Wann Fällt Der Familienzuschlag Bei Beamten Weg - Portal hrvatskih arhitekata

Wann Fällt Der Familienzuschlag Bei Beamten Weg

Wann Fällt Der Familienzuschlag Bei Beamten Weg
Familienzuschlag für Beamten nach Scheidung Anspruch des Beamten auf Familienzuschlag nach Scheidung Wir empfehlen Ihnen dringend, Ihrer Personalverwaltung Mitteilung zu machen, sobald Ihre Ehe rechtskräftig geschieden ist. Die Scheidung kann die Höhe der Ihnen zustehenden Bezüge (und auch, wie erwähnt, die Beihilfeberechtigung) beeinflussen.

Es kann zu Überzahlungen und später zu Rückforderungen kommen, wenn die Personalverwaltung nicht in Kenntnis gesetzt wird oder auf die Mitteilung nicht richtig reagiert. Prüfen Sie Ihre Bezügemitteilungen, fragen Sie nach! Mit der Scheidung der Ehe fällt grundsätzlich der Anspruch des geschiedenen Beamten / der geschiedenen Beamtin auf Familienzuschlag (der Stufe 1 – sog.

Verheiratetenfamilienzuschlag ) weg. Unter bestimmten Bedingungen bleibt allerdings der Anspruch erhalten, und zwar insbesondere “wenn der geschiedene Beamte dem früheren Ehegatten aus der letzten Ehe zum Unterhalt verpflichtet ist”.Es ist also für die Personalverwaltung auch von Bedeutung, ob Sie im Zusammenhang mit der Scheidung verpflichtet wurden, Ihrem geschiedenen Ehegatten weiter Unterhalt zu zahlen.

Der Unterhaltsanspruch des anderen Ehegatten muss mindestens so hoch sein wie der Bruttobetrag des Familienzuschlags der Stufe 1. Dessen Höhe richtet sich nach der Besoldungsgruppe des Beamten. Dies führt im Familienrecht bisweilen zu komplizierten Berechnungen, wenn nämlich der Unterhaltsanspruch etwa in Höhe von EUR 100,00 liegt.

Eventuell müssen dann zwei Berechnungen angestellt werden. Weitere Fragen stellen sich, wenn der geschiedene, zum Unterhalt verpflichtete Beamte wieder heiratet und (auch) deshalb Familienzuschlag erhält. Kommt der Familienzuschlag dann (unterhaltsrechtlich) dem früheren Ehegatten oder der jetzigen Familie zugute? : Familienzuschlag für Beamten nach Scheidung

Wann endet familienzuschlag Beamte NRW?

Anpassung der Alimentation von Familien/Neustrukturierung Familienzuschlag Das Gesetz zur Anpassung der Alimentation von Familien sowie zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften sieht folgende Änderungen im Besoldungs- und Versorgungsrecht vor: Neustrukturierung des Familienzuschlages Ab dem 01.12.2022 wird der Familienzuschlag der Stufen 2 und 3 neustrukturiert und über die Besoldungsanpassung hinaus erhöht.

  • Die Höhe des Familienzuschlages der Stufen 2 und 3 bemisst sich künftig zusätzlich nach der wohngeldrechtlichen Mietenstufe der Gemeinde, in der die oder der Anspruchsberechtigte mit Hauptwohnsitz gemeldet ist.
  • Der Wohnsitz des Kindes ist dagegen nicht relevant und hat daher auf die Mietenstufe keine Auswirkung.

Für Anspruchsberechtigte ohne melderechtlichen Hauptwohnsitz im Inland gelten besondere Regelungen. Mit dem in Kraft getretenen Gesetz zur Erhöhung des Wohngeldes und zur Änderung anderer Vorschriften ist mit Wirkung ab 01.01.2023 eine Neuordnung von Mietenstufen vorgenommen worden, bei der zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorjahr eintreten. Die Neustrukturierung und Zahlung des Familienzuschlags erfolgt von Amts wegen. Es ist daher nicht erforderlich, dass ein Antrag gestellt wird. Die entsprechende Tabelle zum Familienzuschlag ab 01.12.2022 finden Sie. Hinweis : Befinden Sie sich in der Mietenstufe I oder II, hat dies bei einem bzw.

Bei dem ersten Kind keine Zahlungsauswirkung. Hier finden Sie zum Ablesen des Familienzuschlages. Regionaler Ergänzungszuschlag Für den Zeitraum vom 01.01.2022 bis zum 30.11.2022 wird neben dem Familienzuschlag der Stufen 2 und 3 monatlich ein regionaler Ergänzungszuschlag gewährt, dessen Höhe von der wohngeldrechtlichen Mietenstufe der Gemeinde am melderechtlichen Hauptwohnsitz der oder des Anspruchsberechtigten abhängig ist.

Ab dem 01.12.2022 wird der regionale Ergänzungszuschlag durch die Neustrukturierung des Familienzuschlages abgelöst.

Anspruchsberechtigung : Anspruchsberechtigt sind Beamtinnen und Beamte (einschließlich Anwärterinnen und Anwärter), Richterinnen und Richter sowie Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger, denen im Zeitraum vom 01.01.2022 bis zum 30.11.2022 ein Anspruch auf den Familienzuschlag der Stufe 2 oder 3 oder auf den Unterschiedsbetrag für ein oder zwei im Familienzuschlag berücksichtigungsfähige Kinder nach § 43 Absatz 3 Landesbesoldungsgesetz bzw. § 58 Landesbeamtenversorgungsgesetz zusteht. Höhe des regionalen Ergänzungszuschlages : Die Höhe des jeweiligen regionalen Ergänzungszuschlages ist in des Landesbesoldungsgesetzes ausgewiesen. Die Tabelle richtet sich nach der wohngeldrechtlichen Mietenstufe der Gemeinde, in welcher die oder der Anspruchsberechtigte mit Hauptwohnsitz gemeldet ist. Der Wohnsitz des Kindes ist dagegen nicht relevant und hat daher auf die Mietenstufe keine Auswirkung. Für Anspruchsberechtigte ohne melderechtlichen Hauptwohnsitz im Inland gelten besondere Regelungen. Welcher Mietenstufe Ihre Gemeinde für das Jahr 2022 zugeordnet war, können Sie der Anlage der Wohngeldverordnung entnehmen, die Sie finden. Zeitraum und Zahlungszeitpunkt des regionalen Ergänzungszuschlages : Der regionale Ergänzungszuschlag wird für den Zeitraum vom 01.01.2022 bis zum 30.11.2022 gewährt und mit den Bezügen für den Monat Dezember 2022 (nach-)gezahlt. Die Nachzahlung erfolgt unter “Familienzuschlag Gesamt” und wird nicht als Ergänzungszuschlag ausgewiesen. Ab dem 01.12.2022 fällt er weg und wird in den Familienzuschlag der Stufen 2 und 3 integriert. Die Festsetzung und Zahlung des regionalen Ergänzungszuschlags erfolgt von Amts wegen. Es ist daher nicht erforderlich, dass ein Antrag gestellt wird.

: Anpassung der Alimentation von Familien/Neustrukturierung Familienzuschlag

Wie ändert sich der familienzuschlag Beamte NRW?

Beispiel: – Der Familienzuschlag im Jahr 2021 für eine Beamtin (A 12) mit einem Kind betrug 273,99 €. Ab dem 01.12.2022 wird der Familienzuschlag mit der Besoldungserhöhung (Übertragung des Tarifergebnisses für die Beschäftigten der Länder) je nach Hauptwohnsitz angehoben:

Für Familien mit einem Kind und einem Hauptwohnsitz in Köln erhöht sich der Zuschlag auf 702,63 €, da in Köln die Mietenstufe VI gilt.Für Familien mit einem Kind und einem Hauptwohnsitz in Herne erhöht sich der Zuschlag auf 289,07 €, da in Herne die Mietenstufe II gilt.

Die Änderung der Besoldung erfolgt rückwirkend zum 1. Januar 2022 und wird als sogenannter Ergänzungszuschlag mit dem Dezembergehalt 2022 ausgezahlt. Laut dem Landesamt für Besoldung und Versorgung (LBV NRW) soll die dazu notwendige Datenerhebung automatisch erfolgen.

Wie hoch ist der familienzuschlag bei Beamten BW?

Landtag beschließt BVAnp-ÄG 2022 – BBW zum 4-Säulen-Modell: –

Ein Schritt in die richtige Richtung, dem weitere folgen müssen – Landtag beschließt “4-Säulen-Modell” Foto: AdobeStock_343388851.jpeg “> Foto: AdobeStock_343388851.jpeg Landtag beschließt “4-Säulen-Modell”

Der Landtag hat am 9. November 2022 mit überwiegender Mehrheit das Gesetz über die Anpassung von Dienst- und Versorgungsbezügen in Baden-Württemberg 2022 und zur Änderung dienstrechtlicher Vorschriften (BVAnp-ÄG 2022) mit weiteren Änderungen beschlossen.

  • Lediglich die FDP scherte mit Enthaltung bei der Gesetzespassage aus, die das 4-Säulen-Modell betraf.
  • Die Verkündung des BVAnp-ÄG 2022 im Gesetzblatt ist für Ende November vorgesehen.
  • Das Gesetz tritt mit Ausnahme der Beihilfeneuregelungen zum 1.
  • Dezember 2022 in Kraft.
  • Zu diesem Zeitpunkt werden auch die Gehälter der Beamtinnen und Beamten sowie die Versorgungsbezüge um 2,8 Prozent angehoben.

Die neuen Beihilferegelungen treten zum 1. Januar 2023 in Kraft. Landtagsdrucksache 17 / 3513 Über die Veränderungen durch das BVAnp-ÄG wird das LBV die Beamtinnen und Beamten zeitnah auf der Homepage informieren. Der BBW geht davon aus, dass auch der KVBW zeitnah informieren wird.

