (12) Seite 32-33

: Erhöhter TSH-Wert – Was ist jetzt zu tun? • doctors|today

Wie fühlt sich eine Unterfunktion an?

Symptome und Folgen der Schilddrüsenunterfunktion – Manche Menschen fühlen sich müde, antriebslos und matt, auch ein unerklärliches Kältegefühl kann ein Hinweis auf eine Schilddrüsenunterfunktion sein. Mitunter ist das erste Symptom aber „nur” eine Gewichtszunahme.

  1. Weitere Symptome einer Hypothyreose (Unterfunktion) sind niedriger Puls und Blutdruck, Verstopfung, Haarausfall und brüchige Fingernägel.
  2. Die Haut ist kühl und trocken.
  3. Bei ausgeprägter Hypothyreose bekommt die Haut eine teigige Konsistenz und es treten nicht eindrückbare Schwellungen auf (Myxödem).
  4. Die Patienten sind insgesamt verlangsamt und desinteressiert.

Es kann in der Folge zu einer depressiven Verstimmung kommen. Oft führt eine nur grenzwertige Schilddrüsenunterfunktion dazu, dass Frauen mit Kinderwunsch nicht schwanger werden. Bei bestehender Schwangerschaft kann es zu Fehl- oder Frühgeburten kommen. Eine Schilddrüsenunterfunktion macht verschiedene unspezifische Symptome

Welche Blutwerte deuten auf eine Schilddrüsenunterfunktion hin?

TSH und die Schilddrüsenhormone – Nach der Blutabnahme in der Schilddrüsenpraxis werden die Blutwerte im Labor bestimmt. TSH (Thyreoidea stimulierendes Hormon) ist der empfindlichste Parameter für die Schilddrüsenfunktion. TSH reguliert die Ausschüttung der Schilddrüsenhormone ins Blut.

  • Bei einer Unterfunktion ist als erstes Zeichen der TSH-Wert erhöht, bei einer Überfunktion hingegen vermindert.
  • Die Schilddrüse bildet die Hormone T4 (Thyroxin, Tetrajodthyronin) und T3 (Trijodthyronin) und gibt sie ans Blut ab.
  • Verschiedene Organe wandeln T4 in das stoffwechselaktive Hormon T3 um.
  • T3 kommt im Blut in wesentlich geringerer Konzentration vor als T4.

T3 und T4 sind im Blut großteils an Eiweißkörper gebunden. Die Eiweißkonzentration im Blut kann aber schwanken, daher werden bei uns die ungebundenen Schilddrüsenhormone fT4 (freies T4) und fT3 (freies T3) bestimmt, anhand derer die Schilddrüsenfunktion zuverlässig beurteilt werden kann. Durch eine Blutabnahme wird die Schilddrüsenfunktion bestimmt

Wie finde ich heraus ob ich eine Schilddrüsenunterfunktion habe?

Schilddrüsenunterfunktion: Untersuchungen & Diagnose Besteht der Verdacht auf eine Schilddrüsenfunktionsstörung wird den betroffenen Patienten:innen Blut abgenommen und deren Hormonwerte in einem endokrinologischen Labor ausgewertet. Der wichtigste Wert ist das S childdrüsenhormon stimulierende Hormon (Thyreoidia stimulierendes Hormon, TSH), das im Vorderlappen der Hirnanhangdrüse gebildet wird.

Ein erhöhter -Wert spricht für eine Schilddrüsenunterfunktion. Sind gleichzeitig auch die Schilddrüsenhormone T3 und T4 vermindert, spricht man von einer manifesten, zwingend behandlungsbedürftigen Schilddrüsenunterfunktion. Nur bei den seltenen Erkrankungen der Hypophyse ist der TSH-Wert als Marker für eine Schilddrüsenunterfunktion nicht geeignet.

Ist der TSH-Wert erhöht bei noch normalen Schilddrüsenhormonwerten, kann es sich um eine sogenannte latente Schilddrüsenunterfunktion handeln, die nicht unbedingt behandelt werden muss. Der TSH-Wert unterliegt vielfältigen Schwankungen und kann von der Norm abweichen, ohne dass es einen Krankheitswert für die Patientin oder den Patienten hat.

In diesem Fall entscheidet die/:in/Endokrinologe/in welche weiteren Untersuchungen notwendig sind und ob eine Therapie erforderlich ist. Manchmal ist es bei dieser Laborkonstellation nicht einfach abzuklären, ob die berichteten Beschwerden überhaupt mit der Schilddrüse zusammenhängen. In diesem Fall würde sich eine Schilddrüsenhormongabe vielleicht sogar ungünstig auswirken.

