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Verstopfung Wann Wird Es Gefährlich

Verstopfung: Ab wann wird es gefährlich? – In den meisten Fällen ist eine Verstopfung harmlos. Halten die Symptome jedoch länger als zwei Wochen an, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Sind Krankheiten als Ursache ausgeschlossen, ist eine Verstopfung ungefährlich – jedoch beeinträchtigt sie wesentlich unser Wohlbefinden.

  • Neben Symptomen wie etwa einem harten, schmerzhaften Stuhlgang, Bauchschmerzen und Blähungen machen uns die psychischen Folgen Probleme: Gefühle von Frustration, Kontrollverlust und Ausweglosigkeit führen nicht selten dazu, dass Betroffene nur noch ungern das Haus verlassen.
  • Wie Sie Ihre Verstopfung schnell und sanft lösen können, erfahren Sie hier,

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Wann muss man bei Verstopfung ins Krankenhaus?

Fazit – Auch wenn du glaubst, du solltest jeden Tag deinen Darm entleeren: Auch drei oder vier Stuhlgänge pro Woche sind völlig normal. Unangenehmem Druck auf dem Darm, den du auf der Toilette nicht los wirst, kannst du mit zahlreichen Hausmitteln und Verhaltenstipps an den Kragen gehen.

  1. Im nächsten Schritt unterstützen dich unterschiedliche Abführmittel aus der Apotheke beim Lösen deiner Verstopfung.
  2. Der Gang zum Arzt ist erst notwendig, wenn du seit mehr als drei Tagen keinen Stuhlgang hattest oder weitere Beschwerden wie dazukommen.
  3. Es gibt also keinen Grund, dich wegen deiner Verstopfung zu stressen! Wenn du die empfohlenen Ernährungstipps schon erfolglos ausprobiert hast oder schnelle Erleichterung wünschst, liegt sie dank MAYD schon innerhalb von 30 Minuten vor deiner Haustür.

Unsere Apotheker-vor-Ort beraten dich gerne per App und wir liefern dir das passende Abführmittel anschließend direkt nachhause. Wichtiger Hinweis: Dieser Text ist nicht zur Selbstdiagnose geeignet und ersetzt keine Beratung durch einen Arzt oder eine ausgebildete Fachkraft.

Was kann passieren wenn man 5 Tage keinen Stuhlgang hat?

Dauerhafte Verstopfung kann schwere Folgen haben – Gefürchtete Komplikationen sind Hämorrhoiden und Inkontinenz. Wenn durch die gestörte Verdauung der Kaliumhaushalt durcheinandergerät, kann es zu Herzrhythmusstörungen kommen. Auch besteht die Möglichkeit, dass durch den chronischen Druck die Darmwand kleine Löcher bekommt und sich dort,

AnalfissurenRektumprolaps (Mastdarmvorfall)Ileus (Darmlähmung, Darmverschluss)Bildung von verhärteten Kotballen (Skybala), Koprostase (Endstadium hochgradiger Verstopfung)

Was passiert im schlimmsten Fall bei Verstopfung?

Begleitsymptome – Verhärterter Stuhl kann die Darmwand beim Abwandern beschädigen und beim Ausscheiden Risse im Bereich des Afters verursachen. Durch das Pressen können sich Hämorrhoiden vergrößern und hinausstülpen. Auch sind stechende Schmerzen im Analbereich durch das Pressen möglich, da Risse in der Darmschleimhaut entstehen können.

  1. Bei einigen Betroffenen tritt außerdem Flatulenz auf.
  2. Während des Verdauungsprozesses entsteht Luft.
  3. Diese Luft kann aus zwei Gründen entstehen: zum einen durch Neutralisation der Magensäure und den Abbau von Fettsäuren.
  4. Bei diesem Vorgang entsteht Kohlendioxid (CO2).
  5. Zum anderen kann der Nahrungsbrei durch Bakterien im Dickdarm bearbeitet werden.

Hierbei entstehen beispielsweise Stickstoff oder Methan. Bei einer Verstopfung wird der Weg der Gase nach außen blockiert. Der Betroffene nimmt die Blähung als Blähbauch (Meteorismus) war. Dieser kann Bauchschmerzen verursachen. Bei starken Blähungen können schlimmstenfalls sogar Atemnot, Schmerzen in der Brust und Schwindelgefühl entstehen.

Kann seit 10 Tagen nicht aufs Klo?

Wissen zum Mitnehmen – Es drückt, es zwickt und sie fühlen sich, als lägen Ihnen Steine im Magen. Doch, wenn Sie auf die Toilette gehen, will einfach nichts passieren. Wenn die Verdauung streikt, kann das sehr unangenehm sein. Manche Menschen erwischt es auf Reisen, nach einem Brunch mit zu viel Essen oder einer Grippe, bei der sie nur im Bett lagen.

  • Bei anderen sind die Verstopfungen zum Dauerthema geworden.
  • Sie leiden unter chronischer Obstipation.
  • Häufig sind Gründe dafür zu wenig Bewegung, Stress, eine ballaststoffarme Ernährung und zu wenig Flüssigkeit.
  • Mit einer ausgewogenen Ernährung, Sport und Entspannung bekommen die meisten Ihre Verdauung wieder in Schwung.

Bei manchen sind jedoch auch Medikamente oder andere Gründe schuld am trägen Darm. Smarte Partner – TK und EAT SMARTER Gemeinsam mit der TK haben wir großes Interesse daran, Sie über wichtige Themen rund um Gesundheit und Ernährung aufzuklären. Mehr über die Zusammenarbeit und die TK erfahren Sie hier,

Wie merkt man dass man einen Darmverschluss hat?

Welche Symptome ruft ein Darmverschluss hervor? – Symptome wie Krämpfe, ungewöhnliche und starke Schmerzen im Bauchbereich, Übelkeit, Erbrechen, ein aufgeblähter Bauch, Verstopfung, Blähungen, aber auch das Ausbleiben von Stuhl und Windabgang können auf einen Darmverschluss hindeuten.

Was ist der Unterschied zwischen Kotstau und Verstopfung?

Verstopfung und Durchfall zusammen – ist das möglich? – Es klingt widersprüchlich, aber Verstopfung und Durchfall können tatsächlich kombiniert auftreten. Der Arzt spricht dann von paradoxem Durchfall. Dazu kommt es, wenn der Darm verengt ist, beispielsweise durch harten Stuhl – man spricht von Koprostase, also Kotstau.

  1. Der feste Stuhl verstopft zunächst den Darm.
  2. Bakterielle Zersetzungsprozesse können hingegen den Stuhl derart stark verflüssigen, dass er passieren kann und den Körper als Durchfall verlässt.
  3. Es handelt sich um einen sogenannten Pseudodurchfall, der nicht durch die üblichen Durchfallursachen wie Viren, Bakterien oder andere Grundkrankheiten hervorgerufen wird.

Neben einem Kotstau können auch Tumore, die den Darm einengen, paradoxen Durchfall auslösen.

Was tun wenn der Stuhl nicht raus kommt?