  • Der Personalmangel im öffentlichen Dienst des Landes belastet die vorhandenen Beschäftigten zusätzlich.
  • Immer mehr Beschäftigte, insbesondere die der unteren Besoldungsgruppen, beklagen sich über eine zu geringe Bezahlung und damit verbunden über mangelnde Wertschätzung.
  • Vor diesem Hintergrund bewertet der BBW die Maßnahmen überwiegend positiv, mit denen das Land jetzt die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts zur amtsangemessenen Alimentation umsetzt.

Die mit dem 4-Säulen-Modell einhergehenden Ämteranhebungen, die Rücknahme der durch das Haushaltsbegleitgesetz 2013/2014 abgesenkten Beihilfebemessungssätze sowie die Erhöhung der kinderbezogenen Familienzuschläge seien gut und richtig. Unbefriedigend hingegen sei es, dass der höhere Dienst und die Beförderungsämter des gehobenen Dienstes von den Neuregelungen kaum profitierten.

  • Hier besteht aus Sicht des BBW Nachholbedarf.
  • Insgesamt bewertet der BBW die jetzt beschlossenen Maßnahmen als einen Schritt in die richtige Richtung, dem weitere folgen müssen.
  • Zugleich kritisiert er aber auch, dass sich die mit dem 4-Säulen-Modell verbundenen Änderungen an der untersten Grenze dessen orientieren, was angesichts der Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts gerade noch unter „rechtskonform” einzuordnen sei.

Das könnte sich allerdings ändern, wenn mit dem zum 1. Januar 2023 anvisierten Bürgergeld die bisherigen Regelsätze der Grundsicherung steigen. Unabhängig davon wäre es aber nach Auffassung des BBW schon jetzt angemessen gewesen, die Alimentation nicht nur „gerade so” verfassungskonform zu gestalten, sondern sie darüber hinaus deutlich zu verbessern.

  1. Ämteranhebung zum 1.
  2. Dezember 2022 Zum 1.
  3. Dezember 2022 werden sämtliche betroffene Beamtinnen und Beamte kraft Gesetzes in die neuen Ämter übergeleitet.
  4. Hierzu soll es im Landesbereich ein informelles Schreiben für die Betroffenen geben.
  5. Im mittleren Dienst erfolgt die Anhebung des Eingangsamtes für den ehemals einfachen Dienst von A 6 nach A 7 und im mittleren Dienst von A 7 nach A 8.

Das Endamt im mittleren Dienst wird von A 9 nach A 10 bzw. A 9 Z nach A 10 Z angehoben. Die derzeitige Stellenstruktur wird abgebildet, d.h. es erfolgt auch die Hebungen des Beförderungsamtes A 8 nach A 9. Im gehobenen nichttechnischen Dienst erfolgt die Anhebung des Eingangsamts von A 9 nach A 10 bzw.

A 9 Z nach A 10 Z. Die Anhebung im gehobenen technischen Dienst erfolgt von A 10 nach A 11. Neustrukturierung der Erfahrungsstufen zum 1. Dezember 2022 Ebenfalls zum 1.Dezember 2022 findet die neue Stufenzuordnung statt. Die bisherigen Erfahrungsstufen 1 und 2 fallen weg und die bisherigen Erfahrungsstufen 3 bis 12 werden in die Stufen 1 bis 10 umbenannt.

Die Stufenlaufzeit der neuen Stufen 1 und 2 werden um ein Jahr auf jeweils drei Jahre verlängert. Änderung der Beihilfebemessungssätze zum 1. Januar 2023 Zum 1. Januar 2023 erfolgt die Änderung der Beihilfebemessungssätze. Die durch das Haushaltsbegleitgesetz 2013/2014 erfolgte Absenkung der Beihilfebemessungsätze für ab 1.

  1. Januar 2013 eingestellte Beamtinnen und Beamte wird zurückgenommen. Ab 1.
  2. Januar 2023 wird für berücksichtigungsfähige Ehegatten und Lebenspartner, Behilfeberechtigte mit zwei oder mehr berücksichtigungsfähigen Kindern und Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger der Beihilfebemessungssatz wieder auf 70 % erhöht.

Erhöhung der kinderbezogenen Familienzuschläge für das erste und zweite Kind Die Erhöhungsbeträge zu den Familienzuschlägen für das erste Kind betragen in den Besoldungsgruppen A 7 bis A 10 50 Euro sowie in den Besoldungsgruppen A 11 bis A 13 25 Euro.

  • Für das zweite Kind richten sich die Erhöhungsbeträge nach der Besoldungsgruppe und der Stufe des Grundgehalts.
  • Erhöhung der kinderbezogenen Familienzuschläge für dritte und weitere Kinder Der kinderbezogene Familienzuschlag für dritte und weitere Kinder wird zum 1.
  • Dezember 2022 auf 750,44 Euro erhöht.

Nachzahlungen zu den kinderbezogenen Familienzuschlägen Für die Zeit ab dem 1. Januar 2020 erfolgen die Nachzahlungen von Amts wegen an sämtliche betroffene Beamtinnen und Beamte. Die Nachzahlungen werden im Landesbereich vom LBV automatisiert errechnet und sollen mit den Dezemberbezügen ausgezahlt werden.

Für die Zeit vor dem 1. Januar 2020 erfolgen die Nachzahlungen für Beamtinnen und Beamte in noch nicht abschließend entschiedenen Fällen, in denen Widersprüche oder Klage eingelegt wurden, ebenso von Amts wegen. Die Nachzahlungen sind jedoch im Einzelfall zu berechnen und sollen daher im Landesbereich im Laufe des Jahres 2023 sukzessive ausgezahlt werden.

Bei Nachzahlungen für bereits abgelaufene Kalenderjahre kann bei Vorliegen der Voraussetzungen von § 34 Einkommenssteuergesetz eine ermäßigte Besteuerung zur Anwendung kommen (sog. Fünftelungsregelung). Das LBV prüft die Anwendung von Amts wegen.

Wann kommt der neue familienzuschlag in Bayern?

Info

15.03.2023 09:05 Landtag beschließt Gesetz Folgender Ablauf ist für die Umsetzung dieses Gesetzes vorgesehen:

Die Neuberechnung des Orts- und Familienzuschlags und dessen Auszahlung wird voraussichtlich mit den Mai-Bezügen erfolgen. Die Nachzahlungen für die Monate Januar bis April 2023 sollen zum 01.06.2023 erfolgen. In den Folgemonaten sollen Nachzahlungen für die Jahre 2020 bis 2022 auf der Grundlage der jeweils für diese Kalenderjahre geltenden Tabellen vorgenommen werden.

Demnächst wird der Bayerische Beamtenbund (BBB) einen Online-Rechner zur Verfügung stellen. Dann haben auch DPolG-Mitglieder die Möglichkeit sich ihren individuellen Orts- und Familienzuschlag berechnen zu lassen. Den Link zum Rechner gibt es hier: www.dpolg-bayern.de/BBB-Rechner.htm

Info11-Landtag beschließt Neuausrichtung Besoldungsbestandteile 230315.pdf

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Wie hoch ist der Familienzuschlag für Beamte in NRW?

In den Besoldungsgruppen A 5 bis A 6 um 126,54 Euro, in den Besoldungsgruppen A 7 und A 8 um 125,06 Euro, in den übrigen Besoldungsgruppen um 123,58 Euro. in den Besoldungsgruppen A 5 bis A 6 um 389,44 Euro, in den Besoldungsgruppen A 7 und A 8 um 384,82 Euro, in den übrigen Besoldungsgruppen um 380,23 Euro.

Wie hoch ist der familienzuschlag Stufe 1 NRW?

Stufe 1 (§ 43 Abs. Der Familienzuschlag erhöht sich für das dritte zu berücksichtigende Kind um 834,68 Euro, für das vierte zu berücksichtigende Kind um 788,69 Euro und für jedes weitere zu berück sichtigende Kind um 795,69 Euro.

Was ändert sich 2023 für Beamte NRW?

Wie werden die Inflationsausgleichzahlungen für Beschäftigte in Teilzeit ausgezahlt? – Für die Angestellten, die im öfffntlichen Dienst der kommunalen Arbeitgeber oder dem Bundes arbeiten, wird es eine Inflationsausgleichzahlung geben. Geregelt wird dies in einem Tarifvertrag, der im Rahmen der Einigung gefasst wurde.

  1. Doch wie wird die gestaffelte Auszahlung der Prämie geregelt.
  2. Auf Anfrage bei der VKA teilt eine Sprecherin mit: „Neben dem Einigungspapier haben die Tarifpartner den Tarifvertrag über Sonderzahlungen zur Abmilderung der gestiegenen Verbraucherpreise (TV Inflationsausgleich) abgeschlossen.
  3. Beschäftigte erhalten demnach ein Inflationsausgleichsgeld von insgesamt 3.000 Euro.

Mit dem Entgelt für Juni 2023 wird ihnen eine Sonderzahlung in Höhe von 1.240,00 Euro (Inflationsausgleich 2023) und in den Monaten Juli 2023 bis Februar 2024 monatliche Sonderzahlungen in Höhe von jeweils 220 Euro ausgezahlt werden. Der Tarifvertrag regelt, dass u.a.

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Wer bekommt familienzuschlag Stufe 3 NRW?

Familienzuschlag bei Kinder entsprechend der Besoldungsgruppen – Der Familienzuschlag für die Besoldungsgruppen A 3 bis A 5 erhöht sich für das erste zu berücksichtigende Kind um je 5,37 Euro in der Stufe 2. In der Stufe 3 wird jedes weitere Kind in den Besoldungsgruppen A 3 um je 26,84 Euro, in der Besoldungsgruppe A 4 um je 21,74 und in der Besoldungsgruppe A 5 um je 16,10 Euro hinsichtlich des Familienzuschlags berücksichtigt.