Dann muss die/der Patient:in noch detaillierter internistisch bzw. endokrinologisch untersucht werden. Die Schilddrüsenhormone (T3 /T4) werden nicht als ganzes Molekül gemessen, sondern als sogenannte freie : und, Dadurch erfolgt die Bewertung unabhängig von den Schwankungen ihrer Transportproteine, die durch bestimmte Medikamente, zum Beispiel Östrogene und oder auch durch eine Schwangerschaft, verändert werden.

Bei Verdacht auf eine Hashimoto Thyreoiditis ist es sinnvoll, zusätzlich Autoantikörper zu bestimmen. Dazu gehören sogenannte mikrosomale (MAK) und Antikörper gegen die Thyroxin – Peroxidase (TPO Antikörper). Ergänzend zu den Hormonuntersuchungen im Blut ist eine der Schilddrüse sinnvoll. Bei der Hashimoto Thyreoiditis zeigt sich ein typisches Ultraschallbild.

Die bei der Ultraschalluntersuchung gemessene Größe der Schilddrüse steht allerdings nicht in direktem Zusammenhang mit der Funktion. Auch eine kleine Schilddrüse kann prinzipiell ausreichend Schilddrüsenhormone produzieren, wohingegen eine relativ große Schilddrüse keine Garantie für eine normale Funktion darstellt.

Bei welchem Wert hat man eine Schilddrüsenüberfunktion?

Welche Werte sind wann für die Schilddrüse relevant? Die Hormone der Schilddrüse beeinflussen den Stoffwechsel und viele weitere Körperfunktionen. Schilddrüsenerkrankungen sind sehr häufig. Verschiedene Untersuchungen helfen die Gesundheit der Schilddrüse zu beurteilen.

  1. Dabei sind vor allem drei Hormonwerte relevant.
  2. TSH reguliert die Schilddrüse TSH (Thyreoidea stimulierendes Hormon) ist ein Hormon, das die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) herstellt um die Schilddrüse zu stimulieren.
  3. Es regt die Schilddrüse zur Produktion von Schilddrüsenhormonen an.
  4. Der TSH-Wert gibt Hinweise auf die Verfügbarkeit von Schilddrüsenhormon im Körper.

So lassen sich zum Beispiel eine Über- oder Unterfunktion bestimmen. Zu hohe TSH-Werte weisen auf eine Unterfunktion der Schilddrüse hin. Eine Überfunktion zeichnet sich durch niedrige TSH-Werte aus. Die Normwerte variieren je nach Geschlecht, Alter, Gewicht und Labor.

Deshalb geben die Labore den Referenzbereich in Klammern hinter den individuellen Werten an. Es gibt verschiedene Gründe für einen abweichenden TSH-Wert wie zum Beispiel eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Der TSH-Wert allein ist nicht in allen Fällen allein aussagekräftig. Es existieren noch weitere Werte, die Aufschluss geben können.

T3 und T4 geben Aufschluss über die Funktion der Schilddrüse Die Schilddrüse stellt die zwei lebenswichtigen Schilddrüsenhormone T3 (Trijodthyronin) und T4 (Tetrajodthyronin oder Thyroxin) her. Der überwiegende Teil von T3 und T4 koppelt sich im Blut an spezielle Eiweiße.

Diese Eiweiße verhalten sich wie Transportmittel, die zu den entsprechenden Organen im Körper führen. Sie „fahren” durch die Blutbahn, bis sie eine Körperzelle mit Bedarf an Schilddrüsenhormonen finden (1). Das gebundene T3 und T4 muss in den Zielzellen in freies T3 und T4 umgewandelt werden, bevor es zum Beispiel für die Energieproduktion in den Zellen nutzbar ist.

Nur ein gewisser Anteil der Schilddrüsenhormone ist gleich frei in der Blutbahn und wirkt auf Stoffwechselprozesse ein. Die Bezeichnungen für die freien Hormone sind FT3 und FT4 (3). Bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) ist die Schilddrüse besonders aktiv.

Das führt dazu, dass FT3 und FT4 erhöht sind. So produziert die Hirnanhangsdrüse weniger TSH (2). Bei einer leichten (subklinischen) Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) ist der TSH-Wert hingegen erhöht. Bei einer eindeutigen (manifesten) Unterfunktion sind zusätzlich FT3 und FT4 erniedrigt, weil die Schilddrüse zu wenig Schilddrüsenhormone produziert (2).

Jod, Selen und Vitamin D gehören auch zur Schilddrüse Jod ist ein unverzichtbares Spurenelement. Die Schilddrüse benötigt Jod für die Herstellung der Schilddrüsenhormone T3 und T4. Trijodthyronin (T3) enthält drei Jodatome, wohingegen Tetrajodthyronin (T4) vier Jodatome enthält (1).

Zu wenig Jod im Körper lässt die Schilddrüse wachsen. Es entsteht ein sichtbarer Kropf (Struma). Zudem kann Jodmangel unter Umständen zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen. Die Jodversorgung lässt sich durch einen Urin-Test bestimmen, um mehr Aufschluss über die Gesundheit der Schilddrüse zu erlangen.

