Lipase Erhöht Ab Wann Gefährlich - Portal hrvatskih arhitekata

Lipase Erhöht Ab Wann Gefährlich

Lipase Erhöht Ab Wann Gefährlich

Ist ein erhöhter Lipase Wert gefährlich?

Was bedeuten zu hohe Werte? – Zu hohe Lipase-Werte können auf eine akute oder chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse ( Pankreatitis ), Nierenschwäche oder chronischen Alkoholkonsum hindeuten. Auch nach einer Röntgenuntersuchung der Gallengänge (ERCP) und bei Patienten, die auf einer Intensivstation behandelt werden, können die Werte erhöht sein.

Wie hoch darf der Lipase wert sein?

Referenzwert

Einheit Referenzbereich
Männer bis 18 Jahre Frauen über 18 Jahre
U/L (Units pro Liter) 13–60 U/L 13–60 U/L

Wann ist Lipase leicht erhöht?

Wann ist die Lipase erhöht? – Die Ursachen für eine Lipase-Erhöhung liegen meist in der Bauchspeicheldrüse selbst:

chronische oder akute Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) Tumoren der Bauchspeicheldrüse Beteiligung der Bauchspeicheldrüse bei anderen Erkrankungen wie einem akutem Abdomen Verschluss des Ganges zwischen Bauchspeicheldrüse und Zwölffingerdarm (Ductus pancreaticus) Reizung der Bauchspeicheldrüse durch einen invasiven Eingriff (endoskopische retrograde Cholangiopankreatikographie = ERCP )

Ist die Lipase nur leicht erhöht, kann dies folgende Gründe haben:

Nierenschwäche ( Niereninsuffizienz ) Leberentzündung ( Hepatitis ) bakterielle Darminfekte diabetische Ketoazidose (gefährliche Stoffwechselentgleisung bei Diabetikern) Glutenintoleranz chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Falsch hohe Werte werden bei einer krankhaften Erhöhung von Fetten im Blut (Hypertriglyzerdiämie) oder einer Therapie mit Heparin (ein Gerinnungshemmer) gemessen.

Was sagt eine erhöhte Lipase aus?

Welche Werte sind normal? – Erwachsene sollten laut Angaben des Berufsverbands Deutscher Internistinnen und Internisten ( BDI ) Pankreas-Amylase-Werte zwischen 28 und 100 Einheiten pro Liter (Units pro Liter, U/l) im Blut aufweisen. Während zu niedrige Amylase-Werte keine klinische Bedeutung hätten, könnten erhöhte Werte auf eine akute Entzündung oder einen bösartigen Tumor der Bauchspeicheldrüse ( Pankreatitis beziehungsweise Pankreaskarzinom), Gallenstau, Nierenschwäche oder Alkoholismus hindeuten.

Der Pankreas-Lipase-Wert sollte dem BDI zufolge bei Erwachsenen zwischen 13 und 60 U/I liegen. Auch hier gilt: Niedrigere Werte sind ohne klinische Bedeutung. Erhöhte Werte der Pankreas-Lipase können laut BDI Anzeichen einer akuten oder chronischen Pankreatitis, Nierenschwäche oder eines chronischen Alkoholkonsums sein.

Zudem könnten auch bei Patienten auf Intensivstation oder nach Röntgenuntersuchungen der Gallengänge erhöhte Werte auftreten.

Wie hoch ist die Lipase bei Pankreatitis?

Labordiagnostik – In der Labordiagnostik wird die Aktivität der Lipase aus Heparin-Plasma oder Blutserum bei der Abklärung von Oberbauchschmerzen, speziell zur Diagnose einer akuten Pankreatitis gemessen. Referenzbereich für Messungen bei 37 °C (Farbtest): Serum, Plasma <60 U/l Bei einer akuten Pankreatitis steigt die Lipase an und liegt bereits 5 Stunden nach Einsetzen der Schmerzen über dem Referenzbereich von 60 U/l. In den meisten Fällen steigt der Wert über 180 U/l an und bleibt drei bis sechs Tage erhöht. Allgemein ist die Methode der Lipase-Bestimmung weniger gut standardisiert und anfälliger auf Störfaktoren als die Pankreas-Amylase, In der Humanmedizin wird bei Verdacht auf akute Pankreatitis dennoch in erster Linie die Pankreaslipase bestimmt, da diese eine höhere Spezifität für eine Entzündung aufweist, insbesondere bei der alkoholbedingten Pankreatitis. Die gleichzeitige Bestimmung der Amylase und Lipase erhöht nicht die Sensitivität des Tests. Die Bestimmung der Lipase ist insbesondere dann sinnvoll, wenn aus technischen Gründen nur die Gesamt-Amylase gemessen werden kann oder wenn der Patient mit Plasmaexpandern (Hydroxyäthylstärke oder Dextran 70) behandelt wurde. In der Tiermedizin wird bei Hunden und Katzen als Pancreatic lipase immunoreactivity die Gesamtkonzentration der Pankreaslipase im Serum zur Diagnostik der akuten Pankreatitis bestimmt. Die Lipase wird in der Niere glomerulär filtriert, dann aber nicht ausgeschieden, sondern rückresorbiert und abgebaut. Sie erscheint deshalb nicht im Urin, ist aber trotzdem bei Niereninsuffizienz erhöht. Bei der endoskopischen Untersuchung des Pankreas ( ERCP = Endoskopisch Retrograde Cholangiopankreatikographie) steigt die Lipase sofort an, erreicht nach sechs Stunden Werte von bis zu 720 U/l und bleibt bis zu drei Tage über dem Referenzbereich von 60 U/l. Eine weitere Ursache für die Erhöhung der Lipase ohne Krankheitswert kann das Gullo-Syndrom sein.

Was baut Lipase ab?

Zusammenfassung – Lipase ist das Verdauungsenzym zum Abbau von Fetten aus der Nahrung. Der Körper bildet es selbst. Das geschieht zum Großteil in der Bauchspeicheldrüse. Im Dünndarm spaltet Lipase Fette auf, sodass die Bausteine aufgenommen und vom Körper genutzt werden können.

  1. Personen, die unter Verdauungsproblemen nach fettigem Essen leiden, können durch die zusätzliche Einnahme von Lipase die Fettverdauung unterstützen.
  2. Dadurch nehmen Beschwerden wie Blähungen und Völlegefühl ab.
  3. Bei einigen Erkrankungen wie der chronischen Pankreatitis oder Mukoviszidose ist die Funktion der Bauchspeicheldrüse gestört (Pankreasinsuffizienz).

Der Mangel an Lipase muss durch Präparate ausgeglichen werden. Das kann die Fettverdauung und Aufnahme fettlöslicher Mikronährstoffe unterstützen. Dadurch werden Verdauungsstörungen und Fettstühle sowie eine Mangelernährung gelindert beziehungsweise vermieden.

Wie senkt man den Lipase wert?

Tabelle 2: Lipidsenker und ihre Wirkmechanismen –

Wirkstoffe Wirkmechanismus
Ionenaustauscher (wie Colestyramin, Colesevelam) Sie binden Gallensäuren im Darm, diese werden ausgeschieden und müssen mithilfe von Cholesterol neu synthetisiert werden. Der LDL-Spiegel sinkt um etwa 20 bis 30 Prozent.
HMG-CoA-Reduktase-Hemmer (wie Pravastatin, Lovastatin, Simvastatin) Statine hemmen die Eigensynthese von Cholesterol durch Blockade des Hydroxymethylglutaryl-Coenzym A, dem geschwindigkeitsbestimmenden Enzym der Cholesterolsynthese.
Cholesterol-Resorptionshemmer (wie Ezetimib) Die Resorption von Cholesterol aus dem Darm wird gehemmt. Der LDL-Wert sinkt um bis zu 25 Prozent.
Fibrinsäure-Derivate (wie Bezafibrat, Fenofibrat, Gemfibrozil) Sie fördern die Aktivität der Lipoprotein-Lipase, was zum Abbau der VLDL-Fraktion führt. Der Triglycerid-Wert sinkt um bis zu 50 Prozent, der LDL-Wert um 10 Prozent. Der HDL-Wert steigt um bis zu 30 Prozent.
Nicotinsäure und Derivate Sie hemmen die Freisetzung von Fettsäuren aus dem Fettgewebe, die Neusynthese von Fettsäuren und die Triglycerid-Synthese. Als Folge sinkt das LDL-Cholesterol und die Triglyceride sowie der HDL-Wert steigen an.

Um bei Patienten mit Fettstoffwechselstörungen die Therapieziele festzulegen, ist neben der Blutuntersuchung eine ausführliche Anamnese nötig. Die Therapieziele sind von Patient zu Patient unterschiedlich und richten sich nach den vorliegenden Risikofaktoren (siehe Tabelle 1).

Zu diesen zählen: Alter über 45 Jahre bei Männern und über 55 Jahre bei Frauen, positive Familienanamnese für kardiovaskuläre Erkrankungen, Rauchen, Bluthochdruck und niedriges HDL (unter 40 mg/dl). Die Therapie besteht aus drei Säulen: Zuerst müssen Risikofaktoren wie Rauchen oder Hypertonie ausgeschaltet werden.