Verstopfung – welche Hausmittel helfen? Was hilft gegen Verstopfung? Verdauungssystem Veröffentlicht am: 05.05.2021 6 Minuten Lesedauer Rund 15 Prozent der Menschen hierzulande haben zeitweise oder dauerhaft mit Verstopfung zu kämpfen – also mit akuter oder chronischer Obstipation, wie das Leiden in der Fachsprache heißt. © iStock / DjelicS Generell nimmt die Neigung zur Verstopfung mit steigendem Alter zu. Die zugrundeliegenden Ursachen sind komplex und nur zum Teil geklärt. Sie reichen von unerwünschtenArzneimittelwirkungen über Stoffwechselstörungen bis hin zu Erkrankungen des darmeigenen Nerven- und Muskelsystems.

Zum Beispiel können Opioide, die zur Linderung starker Schmerzen eingesetzt werden, oder Wirkstoffe gegen Depressionen dazu führen, dass der Darm ins Stocken gerät. Betroffene, die unter dauerhafter Verstopfung leiden, sollten ihren Arzt oder ihre Ärztin möglichst rasch davon in Kenntnis setzen, um gemeinsam das weitere Vorgehen zu besprechen.

Ernsthafte Erkrankungen, die sich in seltenen Fällen hinter einer Obstipation verbergen, lassen sich so erkennen oder ausschließen. Noch wichtiger wird der Gang in die Praxis, wenn die Verstopfung von Bauchschmerzen, starken Blähungen oder Blut im Stuhl begleitet ist.

  • Viele Menschen kennen das Gefühl einer Verstopfung vor allem vom Reisen.
  • Veränderte Ess-, Trink-und Schlafgewohnheiten, eine vielleicht ungewohnte Hitze sowie die fehlende Bewegung nach einer mehrstündigen Fahrt oder einem langen Flug lassen den Darm oft schwerfälliger arbeiten.
  • Meist löst sich das Problem spätestens nach zwei, drei Tagen von selbst.

Auch wenn man, beispielsweise an Feiertagen, mehr isst und sich weniger bewegt als sonst, kann es zum vorübergehenden Stau im Darm kommen. Verstopfungen dieser Art sind zwar lästig, aber in der Regel harmlos. Von einer chronischen Verstopfung spricht man erst dann, wenn mindestens 3 Monate lang regelmäßig oder wiederholt mindestens zwei der folgenden Symptome aufgetreten sind:

starkes Pressen beim Stuhlgang klumpiger, harter Stuhl Gefühl der unvollständigen Entleerung Gefühl, dass die Stuhlpassage blockiert ist Notwendigkeit manueller Hilfe zur Erleichterung der Entleerung weniger als drei Entleerungen pro Woche

Tipps, wie man mit Verstopfungen umgehen sollte, und ab welchem Punkt ein Arzt aufgesucht werden sollte, verrät Doc Felix. Wichtig ist, sich bewusst zu machen, dass es noch lange kein Zeichen von Verstopfung ist, wenn man den Darm nicht jeden Tag entleert.

Frühstücken Sie in Ruhe. Planen Sie danach ausreichend Zeit für den Gang zur Toilette ein. Vermeiden Sie Stress so gut es geht. Bewegen Sie sich täglich mindestens eine halbe Stunde lang, gerne auch mehr. Trinken Sie jeden Tag anderthalb bis zwei Liter Wasser oder ungesüßte Kräuter- und Früchtetees. Verzehren Sie ballaststoffreiche Kost.

Mit Ihrer Ernährung können Sie großen Einfluss auf Ihr Wohlbefinden nehmen. Die AOK unterstützt Sie dabei – zum Beispiel in Form von Ernährungsberatungskursen. Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche, faserartige Nahrungsbestandteile, die vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Im Darm nehmen sie relativ große Mengen Wasser auf. Dadurch machen sie den Stuhl weicher und erhöhen zudem sein Volumen, was wiederum die Darmbewegungen anregt.

Ballaststoffe fördern somit nicht nur den Stuhlgang, sie machen darüber hinaus auch besonders lange satt und schützen so unter anderem vor Übergewicht. Als besonders gute Quellen für Ballaststoffe gelten Vollkornbrot, Getreideflocken, Vollkornnudeln und Naturreis sowie Gemüse, Obst, vor allen auch in getrockneter Form, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen.

Ein paar dieser Lebensmittel sollten daher bei keiner Mahlzeit fehlen. Experten empfehlen, jeden Tag mindestens 30 Gramm Ballaststoffe zu essen. © iStock / dusanpetkovic Zeigen die genannten Maßnahmen auch nach vier Wochen keine Wirkung, kann man zusätzlich spezielle Ballaststoffpräparate ausprobieren, zum Beispiel Weizenkleie oder Flohsamenschalen. Beide sind inzwischen in fast jedem Supermarkt und in Drogerien erhältlich.

Die oft empfohlene Weizenkleie enthält überwiegend wasserunlösliche Ballaststoffe, die bei manchen Menschen zu vermehrter Gasbildung und Blähungen führen können. Als besser verträglich gelten Flohsamenschalen, die große Mengen löslicher Ballaststoffe liefern. Die regelmäßige Einnahme derartiger Präparate sollte allerdings mit einem Arzt oder einer Ärztin besprochen werden, da sie bei manchen Erkrankungen des Darms eher schadet als nutzt.

Wer bisher nur wenige der Pflanzenfasern verzehrt hat, erhöht ihre Zufuhr am besten schrittweise. Das macht sie besser bekömmlich und mögliche Nebenwirkungen, wie Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall, werden vermieden. Damit Ballaststoffe ihre positiven Effekte voll entfalten können, ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Erforderlich wird ein Besuch in der Arztpraxis spätestens dann, wenn keines der genannten Hausmittel die gewünschte Linderung verschafft. Die meisten Abführmittel, Laxantien genannt, gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Doch Vorsicht: Die unreflektierte Einnahme von Abführmitteln kann die Zusammensetzung der Blutsalze verändern, wodurch sich die Darmtätigkeit weiter verlangsamen kann.

In der Folge werden dann oft noch mehr Abführmittel eingenommen und es entwickelt sich ein Teufelskreis. Daher ist es ratsam, die Art und die Darreichungsform des Wirkstoffs sowie dessen Dosierung und die Einnahmefrequenz mit dem Arzt zu besprechen. Werden sie gelegentlich zur Behandlung einer Verstopfung eingesetzt, also nicht als tägliche Gewohnheit, und treten dabei kein Durchfall oder andere Nebenwirkungen auf, spricht nichts gegen eine Anwendung – auch nicht bei, die vergleichsweise häufig mit Verstopfung zu kämpfen haben.

Die wichtigsten Abführmittel sind:

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Macrogol Natriumpicosulfat Bisacodyl

Macrogol, auch bekannt als Polyethylenglycol (PEG), ist eine Art synthetischer Ballaststoff, den die Bakterien des Darms nicht verwerten können. Somit kommt es bei seiner Einnahme gegen Verstopfung zu keiner unerwünschten Gasbildung, die Blähungen hervorrufen könnte.

Die weiße, kristalline Substanz, die zusammen mit Flüssigkeit eingenommen wird, kann große Mengen Wasser binden. Dadurch werden – wie bei den natürlichen Ballaststoffen – der Stuhl weicher und das Stuhlvolumen größer, sodass die Bewegungen des Darms zunehmen. Der Wirkstoff selbst wird unverdaut wieder ausgeschieden.

