Ab Wann Erhöhte Temperatur? - Portal hrvatskih arhitekata

Ab Wann Erhöhte Temperatur?

Ab Wann Erhöhte Temperatur

Ist 37.5 schon erhöhte Temperatur?

Wann ist es Fieber? – Ab einem Wert von 38,2 °C handelt es sich bereits um Fieber | Foto: Canva “Gesunde Menschen haben eine Körpertemperatur zwischen 36 und 37 Grad Celsius. Bei Werten zwischen 37,5 bis 38 Grad spricht man bereits von erhöhter Temperatur”, so PD Dr. Irit Nachtigall, Regionalleiterin Infektiologie und Antibiotic Stewardship sowie Fachgruppenleiterin Infektiologie bei Helios. Gesunde Menschen haben eine Körpertemperatur zwischen 36 und 37 Grad Celsius. Bei Werten zwischen 37,5 bis 38 Grad spricht man bereits von erhöhter Temperatur. Dr. Irit Nachtigall, Regionalleiterin Infektiologie und Antibiotic Stewardship sowie Fachgruppenleiterin Infektiologie bei Helios

Wann fängt erhöhte Temperatur an?

Man spricht bei Erwachsenen von Fieber, wenn die Temperatur im Körperinneren auf 38° C oder mehr ansteigt. Als hohes Fieber gilt eine Temperatur ab 39,5° C, als sehr hohes eine Temperatur von 41° C. Eine Körpertemperatur zwischen 37,5 und 38° C wird als „erhöhte Temperatur’ bezeichnet.

Wann ist bei Erwachsenen erhöhte Temperatur?

Fieber hat man, wenn die Körpertemperatur auf über 37,8 °C steigt. Fieber ist nicht dasselbe, wie wenn einem einfach heiß ist oder man schwitzt. Um als Fieber zu gelten, muss bei der Messung mit einem Thermometer eine erhöhte Körpertemperatur festgestellt werden.

Wenn Sie Fieber haben, stammen die dabei auftretenden Symptome meistens von der dahinter steckenden Ursache und nicht vom Fieber selbst. Fieber schadet nicht, solange es nicht höher als etwa 41,1 °C ist. Der Arzt versucht anhand einer körperlichen Untersuchung und manchmal anhand bestimmter Tests, die Ursache des Fiebers zu ermitteln. Medikamente wie Ibuprofen oder Paracetamol können bei starken Beschwerden eingesetzt werden, da sie fiebersenkend wirken.

Viele Störungen können Fieber verursachen. Die häufigsten Ursachen sind: Weniger häufig kann Fieber auch durch Folgendes ausgelöst werden: Wenn Krebs oder eine Entzündung die Ursache ist, dauert das Fieber in der Regel über längere Zeit an. Es kann konstant sein oder an- und wieder abschwellen.

Temperatur von mindestens 38,3 °C Mehrwöchige Dauer Keine offensichtliche Ursache feststellbar

Ärzte führen in der Regel viele Tests durch, um nach einer ungewöhnlichen Infektion oder einer Krebserkrankung zu suchen, darunter Blut- und Urintests, aber auch bildgebende Untersuchungen. Wenn die Testergebnisse negativ sind, müssen die Ärzte eventuell eine Gewebeprobe (Biopsie) der Leber, des Knochenmarks oder einer anderen möglicherweise infizierten Stelle entnehmen.

Wenn das Fieber zuerst auftritt, können Sie am ganzen Körper zittern und mit den Zähnen klappern, als ob Sie sich an einem sehr kalten Ort befänden (sogenannter Schüttelfrost). Wenn Sie hohes Fieber haben, fühlt sich Ihre Haut heiß an. Wenn das Fieber abzuklingen beginnt, kann es zu starkem Schwitzen kommen.

Sie können darüber hinaus Symptome aufweisen, die von der dem Fieber zugrunde liegenden Erkrankung stammen. Wenn Ihr Fieber zum Beispiel durch eine Atemwegsinfektion verursacht wurde, können Sie auch Husten haben. Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie Fieber haben und eines der folgenden Warnzeichen aufweisen:

Veränderung der Denkfähigkeit, wie z.B. Verwirrtheit Kopfschmerzen, Genickstarre oder beides Ausschlag Schwindel oder Benommenheit Herzrasen Atemnot oder Kurzatmigkeit Temperatur über 40 °C oder unter 35 °C Kürzlich erfolgte Reise in ein Gebiet, in dem eine schwere Infektionskrankheit wie Malaria weit verbreitet ist