Allerdings sind die Ergebnisse für den Einzelnen nicht besonders aussagekräftig, da der individuelle Jodbedarf und die individuelle Jodausscheidung stark schwanken. Der Urin-Test ist daher nur relevant, um die Jodversorgung innerhalb einer Bevölkerung zu messen.

  1. Eine Jodbestimmung im Blut ist wie die Urinbestimmung beim Einzelnen nicht sinnvoll.
  2. Selen ist ebenfalls ein wichtiges Spurenelement, das der Mensch über die Nahrung aufnimmt.
  3. Bei einer Hashimoto-Thyreoiditis kann Selengabe die Entzündungsreaktion abschwächen (1).
  4. Eine Funktionsstörung kann damit aber nicht verhindert oder behandelt werden.

Es ist allerdings nicht bekannt, ob Selen die Schilddrüse vor einer Autoimmunerkrankung schützt oder ein Mangel an Selen die Schilddrüsenfunktion stört. Das Spurenelement ist in vielen Nahrungsmitteln wie zum Beispiel, Fleisch, Eiern, Pilzen und Paranüssen enthalten.

Vitamin D ist bekanntlich förderlich für die Allgemeingesundheit (1). Das Vitamin scheint auch Einfluss auf die Gesundheit des Schmetterlingsorgans zu nehmen. In mehreren Studien haben Forscher bei Menschen mit einer Hashimoto-Thyreoiditis niedrigere Vitamin D-Werte gemessen (1). Diese Studien haben allerdings Einschränkungen.

Es gibt keine Belege dafür, dass Vitamin D-Mangel diese Krankheit auslöst (1). Vitamin D aktiviert den Knochenstoffwechsel und kann eine sinnvolle Zugabe bei einer Schilddrüsenüberfunktion sein, um eine Entkalkung der Knochen zu vermeiden. Normalerweise gewinnt der Körper das Vitamin durch Sonnenlicht.

Bei welcher Schilddrüsenfunktion Nimmt man zu?

Das Wichtigste in Kürze

Bei Schilddrüsenunterfunktion läuft der Stoffwechsel auf Sparflamme, meist erhöht sich das Gewicht. Diäten sind kontraproduktiv, weil sie den Stoffwechsel weiter verlangsamen. Kohlenhydratarme Ernährung und körperliche Aktivität kurbeln den Stoffwechsel an. Oviva berät und begleitet Sie beim Abnehmen mit Schilddrüsenunterfunktion

Kann Stress den TSH Wert erhöhen?

„ENDOKRINER TYP” UND „STRESSTYP” – In der Studie stellten sich zwei Patiententypen des Broken Heart-Syndroms heraus, bei denen ein starker Zusammenhang zwischen der gestörten Herzmuskelfunktion und einer Funktionsstörung der Schilddrüse besteht. Beim sogenannten „Endokrinen Typ” liegt eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) vor, welche die Entwicklung der Herzmuskelerkrankung begünstigt.

  • Hingegen ist beim „Stresstyp” der Sollwert der Schilddrüsenregulation erhöht (2).
  • Normalerweise bewirkt der Anstieg des Schilddrüsenhormons T4 (Thyroxin) im Blut einen Abfall des Regelhormons TSH (Thyreoidea stimulierendes Hormon), damit sich die Konzentration wieder normalisiert.
  • Bei dieser Patientengruppe ist das jedoch nicht der Fall.
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Sowohl die Konzentration des T4 als auch des TSH bleiben erhöht – ein Zeichen für längerfristigen Stress. Beide Typen haben gemeinsam, dass vermehrt das Schilddrüsenhormon T4 ausgeschüttet wird und dadurch die Entstehung des Broken Heart-Syndroms begünstigt werden kann, wie genau ist noch unklar.

Welche Ernährung bei niedrigem TSH wert?

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion klagen Betroffene unter anderem über Verstopfung. Die richtige Ernährung ist sowohl als vorbeugende als auch als behandelnde Maßnahme entscheidend. Als häufigste Ursache einer Schilddrüsenunterfunktion gilt Jodmangel.

Jodmangel gilt als häufigst Ursachen für eine Schilddrüsenunterfunktion. Betroffene sollten neben Jod auch auf genügend Selen und Eisen achten. Brokkoli, Spinat und Algen zählen zu den Lebensmitteln mit hohem Jodgehalt. Hering, Thunfisch und Steinpilze haben einen hohen Selengehalt. Eisen steckt unter anderem in Petersilie und Thymian.

Bei Brokkoli ist der hohe Jodgehalt entscheidend. Damit ist er die ideale Vorbeugungsmaßnahme gegen eine Schilddrüsenunterfunktion. Außerdem hat er noch viele andere Qualitäten. Wissenschafter haben aus Brokkoli sogar einen Wirkstoff entwickelt, der Symptome des Autismus bekämpfen soll.