Wie hoch ist familienzuschlag Stufe 2 NRW?

Der Familienzuschlag der Stufe 2 erhöht sich für das erste zu berücksichtigende Kind in der Besoldungsgruppe A 5 um 7,61 Euro, ab Stufe 3 für jedes weitere zu berücksichtigende Kind in der Besoldungsgruppe A 5 um 22,78 Euro.

Wer bekommt Nachzahlung familienzuschlag Beamte BW?

Nachzahlung mit den Bezügen für den Monat Dezember 2022 – Orientierungshilfe zum Nachvollziehen der Höhe für die Jahre ab 2020 Artikel 16. Dezember 2022 Beamtinnen und Beamte bis Besoldungsgruppe A 10 haben mit den Bezügen für den Monat Dezember 2022 eine Nachzahlung aufgrund des BVAnp-ÄG 2022 erhalten.

  • Ebenso haben die Beamtinnen und Beamte mit drei oder mehr berücksichtigungsfähigen Kindern eine Nachzahlung erhalten.
  • Allgemeine Informationen zum BVAnp-ÄG 2022 einschließlich der Nachzahlungen können Sie dem der Bezügemitteilung für Dezember 2022 beigefügten Infoschreiben entnehmen.
  • Die Orientierungshilfe zum Nachvollziehen der Höhe der Nachzahlung für die Jahre ab 2020.pdf soll Ihnen eine Hilfestellung geben, um die betragsmäßige Zusammensetzung des Nachzahlungsbetrags (brutto) im Einzelnen nachvollziehen zu können.

Wir bitten Sie, von entsprechenden Einzelanfragen an das LBV zunächst abzusehen.

Wer bekommt Nachzahlung familienzuschlag BW?

Nach dem Gesetz werden die Bezüge der Beamten und Versorgungsempfänger ab 01.12.2022 um 2,8 % erhöht. Zudem wird der kinderbezogene Familienzuschlag ab dem dritten Kind rückwirkend erhöht. Versorgungsempfänger, mit drei oder mehr im Familienzuschlag zu berücksichtigenden Kindern ab dem 01.01.2020, erhalten eine Nachzahlung im Abrechnungsmonat Dezember 2022.

Wann kommt A13 für alle Lehrer Baden Württemberg?