Wenn Sie keines dieser Warnzeichen aufweisen, aber Fieber haben, das länger als 1 bis 2 Tage andauert, sollten Sie Ihren Arzt anrufen. Je nach Ihrem Alter, den Symptomen und Ihrer Krankengeschichte kann der Arzt einen Untersuchungstermin vereinbaren und eventuell sogar Tests vornehmen, um die Fieberursache herauszufinden. Dabei kann Folgendes veranlasst werden:

Bluttests Urintests Röntgenaufnahme des Brustkorbs Weitere Tests je nach Ihren Symptomen

Wenn Ihr Fieber mehr als 3 oder 4 Tage andauert, sollten Sie unabhängig davon, ob andere Symptome vorliegen, Ihren Arzt aufsuchen. Je nachdem, wie es Ihnen geht und welche Temperatur Sie haben, muss der Arzt Ihr Fieber möglicherweise gar nicht behandeln – Fieber ist ein Zeichen dafür, dass Ihr Körper die Infektion bekämpft.

  1. Der Arzt ordnet eine Behandlung für die Ursache des Fiebers an.
  2. Wenn das Fieber selbst starke Beschwerden bei Ihnen auslöst, kann Ihnen der Arzt fiebersenkende Medikamente wie Paracetamol oder Ibuprofen verordnen.
  3. Ebenfalls Besserung bringt es, wenn Sie möglichst viel trinken und kühle Kleidung tragen.

Wenn Ihr Fieber auf über 41,0 °C steigt, müssen Sie möglicherweise ins Krankenhaus eingewiesen werden. Im Krankenhaus werden Ihnen Flüssigkeiten über eine Vene (intravenös) verabreicht und Kühldecken gegeben. HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für Patienten. Copyright © 2023 Merck & Co., Inc., Rahway, NJ, USA und seine verbundenen Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.

Wann ist erhöhte Temperatur und wann Fieber?

Hintergrund Dieses Zeichen steht für den Infokorb. In diesem können Sie alle Informationen, die Ihnen wichtig sind, sammeln und später als PDF ausdrucken. Die Temperatur im Inneren des menschlichen Körpers beträgt im Normalfall etwa zwischen 36 und 37 Grad Celsius.

  1. In manchen Situationen kann die Temperatur auch steigen, z.B.
  2. Wenn man Sport gemacht hat oder sehr warme Kleidung trägt.
  3. Bei Frauen, die gerade ihren Eisprung haben, kann die Temperatur um etwa 0,5 Grad Celsius steigen.
  4. Eine Körpertemperatur zwischen 37,5 und 38 Grad Celsius wird als erhöhte Temperatur bezeichnet.

Wenn die Temperatur höher als 38 Grad Celsius liegt, dann spricht man von Fieber, Steigt sie auf 39 bis 41 Grad Celsius, hat der Betroffene hohes Fieber, Extrem hohes Fieber liegt vor, wenn eine Körpertemperatur von über 41 Grad Celsius gemessen wird.

All diese Angaben gelten für die rektale Messung. Fieber ist keine eigene Krankheit, sondern ein Symptom. Es kann bei einer ganzen Reihe unterschiedlicher Krankheiten auftreten. Die häufigste Ursache sind ansteckende Krankheiten, zu denen auch die Erkältungskrankheiten gehören. Was sollte ich beim Fiebermessen beachten? Der Körper eines erwachsenen Menschen funktioniert am besten, wenn seine Kerntemperatur bei etwa 37 Grad Celsius liegt.

Bei Kleinkindern kann diese etwas höher liegen. Kleinere Schwankungen sind normal. Aber bei Fieber ist die Temperatur deutlich höher. Messwerte bis 38 Grad Celsius werden als erhöhte Temperatur bezeichnet. Bei Werten darüber spricht man von mäßigem Fieber.

Temperaturen über 39 Grad werden als hohes und ab 41 Grad als sehr hohes Fieber bezeichnet. Fieber ist eine ganz normale Abwehrreaktion des Körpers. Es kann ein Anzeichen für unterschiedliche Erkrankungen sein. Dazu gehören vor allem Entzündungen. Vor einem Arztbesuch ist es sinnvoll, den Verlauf des Fiebers mit einer eigenen Messung zu kontrollieren.

Es bieten sich mehrere Stellen an, wo Sie mit Kontaktthermometern, aber auch mit Infrarotgeräten die Temperatur gut messen können. Die sogenannte rektale Fiebermessung ist die genaueste Methode. Die Thermometerspitze wird für mindestens vier Minuten etwa einen Zentimeter in den Po geschoben.