Natriumpicosulfat und Bisacodyl werden erst im Darm von den dort vorhandenen Enzymen und Bakterien in ihre abführend wirkende Form umgewandelt, kurz BHPM genannt. Diese bewirken, dass dem Stuhl weniger Wasser entzogen wird und mehr Flüssigkeit aus der Umgebung in den Darm gelangt, wodurch der Stuhl ebenfalls weicher und voluminöser wird.

Es kommt zu einer verstärkten Bewegung der Darmmuskulatur, sodass der Stuhl leichter Richtung After transportiert wird. Alternativ zu diesen drei Wirkstoffen können Zucker, wie Lactose und Lactulose, oder Zuckeralkohole, zum Beispiel Sorbitol und Lactitol, gegen die Obstipation zum Einsatz kommen. Sie führen jedoch öfter als Macrogol, Natriumpicosulfat und Bisacodyl zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Blähungen.

Erst wenn all diese Präparate keine Linderung verschaffen, kommen verschreibungspflichtige Medikamente ins Spiel. Die meisten Menschen mit Verstopfung können auf sie jedoch verzichten. Waren diese Informationen hilfreich für Sie?

Ist eine Woche ohne Stuhlgang gefährlich?

Verstopfung: Ab wann wird es gefährlich? – In den meisten Fällen ist eine Verstopfung harmlos. Halten die Symptome jedoch länger als zwei Wochen an, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Sind Krankheiten als Ursache ausgeschlossen, ist eine Verstopfung ungefährlich – jedoch beeinträchtigt sie wesentlich unser Wohlbefinden.

  • Neben Symptomen wie etwa einem harten, schmerzhaften Stuhlgang, Bauchschmerzen und Blähungen machen uns die psychischen Folgen Probleme: Gefühle von Frustration, Kontrollverlust und Ausweglosigkeit führen nicht selten dazu, dass Betroffene nur noch ungern das Haus verlassen.
  • Wie Sie Ihre Verstopfung schnell und sanft lösen können, erfahren Sie hier,

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Sollte man bei Verstopfung drücken?

Druck – Man sollte versuchen, beim Stuhlgang nicht zu pressen. Hierdurch können Hämorrhoiden grösser werden und bluten. Auch Risse (Fissuren) können wieder einreissen und bluten. Günstig ist es, die Beine beim Stuhlgang auf einen Hocker zu stellen, sodass eine Hockstellung eingenommen wird.

Wie lange dauert es bis man einen Darmverschluss bekommt?

Was passiert bei einem Darmverschluss? – Ein Darmverschluss (medizinisch Ileus) tritt auf, wenn die Darmpassage – das Wandern des Speisebreis vom Magen durch den Dünndarm und Dickdarm bis in die Toilette – behindert wird. Einerseits kann die Ursache ein Hindernis sein ( mechanischer Ileus ), das im Darm sitzt oder ihn von außen eindrückt.

Der Hohlraum ist an einem Darmabschnitt im wahrsten Sinne des Wortes verschlossen. In 80 Prozent der Fälle betrifft das den Dünndarm, in 20 Prozent den Dickdarm. Oft ist das Wandern des Darminhalts am Hindernis vorbei zunächst zum Teil noch möglich. Diese Vorstufe des kompletten Ileus nennt man Subileus oder inkompletter Darmverschluss.

Andererseits kann eine Funktionsstörung der Darmbewegung ( paralytischer Ileus, Darmlähmung ) der Grund für den Darmverschluss sein. Die wellenförmigen Bewegungen der Darmmuskulatur, die für den Transport der Nahrung nötig sind, sind dann stark abgeschwächt oder gar nicht mehr vorhanden.

Wie lange bleibt Stuhl im Darm?

Von Kost zu Kot | W wie Wissen SENDETERMIN So., 15.03.09 | 17:03 Uhr | Das Erste Jeder kennt das tägliche Ritual, das uns beim Rumoren im Gedärm auf das stille Örtchen treibt. Doch kaum jemand spricht darüber und wenn, dann nur mit Naserümpfen. Dabei hat der Körper wahrhaft Großes geleistet, bis er das, was er nicht mehr brauchen kann, von sich gibt.

  • Alles fängt recht appetitlich an.
  • Mit dem Essen führen wir unserem Körper Energie zu, die er zum Leben braucht.
  • Doch nicht alles, was wir so in uns hineinfuttern, lässt sich auch verwerten.
  • Es bleiben Stoffe übrig, die entsorgt werden müssen.
  • Wenn alles gut läuft, etwa einmal täglich.
  • Was letztlich hinten rauskommt, hat eine lange Reise durch Speiseröhre, Magen und Darm hinter sich.

Zwölf bis dreißig Stunden dauert es, bis die Nahrung völlig verdaut ist und die Reststoffe entsorgt werden können. Jedes kulinarisches Vergnügen löst in unserem Körper eine erstaunliche Kettenreaktion aus. Die Bissen werden zunächst von den Zähnen zerkleinert.

  1. Das schafft eine größere Angriffsfläche für die Verdauungssäfte.
  2. Und ab geht es in den Magen.
  3. Dort angekommen, wird die Nahrung zu Brei verarbeitet.
  4. Das saure Milieu tötet viele Bakterien und andere unerwünschte Eindringlinge ab.
  5. Nährstoffe werden dem Speisebrei im Magen übrigens noch keine entzogen – das geschieht erst im Darm.

Eine ganze Reihe von Organen ist gefordert, damit die Verdauung so richtig in Gang kommt. Zunächst schiebt sich der Nahrungsbrei vom Magen in den Dünndarm.Bauchspeicheldrüse und Galle produzieren Enzyme, die dem Körper die Fette zugänglich machen. Durch eine gemeinsame Zuleitung fließen die Sekrete der Bauchspeicheldrüse und der Gallensaft in den sogenannten Zwölffingerdarm – das ist der Anfangsabschnitt des Dünndarms.

Mit Hilfe dieser Sekrete wird die fettige Nahrung in kleinere, handliche Stücke zerlegt, die so vom Körper leichter aufgenommen werden können. Damit die Nährstoffe möglichst effektiv in den Körper gelangen, verfügt der vielfach gewundene Dünndarm über eine riesige Oberfläche. Es klingt unglaublich, aber sie entspricht der Fläche eines größeren Restaurants: 125 Quadratmeter! Doch wie passt eine derart große Fläche in den Körper? Der Dünndarm ist kein glatter Schlauch.

Er hat im Innern feine und feinste Ausstülpungen, die seine Oberfläche erweitern. Dadurch können Nährstoffe besser aufgenommen und direkt in den Kreislauf transportiert werden.Zucker und Eiweiße gehen direkt ins Blut. Fette werden in den Lymphbahnen weitergeleitet.

Die akustische Begleitung der Verdauung wird von Bakterien verursacht, deren “Abgase” sich geräuschvoll einen Weg ins Freie bahnen. Eine Armada mikroskopisch kleiner Helfer ernährt sich im Dickdarm von unserem Abfall. Dabei scheiden sie Stoffe aus, die unser Körper dann weiterverwerten kann: zum Beispiel Vitamin B.