Zweitens sollten Patienten ihren Lebensstil ändern, vor allem die Ernährung umstellen, das Gewicht reduzieren und sich vermehrt bewegen. Erst wenn diese Maßnahmen keinen ausreichenden Erfolg zeigen, kommt die dritte Säule zum Einsatz: die medikamentöse Therapie. Foto: Fotolia/Sven Hoppe ” src=”https://localhost/fileadmin/_processed_/7/1/csm_pha-gemuese-fotolia_1_64542_a16a745f7c.jpg” width=”250″ height=”189″> Foto: Fotolia/Sven Hoppe Für eine medikamentöse Lipidtherapie stehen verschiedene Wirkstoffklassen zur Verfügung (siehe Tabelle 2). Eine reine Hypertriglyceridämie kann durch Ernährungsumstellung, Reduktion des Alkoholkonsums, Sport, Gabe von Fischölkapseln und Fibraten therapiert werden. Eine spezielle Patientengruppe sind Diabetiker, berichtete Fischer. Sie müssen wegen des hohen KHK-Risikos besonders gut eingestellt werden. Lebensstil verändern Eine Änderung des Lebensstils hat Vorrang vor einer medikamentösen Therapie. Ein wichtiges Element ist dabei die Reduktion des Körpergewichts. Allerdings beeinflusst das Abnehmen den LDL-Wert weniger als erhofft, berichtete Professor Dr. Andreas Pfeiffer vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke. In einer Untersuchung mit etwa 700 Patienten nahmen diese unter hypokalorischer Diät im Schnitt etwa 11 Kilogramm ab und ihre LDL-Spiegel sanken. Diese gingen aber auf den Ausgangswert zurück, sobald die Patienten wieder anfingen, normale Kalorienmengen zu verzehren, so Pfeiffer. Der Verzicht auf Eier und andere cholesterolreiche Lebensmittel spielt keine Rolle für den LDL-Cholesterolwert. »Das ist lange Zeit überschätzt worden«, so Pfeiffer. Wichtiger sei eine Fettreduktion und die richtige Auswahl an Fetten. Insgesamt sollte Fett nicht mehr als 30 Prozent der Gesamtkalorienmenge ausmachen. Gesättigte Fettsäuren sollten möglichst durch ungesättigte ersetzt werden. Denn gesättigte Fettsäuren und Trans-Fette erhöhen den LDL-Cholesterolwert. Einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren senken dagegen den LDL-Spiegel. Die Senkung falle bei einem höheren Anteil von mehrfach ungesättigten Fettsäuren, zu denen die ω-3- und ω-6-Fettsäuren gehören, im Vergleich zu einfach ungesättigten stärker aus. Ungesättigte Fettsäuren würden zudem den HDL-Spiegel anheben. Eine weitere LDL-Cholesterolsenkung ließe sich durch pflanzliche Sterine erreichen, weshalb der Verzehr von Obst und Gemüse erhöht werden sollte. Auch Ballaststoffe aus Haferflocken, Flohsamen oder Pektin aus Apfelschalen haben moderate Effekte. Sojaprotein senkt ebenfalls den LDL-Spiegel, berichtete Pfeiffer. Sein Fazit: »Man kann einiges erreichen über die Ernährung.« Blutfettwerte lassen sich auch durch körperliche Aktivität senken. »HDL-Cholesterol und Triglyceride werden stark durch den BMI und durch Sport beeinflusst«, sagte Professor Dr. Martin Halle vom Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. So ließe sich Studien zufolge der HDL-Cholesterolwert durch Sport um etwa 5 bis 10 Prozent erhöhen und der Triglyceridwert um 30 bis 50 Prozent reduzieren. Das Ausmaß der Veränderung hinge dabei vom Umfang und der Intensität der körperlichen Aktivität ab. Vier bis fünf Stunden zügiges Spazierengehen wöchentlich sei schon effektiv. Durch intensiveres und häufigeres Training ließen sich deutlich bessere Werte erreichen. »Der LDL-Cholesterolwert wird dagegen kaum von BMI und körperlicher Aktivität beeinflusst«, so Halle. Doch einen gewissen schützenden Effekt hat Sport auch hier: »Je stärker das Training, desto größer die LDL-Partikel.« / Das könnte Sie auch interessieren

Was essen bei erhöhter Lipase?

Bauchspeicheldrüsenentzündung Therapie Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie Eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung ist eine sehr schwere Erkrankung, die Ärztinnen und Ärzte meist im Spital behandeln, oft sogar auf der Intensivstation. Das gilt auch für Menschen mit chronischer Pankreatitis, die einen Krankheitsschub haben – die Entzündung flammt dann wieder auf.

Schmerzmittel (Analgetika): Die Pankreatitis ist mit heftigen Bauchschmerzen verbunden. Medikamente können diese wirksam lindern. Oft setzen Ärztinnen und Ärzte sehr starke Schmerzmittel ein (Opioide). Später folgen leichtere Schmerzmedikamente wie Paracetamol oder Ibuprofen (aus der Gruppe der Nichtsteroidalen Antirheumatika, NSAR) Infusionen mit Flüssigkeit und Elektrolyten gleichen den Flüssigkeits- und Mineralienmangel aus. Gallensteine lassen sich heute mit einem minimal-invasiven Eingriff entfernen. Dies geschieht im Rahmen der Endoskopischen retrograden Cholangiopankreatikografie (ERCP). Patientinnen und Patienten sollten ausserdem vorübergehend nichts essen, bis die Beschwerden zurückgegangen sind und sie sich wieder besser fühlen. Das gilt sowohl bei der akuten Form als auch bei einem Schub im Rahmen der chronischen Pankreatitis. Nach etwa ein bis zwei Tagen können die meisten wieder langsam feste Nahrung zu sich nehmen. Ist dies nicht möglich, kann zeitweise eine künstliche Ernährung nötig sein, meist über eine Magensonde.

Sie können – oft schon nach wenigen Tagen – wieder schrittweise Lebensmittel essen, die leicht verdaulich sind. So muten Sie Ihrer Bauchspeicheldrüse nicht gleich zu viel zu.

Wählen Sie möglichst fettarme Nahrungsmittel : Milchprodukte wie Käse, Joghurt, Quark oder Milch sowie Wurstwaren gibt es auch als fettarme Varianten. Kochen Sie fettsparend : Dünsten, Backen oder Dampfgaren sind bei der Zubereitung von Speisen besser als Braten oder Frittieren. Verzehren Sie Obst und Gemüse besser nicht roh, sondern dünsten oder kochen sie es. So ist es besser bekömmlich. Kochen Sie nicht mit scharfen Gewürzen (Pfeffer, Chili) und verzehren Sie auch keine stark gewürzten Speisen. Essen Sie mehrere kleine Portionen pro Tag statt wenige grosse Mahlzeiten. Verzichten Sie besser auf sehr heisse oder sehr kalte Speisen. Wählen Sie Getränke wie Wasser ohne Kohlensäure, Tee oder Schorlen aus Frucht- oder Gemüsesäften. Stark zuckerhaltige Getränke wie Eistee, Cola, Limonade oder Softdrinks lassen Sie besser beiseite. Den Kaffee lassen Sie anfangs besser weg, und später geniessen Sie ihn auch nur in Massen. Auch bei Milch ist Sparsamkeit gefragt. Und für Alkohol gilt: ganz meiden.

Ist die Bauchspeicheldrüsenentzündung vollständig ausgeheilt, können Sie sich auch wieder normal – also gesund und ausgewogen – ernähren. Ganz allgemein gilt auch hier: Ernähren Sie sich dauerhaft möglichst gesund und ausgewogen. Bringen Sie viele verschiedene Lebensmittel auf Ihren Speiseplan. Sie sollten zudem nicht rauchen und keinen Alkohol trinken. Einige Tipps zur Ernährung:

Wählen Sie leicht verdauliche Nahrungsmittel: z.B. Kartoffeln, Reis, Brot, Nudeln, Gemüse, Obst (beides am besten gekocht oder gedünstet). Die Ernährung sollte viele Kohlenhydrate beinhalten. Verzehren Sie nicht mehr als 50 bis 80 Gramm Fett pro Tag. Essen Sie mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt statt wenige grosse Portionen. Vermeiden Sie schwer verdauliche Lebensmittel, z.B. Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Erbsen), Gebratenes, Frittiertes, kalte Getränke und Speisen.

Welche Blutwerte auffällig bei Bauchspeicheldrüse?

Laboruntersuchungen – Laboruntersuchungen haben das Ziel, Funktion und Tätigkeit der Bauchspeicheldrüse bei einem Tumorpatienten zu erkennen bzw. zu überprüfen. Mit Hilfe verschiedener Urin-, Stuhl – und Blutanalysen ist es möglich, die Enzym- und Hormonproduktion der Bauchspeicheldrüse zu kontrollieren.

Bestimmte Blutwerte können auf einen Tumor in der Bauchspeicheldrüse hindeuten. Erhöhte Insulin -, Glukagon – oder Gastrin-Werte im Blut deuten auf hormonbildende Tumore wie ein Insulinom, Glukagonom oder ein Gastrinom hin. Um ein Insulinom sicher feststellen zu können, muss der Patient 1-3 Tage fasten.

Dann werden die Blutzucker – und Insulinspiegel bestimmt. Dieser Fasten-Test darf aufgrund einer lebensbedrohlichen Unterzuckerung nur stationär durchgeführt werden. Bei erhöhten Gastrin-Mengen im Blut enthalten Magensaftproben aus einer Magensonde viel Säure.

  • Oft werden auch so genannte Tumormarker bestimmt.
  • Es handelt sich dabei um Substanzen, die verstärkt von Tumorzellen gebildet werden.
  • Diese Tumormarker dienen nicht der Diagnose oder der Suche nach einem Krebs,
  • Mit ihrer Hilfe kann der Arzt vielmehr bei einer bereits bekannten Tumorerkrankung den Effekt der Behandlung kontrollieren.

Die verschiedenen Arten von Bauchspeicheldrüsenkrebs bilden dabei unterschiedliche Tumormarker. Pankreaskarzinome, die vom Gangsystem der Bauchspeicheldrüse ausgehen, bilden vor allem den Tumormarker CA 19-9 (CA = cancer antigene ). Weitere Tumormarker sind das CA 50, CA 195 und CA 242 sowie das CEA (carcinoembryonales Antigen) und das CA 72-4.