Bei einer Messung im Mund wird die Messspitze für mindestens fünf Minuten unter der Zunge in eine der beiden Wärmetaschen platziert und mit den Lippen fest umschlossen. Rechnen Sie zum abgelesenen Wert circa 0,5 Grad hinzu, um auf die tatsächliche Körperkerntemperatur zu kommen. Bei einer Behinderung der Atemwege wie bei Schnupfen empfiehlt sich diese Methode nicht.

Eine Messung in der Achselhöhle ist auch möglich, aber oft sehr ungenau. Für ein verlässliches Ergebnis legen Sie den Arm am besten für acht bis zehn Minuten dicht an den Körper an. Und auch hier müssen 0,5 Grad zum Messwert hinzugerechnet werden. Mit sogenannten Infrarotthermometern können Sie nahezu berührungslos die Temperatur auf der Stirn oder im Ohr innerhalb weniger Sekunden messen.

  • Das ist bequemer, braucht aber bei der Anwendung zu Hause etwas Übung, um es korrekt zu benutzen.
  • Ein Tipp: Verwenden Sie wegen der Bruchgefahr bei Kindern keine Glasthermometer.
  • Ein Quecksilberthermometer sollten Sie generell nicht mehr benutzen.
  • Wissen ist gesund.
  • Wenn Krankheitserreger in den Körper eindringen, wird das Immunsystem aktiv.

Dabei setzt es Botenstoffe frei, die ins Gehirn gelangen, genauer gesagt: in den Hypothalamus. Das ist ein Teil des Gehirns, der u.a. die Körpertemperatur steuert. Über die Botenstoffe des Immunsystems bekommt der Hypothalamus das Signal, die Körpertemperatur zu erhöhen.

  • Dies geschieht auf verschiedene Arten, etwa durch Ankurbeln des Stoffwechsels.
  • Die Muskeln werden stärker aktiviert, damit sie mehr Wärme produzieren.
  • Dies kann zu Muskelzittern führen.
  • Außerdem wird die Wärmeabgabe über die Haut gedrosselt.
  • Deshalb sind die Hände und Füße oft kalt, die Wangen blass und man friert bis hin zu Schüttelfrost.

Trockene Haut, ein schneller Puls und eine beschleunigte Atmung sind weitere mögliche Folgen des Fiebers. Eine erhöhte Körpertemperatur hilft dem Immunsystem, die Krankheitserreger zu bekämpfen. Dabei beschleunigt der Körper viele Vorgänge, die Abwehrzellen werden zusätzlich aktiviert.

Wie stark sich die Körpertemperatur erhöht, hängt von der Art und Menge an Krankheitserregern sowie von der Reaktion des Abwehrsystems ab. Bei einer Erkrankung durch Erkältungsviren ist bei Erwachsenen die Temperatur meist nicht oder nur leicht erhöht. Grippeviren und Bakterien dagegen lösen häufig höheres Fieber aus.

Wenn man bei einer Erkältung Fieber hat, dann verläuft es normalerweise in drei Phasen:

In der ersten Phase steigt das Fieber bis zu einer bestimmten Temperatur an. In der zweiten Phase wird die erreichte Temperatur gehalten. In der dritten Phase sinkt das Fieber wieder zurück auf Normal-Temperatur.

Das kann innerhalb weniger Stunden passieren, aber auch einige Tage dauern. Die hohe Körpertemperatur kann dazu führen, dass man sich krank fühlt. Außerdem können Beschwerden wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit und Kopfschmerzen hinzukommen.

  • Bisweilen trübt Fieber auch das Bewusstsein und die Sinne.
  • Bei einer normalen sinkt das Fieber innerhalb einiger Tage.
  • Länger anhaltendes Fieber oder Temperaturen über 39 Grad Celsius können Anzeichen sein, dass sich die Erkrankung verschlimmert.
  • Dies gilt auch, wenn das Fieber nach dem Abklingen plötzlich wieder steigt.

Wenn diese Anzeichen auftreten, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Bei hohem Fieber und ausgeprägtem Krankheitsgefühl lässt sich Fieber mit Medikamenten senken. Viel trinken Bei Atemwegsinfekten wie der Erkältung ist eine erhöhte Körpertemperatur normal.

Sie unterstützt den Körper bei der Heilung. Das Fieber muss daher nicht mit Medikamenten behandelt werden. Es empfiehlt sich, körperliche Anstrengungen zu vermeiden und sich Ruhe zu gönnen. Bei Fieber schwitzt der Körper Flüssigkeit aus. Deshalb ist es wichtig, viel zu trinken. Wadenwickel Wadenwickel sind ein bewährtes und schonendes Hausmittel gegen Fieber.