Auf dem Weg zu A 13: Bestandsaufnahme in den Bundesländern –

  • Alle Lehramtsstudiengänge wurden zum Wintersemester 2015/16 auf die Bachelor- und Masterstruktur umgestellt. Die Regelstudienzeit für das Lehramt Grundschule beträgt acht Semester, für alle anderen sind es zehn Semester. Das alte Lehramt Grund- und Hauptschule gibt es seither nicht mehr.
  • Lehrer*innen mit der Befähigung für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen und für das neue Lehramt an Grundschulen werden nach A 12 besoldet.
  • Hauptschullehrkräfte, die überhälftig seit mehreren Jahren an einer Realschule oder Gemeinschaftsschule arbeiten, können sich für das Haupt-/Werkreal-/Realschullehramt in A 13 qualifizieren. Wer entsprechend an einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ, ehemals Sonderschule) überhälftig unterrichtet, kann sich für das Lehramt Sonderpädagogik in der Besoldungsgruppe A 13 qualifizieren. Diese Qualifizierung erfolgt berufsbegleitend. Im Schuljahr 2016/17 starteten die ersten Hauptschullehrkräfte mit dem Lehrgang für einen horizontalen Laufbahnwechsel (HoLa).
  • Hauptschullehrkräfte an Werkrealschulen können sich außerdem in vier Semestern für das Lehramt Sonderpädagogik in A 13 weiterqualifizieren. Für dieses berufsbegleitende Studium wird eine unzureichende Deputatsanrechnung gewährt. In der Folge brechen viele ihr Studium ab.
  • Hauptschullehrkräften, die an ihrer Haupt-/Werkrealschule bleiben, verweigert die Landesregierung die Möglichkeit, A 13 zu bekommen.
  • Absolvent*innen des lehramtsbezogenen Masterstudiengangs für das Lehramt Werkreal-, Haupt- und Real- schule werden in A 13 eingruppiert.
  • Zwar wurde die Lehrer*innenbildung in Bayern im Hinblick auf das europaweite Bachelor-/Mastersystem modifiziert, das Staatsexamen bleibt jedoch als Abschluss des Lehramtsstudiums (je nach Lehramt nach sieben bis neun Semestern) nach wie vor Voraussetzung. Der Vorbereitungsdienst dauert für alle Lehrämter 24 Monate.
  • Die alte Schulform Hauptschule heißt seit mehreren Jahren Mittelschule. Sie kann – muss aber nicht – auch zum mittleren Schulabschluss führen.
  • Grund- und Mittelschullehrer*innen werden in Bayern als Beamt*innen nach der Besoldungsgruppe A 12, als angestellte Lehrkraft nach E 11, bezahlt. Damit verdienen sie weniger als ihre Kolleg*innen an anderen Schulformen, die meist nach A 13/EG 13 oder höher bezahlt werden. Jedoch gibt es die Möglichkeit der funktionslosen Beförderung aus A 12Z (Z=Zulage) auf A 13/EG 13. Dies betrifft jedoch nur einen kleinen Teil der Kolleg*innen.
  • Die GEW Bayern fordert bundesweit eine Anhebung der Eingangsbesoldung für alle Lehrämter auf A 13 beziehungsweise für Tarifbeschäftigte auf EG 13. Für die Fachlehrer*innen an Grund- und Mittelschulen in Bayern wird gefordert, das Einstiegsgehalt auf A 11/ EG 11 anzuheben.
  • Am 21. September 2022 kündigt Ministerpräsident Söder im Rahmen der CSU-Landtagsfraktionsklausur A13 für alle Lehrkräfte an – für nach der Landtagswahl im Herbst 2023, beginnend mit den Mittelschulen.
  • Am 10. Februar 2023 übergibt die GEW Bayern in der Bayerischen Staatskanzlei in München Tausende Postkarten für A13 an Grund- und Mittelschulen.
  • Am 26. April 2023 legt die Bayrische Staatsregierung einen Gesetzentwurf vor, wonach die Anhebung der Eingangsbesoldung von Grund- und Mittelschullehrkräften auf A13 in jährlichen Schritten bis zum 1. September 2028 erfolgen soll. Die GEW Bayern begrüßt die Anhebung, auch wenn sie sich eine schnellere Angleichung wünscht. Sie erinnert aber daran, dass dies auch Konsequenzen für die Beförderungsämter an Grund- und Mittelschulen haben muss, z.B. für Schulleitungen.
  • Mit dem Lehrkräftebildungsgesetz von 2014 wurde die Studiendauer der Lehrämter angeglichen. Auf dieser Grundlage erfolgt seit 2017 die gleiche Besoldung bzw. tarifliche Eingruppierung von Lehrkräften verschiedener Schulformen.
  • Berlin beschäftigt neue Lehrkräfte grundsätzlich im Angestelltenverhältnis.
  • Seit dem Schuljahr 2017/18 werden alle Grundschullehrkräfte, die nach dem neuen Lehrkräftebildungsgesetz ab August 2014 ihr Referendariat begonnen haben, nach EG 13 vergütet.
  • Gemeinsam mit Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) verkündete die GEW Berlin auf einer Pressekonferenz am 8. Mai 2018 die Höhergruppierung aller Grundschullehrkräfte in die Entgeltgruppe EG 13 zum 1. August 2019,
  • In die Höhergruppierung werden auch alle Lehrkräfte mit einem Wahlfach an anderen Schulformen, die „Lehrkräfte unterer Klassen” und die Sonderschullehrkräfte mit DDR-Ausbildung einbezogen.
  • Der Berliner Senat beschloss am 18. Dezember 2018 die Änderung der Bildungslaufbahnverordnung und schaffte damit die rechtlichen Grundlagen für die Höhergruppierung in die Entgeltgruppe EG 13 bzw. den Laufbahnwechsel in das Amt A 13.
  • Mit der Verabschiedung des neuen Lehrerbildungsgesetzes im Jahr 2012 fand eine Angleichung der Studiendauer der Lehrämter statt.
  • Verhandlungen zwischen der GEW Brandenburg und der Landesregierung führten zu dem Ergebnis, dass Lehrkräfte mit den Lehrämtern für die Sekundarstufe I und das schulstufenübergreifende Lehramt Sekundarstufe I/ Primarstufe seit 1. August 2017 nach A 13/EG 13 bezahlt werden. Die Eingruppierung gilt auch für vergleichbare Lehrkräfte mit einer Ausbildung nach dem Recht der DDR. Gleichzeitig strich das Land Brandenburg den bisher für die Eingruppierung notwendigen Verwendungsanspruch.
  • Im Rahmen weiterer Attraktivitätsgespräche im November 2017 wurde festgelegt: Spätestens zum 1. August 2020 werden alle Lehrkräfte, die bisher in A 11 bis A 12 eingruppiert sind, in die Besoldungsgruppe A 13 gehoben. Dabei ist die Gleichstellung der Lehrer*innen im Land Brandenburg im Fokus der Verhandlungen gewesen; neben den neuen Lehrämtern werden auch die Lehrkräfte mit den Abschlüssen der DDR gleichbehandelt.
  • Der Landtag hat mit dem Besoldungsgesetz 2018 die vorangegangenen Vereinbarungen mit der GEW zur Hebung der Lehrkräfte gesetzlich umgesetzt.
  • Zum 1. Januar 2019 wurden vor allem in den Bereichen Grundschule und Sekundarstufe I viele Lehrkräfte in die A 13/EG 13 bzw. in die A 12/EG 11 gehoben. Gleichzeitig wird die Beförderung der Grundschullehrkräfte (LUK) von A 12 nach A 13 bzw. E 11 nach EG 13 zum 1. August 2020 gesetzlich vorgenommen.
  • Seit dem 1. August 2020 sind alle Lehrkräfte mit einer Lehrberechtigung nach dem Recht der ehemaligen DDR (LUK) in die Besoldungsgruppe A 13/ Entgeltgruppe EG 13 befördert worden.
  • Aktuell arbeitet die GEW Brandenburg an Vorschlägen für eine beamtenrechtliche Laufbahn für Lehrkräfte mit Seiteneinstieg.
  • In Bremen fand eine Angleichung der Studiendauer der Lehrämter statt: Das Lehramtsstudium wird mit einem sechssemestrigen Bachelorstudium und einer darauf aufbauenden viersemestrigen Masterausbildung abgeschlossen. Der Vorbereitungsdienst dauert für alle Lehrämter 18 Monate.
  • Lehrer*innen mit Lehrbefähigung für die Primarstufe und die Sekundarstufe I an allgemeinbildenden Schulen werden in Bremen in die Besoldungsstufe A 12 als Eingangsamt eingeordnet. Für alle übrigen Bereiche gilt die Besoldungsstufe A 13 als Eingangsamt.
  • Als Erfolg der GEW ist zu verbuchen, dass die Bremische Bürgerschaft mit Wirkung zum 1. Juli 2017 die vor Jahr- zehnten für Lehrkräfte gestrichene „Allgemeine Stellenzulage” zumindest für Kolleg*innen in den Besoldungsgruppen A 12 und A 12a wieder eingeführt hat (bei Vollzeit monatlich damals 87,21 Euro).
  • Seit Ende August 2018 fordert die GEW betroffene Kolleg*innen auf, eine amtsangemessene Alimentation geltend zu machen und Widerspruch gegen die Besoldungsmitteilung für den Monat Mai 2018 einzulegen.
  • Die Bremische Bürgerschaft hat beschlossen, dass alle Lehrer*innen ab dem 1. August 2021 nach A 13 besoldet werden. Die Besoldung wird in den Jahren 2019 und 2020 über Zulagen angenähert. Durch die Höhergruppierung gibt es für die Kolleg*innen bis zu 26 Prozent mehr Geld. So erhalten z.B. Berufseinsteiger*innen in der Primar- stufe ab 1. August 2021 jährlich fast 11.000 Euro brutto mehr als zu Beginn des Jahres 2019.
  • Auch im Tarifbereich wird es Zulagen (in drei Stufen) in gleicher Höhe wie bei den Beamt*innen geben, was auf eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe EG 13 zum 1. August 2021 hinausläuft. Die GEW macht sich für eine sofortige Eingruppierung in die EG 13 stark, um ggf. Verluste durch Stufenlaufzeiten zu verhindern.
  • Seit 2015 kämpft die GEW Hamburg verstärkt dafür, alle Grund- und Mittelstufenlehrkräfte, die eine vollständige Lehrer*innenausbildung mit erstem und zweitem Staatsexamen haben, wie alle anderen Lehrkräfte nach A 13Z bzw. EG 13 zu bezahlen.
  • Das von den GEW-Landesverbänden Bremen und Hamburg in Auftrag gegebene Rechtsgutachten von Prof. Brinktrine besagt, dass die schlechtere Bezahlung der Grund- und Mittelstufenlehrkräfte in Hamburg nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist.
  • In der Rahmenvereinbarung zur Sicherung des Schulfriedens einigen sich die vier Parteien SPD, Grüne, CDU und FDP u.a. darauf, die Besoldung für Grund- und Mittelstufenlehrkräfte in drei Schritten bis 1. August 2023 auf A 13Z zu erhöhen.
  • Im Januar 2021 wurde das entsprechende Gesetz in der Hamburger Bürgerschaft verabschiedet. Demnach werden alle Grund- und Mittelstufenlehrkräfte ab 1. August 2023 nach A 13Z / EG 13 bezahlt. Ab August 2021 gibt es zunächst eine Zulage von 150 Euro, ein Jahr später wächst die Zulage auf 300 Euro an. Beförderungs- und Funktionsämter werden entsprechend angepasst.
  • Hamburg ist damit das einzige Bundesland, welches für alle Lehrämter ein Studienratsamt ausgebracht hat. Dies führt zur Bezahlung „A 13Z”, wobei das Z für die beamtenrechtliche „Studienratszulage” steht.
  • Das Hessische Kultusministerium kündigte am 20. März 2017 an, dass es aufgrund des Mangels an Grundschul- und Förderschullehrkräften in hessischen Schulen Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrkräfte anderer Lehrämter einrichten will. Die Weiterbildungsmaßnahmen werden zwar weiterhin angeboten, laufen aber aus Sicht der GEW Hessen zunehmend ins Leere. Es wurden seither vermehrt sogenannte TV-Hessen-Kräfte eingestellt, die befristet beschäftigt werden, und nicht immer über eine abgeschlossene Ausbildung, z.B. eine große Anzahl von Lehramtsstudierenden. Seit Frühjahr 2020 erhalten Gymnasiallehrkräfte über Abordnung an Grundschulen dann eine bevorzugte Einstellung in den Hessischen Schuldienst, wenn sie sich bereit erklären, für vier Jahre in einer Grundschule in Teilzeitanteilen zu arbeiten.
  • Die Regelstudienzeit für die Lehrämter in Hessen variiert zwischen dreieinhalb und viereinhalb Jahren. Der Vorbereitungsdienst dauert für alle Lehrämter 21 Monate.
  • Die GEW Hessen hat die Besoldung von Grundschullehrkräften zwischen den Bundesländern analysiert und dabei festgestellt, dass Hessen inzwischen bei der Besoldung deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegt.
  • Die Anpassung der Lehrer*innenbildung an neue Herausforderungen wie Inklusion, Ganztagsschule und Sprachförderung ist aus Sicht der GEW Hessen überfällig.
  • Am 12. Januar 2023 kündigen Ministerpräsident Rhein und Kultusminister Lorz an, die Eingangsbesoldung der Grundschullehrkräfte stufenweise ab August 2023 bis 2028 auf das Niveau von A 13 bringen zu wollen. Die GEW Hessen sieht das als Erfolg ihrer langjährigen Kampagne an, kritisiert aber die vorgesehene lange Übergangszeit.
  • Am 13. März legt die hessische Landesregierung einen Gesetzentwurf vor, der die schrittweise Anhebung der Grundschullehrkräfte auf A13 bis zum 1. August 2028 vorsieht. Die GEW Hessen kritisiert, dass die Beförderungsämter nicht entsprechend angehoben werden, sondern z.B. Schulleitungen nur teilweise und wenig profitieren.
  • Die Regelstudienzeit, innerhalb derer das Lehramtsstudium in Mecklenburg-Vorpommern abgeschlossen werden soll, umfasst für das Lehramt für Sonderpädagogik neun Semester, für alle anderen Lehrämter zehn Semester.
  • Grundschullehrkräfte sind wie alle anderen Lehrkräfte in die Besoldungsgruppe A 13 (Tarifrecht: EG 13) eingruppiert.
  • Seit dem 1. August 2020 werden Lehrkräfte an Grundschulen entsprechend der A 13/EG 13 vergütet.
  • Die GEW Mecklenburg-Vorpommern hat zum Schuljahresbeginn 2019/2020 eine große Kampagne „PersonalEntwicklungsKonzept – Gute Schule in M-V” gestartet. Im Kern geht es dabei auch um die Gleichbehandlung von angestellten und verbeamteten Lehrkräften. Aktuell setzt sich die GEW deshalb weitergehend für die stufengleiche Eingruppierung der angestellten Lehrkräfte ein.
  • Die Lehramtsstudiengänge und die Vorbereitungszeit wurden in Niedersachsen angeglichen; die Anforderungen für Studierende des Lehramts an Gymnasien, Haupt- und Realschulen, Förderschulen und Berufsbildenden Schulen sind gleich.
  • Im Januar 2018 kündigte der damalige Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) einen Stufenplan zur Anhebung der Besoldung von Grund-, Haupt- und Realschullehrern nach A 13 an, für das Haushaltsjahr 2019 wurden jedoch keine Mittel für die Anhebung eingestellt.
  • Am 1. Juli 2019 gab die Landesregierung bekannt, dass niedersächsische Grund-, Haupt- und Realschullehrkräfte eine monatliche Stellenzulage von zunächst 97,27 Euro (seit 1. Dezember 2022: 101,39 Euro) erhalten würden. Mit dem Haushaltsbegleitgesetz 2020 wurde die Zulage in das Besoldungsgesetz aufgenommen. Das Kultusministerium hat im Einvernehmen mit dem Finanzministerium erklärt, dass tarifbeschäftigte Lehrkräfte in EG 11 (sog. Erfüller) die Zulage ebenfalls erhalten werden.
  • Die monatliche Zulage ist am 1. August 2020 den verbeamteten Lehrkräften mit dem Lehramt GHRS an Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen Oberschulen und Gesamtschulen erstmalig ausgezahlt worden. Die tarifbeschäftigten Lehrkräfte, die als „Erfüller” in der Entgeltgruppe EG 11 eingruppiert sind, erhalten die Zulage ebenfalls. Die Zulage ist ruhegehaltsfähig und wird nicht auf andere Zulagen angerechnet.
  • Die neue rot-grüne Landesregierung vereinbarte nach intensiver Einflussnahme der GEW Niedersachsen Ende Oktober 2022 in ihrem Koalitionsvertrag die Anhebung der Besoldung für alle Lehrämter in die Besoldungsgruppe A 13 und die entsprechende Eingruppierung für Tarifbeschäftigte in EG 13. Der GEW-Landesverband fordert eine schnelle und verbindliche Umsetzung.
  • Im Januar 2023 kritisiert die GEW Niedersachsen, dass die Landesregierung 100 Tage nach Amtsantritt immer noch keine konkreten Pläne für die Umsetzung von A 13/EG 13 vorgelegt hat.
  • Anfang Juli 2023 entscheidet die Landesregierung: Die Einstiegsgehälter von Lehrkräften an Grund-, Haupt- und Realschulen in Niedersachsen sollen zum 1. August 2024 auf die A 13 bzw. E 13 angehoben werden. Das Parlament muss dem Beschluss der Landesregierung noch zustimmen.
  • Mit Erlass des Lehrerausbildungsgesetzes im Jahr 2009 sind in NRW die Ausbildungsanforderungen mit Blick auf Ausbildungsstätte, Studienabschlüsse, Vorbereitungsdienst und Ausbildungsabschluss vereinheitlicht worden.
  • Die besoldungsrechtliche Zuordnung der Lehrkräfte für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Real- sowie Gesamt- schulen (Sekundarstufe I) erfolgt nach Besoldungsgruppe A 12, Lehrkräfte mit dem Lehramt Gymnasium und Gesamtschule Sekundarstufe II oder dem Lehramt Berufskolleg (allgemeinbildende und berufliche Fächer) werden in die Besoldungsgruppe A 13 mit Zulage eingestuft. Die Besoldung für Lehrkräfte der Sonderpädagogik erfolgt nach Besoldungsgruppe A 13.
  • Am 4. Oktober 2017 kündigte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) an, besoldungsrechtliche Konsequenzen aus der Reform der Lehrkräfteausbildung von 2009 zu ziehen. Konkret bedeutet dies, dass künftig alle Lehrkräfte in NRW, die einen Masterabschluss haben, nach A 13 bzw. EG 13 bezahlt werden sollen; unabhängig davon, an welcher Schulform sie unterrichten. Der Ankündigung folgte keine Gesetzesvorlage.
  • Am 23. Januar 2018 brachte die Oppositionspartei SPD den Gesetzentwurf „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Anpassung der Lehrerbesoldung an ihre Ausbildung (Lehrerbesoldungsgleichstellungsgesetz)” in den Landtag ein. Nach Anhörung und Auswertung im Ausschuss für Schule und Bildung wurde der Antrag am 13. Juli 2018 vom Landtag gegen die Stimmen von SPD und Grünen abgelehnt. Am 2. Oktober 2018 hat die SPD-Fraktion einen neuen Gesetzentwurf mit demselben Titel in den Landtag eingebracht, der im April 2019 ebenfalls abgelehnt wurde.
  • Mit dem GEW-Rechtsschutz im Rücken haben Grundschullehrkräfte im Januar 2019 in einem Musterverfahren Klage erhoben, um wie ihre Kolleg*innen am Gymnasium nach A 13Z besoldet zu werden. Damit geht die seit Jahren andauernde Auseinandersetzung um die verfassungswidrige Besoldung von Lehrkräften in NRW in eine neue, entscheidende Runde.
  • Am 11. August 2020 hat die Landesregierung den Masterplan Grundschule vorgestellt. Dieser sieht für Grund- schulen Beförderungsstellen im Umfang von 5 Prozent der Stellen vor. Allerdings bleiben die Grundschulen damit weiter hinter allen anderen Schulformen zurück.
  • Juni 2022: Im Koalitionsvertrag der neu gewählten schwarz-grünen Landesregierung wird ein Stufenplan zur einheitlichen Einstiegsbesoldung aller Lehrkräfte angekündigt. Im Oktober legte die Landesregierung einen Gesetzentwurf vor. Danach ist der erste Schritt für November 2022 angekündigt, ab August 2026 soll an Grund-, Haupt- und Realschulen A 13 für alle gelten. Eine Öffnung der Studienratslaufbahn, wie in Hamburg, ist nach dem Gesetzentwurf nicht vorgesehen.
  • Im Oktober 2022 legt die Landesregierung einen Gesetzentwurf zur Umsetzung von A 13 vor. Die GEW kritisiert die lange Übergangsphase. Außerdem kritisiert die Landesvorsitzende Ayla Celik, es werde deutlich, dass die Landesregierung ihre Pläne nicht zu Ende gedacht hat. „Die Besoldung von Beschäftigten auf Beförderungsämtern und Funktionsstellen muss ebenso angepasst werden, genauso die Besoldung von Fachleitungen.”
  • Am 25. Mai 2023 verabschiedet der Landtag NRW das Gesetz, mit dem die Lehrkräfte an Grund-, Haupt- und Realschulen stufenweise bis August 2026 auf A13 angehoben werden. Die GEW NRW begrüßt das, bedauert aber, dass die Landesregierung sich nicht zum notwendigen Schritt einer einheitlichen Lehrkräftelaufbahn durchringen konnte, bei der alle in den höheren Dienst kommen.
  • Während die Bachelorstudiengänge aller Lehrämter eine Regelstudienzeit von sechs Semestern und 180 Leistungspunkten (ECTS) umfassen, sind die Anforderungen für die Masterstudiengänge unterschiedlich. Die jeweils zu erwerbenden Leistungspunkte der Masterstudiengänge betragen beim Studium für das Lehramt an Grund- schulen 60 ECTS, das Lehramt an Realschulen plus und das Lehramt an Förderschulen 90 und für das Lehramt an Gymnasien und berufsbildenden Schulen 120.
  • Alle Grundschullehrkräfte sowie Hauptschullehrkräfte nach der „alten” Befähigung werden der Besoldungsgruppe A 12 zugeordnet.
  • GEW-Landesvorsitzender Klaus-Peter Hammer kritisiert, dass sich Rheinland-Pfalz gegen eine Angleichung der Studiendauer der Lehrämter entschieden hat. Die GEW fordert, dass alle verbeamteten Lehrkräfte nach A 13 und Angestellte nach EG 13 bezahlt werden.
  • Wer an einer Realschule plus arbeitet, muss eine Wechselprüfung absolvieren, um nach A 13 zu kommen. Nur wer einen Bachelor-/Masterstudiengang absolviert hat, wird A 13 zugeordnet.
  • Die GEW Rheinland-Pfalz unterstützte im Juni 2019 die Unterschriftenaktion der Studierenden des Grundschullehramts am Standort Koblenz der Universität Koblenz-Landau mit der zentralen Forderung, die Ausbildung der Grundschullehrkräfte durch eine bessere finanzielle Ausstattung der Hochschule zu verbessern.
  • Die GEW Rheinland-Pfalz beteiligt sich regelmäßig an der Aktion JA 13 im Aktionszeitraum im November.2019 lautete das Motto: JA 13 für Alle! Wir schaffen Bildungsgerechtigkeit. Höchste Zeit für Lohngerechtigkeit.
  • Bildungsministerin Hubig spricht sich 2020 gegen die Anhebung des Einstiegsgehalts für Grundschullehrkräfte von A 12 auf A 13 aus. Sie begründet dies mit der Anhebung des Bruttogehalts in den vergangenen 3 Jahren. Außerdem begründet sie die schlechtere Bezahlung mit der kürzeren Ausbildungszeit – 6 Semester statt 7 bzw.8 – und den vergleichsweise kleineren Klassen im Grundschulbereich.
  • Die Regelstudienzeit für die Primarstufe umfasst acht Semester (240 Credit Points), wie für das Lehramt für die Sekundarstufe I.
  • Die Regelstudienzeit für das Lehramt für die Sekundarstufe I + II und für das Lehramt an beruflichen Schulen umfasst zehn Semester (300 Credit Points). Der Vorbereitungsdienst ist für alle Lehrämter auf 18 Monate ausgelegt.
  • Grundschul- und Hauptschullehrer*innen werden im Saarland nach A 12 besoldet bzw. EG 11 bezahlt.
  • Lehrkräfte des gehobenen Dienstes in einem Amt der Besoldungsgruppe A 12 erhalten seit 2008 für die Dauer der überwiegenden Verwendung an Gemeinschaftsschulen, Förderschulen, Gymnasien, beruflichen Schulen nach fünfjähriger Bewährungszeit eine ruhegehaltfähige Zulage von 200 Euro. Die Zulage wird auch an angestellte Lehrkräfte gezahlt. Jeweils zum 1. Januar 2020 und 2021 wird die Zulage um 50 Euro auf dann 300 Euro erhöht.
  • Die GEW Saarland führte im Herbst 2016 eine Online-Petition „A 13 für Alle!” durch und im Mai 2018 gab es unter dem Titel „Rettungsschirm für Grundschulen” eine weitere, um auf die Situation in saarländischen Grundschulen aufmerksam zu machen.
  • Grundschullehrkräfte im Saarland sind im Bundesvergleich diejenigen mit dem geringsten Jahreseinkommen.
  • Das Bildungsministerium erklärt im Januar 2023, dass es eine Angleichung der unterschiedlichen Lehrerbesoldung an Grundschulen und weiterführenden Schulen im Saarland nicht ausschließt. Entscheidend sei aber, welche Pläne der direkte Nachbar Rheinland-Pfalz verfolgt.
  • Im Jahr 2010 wurde die Lehramtsausbildung im Freistaat Sachsen von gestuften Bachelor-/Masterstudiengängen auf einstufige, schulartspezifische Studiengänge mit staatlicher Abschlussprüfung umgestellt. Gemäß der Lehramtsprüfungsordnung I vom 29. August 2012 wurden an den Universitäten modularisierte Studiengänge mit staatlicher Abschlussprüfung und unterschiedlicher Ausbildungslänge eingeführt.
  • Soweit eine Ausbildung nach neuem Recht (August 2012) für das jeweilige Lehramt vorliegt, werden Lehrkräfte der Oberschule, Förderschule, Gymnasium und berufsbildender Schule seit der Tarifeinigung vom 17. Februar 2017 in EG 13 und Grundschullehrkräfte in EG 11 eingruppiert.
  • Das vom Sächsischem Kabinett am 9. März 2018, vorgestellte Handlungsprogramm „Nachhaltige Sicherung der Bildungsqualität in Sachsen” wurde von der GEW mit einem neunmonatigen Diskussionsprozess begleitet, und die Forderung nach einer einheitlichen Vergütung an allen Schulformen durchgesetzt.
  • Das Handlungsprogramm sieht vor, dass ab 1. Januar 2019 bis vorerst 31. Dezember 2023 neu einzustellende Lehrkräfte mit vollständiger Ausbildung verbeamtet werden können. Im gleichen Zeitraum wird vollständig ausgebildeten Lehrkräften, die bereits im sächsischen Schuldienst tätig sind und die Voraussetzungen (u.a. die Altersgrenze) erfüllen, die Möglichkeit eröffnet, sich ebenfalls verbeamten zu lassen. Grundschullehrer*innen werden ab 1. Januar 2019 nach A 13 besoldet bzw. nach EG 13 vergütet.
  • Das Gesetz zur Umsetzung des Handlungsprogramms zur nachhaltigen Sicherung der Bildungsqualität im Freistaat Sachsen ist zum Januar 2019 in Kraft getreten. Damit ist das GEW-Ziel EG 13 für Grundschullehrer*innen erreicht.
  • Die Regelstudien- und Prüfungszeit für das Lehramt an Grundschulen und Sekundarschulen in Sachsen-Anhalt beträgt acht Semester und für das Lehramt an Gymnasien und Förderschulen neun Semester.
  • In Sachsen-Anhalt können alle neu einzustellenden Lehrer*innen den Beamtenstatus erlangen, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen.
  • Die GEW Sachsen-Anhalt fordert die Landesregierung auf, alle Grundschullehrkräfte in Sachsen-Anhalt mit EG 13/A 13 zu bezahlen.
  • Am 23. April 2018 wurde die Besoldung für Schulleitungen kleiner Grundschulen, für Lehrkräfte mit DDR- Abschlüssen und Einfachlehrer*innen angehoben.
  • Sachsen-Anhalt ist inzwischen das einzig ehemals ostdeutsche Bundesland, welches EG 13/A 13 nicht bezahlt oder noch nicht angekündigt hat. Derzeit läuft ein Doppelhaushalt in Sachsen-Anhalt für die Jahre 2020 und 2021. Da gibt es zurzeit kaum eine Chance, etwas zu ändern.
  • Im Juni 2021 wird der Landtag neu gewählt. Zumindest die SPD und die LINKE habe die Bezahlung der Grundschullehrkräfte mit A 13/EG 13 im Wahlprogrammentwurf. Die Grünen, die die GEW immer unterstützt haben, haben sich noch nicht geäußert.
  • Die GEW Sachsen-Anhalt hat einen „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Landesbesoldungsgesetzes” zur gleichen Besoldung der Grundschullehrkräfte erarbeitet, den die Fraktion Die Linke am 21. August 2019 in den Landtag von Sachsen-Anhalt eingebracht hat. Der Gesetzentwurf ist Ende 2019 mit der Mehrheit der Kenia- Koalition im Rahmen der Beratung des Landtages abgelehnt worden.
  • Januar 2023 : Im Rahmen des „Bildungsdialogs” der Landesregierung wurde A 13/E 13 für Grundschullehrkräfte in Aussicht gestellt, jedoch ebenfalls ohne eine Frist zu nennen. Die GEW erinnert daran, dass Sachsen-Anhalt das letzte Land im Osten sei, das seinen Grundschullehrkräften nicht A 13/EG 13 biete. Die Oppositionsparteien Gründe und Linke unterstützen die Forderung nach einer Anhebung der Gehälter an Grundschulen.
  • Im Haushaltsbegleitgesetz wurden die Änderungen des Landesbesoldungsgesetzes im März 2023 durch den Landtag von Sachsen-Anhalt beschlossen.
  • => Die Angleichung der Grundschullehrer*innen erfolgt in drei Stufen:
  1. 01.08.2023 : Zulage von 200,00 €/Monat
  2. 01.08.2024 : Zulage von 400,00€/Monat
  3. 01.08.2025 : Eingruppierung in die A 13/E 13
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=> Alle in die A 13/E 13 eingruppierten Funktionsstelleninhaber*innen an Grundschulen werden in drei Stufen in die A 14/E 14 eingruppiert:

  1. 01.08.2023 : Zulage von 150,00 €/Monat
  2. 01.08.2024 : Zulage von 300,00 €/Monat
  3. 01.08.2025 : Eingruppierung in die A 14/E 14
  • Mit Erlass des Lehrkräftebildungsgesetzes im Jahr 2014 sind auch in Schleswig-Holstein die Ausbildungsanforderungen mit Blick auf Ausbildungsstätte, Studienabschlüsse, Vorbereitungsdienst und Ausbildungsabschluss vereinheitlicht worden. Für alle Lehrämter wird gleichermaßen ein fünfjähriges Bachelor-/Masterstudium und eineinhalbjähriger Vorbereitungsdienst verlangt.
  • Nach umfangreichen und starken Aktivitäten der GEW wurde im Januar 2016 im Lehrkräftebesoldungsgesetz die Besoldung der Lehrkräfte mit Sekundarstufenlehramt mit A 13 bzw. A 13Z beschlossen. Für die Bestandslehrkräfte wurde ein Stufenplan in der Laufbahnverordnung festgelegt. Seitdem können Grund- und Hauptschullehrkräfte in das Sekundarstufenlehramt und damit von A 12 nach A 13 wechseln, wenn sie fünf Jahre in Klassen mit mehreren Bildungsgängen (z.B. in der Gemeinschaftsschule) arbeiten. Die Grundschullehrkräfte werden weiter nach A 12 besoldet.
  • Mit dem „Gesetz zur Steigerung der Attraktivität des Lehramts an Grundschulen” wurde am 24. Juni 2019 ein Stufenplan über fünf Jahre beschlossen nach dem alle Grundschullehrkräfte ab 2025 nach A13 besoldet werden. Der Einstieg ist geschafft: zum 1. August 2020 wurde die erste Stufe erklommen und alle Grundschullehrkräfte bekommen 80 Euro monatlich mehr. Leitungsstellen an Grundschulen werden durch dieses Gesetz seit dem August 2020 vergleichbar besoldet wie Leitungen an Gemeinschaftsschulen und Förderzentren.