  1. Die Tumormarker sind jedoch nicht bei allen Patienten mit einem Pankreaskarzinom vorhanden und können auch bei Patienten ohne Tumore vorkommen – insbesondere bei entzündlichen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und der Gallenwege.
  2. Darüber hinaus sind Tumormarker im Blut erst nachweisbar, wenn der Tumor bereits eine gewisse Größe erreicht hat.

Zusätzlich zu den Laboruntersuchungen sind eine oder mehrere bildgebende Verfahren notwendig. Die wichtigsten hierbei sind die Ultraschalluntersuchung ( Sonografie ), die Kernspin- und die Computertomografie sowie die Endoskopie (endoskopisch-retrograde Cholangiopankreatikografie, ERCP).

Wie schnell sinkt der Lipasewert?

Lage der Bauchspeicheldrüse – Die häufigsten Ursachen (mehr als 70 % der Fälle) einer akuten Pankreatitis sind: Normalerweise entlässt die Bauchspeicheldrüse ihre Verdauungssekrete durch den Bauchspeicheldrüsengang in ersten Teil des Dünndarms, den Zwölffingerdarm (Duodenum).

  • Die Bauchspeicheldrüsenflüssigkeit enthält Verdauungsenzyme, die bei der Verdauung von Nahrung helfen.
  • Wenn ein Gallenstein im Oddi-Sphinkter (der Öffnung, wo der Bauchspeicheldrüsengang in das Duodenum mündet) steckenbleibt, fließt keine Bauchspeicheldrüsenflüssigkeit mehr.
  • Normalerweise ist die Verstopfung nur zeitweise und richtet wenig Schaden an, der schnell repariert wird.

Hält die Verstopfung aber an, sammeln sich Enzyme in der Bauchspeicheldrüse an und beginnt, Zellen der Bauchspeicheldrüse zu verdauen, wodurch es zu einer schweren Entzündung kommt. Alkoholkonsum verursacht in ca.30 % der Fälle eine akute Pankreatitis.

Das Risiko für die Entstehung einer Pankreatitis steigt mit dem Alkoholkonsum (4 bis 7 Gläser täglich bei Männern und mindestens 3 Gläser täglich bei Frauen). Allerdings kommt es bei weniger als 10 % aller Menschen, die häufig Alkohol konsumieren, zu einer akuten Pankreatitis, was darauf hindeutet, dass weitere Auslöser oder andere Faktoren für eine Pankreatitis erforderlich sind.

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Auf welche Weise Alkohol zu einer Pankreatitis führt, ist nicht vollständig geklärt. Eine Theorie geht davon aus, dass der Alkohol in der Bauchspeicheldrüse in giftige Chemikalien umgewandelt wird, die zu den Schäden führen. Einer anderen Theorie zufolge soll Alkohol die kleinen Gänge in der Bauchspeicheldrüse verstopfen, die in den Bauchspeicheldrüsengang münden und schließlich zu einer akuten Pankreatitis führen.

Viele Medikamente können die Bauchspeicheldrüse reizen. Normalerweise geht die Entzündung zurück, wenn die Medikamente abgesetzt werden. Viren können eine meist kurz dauernde Pankreatitis auslösen. Fast alle Personen mit akuter Pankreatitis haben starke Bauchschmerzen im Oberbauch. Der Schmerz strahlt bei 50 % der Personen in den Rücken aus.

Wenn Gallensteine die akute Pankreatitis auslösen, setzen die Schmerzen in der Regel plötzlich ein und erreichen innerhalb von Minuten ihre maximale Stärke. Wenn eine Pankreatitis durch Alkoholismus verursacht wird, entwickeln sich die Schmerzen typischerweise binnen weniger Tage.

Es kommt zu anhaltend starken und stechenden Schmerzen, die tagelang anhalten können. Zuerst kann die Körpertemperatur normal sein. Dann steigt sie jedoch innerhalb weniger Stunden auf 37,7 ° C bis 38,3 ° C. Der Blutdruck ist in der Regel niedrig und neigt dazu, abzufallen, wenn die Person aufsteht, sodass diese sich benommen fühlt.

Gelegentlich wird das Weiße der Augen (Skleren) gelblich. Die wesentlichen Komplikationen der akuten Pankreatitis sind:

Pankreaspseudozyste nekrotisierende Pankreatitis Infektion der Bauchspeicheldrüse Organversagen

Eine Pankreaspseudozyste ist eine Ansammlung von Flüssigkeit, die Bauchspeicheldrüsenenzyme enthält und sich in der und um die Bauchspeicheldrüse herum bildet. Bei einigen Menschen verschwindet die Pseudozyste spontan. Bei anderen verschwindet die Pseudozyste nicht von selbst und kann sich infizieren.

Bluttests Bildgebende Verfahren

Charakteristische Oberbauchschmerzen lassen den Arzt eine akute Pankreatitis vermuten, vor allem bei Patienten mit einer Gallenblasenerkrankung oder bei Alkoholikern. Bei der Untersuchung wird häufig festgestellt, dass der Bauch druckempfindlich ist und die Bauchwandmuskeln bisweilen hart sind.

Beim Abhören des Bauches mit dem Stethoskop kann ein Arzt nur wenige oder gar keine Darmgeräusche hören. Keine einzelne Blutuntersuchung beweist die Diagnose einer akuten Pankreatitis, aber bestimmte Tests deuten darauf hin. Die Blutwerte von zwei der von der Bauchspeicheldrüse produzierten Enzyme, die Amylase und die Lipase, steigen normalerweise am ersten Tag der Erkrankung an und sinken innerhalb von 3 bis 7 Tagen wieder auf den Normalwert.

Hatte der Patient bereits vorher Krankheitsschübe (Attacken) einer Pankreatitis, steigen die Werte für diese Enzyme unter Umständen nicht mehr wesentlich an, weil dann bereits so viel Bauchspeicheldrüsengewebe zerstört sein kann, dass zu wenig Enzyme produzierende Zellen übrig sind.

Röntgenaufnahmen des Bauchbereichs zeigen erweiterte Darmschlingen oder selten einen oder mehr Gallensteine. Röntgenaufnahmen der Brust können Bereiche von kollabiertem Lungengewebe oder eine Ansammlung von Flüssigkeit im Brustraum zeigen. Eine Magnetresonanz-Cholangiopankreatikographie Magnetresonanztomographie Bildgebende Verfahren von Leber, Gallenblase und Gallengangsystem sind Ultraschall, Radionuklidscanning, Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT), endoskopische retrograde Cholangiopankreatikographie.

Erfahren Sie mehr (MRCP), eine besondere Form der Magnetresonanztomografie (MRT), kann ebenfalls durchgeführt werden, um den Bauchspeicheldrüsen- und Gallengang darzustellen und herauszufinden, ob die Gänge geweitet, verstopft oder verengt sind.

Wie macht sich eine entzündete Bauchspeicheldrüse bemerkbar?

Fast immer führt eine akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse zu heftigen Schmerzen im Oberbauch. Sie können auch in den Rücken ausstrahlen und werden meistens von Übelkeit und Erbrechen begleitet. Oft kommt es auch zu Fieber, Kreislaufproblemen und einem aufgeblähten Bauch.

Wie merkt man das mit der Bauchspeicheldrüse etwas nicht stimmt?

Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse PD Dr. Alizai und Prof. Dr. Dumoulin bei einer Untersuchung Apple-Gründer Steve Jobs und Schauspieler Patrick Swayze – beide sind an Krebs der Bauchspeicheldrüse gestorben. Ein Organ, von dem die meisten nicht einmal wissen, wo es überhaupt liegt.

Wofür braucht man eine Bauchspeicheldrüse überhaupt? Die Bauchspeicheldrüse erfüllt zwei wichtig Funktionen. Zum einen produziert sie einen Saft, der über den Bauchspeicheldrüsengang in den Zwölffingerdarm abgesondert wird und zur Verdauung der Nahrung, vor allem von Fetten, wichtig ist. Zum anderen werden in der Bauchspeicheldrüse verschiedene Hormone gebildet, die insbesondere den Blutzuckerspiegel regulieren.

Das wichtigste Hormon ist das Insulin, das in spezialisierten Zellen der Bauchspeicheldrüse, den sogenannten Inselzellen, hergestellt wird und von hier aus direkt ins Blut gelangt. Kann man einer Erkrankung vorbeugen und wenn ja, wie? Die Bauchspeicheldrüse ist ein empfindliches Organ, das beispielsweise durch übermäßige Fettzufuhr in der Nahrung oder Alkoholexzesse gereizt wird und sich so akut oder chronisch entzünden kann.

Auch Raucher sind gefährdet. Eine gesunde Lebensführung ohne übermäßigen Alkoholkonsum beugt also dieser unter Umständen lebensbedrohlichen Erkrankung vor. Gallensteine können aus der Galleblase in den Gallengang abgehen. Da Gallengang und Bauchspeicheldrüsengang an derselben Stelle gemeinsam in den Zwölffingerdarm einmünden, kann ein Gallengangstein eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung auslösen, wenn der Stein vor der Einmündungsstelle einklemmt.

Einem solchen Ereignis kann man nicht vorbeugen, aber es sollte in diesem Fall die Gallenblase mit den Steinen operativ entfernt werden, um erneute Komplikationen des Gallensteinleidens zu verhindern. Die gefürchtete Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse tritt häufiger bei übergewichtigen Patienten mit ungesundem Lebensstil auf (Rauchen, Alkohol, Bewegungsmangel).

Auch wenn man Bauchspeicheldrüsenkrebs nicht sicher verhindern kann – eine gesunde Lebensführung und Ernährung mindert das Risiko jedenfalls. Wie erkenne ich, dass etwas mit meiner Bauchspeicheldrüse nicht stimmt – Was sind typische Symptome? Symptome einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung sind heftigste, plötzliche Schmerzen im Oberbauch, aber auch im Rücken, die üblicherweise zum notfallmäßigen Arztbesuch führen.