Sie sollen die Wärmeabgabe des Körpers verbessern und dadurch das Fieber senken. Einen wissenschaftlichen Nachweis für die Wirkung von Wadenwickeln gibt es bisher jedoch nicht. Es spricht aber auch wenig gegen die Verwendung. Benutzen Sie keine Wadenwickel, wenn Ihre Füße oder Beine kalt sind, Sie frieren oder gar Schüttelfrost haben. Gerade angezeigt, Thema 1

Schritt 1: Für einen Wadenwickel müssen Hände und Füße warm sein. Schritt 2: Wasser und Handtücher bereitstellen Schritt 3: Wasser vorbereiten Schritt 4: Zwei Handtücher ins Wasser tunken und auswringen Schritt 5: Unterschenkel straff mit den feuchten Handtüchern umwickeln Schritt 6: Trockenes Außentuch um die Wade legen Schritt 7: Inneres Handtuch wechseln, sobald es sich körperwarm anfühlt

Wechseln Sie die Wadenwickel, wenn sie sich körperwarm anfühlen. Dies ist meist nach etwa fünf bis zehn Minuten der Fall. Sie können die Handtücher nun auswaschen, erneut in das lauwarme Wasser tauchen und einen weiteren Wickel anlegen. Sie können den Wadenwickel insgesamt drei bis vier Mal anlegen, sodass sie auf eine Gesamtanwendungsdauer von etwa 30 bis 40 Minuten kommen.

Erwarten Sie keine schnelle und starke Fiebersenkung: 0,5 Grad Celsius weniger ist schon ein sehr gutes Ergebnis. Als fiebersenkende Medikamente sind Paracetamol, Ibuprofen und Acetylsalicylsäure (ASS) in der Apotheke erhältlich. Neben der fiebersenkenden Wirkung bieten diese Produkte auch eine Schmerzlinderung (Analgesie), zum Beispiel bei Kopf- oder Gliederschmerzen.

Einen Einfluss auf die Krankheitsdauer oder den Verlauf von akuten Atemwegserkrankungen wie oder haben diese Mittel nicht. Was ist bei Kindern zu beachten? Acetylsalicylsäure (ASS) sollten Kinder unter zwölf Jahren nicht einnehmen, da es mit dem Reye-Syndrom in Zusammenhang gebracht wird.

Bei dieser akuten Erkrankung kommt es zu einer Schädigung des Gehirns (Enzephalopathie) sowie der Leber. Vom Reye-Syndrom betroffen sind zumeist Kinder zwischen fünf und 14 Jahren. Als Ursache werden Virusinfektionen sowie die Einnahme von Acetylsalicylsäure diskutiert. Dinarello CA, Reuven R. Art. Fieber.

In: Harrisons Innere Medizin.19. ed. Berlin, Stuttgart, New York: ABW-Wissenschaftsverlag, Thieme; 2016. Nakamura K. Central circuitries for body temperature regulation and fever. Am J Physiol Regul Integr Comp Physiol 2011 Nov;301(5):R1207–28. doi: 10.1152/ajpregu.00109.2011.

Epub 2011 Sep 7. Pschyrembel online. Fieber,2020. Pschyrembel. Klinisches Wörterbuch.266. ed. Berlin: De Gruyter; 2014. Art. Fieber; S.683–684. Sonn A, Baumgärtner U, Merk B. Wickel und Auflagen.4. ed. Stuttgart, New York: Thieme; 2014. Unsere Informationen beruhen auf den derzeit besten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen.

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Ist die Temperatur am Abend höher?

Die Körpertemperatur im Tagesverlauf Am niedrigsten ist die Temperatur um ca.3 Uhr morgens, am höchsten um ca.18 Uhr abends.

Wie lange darf man erhöhte Temperatur haben?

Obwohl 37 ° C als normale Temperatur angesehen wird, variiert die Körpertemperatur im Laufe des Tages. Sie ist früh am Morgen am niedrigsten und am späten Nachmittag am höchsten und kann dann auf bis zu 37,7 ° C ansteigen. Auch ein Fieber bleibt nie auf einer konstanten Temperatur.

Manchmal erreicht die Temperatur täglich einen Höhepunkt und kehrt dann zum Normalwert zurück. Dieser Prozess wird intermittierendes Fieber genannt. Andererseits kann die Temperatur auch schwanken, aber nicht auf den Normalwert absinken. Dieser Prozess wird remittierendes Fieber genannt. Ärzte glauben nicht mehr, dass das Muster des Ansteigens und Abfallens von Fieber sehr wichtig für die Diagnose bestimmter Krankheiten ist.