  1. Selen ist ein Bestandteil von Enzymen und Proteinen,
  2. Es fördert den Stoffwechsel und ist daher zur Behandlung oder Vorbeugung einer Schilddrüsenunterfunktion unumgänglich.
  3. Enthalten ist es unter anderem in Thunfisch, der auch noch andere Qualitäten hat.
  4. Thunfisch beinhaltet Omega-3-Fettsäuren, die unter anderem einen positiven Einfluss auf die Cholesterinwerte und den Blutdruck haben.

Mit ihrem hohen Eisengehalt ist auch die Petersilie sehr nützlich, wenn es um die Vermeidung einer Schilddrüsenunterfunktion geht. Petersilie eignet sich auch ideal als Zutat zur Herstellung von Saucen. Algen qualifizieren sich durch den hohen Jodgehalt als Vorbeugungsmaßnahme.

  1. Als zusätzlichen Bonus stärken sie dank ihrer wertvollen Inhaltsstoffe auch unser Immunsystem.
  2. Übrigens kann man Algen nicht nur für Maki verwenden, sie eignen sich auch als Suppeneinlage.
  3. Im asiatischen Raum werden sie sogar als Alternative zu Chips serviert.
  4. Auch mit Spinat fördern wir unseren persönlichen Jod-Haushalt.

Darüber hinaus bereichert Spinat unseren Körper mit dem wichtigen Vitamin K, das unter anderem die Wundheilung und den Knochenaufbau fördert. Steinpilze überzeugen mit ihrem hohen Selen-Gehalt. Sie haben aber auch noch andere Qualitäten, etwa ihren sehr niedrigen Fructosegehalt,

Daher sind sie auch bei Betroffenen einer Fructoseintoleranz gut in den Speise- Alltag zu integrieren. Hering erfüllt eine ähnliche Doppelfunktion wie Thunfisch. Bei ihm ist ebenfalls der Selen-Gehalt sehr hoch. Und auch der Hering empfiehlt sich vor allem wegen der Omega-3-Fettsäure für einen regelmäßigen Platz am Speiseplan.

Hilfreich sind auch viele Gewürze, wie etwa Thymian. Im Gesundheitsbereich ist er generell ein Alleskönner, der immer wieder auch in Ölen Verwendung findet. Bei der Schilddrüsenunterfunktion hilft er vor allem wegen seines hohen Eisengehaltes.

Was hat die Schilddrüse mit den Augen zu tun?

Was hat die Schilddrüse mit dem Auge zu tun? – Die Endokrine Orbitopathie (EO) ist eine autoimmunbedingte entzündliche Erkrankung der Augenhöhle, die meist mit einer Schilddrüsenüberfunktion auftritt. Diese Erkrankung wird auch Morbus Basedow genannt.

  1. Durch eine Entzündung des Bindegewebes der Augenhöhle und der Augenmuskeln kommt es zum Hervortreten der Augäpfel.
  2. Das Krankheitsbild kann für die Betroffenen eine große Einschränkung der Lebensqualitiät darstellen.
  3. Sie können berufsunfähig werden und die Fahrerlaubnis velieren.
  4. Eine frühzeitige Diagnose und schnelle Therapie zur Minimierung von Dauerschäden ist besonders wichtig.

Immer ist eine augenärztliche, neuroradiologische und internistische Untersuchung und engmaschige Betreuung notwendig.

Ist Kaffee schlecht für die Schilddrüse?

Kaffee und Autoimmunerkrankungen Du kannst Dir nicht vorstellen, ohne eine leckere Tasse Kaffee in den Tag zu starten? Dem Großteil der erwachsenen Bevölkerung geht es ähnlich. Doch wie ist es dann, wenn man Kaffee einfach nicht trinken darf ? Wie ist es, wenn man an Lebensqualität und Genuss einbüßen muss? In diesem Beitrag geht es um Kaffee, Koffein und dessen Wirkung auf Autoimmunerkrankungen und Gründerin von „Hashimoto Deutschland”, Journalistin und Moderatorin Vanessa Blumhagen erzählt über ihre Erfahrungen mit Kaffee und den Umstieg auf Decaf. Im Falle einer Über-/Unterfunktion der Schilddrüse sollte beispielsweise auf Kaffee weitgehend verzichtet werden, weil das darin enthaltene Koffein zusätzlich anregt und die vorhandenen Symptome (Nervosität, Zittern, innere Unruhe, Schlafstörungen) verschlimmern kann.

  1. Weiterhin blockiert Koffein die Bildung von Adenosin (wie das genau funktioniert, erfährst erfährst Du in unserem Beitrag „”,
  2. Diese sorgen für Stress, der als Trigger-Faktor bei der Autoimmunerkrankung Hashimoto zählt.
  3. Produziert die eigene Schilddrüse nicht genügend Hormone, muss mit Medikamenten nachgeholfen werden.