Bei der chronischen Entzündung kann es zu wiederkehrenden Schmerzepisoden kommen. Eine fehlende oder eingeschränkte Verdauungsfunktion der Bauchspeicheldrüse kann sich in weichen, klebrigen, mitunter grauen Stühlen und Durchfällen in Verbindung mit einem Gewichtsverlust äußern.

Wenn die Produktion des Hormons Insulin durch fortschreitende Entzündung des Organs nicht mehr ausreicht, können Zeichen einer Zuckererkrankung wie beispielsweise Durst, vermehrtes Wasserlassen und Hautjucken auftreten. Eine Krebserkrankung wie auch viele gutartige Tumore der Bauchspeicheldrüse verlaufen oftmals lange ohne Symptome oder gehen mit nur unspezifischen Oberbauchbeschwerden einher.

Ist der Krebs im Bauchspeicheldrüsenkopf gelegen, kann eine akut aufgetretene Gelbsucht ohne jegliche Schmerzen ein Alarmsignal sein. Eine neu aufgetretene, insulinpflichtige Zuckerkrankheit im höheren Alter oder eine unerklärliche Verschlechterung einer bestehenden Diabetessituation können hinweisend sein auf einen Bauchspeicheldrüsenkrebs.

  1. Viele Patienten klagen dann auch über Gewichtsabnahme, Appetitlosigkeit und weiche Stühle.
  2. Schreitet die Krebserkrankung weiter fort, sind die Patienten oftmals von Rückenschmerzen geplagt.
  3. Was passiert wenn Warnsignale nicht wahrgenommen werden? Bekomme ich dann Krebs Wenn eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse chronisch wird, kann das Organ über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg geschädigt werden und zunehmend vernarben.

Meist geht die Erkrankung mit starken Schmerzen einher. Wir wissen, dass das Krebsrisiko bei einer chronischen Entzündung der Bauchspeicheldrüse erhöht ist, allerdings nicht so sehr, wie man früher angenommen hat. Allerdings erleben wir immer wieder, dass bei chronischen Rückenschmerzen, die nicht bewegungsabhängig sind, nicht an die Bauchspeicheldrüse gedacht und eine Krebserkrankung erst spät diagnostiziert wird.

  1. Ansonsten gibt es keine Warnsignale, aus denen man schlussfolgern könnte, dass eine Krebserkrankung nur noch eine Frage der Zeit ist.
  2. Leider macht der Krebs selber oft keine spezifischen Beschwerden und tritt in einer ansonsten gesunden Bauchspeicheldrüse auf.
  3. Wenn ich dann bei Ihnen bin, was machen Sie? (Diagnose, Therapie, OP?) Das hängt natürlich ganz von der Erkrankung ab.

Neben Befragung des Patienten, klinischer Untersuchung und Ultraschall werden in der Diagnostik noch der endoskopische Ultraschall (mit dem die Bauchspeicheldrüse in optimaler Qualität dargestellt werden kann) und in der Routine die Computer- und die Kernspintomographie eingesetzt.

Sofern für die weitere Therapieplanung eine Gewebeprobe notwendig ist, kann sie im Rahmen einer endoskopischen Ultraschalluntersuchung durch eine Punktion der Bauchspeicheldrüse unter bildgebender Kontrolle gewonnen werden. Weitere wichtige Pfeiler der Behandlung sind die Unterstützung der Bauchspeicheldrüsenfunktion (mit Verdauungsfermenten, Insulin), die Ernährungstherapie und Schmerztherapie.

Bei der chronischen Entzündung der Bauchspeicheldrüse mit schwer behandelbaren Schmerzen ist frühzeitig Kontakt mit dem Chirurgen aufzunehmen, um zu klären, ob ein besser wirksames, organschonendes Operationsverfahren an der Drüse zur Anwendung kommen sollte.

  1. Es gibt eine Reihe von gutartigen Tumoren in der Bauchspeicheldrüse, die ein hohes Risiko haben, im weiteren Verlauf in einen Krebs überzugehen.
  2. Hier ist eine operative Entfernung des Befundes im wahrsten Sinne des Wortes heilsam, da so einer lebensbedrohenden Krebsentstehung vorgebeugt wird.
  3. Liegt bereits ein Krebs der Bauchspeicheldrüse vor, kann nur die Operation eine Aussicht auf Heilung bieten, sofern Tumorabsiedlungen in anderen Organen nicht vorliegen.

Ob der Tumor entfernbar und der Eingriff erfolgreich ist, hängt natürlich auch von der Erfahrung des Operateurs ab, weswegen sich Patienten mit dieser Frage grundsätzlich an spezialisierte Chirurgen wenden sollten. Was ist der Vorteil für die Patienten, dass Ihre beiden Abteilungen so eng verzahnt arbeiten? Zunächst einmal ist uns wichtig festzuhalten, dass in beiden Abteilungen eine im internationalen Vergleich hohe Expertise vorliegt.

Das Fachwissen und die Erfahrung des Gastroenterologen und Viszeralchirurgen kommen dem Patienten nur dann zugute, wenn sich beide Spezialisten in der Diagnostik und Behandlung der Erkrankung eng abstimmen. Schließlich geht es um die Frage, ob eine endoskopische Behandlung ausreichend ist oder besser operiert werden sollte, ob ein Tumor vorliegt und, wenn ja, ob er gutartig oder bösartig ist, um welchen Tumortyp es sich handelt und demzufolge operiert werden sollte oder zugewartet werden kann.

Die Notwendigkeit der fachübergreifenden Verzahnung ergibt sich auch daraus, dass sich Befunde an der Bauchspeicheldrüse im Verlauf ändern können und für jeden Patienten zu jedem Zeitpunkt der Erkrankung immer wieder fachübergreifend zu prüfen ist, ob und welche speziellen diagnostischen oder therapeutischen Maßnahmen zu ergreifen sind.

Wie kündigt sich Bauchspeicheldrüsenkrebs an?

Warnzeichen – Karzinome der Bauchspeicheldrüse gehören zu den Krebserkrankungen, die im frühen Stadium nur selten Beschwerden machen. Diese wiederum sind nicht besonders charakteristisch, das heißt sie können andere, vergleichbar harmlose Ursachen haben.

Gewichtsverlust in rund 90 Prozent aller Fälle Schmerzen im Bauchbereich oder im Rücken bei etwa 80 Prozent der Erkrankten Gelbsucht (ca.70 Prozent) Appetitverlust und Übelkeit (40 – 50 Prozent) neu auftretender Diabetes mellitus (15 Prozent) Erbrechen (15 Prozent)

Außer der sorgsamen Beachtung der beschriebenen Beschwerden und Kontrolle durch den Arzt gibt es beim Bauchspeicheldrüsenkrebs noch keine Möglichkeit, ihn frühzeitig zu erkennen – es sei denn, man bittet den Arzt direkt um eine zielgerichtete Untersuchung auf Pankreaskrebs hin.

  • Der überwiegende Teil der Untersuchungsmethoden ist nicht oder nur wenig belastend, ihre Aussagekraft allerdings leider im Frühstadium begrenzt.
  • Da Pankreaskarzinome häufig erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert werden, sollte man bei Auftreten der erwähnten unspezifischen Beschwerden umgehend den Arzt aufsuchen.

Gerade beim Bauchspeicheldrüsenkrebs ist es wichtig, dass der Tumor rechtzeitig erkannt wird. Je früher man ihn entdeckt, umso größer sind die Heilungschancen. Aktuell | Informativ | Kompetent – Wichtige Infos zum Thema Krebs nicht verpassen! Der Newsletter für Patienten und Interessierte: Bleiben Sie auf dem Laufenden mit dem monatlichen Newsletter des ONKO-Internetportals! Zur Newsletteranmeldung

Wie hoch darf der Wert der Bauchspeicheldrüse sein?

Referenzwert

Einheit Referenzbereich
Männer bis 18 Jahre Frauen über 18 Jahre
U/L (Units pro Liter)

Wie lange dauert eine Pankreatitis?

Verlauf und Prognose bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung – Die akute Bauchspeicheldrüsenentzündung ist eine sehr schmerzhafte Krankheit, die Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfen. Wichtig ist, dass die Behandlung so schnell wie möglich beginnt.

In der Regel behandeln wir sie im Spital, um die Symptome schnell zu lindern und die Entzündung rasch zum Abklingen zu bringen. Nach etwa ein bis zwei Wochen haben die meisten die akute Pankreatitis überstanden und die Prognose ist gut. Doch manchmal dauert die Heilung auch Wochen oder Monate, wenn Komplikationen auftreten.

Ist die Bauchspeicheldrüsenentzündung chronisch geworden, lässt sich die Erkrankung in der Regel nicht mehr heilen. Die Schäden am Organ sind in diesem Fall nicht mehr rückgängig zu machen und von Dauer. Dennoch können Sie mit einer Veränderung Ihres Lebensstils den Verlauf positiv beeinflussen.

Wie lange kann man mit einer Bauchspeicheldrüsenentzündung leben?

Prognose – Die Prognose hängt vom Schweregrad der akuten Entzündung ab. Bei der leichten Form ohne Nekrosen und Komplikationen sterben etwa 1 % der Patienten an der Erkrankung. Die nekrotisierende Pankreatitis hat eine Sterblichkeit von 10–25 %. Kommt es zu einer Totalnekrose der Bauchspeicheldrüse, stirbt sogar jeder 2. Betroffene daran.

Wie hoch sind die Werte bei Pankreatitis?