Die Körpertemperatur kann an mehreren Körperstellen gemessen werden. Die häufigsten Stellen sind Mund (oral) und im After (Rektum). Weitere Stellen sind Ohr, Stirn und, seltener genutzt, die Achselhöhlen. Die Temperatur wird typischerweise mit einem Digitalthermometer gemessen.

sie am frühen Morgen höher als 37 ° C sind zu jedem Zeitpunkt nach dem frühen Morgen höher als 38 °C sind sie höher als die normale Temperatur eines Patienten im Alltag sind

Die in Rektum und Ohr gemessenen Temperaturwerte sind etwa 0,6 °C höher als die im Mund gemessene Temperatur. Die Hauttemperaturen (z.B. auf der Stirn) sind um etwa 0,6 °C niedriger als die im Mund gemessene Temperatur. Viele Menschen fassen den Begriff „Fieber” sehr weit und meinen damit oft, dass sie sich zu warm, zu kalt oder verschwitzt fühlen, aber sie haben ihre Temperatur tatsächlich nicht gemessen.

Die Fähigkeit, Fieber zu erzeugen, ist bei bestimmten Menschen eingeschränkt (z.B. bei sehr alten, sehr jungen Menschen oder bei Menschen mit einer Alkoholkrankheit). Die Symptome, die Menschen haben, werden hauptsächlich von der zugrundeliegenden Krankheit ausgelöst und nicht vom Fieber selbst. Obwohl viele Menschen besorgt sind, dass Fieber ihnen Schaden zufügen könnte, wird ein typischer Anstieg der Körpertemperatur zwischen 38 bis 40 °C, der meistens von einer kurzlebigen (akuten) Infektion ausgelöst wird, von den meisten gesunden Erwachsenen gut vertragen.

Ein mittelschweres Fieber kann jedoch für Erwachsene mit einer Herz- oder Lungenkrankheit etwas gefährlich sein, weil Fieber eine Erhöhung der Herz- und der Atemfrequenz verursacht. Fieber kann auch den geistigen Zustand von Menschen mit Demenz verschlechtern.

Substanzen, die Fieber erzeugen, nennt man Pyrogene. Pyrogene können im Inneren des Körpers entstehen oder von außen kommen. Mikroorganismen und die Substanzen, die sie produzieren (wie Toxine), sind Beispiele für Pyrogene, die außerhalb des Körpers gebildet werden. Pyrogene, die sich innerhalb des Körpers bilden, werden normalerweise von Monozyten und Makrophagen (zwei Formen weißer Blutkörperchen) produziert.

Pyrogene, die von außen kommen, können Fieber verursachen, indem sie den Körper anregen, seine eigenen Pyrogene freizusetzen, oder indem sie direkt den Bereich des Gehirns beeinflussen, der die Temperatur regelt Fieber, Eine Infektion ist nicht die einzige Ursache von Fieber.

  1. Fieber kann auch das Ergebnis einer Entzündung, einer Reaktion auf Medikamente, einer allergischen Reaktion Übersicht über allergische Reaktionen Allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen) sind unangemessene Reaktionen des Immunsystems auf eine normalerweise harmlose Substanz.
  2. Normalerweise führen Allergien zu Niesen, tränenden.

Erfahren Sie mehr, einer Autoimmunkrankheit Autoimmunerkrankungen Bei einer Autoimmunerkrankung handelt es sich um eine Fehlfunktion des Immunsystems, bei der der Körper eigenes Gewebe angreift. Was genau zu einer Autoimmunerkrankung führt, ist bislang unbekannt. Erfahren Sie mehr (wenn der Körper Antikörper produziert, die sein eigenes Gewebe angreifen) und einer unerkannten Krebserkrankung (insbesondere von Leukämie Überblick über Leukämien Leukämien sind Krebserkrankungen der weißen Blutkörperchen oder der Zellen, die sich zu weißen Blutkörperchen entwickeln.

Weiße Blutkörperchen entwickeln sich aus den sogenannten Stammzellen. Erfahren Sie mehr, Lymphom Überblick über Lymphome Lymphome sind bösartige (maligne) Tumoren der Lymphozyten, die im Lymphsystem und den blutbildenden Organen vorkommen. Lymphome sind Krebserkrankungen einer besonderen Art von weißen Blutkörperchen.