Aber die Winzlinge produzieren eben auch Gase wie Methan und den nach faulen Eiern riechenden Schwefelwasserstoff. Gemeinsam mit dem Abfallbrei strömen die Gase Richtung Enddarm. Hier werden der braunen Masse Salze und Wasser so gut es geht entzogen und dem Körper wieder zugeführt.

  1. Schließlich soll nichts verschwendet werden.
  2. Mit dem so eingedickten Rest kann der Körper endgültig nichts mehr anfangen – ihm bleibt nur der Weg alles Irdischen.
  3. Die Hubert Burda Stiftung hat einen begehbaren Darm, der auf das Problem von Darmkrebs aufmerksam machen soll, auf Deutschlandreise geschickt.

Autor: Dirk Neumann Stand: 11.05.2012 13:05 Uhr

Kann man bei Verstopfung pupsen?

Zu den Erkrankungen, die Blähungen verursachen können, zählen Verstopfung, Verdauungsstörungen, Reizdarm-Syndrom, Laktoseintoleranz, Glutenintoleranz und Magen-Darm-Infekt.

Was wirkt sofort abführend Hausmittel?

5 natürliche Abführmittel: Gegen Verstopfung oder beim Fasten – Kaffee ist ein natürliches Abführmittel, das sofort wirkt. (Foto: CC0 / Pixabay / pixel2013) In den meisten Fällen ist eine Verstopfung nur vorübergehend und absolut nicht gefährlich. Viele Menschen sind zum Beispiel im Urlaub davon betroffen: Der Darm braucht auf Reisen manchmal ein paar Tage, um sich an einen neuen Rhythmus oder andere Lebensmittel zu gewöhnen.

Ein einfaches Hausmittel, das sofort wirkt: Trinke noch vor dem Frühstück ein Glas Wasser auf leeren Magen. Das regt die Darmaktivität an und fördert den Stuhlgang. Alternative: Auch ein Glas Saft erzielt den erwünschten Effekt. Trockenobst, wie zum Beispiel Pflaumen und Feigen, stimuliert den Darm und hilft bei der Entleerung. Auch ballaststoffreiche Lebensmittel wirken abführend. Integriere Flohsamenschalen, Chiasamen, Leinsamen oder Weizenkleie in dein Frühstück. Diese quellen im Darm auf und regen ihn sanft an. Wichtig: Wenn du deine Ballaststoffzufuhr erhöhst, solltest du viel trinken. Sonst wirkt diese Maßnahme gegenteilig und verstopft noch mehr. Tipp: Wenn du bei deinem Kind Verstopfung feststellst, kannst du die Samen zum Beispiel ins Müsli mischen. Ein weiteres bekanntes Abführmittel, das sofort wirkt, ist der Kaffee zum Frühstück. Auch dieser regt nach dem Aufstehen den Darm an – bei vielen Menschen folgt dann zeitnah der morgendliche Toilettengang. Um deine Darmaktivität weiter anzuregen, kannst du zusätzlich sanft in kreisenden Bewegungen deinen Bauch massieren und eine Wärmflasche auflegen. Auch Kindern, die unter Verstopfung leiden, kannst du damit helfen.

Wichtig: Wenn du über längere Zeit abführende Maßnahmen ergreifen musst, solltest du auf jeden Fall mit einem Arzt beziehungsweise Kinderarzt darüber sprechen. Das gilt aber auch, wenn du vorhast, Abführmittel zum Fasten einzunehmen.

Kann sich ein Darmverschluss von selbst lösen?

Manchmal löst sich ein Verschluss ohne weitere Behandlung von selbst wieder, vor allem wenn eine Vernarbung oder Adhäsionen die Ursache sind.

Ist ein Darmverschluss tastbar?

Was ist ein Darmverschluss? | Die Techniker Die Beschwerden beim Darmverschluss unterscheiden sich je nach Ursache und Lage im Darmverlauf. Typisch sind:

aufgetriebener, geblähter Bauchheftige, krampfartige Bauchschmerzenweder Kot- noch Darmwindabgang möglichAufstoßen, Übelkeit Erbrechen, bei Dickdarmverschluss auch Erbrechen von Koteventuell Fieber und schneller Puls

Ein Darmverschluss kann lebensbedrohlich sein, daher ist eine sofortige stationäre Aufnahme erforderlich. Wichtige Hinweise geben dem Arzt die typischen Beschwerden. Zudem erfragt er die Krankheitsgeschichte. So erfährt er zum Beispiel von vorausgegangenen Bauchoperationen, Allgemeinerkrankungen wie Diabetes mellitus, Behandlung mit Opioid-Schmerzmitteln und Ähnlichem.

Bei der körperlichen Untersuchung prüft der Arzt, ob prallgefüllte Darmschlingen tastbar sind und ob der Bauch hart, schmerzhaft und abwehrgespannt ist. Mit dem Stethoskop kann er im Abschnitt vor einem mechanischen Darmverschluss zu Beginn sehr rege Darmgeräusche wahrnehmen. Ist der Darm gelähmt, herrscht dagegen eine charakteristische absolute Stille im Bauch.

Zur weiteren Untersuchung werden Ultraschall, Röntgenaufnahmen und Blutuntersuchungen durchgeführt. Zum Teil dienen diese Untersuchungen auch schon der Operationsvorbereitung.Eine Computertomografie mit Kontrastmittel kann zuverlässig Auskunft über den Umfang des Darmverschlusses, seine genaue Lage und den Auslöser geben.

  1. Manchmal klärt sich die Ursache aber auch erst während der Operation.
  2. Bei einem Darmverschluss werden Flüssigkeit und gegebenenfalls Elektrolyte über einen Tropf gegeben.
  3. Auch eine Schmerztherapie wird rasch begonnen.
  4. Um den Magen-Darm-Trakt zu entlasten, kann eine Magensonde gelegt werden.
  5. Liegen Entzündungen vor, werden Antibiotika verabreicht.

Gelingt es nicht, den Darmverschluss allein durch Medikamente oder Einläufe zu lösen, wird meist operiert. Dabei können Teile des Darms herausgenommen werden, um zum Beispiel Tumore zu entfernen. Manchmal muss vorübergehend oder dauerhaft ein künstlicher Darmausgang gelegt werden.

Nach der Operation wird der Patient in der Regel über einen Tropf ernährt, bis die Darmbeweglichkeit wiederhergestellt ist, der Betroffene also seinen ersten Stuhlgang hatte. Von einem mechanischen Ileus sprechen Ärzte, wenn der Verschluss durch ein Hindernis im Darm bewirkt wird. Das können narbige Verwachsungen des Darms nach einer Operation, ein Fremdkörper, ein Kotstein oder ein Tumor sein.

Auch angeborene Darmfehlbildungen können bei Neugeborenen einen Darmverschluss auslösen. Stockt die Darmtätigkeit aufgrund einer Lähmung, wird das medizinisch als funktioneller oder paralytischer Ileus bezeichnet. Eine solche Lähmung wird häufig durch Darmverhalten nach einer Operation, Medikamente wie Opioide, eine Vergiftung, eine Entzündung oder eine andere Erkrankung wie Diabetes mellitus ausgelöst.