Dabei kann sich die Aufnahme des Hormons Thyroxin durch Kaffee verzögern, da weniger Wirkstoff in die Blutbahnen gelangt. No Coffee sagt Nein, aber jeder Mensch ist anders und jeder Körper genetisch unterschiedlich programmiert. Jetzt bleiben Dir zwei Möglichkeiten:

Du lässt eine umfassende genetische Analyse in darauf spezialisierten Labors und bei Orthomolekularmedizinern machen. Du gönnst Dir einfach ganz entspannt No Coffee, egal zu welcher Uhrzeit. Diese Option ist die kostengünstigere, die Dir nebenbei vollen Genuss ermöglicht.

Vanessa Blumhagen, die beliebte Moderatorin des Sat.1-Frühstücksfernsehens und Gründerin von „”, bemerkte erste Hashimoto-Symptome als sie Anfang 30 war. Bei Hashimoto-Patienten sind Darm, aber auch oft Leber und Nebennieren betroffen. Viele leiden unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten, eine Autoimmunerkrankung lässt sich jedoch über die Ernährung oft positiv beeinflussen.

Wie ist es aber, wenn man auf Lebensmittel wie die geliebte Tasse Kaffee am Morgen verzichten muss, geht hierbei ein Stück Lebensqualität verloren? Für viele sind die gerade die Veränderungen im Speiseplan am problematischsten, weil die Tasse Kaffee am Morgen oder Nachmittag liebgewonnenen Gewohnheiten sind.

Diese aufzugeben, fällt vielen schwer. Wenn man sich aber erst einmal dazu durchgerungen hat, bemerken viele schnell, dass selbst kleine Veränderungen einen ordentlichen Boost im Wohlbefinden bringen können. Wenn man es dann noch schafft, das Neue nicht als Verlust zu sehen, sondern als Chance, fällt die Umstellung umso leichter.” Wie hast Du bemerkt, dass Kaffee ein Problem sein könnte? Wie reagiert Dein Körper auf Koffein? Ich reagiere allgemein extrem auf Stress.

Auf den von außen und auf den, den ich mir selber mache. Deshalb ist alles Aufputschende wie eben Kaffee, Energydrinks, Cola, anstrengende Sporteinheiten, lange Arbeit am Computer oder spätes Fernsehschauen für mich ein großes Problem. Ich schlafe dann schlecht und fühle mich aufgewühlt und gleichzeitig erschöpft.

Außerdem steigt mein Gewicht. Deshalb habe ich schon vor Jahren exzessiven Kaffeekonsum abgeschworen.” Wir wissen bereits, dass Du eine echte Kaffeeliebhaberin bist. Wenn die Koffeindosis mal nicht hoch genug ist, stellen sich Entzugssymptome ein. Wie war der Umstieg auf Decaf und welche Alternativen zu koffeinhaltigen Kaffee hast Du für Dich entdeckt? Ich war super glücklich, als ich No Coffee auf Instagram entdeckt habe.

Normaler entkoffeinierter Kaffee kommt für mich wegen der immensen Giftbelastung nicht in Frage. Dass No Coffee nur mithilfe von Wasser dem Kaffee das Koffein entzieht, finde ich großartig! Dazu die aluminiumfreie Verpackung und dass die Bohnen organic und fair gehandelt sind. Besser geht es ja gar nicht.

Mein Mann, ein absoluter Coffee-Junkie, trinkt Zuhause ebenfalls mit und liebt den Geschmack genauso wie ich.” Du hast Dich dazu entschieden, andere aufzuklären und erfolgreich zwei Bücher und die Website „Hashimoto Deutschland” veröffentlicht. Was würdest Du unserer Community empfehlen? Das Wichtigste bei Hashimoto ist, die Krankheit ganzheitlich anzugehen.

Der komplette Körper muss einmal gescannt werden. Nicht nur der Zustand der Schilddrüse ist wichtig, sondern auch der der Nebennieren (unsere Stressorgane), der Leber, des Darms. Es müssen Vitamin- und Mineralmängel ausgeglichen werden und die Geschlechtshormone in Balance gebracht werden. Um das aufgebrachte Immunsystem zu beruhigen, sollte man unbedingt entgiften.

Erst wenn man all das beachtet, kann man zu seinem alten Wohlbefinden zurückkehren und gut mit/trotz Hashimoto leben.” Und zum Schluss die obligatorische Frage! Wir hatten endlich sommerliche Temperaturen und Hochsaison der ausgefallensten Kaffeekreationen.

Welche ist Dein Favorit? Im Sommer liebe ich gerade am Nachmittag einen Eiskaffee: Doppelter No Coffee Espresso, kalte glutenfreie Bio-Hafermilch und ein paar Eiswürfel – fertig ist mein ‘happy go lucky’ Rezept für zwischendurch!” Genieße unsere zu 100% natürlich entkoffeinierten Organic Bohnen, die mit jahrelanger Erfahrung per Hand im traditionellen Trommelröster schonend geröstet werden.