Erfahren Sie mehr oder Nierenkrebs Nierenkrebs Die meisten soliden Tumoren sind krebsartig, Nierenzysten (mit Flüssigkeit gefüllte Tumoren) dagegen normalerweise nicht. Bei Nierenkrebs handelt es sich in fast allen Fällen um Nierenzellkarzinome. Erfahren Sie mehr ) sein. Viele Störungen können Fieber verursachen. Sie werden grob eingeteilt in:

Infektiös (am häufigsten) Neoplastisch (Krebs) Entzündlich

Bei Erwachsenen mit Fieber, das 4 Tage oder weniger andauert, ist eine Infektion am wahrscheinlichsten. Handelt es sich nicht um eine Infektion, dauert das Fieber eher länger an oder kehrt zurück. Viele Krebsarten verursachen Fieber. Entzündliche Krankheiten mit Fieber betreffen die Gelenke, das Bindegewebe und die Blutgefäße, wie z.B., systemischer Lupus erythematodes Systemischer Lupus erythematodes (SLE) Systemischer Lupus erythematodes ist eine chronische entzündliche Autoimmunerkrankung des Bindegewebes, bei der Gelenke, Nieren, Haut, Schleimhäute und die Wände der Blutgefäße betroffen sein. Erfahren Sie mehr (Lupus) und Riesenzellarteriitis Riesenzellarteriitis Die Riesenzellarteriitis ist eine chronische Entzündung der großen und mittleren Arterien in Kopf, Nacken und Oberkörper. Typischerweise sind die Schläfenarterien betroffen, die durch die Schläfen.

Erfahren Sie mehr, Außerdem hat ein isoliertes, kurzlebiges (akutes) Fieber bei Menschen mit Krebs oder bekannten entzündlichen Krankheiten höchstwahrscheinlich eine infektiöse Ursache. Bei gesunden Menschen ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein akutes Fieber das erste Anzeichen einer chronischen Erkrankung ist.

Auch Medikamente können manchmal Fieber verursachen. So können zum Beispiel Beta-Lactam-Antibiotika (wie Penicillin Penicilline Penicilline sind eine Untergruppe der sogenannten Beta-Lactam-Antibiotika ( Antibiotika mit einer chemischen Struktur mit einem sogenannten Beta-Lactam-Ring).

  • Carbapeneme, Cephalosporine und.
  • Erfahren Sie mehr ) und Sulfonamide Fieber auslösen.
  • Zu den Medikamenten und Drogen, die eine extrem hohe Körpertemperatur hervorrufen können, gehören Kokain Kokain Kokain ist ein abhängig machender stimulierender Wirkstoff, der aus den Blättern der Kokapflanze hergestellt wird.

Kokain ist ein Stimulans, das die Aufmerksamkeit steigert, Euphorien und ein. Erfahren Sie mehr, Amphetamine Amphetamine Amphetamine sind Stimulanzien, die zur Behandlung bestimmter medizinischer Erkrankungen verwendet werden, können aber auch missbraucht werden.

  1. Amphetamine erhöhen die Wachsamkeit, fördern die.
  2. Erfahren Sie mehr oder Phencyclidin Ketamin und Phencyclidin (PCP) Ketamin und Phencyclidin sind chemisch ähnlich und kommen in der Anästhesie zum Einsatz, werden aber manchmal als Freizeitdroge missbraucht.
  3. Etamin ist als Pulver und in flüssiger Form erhältlich.

Erfahren Sie mehr, Anästhetika Anästhetika Schmerzmittel (Analgetika) sind die Hauptmedikamente zur Schmerzbehandlung. Das Schmerzmittel wird anhand der Art und der Dauer der Schmerzen bestimmt und im Hinblick auf die Vorteile und Risiken. Erfahren Sie mehr und antipsychotische Medikamente Antipsychotikum Schizophrenie ist eine psychische Störung, die durch einen Verlust des Realitätsbezugs (Psychose), durch Halluzinationen (gewöhnlich Hören von Stimmen), Wahnvorstellungen, Denkstörungen und.

Obere und untere Atemwegsinfektionen Gastrointestinale Infektionen

Die meisten akuten Atemwegs- und gastrointestinalen Infektionen werden durch Viren verursacht. Bestimmte Bedingungen (Risikofaktoren) machen es wahrscheinlicher, dass Menschen Fieber entwickeln. Zu diesen Risikofaktoren zählen:

Gesundheitsstatus der Person Alter der Person Bestimmte Berufe Anwendung bestimmter medizinischer Verfahren und Arzneimittel Kontakt mit Infektionen (z.B. durch Reisen oder Kontakt mit infizierten Personen, Tieren oder Insekten)

Normalerweise kann ein Arzt mit einer kurzen Anamnese, einer körperlichen Untersuchung und manchmal ein paar einfachen Tests, wie einer Thoraxaufnahme und einer Urinprobe, feststellen, ob eine Infektion vorhanden ist. Manchmal ist die Ursache eines Fiebers jedoch nicht ohne Weiteres identifizierbar.