Laboruntersuchungen – Anhand der Untersuchung von Blut bestimmt der Internist, ob die Konzentration der Verdauungsenzyme der Bauchspeicheldrüse erhöht ist. Typisch sind erhöhte Werte für die Lipase und die Alpha-Amylase, Da die Bestimmung der Lipase im Serum spezifischer ist im Vergleich zur Amylase, wird Amylase nicht mehr gemessen.

Bauchschmerzen in Kombination mit einer Erhöhung der Serum-Lipase um mehr als das Dreifache erlauben die Diagnose einer Pankreatitis, Diese beiden Kriterien liegen sowohl bei der akuten als auch beim Schub einer chronischen Pankreatitis vor. Die Bestimmung der Serum-Lipase sollte bei fehlenden Bauchschmerzen nicht durchgeführt werden.

Denn eine Lipase-Erhöhung kann auch bei einem gesunden Pankreas vorliegen. Es würde dann nur eine unnötige, weitere Diagnostik veranlasst. Auch abgestorbenes Gewebe sowie der Schweregrad der Erkrankung können im Blut ermittelt werden. Es besteht aber kein Zusammenhang zwischen der Höhe der Serum-Lipase und dem Grad der Pankreasschädigung.

Blutzucker und Kalzium werden ebenso kontrolliert wie die Nieren- und Leberfunktion. Zeichen für eine Entzündung sind erhöhte Werte für das C-reaktive Peptid ( CRP ) sowie eine erhöhte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Bei einem CRP von über 100 mg / dl liegt in der Regel eine bereits nekrotisierende Pankreatitis vor.

Sind Gallensteine ursächlich für die Entzündung, sind auch die Gallensäurewerte und Leberenzyme erhöht.

Was ist wichtiger Lipase oder Amylase?

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Zusammenfassung Die Bestimmung von Lipase und alpha-Amylase im Serum ist im Rahmen der Routinelabordiagnostik weit verbreitet. Die klinische Bedeutung dieser Aktivittsbestimmungen ist jedoch auf die differenzialdiagnostische Abklrung der akuten Pankreatitis beziehungsweise des akuten Schubes der chronischen Pankreatitis beschrnkt: Hier gilt eine mindestens dreifach erhhte Lipaseaktivitt als ein geeigneter Parameter zur Untersttzung der Verdachtsdiagnose.

Verlaufsuntersuchungen bei gesicherter Diagnose sind ebenso wie die Bestimmung bei Verdacht auf chronische Pankreatitis oder Pankreaskarzinom wertlos. Auf die Bestimmung der alpha-Amylase kann im Rahmen der Diagnostik von Pankreaserkrankungen vllig verzichtet werden. Eine am klinischen Bild des Patienten orientierte Einschrnkung der Indikationen zur Bestimmung von Lipase und alpha-Amylase kann zu einer Verminderung von Laborkosten und zur Vermeidung unnti- ger Diagnostik bei der Abklrung asymptomatischer Erhhungen der Pankreasenzyme beitragen.

Schlsselwrter: Amylase, Lipase, Pankreatitis, Bauchschmerz, Labordiagnostik Summary Diagnosis of Pancreatic Disease Measurement of Lipase and Alpha- Amylase Often Unnecessary The analysis of serum lipase and alpha-amylase is common practice in medicine.

  • However, the clinical importance of these measurements is restricted to the differential diagnosis of acute pancreatitis: a threefold increased lipase activity is a useful parameter to support this diagnosis.
  • Repeated lipase measurements are without value in acute pancreatitis or in (suspected) chronic pancreatitis or pancreatic carcinoma.

The analysis of alpha-amylase is not a useful marker for the diagnosis of pancreatic disease. A clinical based restriction of the indications for lipase and alpha-amylase measurements may reduce laboratory expenses and may avoid unnecessary diagnostic procedures in cases of asymptomatic elevation of pancreatic enzymes.

  1. Ey words: amylase, lipase, pancreatitis, abdominal pain, clinical chemistry Die Bestimmung von Lipase und alpha-Amylase im Serum ist im Rahmen der Routinelabordiagnostik weit verbreitet.
  2. Allein im Zentrallabor des Universittsklinikums Leipzig werden jhrlich etwa 80 000 alpha-Amylase- und 32 000 Lipasebestimmungen im Notfall- und Routinelabor durchgefhrt.

Bei durchschnittlichen Kosten von 1,16 Euro pro Bestimmung fhrt dies zu jhrlichen Ausgaben von annhernd 130 000 Euro. Nur selten sind die Ergebnisse die- ser Analysen fr den Patienten relevant. Es scheint gerade fr die Bestimmung der Bauchspeicheldrsenwerte in Deutschland eine deutlich zu weit gefasste Indikationsstellung zu geben.

  1. Daher wird im Folgenden der aktuelle Stand klinisch sinnvoller Indikationen zur Bestimmung von Lipase und alpha-Amylase zusammengefasst.
  2. Akute Pankreatitis Sowohl die Lipase- als auch die alpha-Amylasebestimmung sind zur differenzialdiagnostischen Absicherung der Verdachtsdiagnose einer akuten Pankreatitis beziehungsweise eines akuten Schubs einer chronischen Pankreatitis (in der Folge unter akute Pankreatitis zusammengefasst) geeignet.
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Bei akuten Oberbauchbeschwerden ist ein mindestens dreifach erhhter Lipase- oder Amylasewert ein labormedizinischer Befund, der diese Verdachtsdiagnose mit hoher diagnostischer Sicherheit untersttzt ( 3, 14 ). Die gleichzeitige Bestimmung von Lipase und alpha-Amylase erhht die diagnostische Sensitivitt jedoch nicht ( 14, 24 ).

Besonders bei den hufigen alkoholinduzierten Formen der akuten Pankreatitis ist die Lipase ein besser geeigneter Parameter als die alpha-Amylase ( 10 ). Die Lipase weist einen hheren Enzymanstieg auf, hat eine hhere Krankheitsspezifitt und bleibt lnger erhht nachweisbar als die alpha-Amylase ( 3, 11, 24 ).

Beim wachen und orientierten Patienten ist das wichtigste klinische Zeichen der akuten Pankreatitis der akute Oberbauch- und/oder Thoraxschmerz. Schmerzlos verlaufende akute Pankreatitiden sind hingegen extrem selten ( 16 ) und somit nicht Gegenstand von Screeninguntersuchungen.

Lipase- und Amylasewert erlauben weder einen Rckschluss auf die tiologie der akuten Pankreatitis noch auf die (zu erwartende) Schwere des klinischen Verlaufs ( 17, 18 ). Anamnese, klinische Untersuchungen sowie gegebenenfalls wiederholte Kontrastmittel-CTs sind zur Beantwortung dieser Fragen wesentlich aussagekrftiger als alle gegenwrtig verfgbaren Laborwerte.

Auch whrend der Rekonvaleszenz nach akuter Pankreatitis besitzt die klinische Untersuchung eine bessere Korrelation zum CT-Befund als der Verlauf der Lipase- oder alpha-Amylasewerte ( 15 ), der in erster Linie deren Halbwertszeit widerspiegelt. Die Bestimmung der alpha-Amylase im Sammelurin, die frher zur Diagnostik der akuten Pankreatitis herangezogen wurde, ist aufgrund ihrer schlechten Sensitivitt und der heutigen Verfgbarkeit zuverlssiger und notfalltauglicher Lipase-Bestimmungsmethoden im Serum bedeutungslos.

  1. Bei akuter Pankreatitis kommt es zu einem Stopp der Enzymsynthese und -sekretion.
  2. Bei nekrotisierender Pankreatitis sind die enzymsynthetisierenden Azinuszellen zerstrt.
  3. Besteht das Krankheitsbild der Pankreatitis bereits seit Tagen (Halbwertszeit der Enzyme!), knnen trotz noch gravierender Erkrankung normale Serumenzyme vorliegen ( 4 ).

Bei Patienten mit akuten Bauch- oder/und Thoraxbeschwerden hat demnach die Bestimmung der Lipase eine hhere diagnostische Sicherheit in der Diagnostik der akuten Pankreatitis als die alpha-Amylase. Bei gesicherter Diagnose akute Pankreatitis ist die wiederholte Bestimmung von Lipase oder alpha-Amylase ohne diagnostische und prognostische Relevanz.

Serielle Bestimmungen dieser Enzyme beeinflussen nicht das weitere therapeutische Vorgehen, wie Intensivierung der berwachung des Patienten oder Festlegung des Beginns der oralen Ernhrung. Sonderfall: post-ERCP-Pankreatitis Etwa jede zweite endoskopisch re- trograde Cholangiopankreatikographie (ERCP) fhrt zu teilweise deutlichen Aktivittsanstiegen von Lipase und/ oder alpha-Amylase im Serum ( 5 ).

Die Unterscheidung von Patienten mit klinisch bedeutungsloser, nicht behandlungsbedrftiger Hyperlipasmie/-amylasmie von Patienten mit post-ERCP-Pankreatitis wird dadurch erschwert. Ebenso besteht fr das Leitsymptom Oberbauchschmerz nach einer ERCP eine vernderte Situation: In einer Studie mit 231 Patienten entwickelten zwei Drittel der Patienten mit zwei Stunden postinterventionell bestehenden Schmerzen keine akute Pankreatitis, whrend zwei Drittel der Patienten mit akuter post-ERCP-Pankreatitis zu diesem Zeitpunkt noch keine Schmerzen hatten ( 7 ).

  1. Bei Durchfhrung der ERCP im Rahmen eines Krankenhausaufenthaltes ist daher die wiederholte klinische Untersuchung eines Patienten mit postinterventionellen Schmerzen sinnvoller als die Messung von Lipase oder alpha-Amylase.
  2. Bei ambulanter Durchfhrung wird eine Lipasebestimmung zwei Stunden nach der ERCP zur Risikostratifizierung vorgeschlagen, sichere Daten fehlen jedoch ( 7 ).