Für weniger Stress und mehr Kaffeegenuss im Alltag! Teste jetzt den ersten entkoffeinierten Kaffee, der wirklich schmeckt. Mit Low Coffee entscheidest Du, wieviel Koffein Du zu Dir nehmen willst! : Kaffee und Autoimmunerkrankungen

Bei welchem Wert hat man eine Schilddrüsenüberfunktion?

Welche Werte sind wann für die Schilddrüse relevant? Die Hormone der Schilddrüse beeinflussen den Stoffwechsel und viele weitere Körperfunktionen. Schilddrüsenerkrankungen sind sehr häufig. Verschiedene Untersuchungen helfen die Gesundheit der Schilddrüse zu beurteilen.

  1. Dabei sind vor allem drei Hormonwerte relevant.
  2. TSH reguliert die Schilddrüse TSH (Thyreoidea stimulierendes Hormon) ist ein Hormon, das die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) herstellt um die Schilddrüse zu stimulieren.
  3. Es regt die Schilddrüse zur Produktion von Schilddrüsenhormonen an.
  4. Der TSH-Wert gibt Hinweise auf die Verfügbarkeit von Schilddrüsenhormon im Körper.

So lassen sich zum Beispiel eine Über- oder Unterfunktion bestimmen. Zu hohe TSH-Werte weisen auf eine Unterfunktion der Schilddrüse hin. Eine Überfunktion zeichnet sich durch niedrige TSH-Werte aus. Die Normwerte variieren je nach Geschlecht, Alter, Gewicht und Labor.

  1. Deshalb geben die Labore den Referenzbereich in Klammern hinter den individuellen Werten an.
  2. Es gibt verschiedene Gründe für einen abweichenden TSH-Wert wie zum Beispiel eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse.
  3. Der TSH-Wert allein ist nicht in allen Fällen allein aussagekräftig.
  4. Es existieren noch weitere Werte, die Aufschluss geben können.
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T3 und T4 geben Aufschluss über die Funktion der Schilddrüse Die Schilddrüse stellt die zwei lebenswichtigen Schilddrüsenhormone T3 (Trijodthyronin) und T4 (Tetrajodthyronin oder Thyroxin) her. Der überwiegende Teil von T3 und T4 koppelt sich im Blut an spezielle Eiweiße.

Diese Eiweiße verhalten sich wie Transportmittel, die zu den entsprechenden Organen im Körper führen. Sie „fahren” durch die Blutbahn, bis sie eine Körperzelle mit Bedarf an Schilddrüsenhormonen finden (1). Das gebundene T3 und T4 muss in den Zielzellen in freies T3 und T4 umgewandelt werden, bevor es zum Beispiel für die Energieproduktion in den Zellen nutzbar ist.

Nur ein gewisser Anteil der Schilddrüsenhormone ist gleich frei in der Blutbahn und wirkt auf Stoffwechselprozesse ein. Die Bezeichnungen für die freien Hormone sind FT3 und FT4 (3). Bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) ist die Schilddrüse besonders aktiv.

  • Das führt dazu, dass FT3 und FT4 erhöht sind.
  • So produziert die Hirnanhangsdrüse weniger TSH (2).
  • Bei einer leichten (subklinischen) Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) ist der TSH-Wert hingegen erhöht.
  • Bei einer eindeutigen (manifesten) Unterfunktion sind zusätzlich FT3 und FT4 erniedrigt, weil die Schilddrüse zu wenig Schilddrüsenhormone produziert (2).

Jod, Selen und Vitamin D gehören auch zur Schilddrüse Jod ist ein unverzichtbares Spurenelement. Die Schilddrüse benötigt Jod für die Herstellung der Schilddrüsenhormone T3 und T4. Trijodthyronin (T3) enthält drei Jodatome, wohingegen Tetrajodthyronin (T4) vier Jodatome enthält (1).

Zu wenig Jod im Körper lässt die Schilddrüse wachsen. Es entsteht ein sichtbarer Kropf (Struma). Zudem kann Jodmangel unter Umständen zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen. Die Jodversorgung lässt sich durch einen Urin-Test bestimmen, um mehr Aufschluss über die Gesundheit der Schilddrüse zu erlangen.

Allerdings sind die Ergebnisse für den Einzelnen nicht besonders aussagekräftig, da der individuelle Jodbedarf und die individuelle Jodausscheidung stark schwanken. Der Urin-Test ist daher nur relevant, um die Jodversorgung innerhalb einer Bevölkerung zu messen.