Sind andere Symptome wie Kopfschmerzen oder Husten vorhanden? Diese Symptome helfen, die Palette möglicher Ursachen einzuschränken. Liegt eine schwere oder chronische Krankheit vor? Viele der möglichen akuten, viralen Infektionen verschwinden von selbst wieder und sind für Ärzte nur schwer diagnostizierbar (das heißt, es ist schwer feststellbar, welches Virus die Infektion verursacht). Das Testen auf schwer oder chronisch kranke Patienten einzuschränken kann dabei helfen, viele teure, unnötige und oft fruchtlose Untersuchungen zu vermeiden.

Bei Menschen mit akutem Fieber sind bestimmte Anzeichen und Merkmale ein Grund zur Besorgnis. Hierzu gehören:

Eine Beeinträchtigung der geistigen Funktionsfähigkeit wie Verwirrtheit Kopfschmerzen, Genickstarre oder beides Flache, kleine, rote bis violette Flecken auf der Haut (Petechien), die auf Blutungen unter der Haut hindeuten Niedriger Blutdruck Herzrasen oder schnelle Atmung Kurzatmigkeit (Dyspnoe) Eine Temperatur über 40 °C oder unter 35 °C Aktuelle Reise in ein Gebiet, in der eine schwere Infektionskrankheit wie Malaria häufig ist (endemisch) Kürzliche Einnahme von Medikamenten, die das Immunsystem unterdrücken (Immunsuppressiva)

Menschen mit Warnzeichen sollten sofort einen Arzt aufsuchen. Diese müssen normalerweise sofort untersucht und häufig ins Krankenhaus eingeliefert werden. Menschen ohne Warnzeichen sollten einen Arzt anrufen, wenn das Fieber mehr als 24 bis 48 Stunden anhält.

Abhängig vom Alter der Person, anderen Symptomen und bekannten Erkrankungen kann der Arzt einen Patienten bitten, für eine Untersuchung in die Praxis zu kommen oder eine Behandlung zuhause empfehlen. Typischerweise sollten Erkrankte einen Arzt aufsuchen, wenn das Fieber mehr als 3 bis 4 Tage anhält, unabhängig von anderen Symptomen.

Ärzte stellen zunächst immer Fragen zu den Symptomen und zur Krankengeschichte des Patienten. Darauf folgt eine körperliche Untersuchung. Was sie anhand der Krankengeschichte und der körperlichen Untersuchung herausfinden, legt häufig die Ursache für das Fieber und sinnvolle Tests nahe.

Der Arzt fragt zuerst nach aktuellen und früheren Symptomen und Erkrankungen, nach Medikamenten, die der Patient einnimmt, nach Bluttransfusionen, Infektionsrisiken, kürzlichen Reisen, Impfungen sowie Krankenhausaufenthalten, Operationen oder sonstigen medizinischen Eingriffen, die kürzlich erfolgt sind.

Das Muster des Fiebers hilft dem Arzt nur selten, eine Diagnose zu stellen. Fieber, das jeden zweiten oder dritten Tag wiederkehrt, ist jedoch typisch für Malaria. Ärzte ziehen Malaria als mögliche Ursache nur in Betracht, wenn Menschen sich in einem Malariagebiet aufgehalten haben.

  • Ürzliche Reisen können dem Arzt Anhaltspunkte für die Ursache eines Fiebers bieten, weil manche Infektionen nur in bestimmten Regionen auftreten.
  • Zum Beispiel kommt Coccidioidomykose (eine Pilzinfektion) fast ausschließlich im Südwesten der Vereinigten Staaten vor.
  • Auch wichtig ist, welchem Risiko man kürzlich ausgesetzt war.
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Zum Beispiel besteht für Menschen, die in einer Fleischverpackungsfabrik arbeiten, eine höhere Wahrscheinlichkeit, an Brucellose zu erkranken (eine bakterielle Infektion, die sich durch Kontakt mit Haustieren verbreitet). Weitere Beispiele sind verschmutztes Wasser oder riskante Nahrungsmittel (z.B.

Unpasteurisierte Milch und Milchprodukte, rohes oder halbgares Fleisch, Fisch und Schalentiere), Insektenbisse und -stiche (wie von Zecken oder Mücken), ungeschützter Geschlechtsverkehr sowie berufliche oder freizeitbedingte Risiken (wie Jagd, Wandern und Wassersport). Schmerzen sind ein wichtiger Hinweis für die mögliche Quelle des Fiebers.

Deshalb fragen Ärzte nach Schmerzen an Ohren, Kopf, Genick, Zähnen, Rachen, Brust, Abdomen, Flanken, After, Muskeln und Gelenken. Andere Symptome, die dabei helfen, die Ursache des Fiebers herauszufinden, beinhalten verstopfte und/oder laufende Nase, Husten, Durchfall und Symptome beim Wasserlassen (Miktionshäufigkeit, Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen).