  1. Sie selbst können viel für Ihre Darmgesundheit tun und damit auch Ihr Risiko für einen Ileus senken: Essen Sie täglich reichlich Gemüse sowie Obst und bevorzugen Sie Vollkornprodukte.
  2. Eine ballaststoffreiche Ernährung bringt Ihren Darm in Schwung.
  3. Trinken Sie ausreichend: etwa 1,5 bis 2 Liter pro Tag.
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Greifen Sie möglichst zu stillem Wasser oder Saftschorlen mit maximal einem Teil Saft und mindestens zwei Teilen Wasser. Bewegen Sie sich regelmäßig. Schon ein täglicher Verdauungsspaziergang von etwa 20 Minuten kann Ihren Darm effektiv bei seiner Arbeit unterstützen.

Nach einer Bauchoperation können sich Verwachsungen im Bauchraum bilden. Leiden Sie nach einer Darmoperation unter heftigen Bauchschmerzen und bleibt der Stuhlgang aus, sollten Sie umgehend Ihren Arzt konsultieren. Gehen Sie zur Darmkrebsfrüherkennung. Die häufigste Ursache eines Dickdarmverschlusses ist ein Tumor.

Bei einer können mögliche Veränderungen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Lassen Sie einen Bauchwandbruch (med.: Hernie) behandeln. So vermeiden Sie, dass sich hier eine Darmschlinge einklemmen kann.

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  • URL: https://www.pschyrembel.de/Ileus/K0AK8 (abgerufen am: 06.12.2019).
  • Hahn, J.M.: Checkliste Innere Medizin (E-Book PDF).7.
  • Auflage Stuttgart: Thieme 2013 Largiadèr, F. et al.
  • Hrsg.): Checkliste Chirurgie (E-Book PDF).10.
  • Auflage Stuttgart: Thieme 2012.
  • Vilz, T.O.
  • Et al.: Ileus beim Erwachsenen – Genese, Diagnostik und Therapie.

Deutsches Ärzteblatt 2017/114 (29-30), S.508-518. URL: https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=192554 (abgerufen am: 06.12.2019). : Was ist ein Darmverschluss? | Die Techniker

Kann man einen Darmverschluss ertasten?

Von: Onmeda-Redaktion, Wiebke Posmyk (Medizinjournalistin, Diplom-Pädagogin, M.A. Media Education) Letzte Aktualisierung: 24.10.2022 – 14:35 Uhr Eine Invagination ist eine Einstülpung eines Darmabschnitts. Bei einer Invagination kann der Darminhalt nicht mehr ungehindert passieren und staut sich – ein Darmverschluss kann die Folge sein (Ileus).

  • Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Mediziner*innen geprüft.
  • Eine Invagination und ein damit verbundener Darmverschluss tritt vor allem bei Kleinkindern unter drei Jahren auf, insbesondere im ersten Lebensjahr,

Der Darmverschluss macht sich dabei relativ plötzlich bemerkbar. Typische Symptome einer Invagination mit Darmverschluss sind:

heftige, in Wellen verlaufende, kolikartige Bauchschmerzen Anziehen der Beine, weil das Kind eine Schonhaltung einnimmt Erbrechen blasse Haut, Angst, Unruhe

Im fortgeschrittenen Stadium des Darmverschlusses geht mit dem Stuhlgang Blut oder blutiger Schleim ab. Das Kind schreit oder weint häufig und wirkt ängstlich und angespannt. Eine Invagination zählt zu den häufigsten Ursachen für einen mechanischen Darmverschluss bei Säuglingen und Kleinkindern.

  1. Ein Darmverschluss vor muss unverzüglich im nächsten Krankenhaus behandelt werden.
  2. Zur Diagnose tastet der Arzt zunächst den Bauch des Kindes vorsichtig ab.
  3. Eine Invagination kann er so häufig bereits ertasten.
  4. Eine Ultraschalluntersuchung des Bauchs hilft ihm, die Einstülpung des Darms deutlich zu erkennen.

Im Frühstadium kann der Arzt die Invagination oft ohne einen chirurgischen Eingriff lösen. Gelingt dies nicht oder ist der Darmverschluss schon fortgeschritten, ist eine Operation unumgänglich, um die Invagination zu beseitigen. Dabei legt der Chirurg den eingestülpten Darm in seine ursprüngliche Position zurück.

  • Bei einem Darmverschluss ist die Verdauung blockiert – Verdauungsbrei staut sich auf und schädigt die Darmwand.
  • Treten Bakterien aus dem Darm in den Bauchraum über, kann sich unter anderem eine lebensgefährliche Bauchfellentzündung (Peritonitis) entwickeln.
  • Auch ist der Dickdarm dafür zuständig, dem Verdauungsbrei Flüssigkeit zu entziehen und ins Blut zu überführen.

Beim Darmverschluss kann der Darm diese Aufgabe nicht mehr entsprechend erfüllen – Austrocknung (Exsikkose) und Kreislaufversagen können mögliche Folgen sein. Ohne eine entsprechende Behandlung kann eine Invagination mit Darmverschluss tödlich enden. Daher ist ein schnelles Eingreifen sehr wichtig! Eine Invagination ist eine plötzlich auftretende Einstülpung des Darms, die zu einem Darmverschluss führen kann.

Bei einem Darmverschluss kann der Darminhalt den Verdauungstrakt nicht weiter passieren. In den meisten Fällen tritt eine Invagination am letzten Abschnitt des Dünndarms auf, der sich in den Blinddarm oder in den aufsteigenden Dickdarm stülpt. In 8 von 10 Fällen tritt eine Invagination innerhalb des ersten Lebensjahres auf.

Etwa 6 bis 10 von 1.000 Kindern sind im ersten Lebensjahr davon betroffen. Bei Säuglingen in den ersten drei Lebensmonaten sowie bei Kindern nach dem dritten Geburtstag kommt ein Darmverschluss durch Invagination nur sehr selten vor. Häufig stülpt sich bei einer Invagination ein Teil des Dünndarms in den Blinddarm oder in den aufsteigenden Dickdarm. Ein Darmverschluss ( Ileus ) bei Kleinkindern kann verschiedene Ursachen haben – eine davon ist die Invagination, die Einstülpung des Darms,

Infektionen des Darms : Infekte können zur Vergrößerung bestimmter Lymphfollikel im Darm führen (sog. Peyer-Plaques). Eine Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis) kann eine Darmverschlingung oder eine Invagination auslösen, weil der Darm sich dabei deutlich stärker bewegt als sonst.Darmausstülpungen (sog. Meckel-Divertikel), Polypen Tumoren

Selten sind angeborene Anomalien der Darmentwicklung (Malrotation) die Ursachen für einen Darmverschluss bei Kleinkindern. Bei einem Darmverschluss durch Invagination wird durch die normale Darmbewegung das eingestülpte Darmstück, das sogenannte Invaginat, noch weiter nach vorne geschoben und damit vergrößert.