Eine Jodbestimmung im Blut ist wie die Urinbestimmung beim Einzelnen nicht sinnvoll. Selen ist ebenfalls ein wichtiges Spurenelement, das der Mensch über die Nahrung aufnimmt. Bei einer Hashimoto-Thyreoiditis kann Selengabe die Entzündungsreaktion abschwächen (1). Eine Funktionsstörung kann damit aber nicht verhindert oder behandelt werden.

Es ist allerdings nicht bekannt, ob Selen die Schilddrüse vor einer Autoimmunerkrankung schützt oder ein Mangel an Selen die Schilddrüsenfunktion stört. Das Spurenelement ist in vielen Nahrungsmitteln wie zum Beispiel, Fleisch, Eiern, Pilzen und Paranüssen enthalten.

  • Vitamin D ist bekanntlich förderlich für die Allgemeingesundheit (1).
  • Das Vitamin scheint auch Einfluss auf die Gesundheit des Schmetterlingsorgans zu nehmen.
  • In mehreren Studien haben Forscher bei Menschen mit einer Hashimoto-Thyreoiditis niedrigere Vitamin D-Werte gemessen (1).
  • Diese Studien haben allerdings Einschränkungen.

Es gibt keine Belege dafür, dass Vitamin D-Mangel diese Krankheit auslöst (1). Vitamin D aktiviert den Knochenstoffwechsel und kann eine sinnvolle Zugabe bei einer Schilddrüsenüberfunktion sein, um eine Entkalkung der Knochen zu vermeiden. Normalerweise gewinnt der Körper das Vitamin durch Sonnenlicht.

Wie sollte der TSH-Wert unter L-Thyroxin sein?

Levothyroxin gehört zu den wenigen Arzneimitteln, die im Mikrogramm-Bereich dosiert werden. Neben der engen therapeutischen Breite erschweren Ernährung, Komedikationen und gastrointestinale Erkrankungen die Justierung der Dosis. Oberstes Ziel ist eine möglichst stabile Einstellung der Blutspiegel an freiem Triiodthyronin (fT3), freiem Thyroxin (fT4) und Thyreoidea-stimulierendem Hormon (TSH).

Zur Überprüfung wird in der Regel der TSH-Wert herangezogen, der nach Empfehlung der Deutschen Gesell­schaft für Endokrinologie (DGE) bei Substitution von Schilddrüsen­hormonen im Bereich von 0,4 bis 4,0 Milli-Units/l liegen sollte. Bei älteren Patienten werden auch etwas höhere Werte akzeptiert. Die richtige Dosierung sollte für jeden Patienten individuell ermittelt werden, orientiert an den laborchemisch gemessenen Schilddrüsenwerten und dem subjektiven Befinden des Patienten.

Bei manifester (primärer) Hypothyreose wird in der DEGAM-Leitlinie für Patienten unter 60 Jahren ohne Komorbiditäten initial die Gabe von 1,6 µg Levothyroxin pro Kilogramm Körpergewicht empfohlen. Bei einem Körpergewicht von 75 kg entspricht dies einer Menge von 120 μg Levo­thyroxin täglich.

Um eine euthyreote Stoffwechsellage zu erreichen, wird die tägliche Dosis stufenweise jeweils nach circa sechs Wochen um je 25 bis 50 µg erhöht oder verringert. Vor allem in der Einstellungsphase und bei Dosisumstellungen wird geraten, die TSH-Serumkonzentration regelmäßig überprüfen zu lassen. Eine Messung ist frühestens nach acht Wochen sinnvoll, da der TSH-Wert mindestens so viel Zeit benötigt, um sich auf einen konstanten Wert einzupendeln.

Ist die Dosierung etabliert, genügen halbjährliche, später jährliche TSH-Verlaufskontrollen.

Wie hoch sollte der TSH bei Hashimoto sein?

Bis auf wenige Ausnahmen, geht es Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis unter einer Therapie mit Schilddrüsenhormonen besser. – In der Regel beginnen wir zunächst mit einer Monotherapie mit dem Speicherhormon L-Thyroxin (T4), Das stoffwechselaktive Trijodhyronin (T3) geben wir erst dazu, wenn mit L-Thyroxin alleine keine ausreichende Verminderung der Symptome gelingt.

Manche Patienten kommen mit aus Schweineschilddrüsengewebe hergestellten Hormonen besser zurecht als mit den synthetisch hergestellten Thyroxinpräparaten. Diese natürlichen Schilddrüsenhormone werden auch NDT (Natural Desiccated Thyroid) genannt. Es handelt sich dabei meist um gefriergetrocknetes Schilddrüsenextrakt vom Schwein, welches die Hormone T4 und T3 im Verhältnis von 4:1 enthält.

Man erklärt sich die bei manchen Patienten bessere Verträglichkeit gegenüber synthetisch hergestellten Thyroxin durch eine leichtere Resorption des an Eiweiß gebundenen natürlichen Schilddrüsenhormons im Magen-Darm-Trakt. Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis leiden oft an Störungen im Magen-Darm-Bereich.