Im Dezember 2020 einigten sich die Regierungsfraktionen mit der CDU schließlich darauf, beginnend mit dem 1. August 2021 alle Grundschullehrkräfte schrittweise bis 2025 nach A 13/EG 13 anzuheben.

  • Das Lehramtsstudium wird in Thüringen modularisiert angeboten und mit Leistungspunkten versehen. Es schließt mit einer ersten Staatsprüfung oder einem Masterabschluss ab. Der Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Grundschulen dauert in Thüringen 12 Monate und für alle anderen Lehrämter 18 Monate.
  • Zum 1. Januar 2017 wurde die Besoldung/Vergütung der Lehrkräfte für untere Klassen schrittweise von der Besoldungsgruppe A 11/Entgeltgruppe EG 10 an die Besoldungsgruppe A 12/Entgeltgruppe EG 11 durch Zahlung eines Überleitungsausgleichs vollzogen. Lehrkräfte an Thüringer Regelschulen sowie Ein-Fach-Lehrer mit einer Ausbildung nach DDR-Recht sind seit dem 1. Januar 2020 in die Besoldungsgruppe A13/Entgeltgruppe E13 eingruppiert.
  • Auf Initiative der GEW Thüringen haben die Parteien Die Linke, SPD und Bündnis 90/Die Grünen angekündigt, nach der Landtagswahl am 27. Oktober 2019 die Besoldung der Grundschullehrer*innen auf A 13 anzuheben.
  • Zunächst hatte das Thüringer Kabinett am 25. August 2020 einen Haushaltsentwurf gebilligt, jedoch ohne die Höhergruppierung vorzusehen. Die GEW Thüringen hat daraufhin alle Abgeordneten des Thüringer Landtags angeschrieben und an ihre Wahlversprechen bzw. ihre diesbezüglichen Anträge erinnert.
  • Im Dezember 2020 einigten sich die Regierungsfraktionen mit der CDU schließlich darauf, zum 1. August 2021 alle Grundschullehrkräfte nach A 13/EG 13 anzuheben.

Wie hoch ist der Familienzuschlag für Beamte in Bayern?

‘ Da A und B zusammen auf eine regelmäßige Arbeitszeit einer Vollbeschäftigung kommen, erhalten sie den kompletten Orts- und Familienzuschlag. A erhält Stufe 2 für die ersten beiden Kinder (477,46) und Beamtin B für das dritte Kind 449,25 und für das vierte Kind 563,90 Euro.

Wie viel familienzuschlag Beamte Bayern?

Familienzuschlag für Beamtinnen und Beamte im Freistaat Bayern ab 01.12.2022

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  • Familienzuschlag für Beamtinnen und Beamte des Landes Bayern
  • Familienzuschlag Bayern Gültig ab 1. Dezember 2022 (Monatsbetrag in Euro)
  • Stufe 1 Stufe 2
    Betrag in Euro Betrag in Euro
    Besoldungsgruppe A 3 bis A 8 142,52 270,46
    übrige Besoldungsgruppen 149,64 277,58
    für das dritte und jedes weitere Kind
    1. Bei mehr als einem Kind erhöht sich der Familienzuschlag
    2. für das zweite zu berücksichtigende Kind um 127,94 €,
    3. für das dritte und jedes weitere zu berücksichtigende Kind um 396,51 €.