  • Dadurch knicken die Blutgefäße, die den Darm versorgen, ab und können die Darmwand nicht mehr ausreichend durchbluten – das betroffene Gewebe erhält zu wenig Sauerstoff (Ischämie).
  • Andererseits kann das Blut dann nicht mehr ungehindert abfließen, das Venenblut staut sich auf, was mitunter zu Blutungen der Darmschleimhaut führt.

Eine Invagination, also eine Ausstülpung des Darms, kann zu einem Darmverschluss führen. Typische Symptome sind plötzlich auftretende heftige, kolikartige Bauchschmerzen, Die Kinder krümmen sich vor Schmerzen und nehmen eine Schonhaltung mit angezogenen Beinen an.

  • Oft schreien sie ununterbrochen.
  • Meist erbrechen Kinder mit einem Darmverschluss zuerst den Mageninhalt, später Gallenflüssigkeit,
  • Die Haut ist von kaltem Schweiß bedeckt, sie sind blass und ängstlich.
  • Anfangs können die Schmerzattacken wehenartig auftreten, also in einem wellenförmigen Verlauf.
  • Die Kinder wirken dann zeitweise beschwerdefrei.

Die Schmerzen beim Darmverschluss können zeitweilig so stark sein, dass das Kind neben Erbrechen auch die Symptome eines Schocks zeigt. Während der Stuhlgang anfangs noch normal ist, tritt im weiteren Verlauf ein blutiger, himbeergeleeartiger Schleim aus dem After aus.

  • Durch die aufgeblähten Darmschlingen beim Darmverschluss wirkt der Bauch aufgetrieben,
  • In einigen Fällen kann der Arzt einen Teil der Darmeinstülpung durch die Bauchdecke ertasten.
  • Vermutet der Arzt, dass ein Kleinkind eine Invagination und einen damit verbundenen Darmverschluss hat, der möglicherweise durch eine Invagination entstanden ist, erfragt er zunächst Einzelheiten zur Krankengeschichte ( Anamnese ).

Dabei erkundigt er sich besonders nach dem Verlauf der Symptome und Schmerzen – charakteristisch sind abwechselnd schmerzhafte und schmerzfreie Phasen. Die geschilderten Symptome sind meist typisch und ergeben so bereits den Verdacht auf eine Invagination und einen dadurch verursachten Darmverschluss.

  • Bei der anschließenden körperlichen Untersuchung kann der Arzt das betroffene Darmstück häufig ähnlich einer Walze im Unterbauch ertasten.
  • Zudem kann er zu Beginn des Darmverschlusses beim Abhören in vielen Fällen charakteristische Darmgeräusche hören.
  • Nach der Austastung des Enddarms über den After zeigt sich oft blutiger Schleim am Untersuchungshandschuh.

Außerdem kann der Arzt manchmal die äußerste Spitze des Invaginats – also des eingestülpten Darmstücks – fühlen. Bei einem Darmverschluss durch Invagination gelingt eine eindeutige Diagnose in der Regel durch eine Ultraschalluntersuchung, nur in seltenen Fällen kommt noch eine Röntgenaufnahme mithilfe eines Kontrastmittels zum Einsatz.

Hat eine Einstülpung des Darms (Invagination) zum Darmverschluss geführt, können verschiedene Therapiemaßnahmen zum Einsatz kommen. Zunächst kann der Arzt versuchen, die Invagination von außen zu lösen, also ohne eine Operation. Dabei versucht er, den eingestülpten Darmteil durch Druck wieder in die normale Position zu bringen.

Dies kann zum Beispiel mithilfe der sogenannten hydrostatischen Reposition gelingen. Dabei wird eine Kochsalzlösung als Einlauf in den Darm verabreicht. Im günstigen Fall kann sich dadurch der eingestülpte Darm durch den Druck der Flüssigkeit, die für den Einlauf verwendet wird, zurückschieben.

Im Ultraschall prüft der Arzt, ob das Verfahren erfolgreich war. Eine alternative Therapie ist die sogenannte pneumatische Reposition: Dabei wird Luft über ein rektal eingeführtes ein Rohr in den Darm geblasen. Gelingt es dem Arzt nicht, die Invagination von außen zu lösen oder ist der Darmverschluss schon weiter fortgeschritten, ist eine Operation notwendig.

Nur dadurch kann der Arzt letztlich vermeiden, dass das schlecht durchblutete Darmstück abstirbt. In der Regel muss der Chirurg einen Schnitt durch die Bauchdecke machen und den Darm wieder in seine Ursprungsposition bringen. Unter bestimmten Umständen ist aber auch eine sogenannte Laparoskopie (Bauchspiegelung) möglich, also eine Operation durch eine ganz kleine Öffnung in der Bauchdecke.

  • Meistens bleibt der Darm bei der Operation vollständig erhalten.
  • Ist der Darmverschluss bereits fortgeschritten und der Darm geschädigt, muss der Arzt das eingestülpte Darmstück jedoch entfernen (sog.
  • Darmresektion).
  • Bei einem Darmverschluss bei Kleinkindern, der durch eine Invagination entstanden ist, ist der Verlauf und damit die Prognose meist gut, wenn die Darmeinstülpung rechtzeitig erkannt und behandelt wird.

Bei 5 bis 15 von 100 Patienten tritt die Invagination jedoch erneut auf. Jedes Therapieverfahren birgt auch Risiken. So besteht etwa bei dem Versuch, die Invagination durch Druck zu lösen, die Gefahr einer Darmperforation (in bis zu 1,4 von 100 Fällen).

  • Besteht die Invagination über längere Zeit, können Darmschlingen absterben, weil sie nicht mehr ausreichend durchblutet werden.
  • Treten bei einem Darmverschluss bei Kleinkindern Bakterien aus dem Darm in das umliegende Gewebe über, ist eine Bauchfellentzündung (Peritonitis) eine mögliche Komplikation, die sich auf den Verlauf negativ auswirken kann.

Wie beim Blinddarmdurchbruch verschlechtert sich bei einem Darmverschluss innerhalb kurzer Zeit der Zustand des Kindes, Ohne rechtzeitige Behandlung nimmt ein Darmverschluss bei Kleinkindern einen lebensgefährlichen Verlauf. Letzte Aktualisierung: 24.10.2022 14:35 Autor*in Onmeda-Redaktion Wiebke Posmyk (Medizinjournalistin, Diplom-Pädagogin, M.A. Media Education) Quellen Kerbl, R., et al: Checkliste Pädiatrie. Thieme, Stuttgart 2016 Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Stand: 2016) Hoffmann, G., et al.: Pädiatrie. Springer, Heidelberg 2014 Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie: Invagination.

Wie kann man beim Stuhlgang nachhelfen?

Liebe Patienten, ein träger Darm ist keine Seltenheit. Mit steigendem Lebensalter – vor allem ab dem 65. Lebensjahr – leiden Männer und Frauen häufiger an einer Verstopfung. Meist verschwindet sie wieder, wenn Sie sich ballaststoffreich ernähren und ausreichend trinken.

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Besonders Sport bringt den Darm wieder in Schwung. Bei einigen Menschen besteht das Problem jedoch Monate oder Jahre. Dann sprechen Ärzte von einer chronischen Obstipation. Die Ursache der Verstopfung ist meist harmlos. Manchmal werden die Probleme beim Stuhlgang aber auch durch Erkrankungen oder die Einnahme von Medikamenten ausgelöst.