  • Zudem vermutet man, dass weitere Hormonvorstufen wie T1 und T2 sowie das im Schilddrüsenextrakt vorhandene Calcitonin der Grund für die bessere Wirksamkeit sind.
  • Allerdings ist die Thyroxindosis bei den natürlich hergestellten Präparaten möglicherweise Schwankungen unterworfen, was die Dosisfindung erschweren kann.

Zudem bekommen viele Patienten Überfunktionssymtome. Dies liegt daran, dass natürliches Schilddrüsenextrakt eine relativ hohe Konzentration des stoffwechselaktiven Trijodthyronin (T3) enthält. Deshalb versuchen einige Patienten durch eine Kombinationstherapie mit synthetischen L-Thyroxin die Dosis der NDT reduzieren zu können.

Wegen des kurz wirksamen T3 sollten natürliche Schilddrüsenhormone am besten in zwei oder drei Dosen pro Tag genommen werden. Meist reicht eine Einnahme morgens und mittags. Es gibt erbitterte Gegner und glühende Verfechter der Therapie mit natürlichen Schilddrüsenhormonen. In der Regel gelingt es bei unseren Patienten durch eine unkomplizierte Monotherapie mit einer ausreichenden Dosis von L-Thyroxin (T4) die Symptome ausreichend in den Griff zu bekommen.

Einige Patienten brauchen noch zusätzlich Trijodthyronin (T3), Nur bei einem sehr geringen Anteil unserer Patienten erreichen wir die besten Resultate mit einer Umstellung auf Schilddrüsenextrakt vom Schwein. Gegner und Befürworter der unterschiedlichen Therapieansätze stehen sich zum Teil in nahezu ideologischen Dogmatismus gegenüber.

Dem Patienten hilft das in seiner individuellen Situation wenig. Wir halten uns an Hippokrates: “Wer heilt hat recht !”, Geht es den Patienten unter der Therapie gut, ist es die richtige Therapie. In der Regel gelingt es durch eine ausreichende Therapie, dass weder die Lebensqualität noch die Lebenserwartung der Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis eingeschränkt ist.

Voraussetzung hierfür ist eine individuell angepasste Therapie sowie regelmäßige ärztliche Kontrollen. In der Einstellungsphase sollte je nach Krankheitsverlauf und Symptomen alle 4-12 Wochen eine Kontrolluntersuchung erfolgen. Lässt die Krankheitsintensität nach, kann das Kontrollintervall unter Umständen ausgedehnt werden.

Treten neue Symptome auf, sollte auch wegen der Neigung zu weiteren Autoimmunerkrankungen nicht zu lange mit einer Kontrolluntersuchung gewartet werden. Die Behandlung zielt vorrangig auf die Bekämpfung der Symptome. Zieht in der Anfangsphase die Entzündung eine Überfunktion der Schilddrüse ( Hyperthyreose ) nach sich, ist natürlich zunächst keine Hormontherapie sinnvoll.

Allerdings müssen regelmäßig Kontrolluntersuchungen stattfinden. Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse ( Hypothyreose ) sollten Hormone eingenommen werden. In seltenen Fällen kann eine frühzeitige Behandlung der Unterfunktion zu einer Heilung führen. Meist ist die Hormoneinnahme jedoch lebenslang notwendig. Die meisten Erkrankten haben nach der Hormoneinnahme deutlich weniger Beschwerden als vor der Therapie.

  1. Die Hormondosierung wird durch die Bestimmung von TSH, fT3 und fT4 kontrolliert und sollte immer in kleinen Schritten erhöht werden,
  2. Wir beginnen meist mit einer niedrigen Dosis von 12,5 oder 25 L-Thyroxin.
  3. Zunächst wird der TSH-Wert alle 4-12 Wochen kontrolliert und die Dosis wenn notwendig um 25 ug erhöht.

Bei manchen Patienten sind auch kleinere Dosisschritte bei der Feineinstellung wie 12,5 ug oder sogar 6,25 ug notwendig. Die meisten Patienten fühlen sich dann bei einem TSH-Wert unter 1,0 am wohlsten. Deshalb streben wir in der Regel einen niedrig normalen TSH-Wert zwischen 0,3 und 1,0 an.

Nicht selten sind die Symptome aber erst mit noch niedrigeren TSH-Werten in den Griff zu bekommen. Die Werte von fT4 und fT3 sollten dabei im (oberen) Normbereich sein. Bei einer derartigen Einstellung mit niedrigen TSH ist es aber zwingend notwendig, neben der Schilddrüse auch immer andere Organe wie z.B.

das Herz-Kreislauf-System oder die Knochendichte im Auge zu behalten, um negative Auswirkungen der Hormontherapie frühzeitig erfassen zu können. Zur Dosisfindung finden Sie hier einen fT4/fT3-Rechner