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    Ab hier die Tabellenwerte der Vorjahre Die Regelungen zum Familienzuschlag sind in Bund und Ländern unterschiedlich. Für Bayern gelten folgende Beträge: Familienzuschlag ab 01.01.2018 Monatsbeträge in Euro

    Familienzuschlag Stufe 1 (verh.) Stufe 2 (verh. und 1 Kind)
    Besoldungsgruppen A 3 bis A 8 128,36 243,60
    übrige Besoldungsgruppen 134,76 250,00

    Bei mehr als einem Kind erhöht sich der Familienzuschlag für das zweite zu berücksichtigende Kind um 115,24 Euro, für das dritte und jedes weitere zu berücksichtigende Kind um 357,16 Euro. Erhöhungsbeträge für Besoldungsgruppen A 3 bis A 5 Der Familienzuschlag der Stufe 2 erhöht sich für das erste zu berücksichtigende Kind in den Besoldungsgruppen A 3 bis A 5 um je 5,58 Euro, ab Stufe 3 für jedes weitere zu berücksichtigende Kind in den Besoldungsgruppe A 3 um je 27,87 Euro, in der Besoldungsgruppe A 4 um je 22,30 Euro und in der Besoldungsgruppe A 5 um je 16,72 Euro.

    Soweit dadurch im Einzelfall die Besoldung hinter derjenigen aus einer niedrigeren Besoldungsgruppe zurückbleibt, wird der Unterschiedsbetrag zu sätzlich gewährt. Anrechnungsbetrag nach § 35 Abs.2 BayBesG: – in den Besoldungsgruppen A 3 bis A 8: 119,24 Euro – in den Besoldungsgruppen A 9 bis A 12: 126,60 Euro.

    Red 20230515 : Familienzuschlag für Beamtinnen und Beamte im Freistaat Bayern ab 01.12.2022

    Wann gibt es die nächste Gehaltserhöhung für Beamte in Bayern?

    Bundeskabinett beschließt Besoldungsanpassung – ver.di: Bund muss jetzt zügig Abschlagszahlungen leisten – Am Donnerstag, dem 13. Juli 2023 hat das Bundeskabinett den Entwurf für ein Besoldungsanpassungsgesetz beschlossen. Die parlamentarische Beschlussfassung soll nach der Sommerpause erfolgen.

    Der Gesetzentwurf sieht eine zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifabschlusses vom 22. April 2023 für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen vor. Den Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richtern sowie den Soldatinnen und Soldaten soll dem Gesetzentwurf zufolge ab dem 01.

    März 2024 ein Sockelbetrag in Höhe von 200 Euro gezahlt werden. Die angehobene Besoldung wird dann zusätzlich um 5,3 Prozent erhöht. Hierbei wird ein Abzug für die Versorgungsrücklage in Höhe von 0,2 Prozentpunkten berücksichtigt, was die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) wiederholt kritisiert hat.

    „Wir freuen uns, dass auch die Beamtinnen und Beamten des Bundes sowie die Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger – wie von uns gefordert – vom Tarifabschluss profitieren sollen. Die Übertragung des Tarifergebnisses bedeutet letztlich, dass alle Besoldungsgruppen ab März 2024 monatlich mindestens 340 Euro mehr erhalten.

    Lediglich in der Erfahrungsstufe 1 der Besoldungsgruppe A3 werden es 337 Euro sein”, betont die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle. Ebenfalls Gegenstand des Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetzes wird die Regelung zur Zahlung einer steuerfreien Inflationsausgleichsprämie in Höhe von insgesamt 3000 Euro in mehreren Tranchen.

    1. Für den Monat Juni 2023 ist eine Zahlung in Höhe von 1.240 Euro geplant sowie für die Monate Juli 2023 bis Februar 2024 monatlich jeweils 220 Euro.
    2. Wir begrüßen, dass die Prämie sowohl an Besoldungs- wie auch Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger steuerfrei ausgezahlt werden soll.
    3. Für Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger wird hinsichtlich der Höhe der individuelle Ruhegehaltsatz angesetzt.

    Wir erwarten vom Bund, dass jetzt so schnell wie möglich damit begonnen wird, Abschlagszahlungen zu leisten, damit vor allem für die Beschäftigten in den unteren Besoldungsgruppen zügig die Inflationsfolgen abgefedert werden”, so Behle. Der Bundestag wird sich nach der parlamentarischen Sommerpause vermutlich nicht vor Ende September mit dem Gesetzentwurf befassen.

    Wer zahlt Kindergeld Beamte NRW?

    Kindergeld Das Kindergeld ist eine familienpolitische Sozialleistung, die unabhängig vom Einkommen gezahlt wird. Der Anspruch ergibt sich für Steuerpflichtige aus dem Einkommensteuergesetz, für Nicht-Steuerpflichtige aus dem Bundeskindergeldgesetz. Anspruch besteht für

    Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres;Kinder bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres, wenn sie sich in Ausbildung befinden;und arbeitslose Kinder bis zum 21. Geburtstag,

    wenn diese ihren Wohnsitz in Deutschland haben oder sich hier für gewöhnlich aufhalten. Für Kinder, die wegen fehlendem Ausbildungsplatz eine Berufsausbildung nicht beginnen oder fortsetzen können, gelten grundsätzlich die Regelungen für Kinder in Ausbildung.

    Das Kindergeld wird an die Person gezahlt, in deren Obhut sich das Kind befindet. Lebt das Kind mit beiden Eltern zusammen, können diese bestimmen, wer von ihnen das Kindergeld erhalten soll. Die Auszahlung des Kindergeldes erfolgt in der Regel durch die Familienkassen bei den Agenturen für Arbeit. Für Angehörige des öffentlichen Dienstes und Empfänger von Versorgungsbezügen wird das Kindergeld von ihrem Dienstherr oder Arbeitgeber festgesetzt und ausgezahlt.

    : Kindergeld

    Wann bekommen NRW Beamte mehr Geld?

    Beamte des Bundes erhalten ab 2024 mehr Geld: Mindestens 340 Euro pro Monat – Gut sechs Wochen nach dem Tarifabschluss im öffentlichen Dienst liegt seit Mitte Juni ein Gesetzentwurf vor, der die Anpassung der Besoldung für Bundesbeamte regelt und bis zum 12.

    Wann nächste Stufe Beamte NRW?

    Stufen der Besoldungstabelle Stufe: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Wartezeit: 2 2 2 2 3 3 3 3 4 4 4 Jahre Traditionell erfolgt die Zuordnung in die Stufen der Besoldungstabelle nach dem Dienstalter. Dieses Verfahren wurde zwar inzwischen abgeschafft, bildet aber in vielen Bundesländern weiterhin die Basis der Stufeneinteilung.

    Stufe 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Besoldungsordnung A 21 23 25 27 29 32 35 38 41 45 49 53 – – – Besoldungsordnung C 21 23 25 27 29 31 33 35 37 39 41 43 45 47 49 Besoldungsordnung R 27 29 31 33 35 37 39 41 43 45 47 49 – – – Besoldungsordnung B keine Dienstaltersstufen Besoldungsordnung W keine Dienstaltersstufen In der Besoldungsordnung A wird anfangs alle 2 Jahre, dann alle 3 Jahre und später alle 4 Jahre die nächste Stufe erreicht.

    In den Besoldungsordnungen C und den Gruppen R1 und R2 der R-Besoldung erhöht sich die Stufenzuordnung alle 2 Jahre. In den Besoldungsordnungen B und W sowie den Gruppen R3 bis R10 gibt es keine Stufeneinteilung. : Stufen der Besoldungstabelle

    Wie viel verdient ein Lehrer a13 NRW?

    Einstiegsgehälter von verbeamteten Lehrern je Bundesland 2020 – Grundschullehrer und Gymnasiallehrer: Gehaltstabelle für Lehramt Tabellenerklärung: Rotbraun gekennzeichnet ist das niedrigste Gehalt, Grün dagegen das höchste

    Bundesland Besoldungsgruppe A 12 Besoldungsgruppe A 13
    Bruttogehalt A 12 Lehrer Bruttogehalt A 13 Lehrer
    Baden-Württemberg 3.863,80 4.523,76
    Bayern 3.924,89 4.579,86
    Berlin 3.463,46 4.090,78
    Brandenburg 3.763,92 4.210,29
    Bremen 3.708,75 4.328,05
    Hamburg 3.844,64 4.299,48
    Hessen 3.481,16 4.051,93
    Mecklenburg-Vorpommern 3.478,90 3.893,50
    Niedersachsen 3.721,97 4.175,22
    Nordrhein-Westfalen 3.771,26 4.401,78
    Rheinland-Pfalz 3.619,61 4.050,60
    Saarland 3.505,08 4.109,92
    Sachsen-Anhalt 3.573,81 4.189,14
    Sachsen 3.752,12 4.199,96
    Schleswig-Holstein 3.707,52 4.137,99
    Thüringen 3.578,32 4.209,54

    Wie viel verdient man als Lehrer NRW?

    Seiteneinsteiger mit abgeschlossenem Hochschulstudium (Lehramtsstudium) starten i.d.R. in EG 11 / St.1 (3.553,15 Euro brutto) als Lehrkraft Grundschule/Hauptschule bzw. EG 13 / St.1 (4.074,30 Euro brutto) als Lehrkraft in allen anderen Schulformen.

    Was ist die höchste Besoldungsgruppe?

    Besoldungsgruppe A 14 für Bundesbeamte, 2022 höheren Dienst ist die höchste Laufbahngruppe für Beamte.

    Wann familienzuschlag Stufe 2 NRW?