Eine akute Obstipation tritt kurzfristig in besonderen Lebenssituationen auf, zum Beispiel während der Schwangerschaft, auf einer Reise oder bei großem Stress und Schichtarbeit. Die chronische Verstopfung dauert länger als drei Monate und ist mit einem hohen Leidensdruck verbunden.

Ihr Speiseplan sollte vielseitig sein und vollgepackt mit Gemüse, Obst und Vollkornprodukten. Essen Sie in Ruhe und kauen Sie jeden Bissen gut, denn die Verdauung beginnt schon im Mund. Trinken Sie ausreichend Wasser oder Tee (1,5 bis 2 Liter täglich). Bewegung regt die Darm-peristaltik an. Jede sportliche Aktivität hilft gegen Verstopfung. Schon ein täglicher Spaziergang hat einen positiven Effekt. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für den Toilettengang. Unterdrücken Sie den Stuhlgang nicht. Trainieren Sie Ihren Darm: Gehen Sie immer morgens nach dem Frühstück zur Toilette und bleiben Sie zehn Minuten sitzen, auch wenn nichts passiert. Der Körper gewöhnt sich nach einiger Zeit an dieses Ritual – es kommt zur Darmentleerung. Nehmen Sie sich Zeit zum Entspannen. Steht der Körper unter Stress, drosselt er die Darmtätigkeit. Geeignete Entspannungsmethoden sind Progressive Muskelentspannung und Autogenes Training.

Gute Quellen für Ballaststoffe sind Getreideprodukte aus Vollkorn wie Vollkornbrot, Getreideflocken, Vollkornnudeln und Naturreis sowie Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) gibt als Richtwert für die tägliche Zufuhr mindestens 30 g Ballaststoffe an.

Entscheiden Sie sich erst für ein Abführmittel wenn die Änderungen Ihres Lebensstils, eine ballaststoffreiche Ernährung und die Anwendung der Hausmittel keinen Erfolg bringen. Ganz wichtig: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über ihre Verdauungsprobleme, er weiß Rat und kann Ihnen das richtige Abführmittel empfehlen.

In der Apotheke gibt es verschiedene Präparate – einige sind frei verkäuflich, für bestimmte benötigen Sie ein Rezept vom Hausarzt.

Osmotisch wirksame Abführmittel binden das Wasser im Darm, so bleibt der Stuhl feucht und gleitfähig. Beispiele sind Glaubersalz, Bittersalz, Laktulose, Sorbit und Macrogol. Wassertreibende Abführmittel sorgen dafür, dass vermehrt Wasser in das Darminnere einströmt. Dazu zählen Bisacodyl, Natriumpicosulfat und Anthrachinone. Gasbildende Abführmittel (Natriumhydrogencarbonat) setzen im Darm Gase frei. So vergrößert sich das Stuhlvolumen und drückt auf die Darmwand. Dies regt den Weitertransport des Stuhls und den Stuhlgangreflex an. Prokinetika fördern die Darmbewegung. Speisereste werden schneller im Darm Richtung Ausgang transportiert (Prucaloprid).

Viele Laxantien werden als Tablette, Tropfen oder als Sirup eingenommen. Andere werden in Form eines Zäpfchens oder als Klistier/Miniklistier in den Darm eingeführt. Lassen Sie sich von einem Arzt oder Apotheker beraten, welches Abführmittel für Sie am besten geeignet ist.

Welches Mittel hilft sofort bei Verstopfung?

Sanftes Abführmittel – Anwendung : Miniklistiere enthalten wenig Flüssigkeit und sind hygienisch und unkompliziert während eines Toilettengangs rektal anzuwenden. Zur planbaren Lösung einer akuten Verstopfung empfiehlt es sich immer ein Miniklistier, wie MICROLAX®, im Haus zu haben – erhältlich in jeder Apotheke.

Wirkweise : Ein Miniklistier wirkt lokal auf den Stuhl, wo es das noch im Stuhl befindliche Wasser freisetzt und diesen aufweicht. Der Elektrolythaushalt und die Darmflora bleiben im Gleichgewicht. MICROLAX® ist z.B. dank seiner sehr guten Verträglichkeit und sanften Wirkung als Abführmittel in der Schwangerschaft sowie bei Kindern und sogar Säuglingen zugelassen.

Erfahren Sie hier mehr über die sanfte Wirkweise.

Wie kann man am besten den Darm entleeren?

Die Darmentleerung kann auch mittels digitaler Stimulation eingeleitet werden. Dazu führen Sie einen behandschuhten, mit Gleitmittel bestrichenen Finger in den Enddarm ein. Mit kreisenden Bewegungen sollten Sie dann Enddarm und Schließmuskel massieren, bis es nach ca 15 – 60 sek zu einer Stuhlentleerung kommt.

Was macht Krankenhaus bei Verstopfung?

Wie wird eine Verstopfung behandelt? – Während die auf einer Darmträgheit basierende Form der Verstopfung meistens mit konservativen Methoden, wie einer Ernährungsumstellung oder Einnahme von Medikamenten behandelt wird, müssen andere Formen, die auf lokalisierten Problemen im Enddarmbereich basieren, meist operativ behandelt werden.

So können Ausbuchtungen im Enddarm mit modernen Stapler-Verfahren, ohne anschließende Narbenbildung, beseitigt werden. Behinderungen der Stuhlpassage durch Einstülpungen oder Abknickungen im Krumm- und Enddarmbereich werden ebenfalls durch minimalinvasive OP-Methoden beseitigt. Besonders bei der Behandlung von gut- oder bösartigen Dickdarmtumoren verfügen die Chirurgen der 310KLINIK über große Erfahrung.

Auch hier werden sowohl Operationsmethoden mit einem Zugang durch den Anus oder durch Anwendung der Minimal-invasiven Chirurgie (Schlüssellochmethode / MIC) durchgeführt. Bei Bedarf stehen wir Ihnen jeder Zeit gerne zu einem persönlichen Beratungsgespräch zur Verfügung und nehmen uns die Zeit, um eine maßgeschneiderte Lösung für Sie zu finden und Ihnen jegliche Sorgen bezüglich des bevorstehenden Eingriffs zu nehmen.

Was macht ein Arzt bei einer Verstopfung?

Prognose – Eine akute Verstopfung (Obstipation) ist in der Regel schnell wieder verschwunden, eine chronische Verstopfung (Obstipation) muss unbedingt von einem Facharzt für Gastroenterologie Berlin aus dem Ärztezentrum Berlin behandelt werden. Mit einer medikamentösen Behandlung (Therapie) lassen sich die Verdauungsprobleme in den Griff bekommen. © CHHG

Was passiert wenn man den Darm nicht entleert?

Für viele Betroffene ein Tabuthema, über das sie nur ungern sprechen: Verstopfung, medizinisch als Obstipation bezeichnet. Dabei gehört sie zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Im Folgenden lernen Sie die wichtigsten Fakten über Verstopfungsarten und ihre Ursachen kennen und erhalten hilfreiche Tipps zur Selbstbehandlung mit Arzneimitteln aus Ihrer Apotheke.