Das heit: Wird die ERCP im Rahmen eines stationren Aufenthalts durchgefhrt, ist eine postinterventionelle Bestimmung von Lipase oder alpha-Amylase nicht sinnvoll. Bei ambulanter ERCP kann durch postinterventionelle Lipasebestimmung eine Risikoabschtzung hinsichtlich der Entwicklung einer post-ERCP-Pankreatitis erfolgen.

  1. Chronische Pankreatitis und Folgeerkrankungen Weder die Bestimmungen der Lipase noch der alpha-Amylase besitzen ei- nen diagnostischen Wert zur Erkennung der chronischen Pankreatitis oder ihrer Komplikationen wie Pseudozysten, Gangobstruktionen oder Diabetes mellitus ( 1, 6 ).
  2. Bei Patienten mit exokriner Pankreasinsuffizienz auf dem Boden einer chronischen Pankreatitis knnen Lipase und alpha-Amylase zwar in erniedrigten Serumkonzentrationen vorliegen ( 19 ), ihre diagnostische Wertigkeit ist jedoch hnlich schlecht wie die der Stuhltests auf Elastase und Chymotrypsin ( 12 ).

Die Bestimmung von Lipase oder alpha-Amylase bei Patienten mit Verdacht auf chronische Pankreatitis ist daher nicht sinnvoll. Pankreaskarzinom Die meisten Malignome des Pankreas gehen von den Pankreasgangzellen des Pankreaskopfes aus, die weder Lipase noch Amylase produzieren.

Die sichere Erkennung des Pankreaskarzinoms bei Patienten mit einer Raumforderung des Pankreaskopfes unklarer Dignitt ist trotz der Einbeziehung moderner bildgebender Verfahren insbesondere bei vorbestehender chronischer Pankreatitis ein ungelstes diagnostisches Problem. Auf die Bestimmung von Lipase oder alpha-Amylase kann bei diesen Patienten verzichtet werden, da das Ergebnis fr die Klrung der Dignitt wertlos ist ( 13, 21, 25 ).

Bei Patienten mit Verdacht auf Pankreaskarzinom ist somit die Bestimmung von Lipase oder alpha-Amylase nicht sinnvoll. Extrapankreatische Erkrankungen Verschiedene Organe synthetisieren in unterschiedlichem Ausma alpha-Amylase. Lipase wird extrapankreatisch insbesondere im Magenfundus synthetisiert.

Eine Vielzahl von Erkrankungen fhrt zu einem Anstieg der Pankreasenzyme ( Textkasten ). Bei all diesen Erkrankungen ist die Erhhung meist geringfgig (weniger als dreifach des oberen Normbereichs); sie stellt ein Epiphnomen ohne klinische Konsequenz dar. Dennoch ist die Lipasebestimmung bei jedem Patienten mit akutem Abdomen beziehungsweise akuten Thoraxschmerzen im Rahmen der differenzialdiagnostischen Abklrung indiziert, um die Zahl nicht entdeckter akuter (Begleit-) Pankreatitiden so niedrig wie mglich zu halten.

Wenngleich viele Erkrankungen zur Erhhung von Lipase und alpha-Amylase fhren, scheint erst ein mehr als dreifach erhhter Wert bei Patienten mit einem akutem Abdomen eine sinnvolle Grenzlinie zwischen relevanter und nicht relevanter Hyperenzymmie im Sinne einer akuten (Begleit-) Pankreatitis zu sein.

  1. Asymptomatische Erhhung von Lipase oder alpha-Amylase Warum besteht bei vielen Personen eine asymptomatische Erhhung von Lipase oder alpha-Amylase? Die Referenzbereiche (Normalbereiche) von Lipase und alpha-Amylase umfassen die Messwerte bei 95 Prozent der gesunden Bevlkerung.
  2. Wird unselektiv die alpha-Amylase bestimmt, wird schon daher bei jeder vierzigsten Person mit gesundem Pankreas ein pathologisch erhhter Wert gemessen, bei Anforderung von beiden Enzymen sogar bei fast jeder zwanzigsten Person.

Dieses einfach erklrbare Phnomen fhrt aufgrund der gngigen unselektierten Lipase- oder alpha-Amylasebestimmung hufig zu einem inadquaten und zum Teil invasiven diagnostischen Aufwand. Systematische Untersuchungen von Patienten mit asymptomatischer Lipasmie/Amylasmie haben gezeigt, dass bei Personen ohne akute abdominale Beschwerden bis zu 18fach erhhte Werte gemessen werden knnen, ohne dass eine Erkrankung vorliegt ( 8 ).

Diese Enzymerhhung kann einmalig, wiederholt oder dauerhaft ber viele Jahre hinweg bestehen. Da es bei einigen dieser Patienten eine familire Hufung gibt, knnten genetische Ursachen eine Rolle spielen ( 9 ). ber die genauen Mechanismen der Trans- lokation der Pankreasenzyme ins Blut bei der asymptomatischen Lipasmie/ Amylasmie ist bisher nur wenig bekannt ( 20 ).

Bei Patienten ohne klinischen Verdacht auf akute Pankreatitis sollten Lipase und alpha-Amylase nicht bestimmt werden. Fazit Die zitierten systematischen Untersuchungen zur Wertigkeit von Lipase und alpha-Amylase ergeben fr den klinischen Alltag folgende Empfehlung: c Die Bestimmungen von Lipase oder alpha-Amylase sind keine Screeninguntersuchungen auf das Vorliegen einer Pankreaserkrankung.

  1. C Bei klinischem Verdacht auf akute Pankreatitis (akute Abdominal- und/ oder Thoraxbeschwerden) sollte eine Lipasebestimmung erfolgen.
  2. C Auf die Bestimmung der alpha-Amylase zur Diagnostik von Pankreaserkrankungen kann verzichtet werden, wenn die Mglichkeit der Lipasebestimmung besteht.
  3. C Kontrolluntersuchungen der Lipase bei gesicherter Diagnose akute Pankreatitis sind nicht sinnvoll, da deren laborchemischer Verlauf keine Beziehung zum klinischen Verlauf hat.

Eine am klinischen Bild des Patienten orientierte Einschrnkung der Indikationen zur Bestimmung von Lipase und alpha-Amylase knnte nicht nur zu einer unmittelbaren Einsparung von Laborkosten, sondern auch zu einer Vermeidung unntiger Diagnostik bei der Abklrung asymptomatischer Erhhungen der Pankreasenzyme fhren.

Manuskript eingereicht: 16.5.2002, revidierte Fassung angenommen: 24.6.2002 zZitierweise dieses Beitrags: Dtsch Arztebl 2002; 99: A 27172719 Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf das Literaturverzeichnis, das ber den Sonderdruck beim Verfasser und ber das Internet (www.aerzteblatt.de) erhltlich ist.

Anschrift fr die Verfasser: Dr. med. Niels Teich Medizinische Klinik und Poliklinik II Universittsklinikum Leipzig A.R. Philipp-Rosenthal-Strae 27 04103 Leipzig E-Mail: [email protected] 1. Benini L, Caliari S, Vaona B et al.: Variations in time of serum pancreatic enzyme levels in chronic pancreatitis and clinical course of the disease.

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Diagnostik von Pankreaserkrankungen: Bestimmung von Lipase und alpha-Amylase meistens verzichtbar

Was macht Lipase im Magen?

Lipase – vielseitige Enzyme für die Verdauung von Fetten Lipasen sind eine Gruppe von Enzymen, die zur Verdauung von Fetten beitragen. Die Hauptgruppen – Pankreas-Lipase und Phospho-Lipasen – werden im Pankreas gebildet. Lipasen spalten Triglyzeride und Diglyzeride zu einfachen Fettsäuren und Glyzerin, die dann vom Stoffwechsel weiter verwertet werden können.

  • Lipasen sind eine Gruppe von Verdauungsenzymen (Esterasen), die vor allem im Pankreas und im Dünndarm gebildet werden.
  • Sie kommen in geringen Mengen auch im Blut, im Magensaft sowie im Speichel vor.1896 wies der Chemiker Maurice Hanriot ein fettspaltendes Enzym im Serum nach und nannte es Lipase.
  • Später wurde dieser Name für eine ganze Gruppe von Verdauungsenzymen benutzt.

Sie dienen allgemein dazu, Fette aus der Nahrung absorbierfähig zu machen und sie in kleinere Bestandteile zu zerlegen. Dadurch können sie im Körper besser verwertet und dann vom Darm aus in den Stoffwechsel aufgenommen werden. Lipasen können auch aus der Nahrung aufgenommen werden.

Sie sind in Miso, einer Sojapaste, enthalten, die Japaner z.B. sehr viel in Suppen essen. Da Miso in der westlichen Ernährung nicht so oft verwendet wird, nehmen Europäer eher wenig davon auf. In der Industrie werden Lipasen zur Herstellung von Käse genutzt, sie werden auch Waschmitteln zugesetzt, um die Reinigungsleistung zu erhöhen.

Lipase und seine Funktionen Lipasen tragen wesentlich zur Verdauung von Fetten bei. Ihre Hauptaufgabe ist es, die Triglyzeride, die den Hauptanteil unter den zu verdauenden Fetten haben, sowie Diglyzeride aus der Nahrung zu einfachen Fettsäuren sowie zu Glyzerin zu spalten.

Diese werden dann u.a. vom Magen und Dünndarm weiter genutzt. Einige Faktoren können allgemein die Bildung von Lipasen fördern, sie können durch bestimmte Laktobazillen (Lactobacillus acidophilus – DDS-1) angeregt werden. Es gibt verschiedene Arten von Lipasen mit jeweils eigenen Funktionen: Zungen-Lipase: Sie wird von Zungendrüsen gebildet.