    Der Familienzuschlag der Stufe 2 erhöht sich für das erste zu berücksichtigende Kind in der Besoldungsgruppe A 5 um 7,61 Euro, ab Stufe 3 für jedes weitere zu berücksichtigende Kind in der Besoldungsgruppe A 5 um 22,78 Euro.

    Wer bekommt familienzuschlag Stufe 3 NRW?

    Familienzuschlag bei Kinder entsprechend der Besoldungsgruppen – Der Familienzuschlag für die Besoldungsgruppen A 3 bis A 5 erhöht sich für das erste zu berücksichtigende Kind um je 5,37 Euro in der Stufe 2. In der Stufe 3 wird jedes weitere Kind in den Besoldungsgruppen A 3 um je 26,84 Euro, in der Besoldungsgruppe A 4 um je 21,74 und in der Besoldungsgruppe A 5 um je 16,10 Euro hinsichtlich des Familienzuschlags berücksichtigt.

    Wer zahlt Kindergeld Beamte NRW?

    Kindergeld Das Kindergeld ist eine familienpolitische Sozialleistung, die unabhängig vom Einkommen gezahlt wird. Der Anspruch ergibt sich für Steuerpflichtige aus dem Einkommensteuergesetz, für Nicht-Steuerpflichtige aus dem Bundeskindergeldgesetz. Anspruch besteht für

    Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres;Kinder bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres, wenn sie sich in Ausbildung befinden;und arbeitslose Kinder bis zum 21. Geburtstag,

    wenn diese ihren Wohnsitz in Deutschland haben oder sich hier für gewöhnlich aufhalten. Für Kinder, die wegen fehlendem Ausbildungsplatz eine Berufsausbildung nicht beginnen oder fortsetzen können, gelten grundsätzlich die Regelungen für Kinder in Ausbildung.

    1. Das Kindergeld wird an die Person gezahlt, in deren Obhut sich das Kind befindet.
    2. Lebt das Kind mit beiden Eltern zusammen, können diese bestimmen, wer von ihnen das Kindergeld erhalten soll.
    3. Die Auszahlung des Kindergeldes erfolgt in der Regel durch die Familienkassen bei den Agenturen für Arbeit.
    4. Für Angehörige des öffentlichen Dienstes und Empfänger von Versorgungsbezügen wird das Kindergeld von ihrem Dienstherr oder Arbeitgeber festgesetzt und ausgezahlt.

    : Kindergeld

    Wann bekommt man die Nachzahlung von Kinderzuschlag?

    Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Kinderzuschlag – Den Antrag auf Kindergeldzuschlag sowie die dazugehörigen Anlagen für Ihre Partnerin oder Partner sowie für Ihr Kind können Sie bequem online ausfüllen. Ergänzend benötigen Sie in der Regel die folgenden Unterlagen:

    • mehrere Nachweise zu Ihrem Einkommen,
    • eine Erklärung zu Ihrem Vermögen und
    • einen Nachweis über Ihre Wohnkosten.

    Sind weitere Unterlagen oder Nachweise erforderlich, werden Sie während der Antragstellung darüber informiert. Eltern müssen ihr Einkommen der letzten 6 Monate vor der Antragstellung nachweisen. Stellen Sie Ihren Antrag zum Beispiel im Oktober, müssen Sie das in den Monaten April bis September zugeflossene Einkommen angeben.

    • Kurzarbeitergeld
    • Arbeitslosengeld
    • Elterngeld
    • BAföG

    Anspruch auf KiZ haben Familien mit kleinem Einkommen, Ob und in welcher Höhe der KiZ gezahlt wird, wird für jede Familie individuell berechnet und hängt von mehreren Faktoren ab – vor allem vom eigenen Einkommen, den Wohnkosten, der Größe der Familie und dem Alter der Kinder. Die folgenden Beispiele zeigen, wann Familien Kinderzuschlag bekommen können (Wohnkosten und Gehälter pro Monat):

    • Zahlt ein alleinerziehendes Elternteil von einem Kind circa 490 Euro Warmmiete, kann der KiZ bezogen werden, wenn der Verdienst bei rund 1.200 Euro bis etwa 2.700 Euro brutto liegt (Kind: 6 Jahre). Bei einer Warmmiete von circa 790 Euro, darf das Bruttogehalt bei 2 Kindern rund 950 Euro bis rund 3.900 Euro betragen. (Kinder: 6 und 8 Jahre). Unterhalt oder Unterhaltsvorschuss wurden nicht berücksichtigt.
    • Bei einer Paarfamilie mit 2 Kindern und einer Warmmiete von etwa 690 Euro darf das gemeinsame Bruttoeinkommen rund 1.200 Euro (Alleinverdiener) bis etwa 4.100 Euro (Doppelverdiener) betragen (Kinder: 6 und 8 Jahre). Bei einer Warmmiete von etwa 990 Euro, darf das Bruttogehalt rund 1.450 Euro (Alleinverdiener) bis etwa 4.350 Euro (Doppelverdiener) betragen (Kinder: 6 und 8 Jahre).
    • Zahlt eine Paarfamilie mit 3 Kindern eine Warmmiete von etwa 990 Euro, darf sie rund 950 Euro (Alleinverdiener) bis etwa 5.100 Euro (Doppelverdiener) brutto verdienen (Kinder: 6, 8 und 10 Jahre).

    Ihr Vermögen wird nur geprüft, wenn es erheblich ist. Erhebliches Vermögen liegt ab folgenden Beträgen für die gesamte Bedarfsgemeinschaft vor:

    • 2 Personen: 55.000 Euro
    • 3 Personen: 70.000 Euro
    • Erhöhung um 15.000 Euro je weiteres Kind.

    Vermögen ist die Gesamtheit der in Geld gemessenen Güter zum Zeitpunkt der Antragstellung, Dabei ist Ihr eigenes Vermögen und auch das Vermögen der mit Ihnen im Haushalt lebenden Angehörigen von Bedeutung, egal ob sich das Vermögen im In- oder Ausland befindet. Zum Vermögen zählen nur verwertbare Vermögensgegenstände, insbesondere:

    • positiv: Bargeld
    • positiv: Bank- und Sparguthaben
    • positiv: Wertpapiere
    • positiv: Bausparguthaben
    • positiv: Aktien und Fondsanteile
    • positiv: Forderungen
    • positiv: bewegliches Vermögen (zum Beispiel Hausrat, Kunstgegenstände)
    • positiv: Haus- und Grundeigentum sowie sonstige Rechte an Grundstücken (zum Beispiel eine Hypothek)

    Nicht zum Vermögen zählen:

    • negativ: angemessener Hausrat
    • negativ: eine selbst genutzte Immobilie (Haus oder Eigentumswohnung) von angemessener Größe
    • negativ: ein angemessenes Auto oder Motorrad für jede erwerbsfähige Person in der Bedarfsgemeinschaft

    Sobald uns Ihr Antrag vorliegt, überprüfen wir Ihre Angaben und Unterlagen. Wenn etwas fehlt, zum Beispiel ein bestimmter Nachweis, melden wir uns bei Ihnen. Wenn Sie nach 6 Wochen noch nichts von uns gehört haben, können Sie telefonisch nach dem Stand der Bearbeitung fragen: 0800 4 555530 (gebührenfrei) Tipp: Gut zu wissen : Die Bearbeitungszeit ändert nichts am Zeitraum, für den Sie Kinderzuschlag bekommen.

    • Ausstehende Beträge erhalten Sie zum nächstmöglichen Termin.
    • Beispiel : Sie haben im März Kinderzuschlag beantragt.
    • Ende April erhalten Sie den Bewilligungsbescheid.
    • Bei der Auszahlung im Mai bekommen Sie zusätzlich die Nachzahlungen für März und April.
    • Am Ende eines Bescheids werden Sie über Ihre Rechte informiert (Fachbegriff: Rechtsbehelfsbelehrung).

    Sie haben zum Beispiel das Recht, Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen und dagegen zu klagen. Wenden Sie sich jedoch als erstes an Ihre Familienkasse vor Ort. Ihre Ansprechperson dort wird Ihre Fragen beantworten und den Bescheid noch einmal prüfen,

    • Um Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen, haben Sie nach Erhalt des Schreibens einen Monat lang Zeit.
    • Nutzen Sie dafür unseren eService Widerspruch einlegen,
    • Alternativ können Sie Ihren Widerspruch per Post an den Absender des Bescheids schicken.
    • Wurde Ihr Widerspruch abgelehnt, können Sie eine Klage gegen den Bescheid einreichen.

    In der Rechtsbehelfsbelehrung finden Sie dazu nähere Informationen – zum Beispiel, welches Gericht für Ihre Klage zuständig ist. Haben Sie zu viel Kinderzuschlag erhalten (Fachbegriff: Überzahlung ), müssen Sie den entsprechenden Betrag zurückzahlen. Der Inkasso-Service der Bundesagentur für Arbeit ist für solche Rückzahlungen zuständig.

    Mehr erfahren Sie auf der Seite Inkasso-Service: Wie Sie richtig reagieren, Wichtig: Wichtig : Überweisen Sie den fälligen Betrag bitte erst, nachdem wir Sie in einem Schreiben dazu aufgefordert haben. Wenn Sie auch mit Kinderzuschlag und Wohngeld den Lebensunterhalt Ihrer Familie nicht mehr sichern können, können Sie Ihr Einkommen mit Bürgergeld ergänzen (umgangssprachlich: aufstocken).

    Wenden Sie sich dafür an Ihr Jobcenter, Teilen Sie Ihrer Ansprechperson dort mit, dass Sie Kinderzuschlag erhalten. Das ist wichtig, weil Kinderzuschlag bei der Berechnung des Bürgergelds als Einkommen zählt. Wichtig: Wichtig : Wenn Sie Wohngeld erhalten, müssen Sie bei der zuständigen Stelle melden, dass Sie ergänzendes Bürgergeld erhalten.