Chronisch oder akut, welche Art Verstopfung liegt vor? Endlich beginnt der verdiente Urlaub, und ausgerechnet jetzt machen sich bei Ihnen unangenehme Symptome bemerkbar: Völlegefühl, Magendrücken, seltener Stuhlgang und scheinbar ewig dauernde Toilettensitzungen. Ein wenig Erleichterung verschafft Ihnen starkes Pressen, das teilweise mit Schmerzen verbunden sein kann.

Hängen Ihre Beschwerden mit ungewohntem Essen in fremden Ländern zusammen, mit Stress oder einer Ernährungsumstellung wie beispielsweise eine Fastenkur, dann leiden Sie unter einer akuten Verstopfung, die fast jeden schon einmal getroffen hat. Von einer chronischen Obstipation dagegen spricht man, wenn die Beschwerden seit mindestens 3 Monaten andauern und 2 oder mehr der folgenden Symptome zutreffen:

Starker Pressdruck: Der Darminhalt benötigt nicht nur länger für die Passage, auch die Entleerung des Darms ist erschwert.

Harter Stuhl: Steht zu wenig Flüssigkeit zur Verfügung, kann der Darminhalt zu fest und klumpig werden.

Seltener Stuhlgang: Wird der Darm seltener als 3 Mal wöchentlich entleert, ist dies ein Anzeichen für eine Verstopfung. Dies ist kein alleiniges Kriterium: Auch bei täglichem Stuhlgang, der unter großer Anstrengung erfolgt, spricht man von Verstopfung.

Gefühl der unvollständigen Entleerung: Betroffene klagen über den subjektiven Eindruck, dass der Darm noch nicht vollständig entleert sei.

Schmerzen beim Stuhlgang: In jedem Fall sollte ein Arzt schmerzhafte Stuhlgänge abklären.

Hinweis: Bleibt eine chronische Verstopfung für längere Zeit unbehandelt, drohen neben der psychischen Belastung auch Einrisse im Afterbereich ( Analfissuren ) und Ausstülpungen der Darmschleimhaut, die zu Entzündungen führen können ( Divertikulitis ).

Sprechen Sie frühzeitig mit Ihrem Arzt oder Apotheker, damit Sie nicht unter den Spätfolgen einer chronischen Verstopfung leiden. Mögliche Ursachen einer chronischen Obstipation Rund 15 Prozent der Deutschen leiden unter der chronischen Art der Verstopfung. Wahrscheinlich sind es deutlich mehr, da es vielen Menschen peinlich ist, mit dem Arzt über ihr Problem zu reden.

Frauen leiden doppelt so häufig wie Männer unter einem trägen Darm. Bei Personen über 65 Jahren und bei bestehenden Grunderkrankungen kommen chronische Verstopfungen ebenfalls häufiger vor. Ein Gespräch mit Ihrem Arzt oder Apotheker grenzt mögliche Gründe ein:

Trinken Sie ausreichend?

Enthält Ihre Nahrung genügend Ballaststoffe ?

Bewegen Sie sich regelmäßig?

Nehmen Sie bestimmte Medikamente ein, die zur Obstipation führen können? Hierzu gehören beispielsweise Präparate mit den Wirkstoffen Codein, Morphin, Fentanyl, Furosemid, Carbamazepin oder Haloperidol.

Hinweis: Verstopfungen sind zum Teil eine Folge bestehender Erkrankungen wie eine Querschnittslähmung, Demenz oder die Parkinson-Krankheit, Auch Patienten mit Diabetes oder einer Unterfunktion der Schilddrüse leiden unter Darmträgheit. Zauberworte mit „B”: Ballaststoffe und Bewegung Die Behandlung einer Verstopfung richtet sich nach den Ursachen.

Sind Auslöser wie Krankheiten oder Medikamente bei Ihnen ausgeschlossen, dann gibt es zur Beseitigung der Verstopfung zwei Tipps, die oft helfen: Ballaststoffe und viel Bewegung. Ziel ist, den Darm wieder in Schwung zu bringen. Dafür braucht er natürliche Füllstoffe, nämlich aufquellende, pflanzliche Fasern.

Sie machen den Stuhl weicher und voluminöser. So sorgen Ballaststoffe über einen erhöhten Druck auf die Darminnenwand für eine schnellere und regelmäßigere Entleerung des Darms. Ballaststoffe sind beispielsweise in Vollkornprodukten, Gemüse und ungeschältem Obst enthalten.

  1. Versuchen Sie doch einfach mal, Flohsamen, Leinsamen oder Weizenkleie unter Ihr Müsli zu mischen – vielleicht hat sich Ihr Problem bald erledigt.
  2. Der Darm muss in Bewegung gebracht werden, damit er wieder richtig arbeitet.
  3. Sport beschleunigt die Verdauung und Menschen mit Verstopfung sollten täglich etwa 10.000 Schritte anstreben.

Nehmen Sie für kurze Wege nicht wie gewohnt das Auto und steigen Sie lieber Treppen, als den Lift zu benutzen. Tipp: Damit Pflanzenfasern aufquellen, benötigen sie eine ausreichende Menge Flüssigkeit. Betroffene sollten deshalb mindestens 2,5 Liter pro Tag trinken – am besten Wasser oder Kräutertee.

Hilfe aus der Apotheke: Präparate zur Selbstmedikation Bleibt der erhoffte Erfolg trotz ballaststoffreicher Ernährung und sportlicher Betätigung aus, stehen Ihnen verschiedene Präparate zur Selbstbehandlung zur Verfügung. Zu den Arzneimitteln, die über einen erhöhten osmotischen Druck den Einstrom von Wasser ins Darmlumen fördern, gehören Präparate mit den Wirkstoffen Macrogol (zum Beispiel Movicol®, Dulcolax® M, Laxofalk®), Lactulose (zum Beispiel Bifiteral®, Lactulose Hexal®) sowie ausschließlich zur kurzfristigen Anwendung Mineralsalze (zum Beispiel F.X.

Passage® SL Pulver, Glaubersalz Bombastus®). Präparate mit den Wirkstoffen Bisacodyl (zum Beispiel Bekunis® Dragees, Dulcolax® Dragees und Suppositorien) sowie Natriumpicosulfat (zum Beispiel Laxoberal® Tropfen, Agiolax® Pico Abführpastillen) werden durch Darmbakterien erst in ihre aktive Form überführt.

Beide stimulieren die Peristaltik des Darms und ihre Anwendung sollte ein- bis zweimal pro Woche nicht überschreiten. Hinweis: In manchen Fällen ist ein Arztbesuch dringend erforderlich. Dazu gehören Obstipationen bei Säuglingen und Kleinkindern, bereits lange bestehende Beschwerden, Verstopfungsbeschwerden im Wechsel mit Durchfällen, Verstopfungen, die von Fieber und Übelkeit begleitet werden, Blut im Stuhl, starke Schmerzen im Bauchbereich sowie eine starke psychische Belastung.

Zögern Sie nicht, Ihren behandelnden Arzt aufzusuchen, er hat sicher ein offenes Ohr für Ihr Problem. Quelle: Tatjana Buck, Wenn nichts mehr geht, DAZ 2017, Nr.47, Seite 38, 23.11.2017.