Mit der Zungen-Lipase beginnt die Verdauung von Fetten, die bereits im Mund für die weitere Verarbeitung im Magen vorbereitet werden. Magen-Lipase: Sie wird von den Magenwänden gebildet, ist aber in ihrem pH-Wert eher neutral. Man vermutet daher, das die Magen-Lipase vorwiegend von Kindern zur Fettverdauung genutzt wird, da ihr Magen-pH noch weniger sauer ist.

Pankreas-Lipase: Das Pankreas bildet die größten Mengen an Lipasen und setzt sie im Pankreas-Saft frei. Die Pankreas-Lipasen katalysieren die primären Ester der Triglyzeride, setzen Fettsäuren frei und spalten Triglyzeride zu Monoglyzeriden. Dieser Prozess wird von der Galle unterstützt. Phospho-Lipase (auch Lecithinasen genannt): Sie gehören ebenfalls zur wichtigsten Gruppe der Pankreas-Lipasen und sind im Pankreas-Saft vorhanden.

Phospholipasen katalysieren die Hydrolyse von Phospholipiden. Lipoprotein-Lipase: Sie ist vor allem in Fettzellen aus dem Fettgewebe, aber auch im Herzen vorhanden. Die Lipoprotein-Lipase katalysiert den Abbau von Triglyzeriden, die in bestimmten Arten der Lipoproteine enthalten sind (LDL und Chylomikronen).

Die Bestimmung der Lipase-Werte Der Mangel an Lipase Lipase und ihre Quellen Was ist bei der Einnahme von Lipase zu beachten?

Lipasen werden meist bei unklaren Oberbauchbeschwerden im Blutserum bestimmt. Die Lipase gilt als empfindlichster Parameter bei der akuten Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis). Bei krankhaften Prozessen können Lipase-Werte sowohl zu hoch als auch zu niedrig sein.

  • Reichen die gebildeten Lipase-Werte nicht aus, um Fett gut abzubauen, entstehen sogenannte Fettstühle oder -durchfälle (Steatorhhoe).
  • Lipasen verbessern die Fettverdauung, sie können daher bei einigen Verdauungsstörungen hilfreich sein.
  • Bei unzureichender Verdauung durch Pankreas-Störungen können Lipasen ebenso wie andere Pankreas-Enzyme verringert sein.

Bei schweren Pankreas-Krankheiten sowie bei zystischer Fibrose (Mukoviszidose) werden Lipasen zu wenig gebildet. Bei Rosacea-Patienten (eine Hautkrankheit, die mit Rötungen durch erweiterte Blutgefäße verbunden ist) gibt es häufiger Patienten, denen es an Lipase fehlt.

Die unzureichende Bildung von Lipasen im Körper ist auch mit Atherosklerose verbunden. Bei einem Mangel an Lipase kann die Lipase-Ergänzung möglicherweise dazu beitragen, die Entwicklung der Atherosklerose zu verlangsamen. Lipasen werden aus tierischen Quellen gewonnen. Lipase gehört zu den Enzymen, die im Rahmen der Enzymtherapie eingesetzt werden.

Sie ist in Pankreas-Enzym-Formeln ebenso enthalten wie in Enzym-Formeln für die Verdauung. Bei der Einnahme von Enzymen sollte man allgemein darauf achten, dass sie direkt zu den Mahlzeiten (kurz vor, während und direkt danach) die Verdauung unterstützen.

Welche Medikamente erhöhen Lipasewert?

Auslösende Substanzen

Bezafibrat Isoniazid Sulfonamide
Carbamizol Mefenaminsäure Sulindac
Codein Mesalazin Tetrazykline
Enalapril Metronidazol Valproinsäure

Welches Organ bildet Lipase?

Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie (Friedrichstadt) Die Bauchspeicheldrüse hat 2 wichtige Funktionen: a) Produktion von Enzymen für die Verdauung Die Bauchspeicheldrüse produziert pro Tag ca.1,5 bis 3 l enzymhaltiges Sekret. Es werden mehr als 20 verschiedene Verdauungsenzyme gebildet.

  1. Das Bauchspeicheldrüsensekret ist klar und dünnflüssig.
  2. Die Enzyme werden in der Bauchspeicheldrüse als inaktive Vorstufen produziert, um das Organ vor der eigenen Verdauung durch die Enzyme zu schützen.
  3. Die Enzyme werden im Zwölffingerdarm aktiviert und zerlegen die Nahrungsbestandteile in ihre Bausteine.

Dies ist notwendig, damit der Darm Nahrungsbestandteile in das Blut aufnimmt. Die wichtigsten Enzyme der Bauchspeicheldrüse sind die Amylase für die Verdauung der Kohlenhydrate, das Trypsin für die Zerlegung der Eiweiße und die Lipase für die Aufspaltung der Fette.

Für die Verdauung der Fette ist neben dem Bauchspeicheldrüsensekret auch die Galle notwendig. Bei der gesunden Bauchspeicheldrüse wird die Sekretion der Enzyme an die Nährstoffzufuhr angepasst, d.h. im nüchternen Zustand ist die Bauchspeicheldrüsensekretion insgesamt niedrig und bei Aufnahme einer Mahlzeit kommt es zu einer Steigerung der Sekretion um das 3 – 6fache.

Nährstoffgehalt und Zusammensetzung und die physikalischen Eigenschaften der Mahlzeit bestimmen das Ausmaß der Sekretion. Es werden weitaus mehr Enzyme vom gesunden freigesetzt als zur Verdauung einer normalen Mahlzeit erforderlich sind. Bei nicht ausreichender Produktion der Enzyme kann es zu Durchfällen, fettigen und schmierigen Stuhlgängen und im Langzeitverlauf zu einer Gewichtsabnahme kommen.

  1. B) Produktion von Hormonen Die durch die Bauchspeicheldrüse produzierten Hormone werden in den sog.
  2. Inseln produziert, welche in der gesamten Drüse vor allem im Schwanz lokalisiert sind.
  3. Diese sog.
  4. Langerhanns’schen Inseln bestehen aus spezialisierten Zellen, welche spezifische Hormone produzieren.
  5. Die Hormone werden aus der Bauchspeicheldrüse direkt ins Blut abgegeben und wirken somit im gesamten Körper.

Das wichtigste Hormon ist das Insulin, welches entscheidend für die Blutzuckerregulation ist. Das Insulin ist u.a. für den Übertritt des Zuckers vom Blut in die verschiedenen Körperzellen verantwortlich. Die insulinproduzierenden Zellen messen den Blutzucker und geben bedarfsadaptiert entsprechende Mengen an Insulin ab.

Bei reduzierter oder fehlender Insulinproduktion kann der Blutzuckerspiegel nicht mehr reguliert werden und es entwickelt sich eine Blutzuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Neben dem Insulin wird das sog. Glukagon produziert, welches der Gegenspieler zum Insulin ist. Bei zu niedrigen Blutzuckerwerten setzt Glukagon aus Reserven, besonders in der Leber, Glukose frei.

Weitere wichtige von der Bauchspeicheldrüse produzierte Hormone sind das Somatostatin und das pankreatische Polypeptid, die ebenfalls an der Regulation am Stoffwechselprozess beteiligt sind.

Was essen bei erhöhter Lipase?

Bauchspeicheldrüsenentzündung Therapie Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie Eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung ist eine sehr schwere Erkrankung, die Ärztinnen und Ärzte meist im Spital behandeln, oft sogar auf der Intensivstation. Das gilt auch für Menschen mit chronischer Pankreatitis, die einen Krankheitsschub haben – die Entzündung flammt dann wieder auf.

Schmerzmittel (Analgetika): Die Pankreatitis ist mit heftigen Bauchschmerzen verbunden. Medikamente können diese wirksam lindern. Oft setzen Ärztinnen und Ärzte sehr starke Schmerzmittel ein (Opioide). Später folgen leichtere Schmerzmedikamente wie Paracetamol oder Ibuprofen (aus der Gruppe der Nichtsteroidalen Antirheumatika, NSAR) Infusionen mit Flüssigkeit und Elektrolyten gleichen den Flüssigkeits- und Mineralienmangel aus. Gallensteine lassen sich heute mit einem minimal-invasiven Eingriff entfernen. Dies geschieht im Rahmen der Endoskopischen retrograden Cholangiopankreatikografie (ERCP). Patientinnen und Patienten sollten ausserdem vorübergehend nichts essen, bis die Beschwerden zurückgegangen sind und sie sich wieder besser fühlen. Das gilt sowohl bei der akuten Form als auch bei einem Schub im Rahmen der chronischen Pankreatitis. Nach etwa ein bis zwei Tagen können die meisten wieder langsam feste Nahrung zu sich nehmen. Ist dies nicht möglich, kann zeitweise eine künstliche Ernährung nötig sein, meist über eine Magensonde.

Sie können – oft schon nach wenigen Tagen – wieder schrittweise Lebensmittel essen, die leicht verdaulich sind. So muten Sie Ihrer Bauchspeicheldrüse nicht gleich zu viel zu.

Wählen Sie möglichst fettarme Nahrungsmittel : Milchprodukte wie Käse, Joghurt, Quark oder Milch sowie Wurstwaren gibt es auch als fettarme Varianten. Kochen Sie fettsparend : Dünsten, Backen oder Dampfgaren sind bei der Zubereitung von Speisen besser als Braten oder Frittieren. Verzehren Sie Obst und Gemüse besser nicht roh, sondern dünsten oder kochen sie es. So ist es besser bekömmlich. Kochen Sie nicht mit scharfen Gewürzen (Pfeffer, Chili) und verzehren Sie auch keine stark gewürzten Speisen. Essen Sie mehrere kleine Portionen pro Tag statt wenige grosse Mahlzeiten. Verzichten Sie besser auf sehr heisse oder sehr kalte Speisen. Wählen Sie Getränke wie Wasser ohne Kohlensäure, Tee oder Schorlen aus Frucht- oder Gemüsesäften. Stark zuckerhaltige Getränke wie Eistee, Cola, Limonade oder Softdrinks lassen Sie besser beiseite. Den Kaffee lassen Sie anfangs besser weg, und später geniessen Sie ihn auch nur in Massen. Auch bei Milch ist Sparsamkeit gefragt. Und für Alkohol gilt: ganz meiden.

Ist die Bauchspeicheldrüsenentzündung vollständig ausgeheilt, können Sie sich auch wieder normal – also gesund und ausgewogen – ernähren. Ganz allgemein gilt auch hier: Ernähren Sie sich dauerhaft möglichst gesund und ausgewogen. Bringen Sie viele verschiedene Lebensmittel auf Ihren Speiseplan. Sie sollten zudem nicht rauchen und keinen Alkohol trinken. Einige Tipps zur Ernährung:

Wählen Sie leicht verdauliche Nahrungsmittel: z.B. Kartoffeln, Reis, Brot, Nudeln, Gemüse, Obst (beides am besten gekocht oder gedünstet). Die Ernährung sollte viele Kohlenhydrate beinhalten. Verzehren Sie nicht mehr als 50 bis 80 Gramm Fett pro Tag. Essen Sie mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt statt wenige grosse Portionen. Vermeiden Sie schwer verdauliche Lebensmittel, z.B. Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Erbsen), Gebratenes, Frittiertes, kalte Getränke und Speisen.

Wie schnell sinkt der Lipasewert?

Lage der Bauchspeicheldrüse – Die häufigsten Ursachen (mehr als 70 % der Fälle) einer akuten Pankreatitis sind: Normalerweise entlässt die Bauchspeicheldrüse ihre Verdauungssekrete durch den Bauchspeicheldrüsengang in ersten Teil des Dünndarms, den Zwölffingerdarm (Duodenum).

Die Bauchspeicheldrüsenflüssigkeit enthält Verdauungsenzyme, die bei der Verdauung von Nahrung helfen. Wenn ein Gallenstein im Oddi-Sphinkter (der Öffnung, wo der Bauchspeicheldrüsengang in das Duodenum mündet) steckenbleibt, fließt keine Bauchspeicheldrüsenflüssigkeit mehr. Normalerweise ist die Verstopfung nur zeitweise und richtet wenig Schaden an, der schnell repariert wird.

Hält die Verstopfung aber an, sammeln sich Enzyme in der Bauchspeicheldrüse an und beginnt, Zellen der Bauchspeicheldrüse zu verdauen, wodurch es zu einer schweren Entzündung kommt. Alkoholkonsum verursacht in ca.30 % der Fälle eine akute Pankreatitis.

Das Risiko für die Entstehung einer Pankreatitis steigt mit dem Alkoholkonsum (4 bis 7 Gläser täglich bei Männern und mindestens 3 Gläser täglich bei Frauen). Allerdings kommt es bei weniger als 10 % aller Menschen, die häufig Alkohol konsumieren, zu einer akuten Pankreatitis, was darauf hindeutet, dass weitere Auslöser oder andere Faktoren für eine Pankreatitis erforderlich sind.

Auf welche Weise Alkohol zu einer Pankreatitis führt, ist nicht vollständig geklärt. Eine Theorie geht davon aus, dass der Alkohol in der Bauchspeicheldrüse in giftige Chemikalien umgewandelt wird, die zu den Schäden führen. Einer anderen Theorie zufolge soll Alkohol die kleinen Gänge in der Bauchspeicheldrüse verstopfen, die in den Bauchspeicheldrüsengang münden und schließlich zu einer akuten Pankreatitis führen.

  • Viele Medikamente können die Bauchspeicheldrüse reizen.
  • Normalerweise geht die Entzündung zurück, wenn die Medikamente abgesetzt werden.
  • Viren können eine meist kurz dauernde Pankreatitis auslösen.
  • Fast alle Personen mit akuter Pankreatitis haben starke Bauchschmerzen im Oberbauch.
  • Der Schmerz strahlt bei 50 % der Personen in den Rücken aus.

Wenn Gallensteine die akute Pankreatitis auslösen, setzen die Schmerzen in der Regel plötzlich ein und erreichen innerhalb von Minuten ihre maximale Stärke. Wenn eine Pankreatitis durch Alkoholismus verursacht wird, entwickeln sich die Schmerzen typischerweise binnen weniger Tage.

Es kommt zu anhaltend starken und stechenden Schmerzen, die tagelang anhalten können. Zuerst kann die Körpertemperatur normal sein. Dann steigt sie jedoch innerhalb weniger Stunden auf 37,7 ° C bis 38,3 ° C. Der Blutdruck ist in der Regel niedrig und neigt dazu, abzufallen, wenn die Person aufsteht, sodass diese sich benommen fühlt.

Gelegentlich wird das Weiße der Augen (Skleren) gelblich. Die wesentlichen Komplikationen der akuten Pankreatitis sind:

Pankreaspseudozyste nekrotisierende Pankreatitis Infektion der Bauchspeicheldrüse Organversagen

Eine Pankreaspseudozyste ist eine Ansammlung von Flüssigkeit, die Bauchspeicheldrüsenenzyme enthält und sich in der und um die Bauchspeicheldrüse herum bildet. Bei einigen Menschen verschwindet die Pseudozyste spontan. Bei anderen verschwindet die Pseudozyste nicht von selbst und kann sich infizieren.

Bluttests Bildgebende Verfahren

Charakteristische Oberbauchschmerzen lassen den Arzt eine akute Pankreatitis vermuten, vor allem bei Patienten mit einer Gallenblasenerkrankung oder bei Alkoholikern. Bei der Untersuchung wird häufig festgestellt, dass der Bauch druckempfindlich ist und die Bauchwandmuskeln bisweilen hart sind.

Beim Abhören des Bauches mit dem Stethoskop kann ein Arzt nur wenige oder gar keine Darmgeräusche hören. Keine einzelne Blutuntersuchung beweist die Diagnose einer akuten Pankreatitis, aber bestimmte Tests deuten darauf hin. Die Blutwerte von zwei der von der Bauchspeicheldrüse produzierten Enzyme, die Amylase und die Lipase, steigen normalerweise am ersten Tag der Erkrankung an und sinken innerhalb von 3 bis 7 Tagen wieder auf den Normalwert.

Hatte der Patient bereits vorher Krankheitsschübe (Attacken) einer Pankreatitis, steigen die Werte für diese Enzyme unter Umständen nicht mehr wesentlich an, weil dann bereits so viel Bauchspeicheldrüsengewebe zerstört sein kann, dass zu wenig Enzyme produzierende Zellen übrig sind.

Röntgenaufnahmen des Bauchbereichs zeigen erweiterte Darmschlingen oder selten einen oder mehr Gallensteine. Röntgenaufnahmen der Brust können Bereiche von kollabiertem Lungengewebe oder eine Ansammlung von Flüssigkeit im Brustraum zeigen. Eine Magnetresonanz-Cholangiopankreatikographie Magnetresonanztomographie Bildgebende Verfahren von Leber, Gallenblase und Gallengangsystem sind Ultraschall, Radionuklidscanning, Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT), endoskopische retrograde Cholangiopankreatikographie.

Erfahren Sie mehr (MRCP), eine besondere Form der Magnetresonanztomografie (MRT), kann ebenfalls durchgeführt werden, um den Bauchspeicheldrüsen- und Gallengang darzustellen und herauszufinden, ob die Gänge geweitet, verstopft oder verengt sind.

Wie kündigt sich Bauchspeicheldrüsenkrebs an?

Warnzeichen – Karzinome der Bauchspeicheldrüse gehören zu den Krebserkrankungen, die im frühen Stadium nur selten Beschwerden machen. Diese wiederum sind nicht besonders charakteristisch, das heißt sie können andere, vergleichbar harmlose Ursachen haben.

Gewichtsverlust in rund 90 Prozent aller Fälle Schmerzen im Bauchbereich oder im Rücken bei etwa 80 Prozent der Erkrankten Gelbsucht (ca.70 Prozent) Appetitverlust und Übelkeit (40 – 50 Prozent) neu auftretender Diabetes mellitus (15 Prozent) Erbrechen (15 Prozent)

Außer der sorgsamen Beachtung der beschriebenen Beschwerden und Kontrolle durch den Arzt gibt es beim Bauchspeicheldrüsenkrebs noch keine Möglichkeit, ihn frühzeitig zu erkennen – es sei denn, man bittet den Arzt direkt um eine zielgerichtete Untersuchung auf Pankreaskrebs hin.

Der überwiegende Teil der Untersuchungsmethoden ist nicht oder nur wenig belastend, ihre Aussagekraft allerdings leider im Frühstadium begrenzt. Da Pankreaskarzinome häufig erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert werden, sollte man bei Auftreten der erwähnten unspezifischen Beschwerden umgehend den Arzt aufsuchen.

Gerade beim Bauchspeicheldrüsenkrebs ist es wichtig, dass der Tumor rechtzeitig erkannt wird. Je früher man ihn entdeckt, umso größer sind die Heilungschancen. Aktuell | Informativ | Kompetent – Wichtige Infos zum Thema Krebs nicht verpassen! Der Newsletter für Patienten und Interessierte: Bleiben Sie auf dem Laufenden mit dem monatlichen Newsletter des ONKO-Internetportals! Zur Newsletteranmeldung

Wie macht sich eine entzündete Bauchspeicheldrüse bemerkbar?

Fast immer führt eine akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse zu heftigen Schmerzen im Oberbauch. Sie können auch in den Rücken ausstrahlen und werden meistens von Übelkeit und Erbrechen begleitet. Oft kommt es auch zu Fieber, Kreislaufproblemen und einem aufgeblähten Bauch.