Vergrößerte Lymphknoten oder Ausschläge (einschließlich Aussehen, die Stelle und der Zeitpunkt des Auftretens im Verhältnis zu den anderen Symptomen) können dem Arzt dabei helfen, die Ursache genau zu bestimmen. Menschen mit wiederkehrendem Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsverlust können unter einer chronischen Infektion wie Tuberkulose oder Endokarditis (einer Infektion des Herzbeutels und normalerweise auch der Herzklappe) leiden.

Der Arzt könnte auch Fragen stellen bezüglich:

Kontakt mit einer infizierten Person Jede bekannte Erkrankung, die das Infektionsrisiko erhöht, wie etwa Aids, Diabetes, Krebs, eine Organtransplantation, Sichelzellenanämie, Herzschrittmacher oder Herzklappenkrankheiten, besonders bei Patienten mit künstlicher Herzklappe Bekannten Krankheiten, die die das Infektionsrisiko erhöhen wie Lupus, Gicht, Sarkoidose, überaktive Schilddrüse (Hyperthyreose) oder Krebs Einnahme von Arzneimitteln, die das Infektionsrisiko erhöhen, wie Chemotherapie-Medikamente gegen Krebs, Kortikosteroide oder andere Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken Injektion von Drogen

Die körperliche Untersuchung beginnt mit der Bestätigung des Fiebers. Fieber wird am genauesten bestimmt, indem die Temperatur rektal gemessen wird. Häufig wird die Temperatur aber im Mund oder im Ohr gemessen. Die Stirntemperatur ist nicht so genau wie die rektale Temperatur.

Wegen der COVID-19-Pandemie kann der Arzt aber die Stirntemperatur messen, um Patienten auf Fieber zu untersuchen. Die Temperatur in den Achselhöhlen ist am wenigsten genau, daher wird sie nur selten zur Bestätigung von Fieber verwendet. Anschließend wird eine gründliche Untersuchung von Kopf bis Fuß durchgeführt, um nach einer Infektionsquelle oder einem Hinweis auf eine Krankheit zu suchen.

Die Notwendigkeit von Tests hängt vom ärztlichen Befund aus der Krankengeschichte und der körperlichen Untersuchung ab. Menschen, die ein akutes Fieber und nur vage, allgemeine Symptome haben (die sich zum Beispiel allgemein krank fühlen oder unspezifische Beschwerden haben), aber sonst gesund sind, leiden wahrscheinlich an einer Viruskrankheit, die ohne Behandlung heilt.

Darum benötigen sie in der Regel keine Tests. Ausnahmen sind Menschen, die sich in einer Gegend aufhalten, in der sich COVID-19 ausbreitet, die in Kontakt mit Tieren oder Insekten waren, die eine spezifische Krankheit in sich tragen und übertragen (sogenannte Vektoren), wie zum Beispiel Menschen mit einem Zeckenbiss und Menschen, die sich kürzlich in einer Region aufgehalten haben, in der bestimmte Krankheiten (wie Malaria) verbreitet sind.

Falls der Befund bei sonst gesunden Menschen für eine bestimmte Krankheit spricht, können weitere Tests benötigt werden. Ärzte wählen diese Tests anhand des Befundes aus. Bei Kopfschmerzen und Genickstarre wird z.B. eine Lumbalpunktion durchgeführt, um eine Meningitis (Hirnhautentzündung) zu diagnostizieren.

  • Bei Husten und Lungenstauung wird eine Thoraxaufnahme gemacht, um eine Lungenentzündung zu diagnostizieren.
  • Für bestimmte Atemwegserkrankungen wie COVID-19 oder Grippe gibt es schnelle molekulare Tests, die innerhalb von Minuten oder ein paar Stunden Ergebnisse liefern können.
  • Einige Schnelltests können zu Hause oder in der Arztpraxis mit einer Probe durchgeführt werden, die mit einem Wattestäbchen entnommen wurde.

Für andere Schnelltests zur Feststellung der genauen Ursache für eine Infektion muss eine Blutprobe an ein Labor geschickt werden. Bei Patienten mit einem erhöhten Infektionsrisiko, Patienten, die schwer krank erscheinen, und älteren Patienten werden häufig zusätzliche Tests benötigt, auch wenn ein Befund nicht auf eine spezielle Krankheit hindeutet.

Ein großes Blutbild (einschließlich Anzahl und Anteil der verschiedenen Arten weißer Blutkörperchen) Urin- und Blutkulturen Eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs Urinuntersuchung

Eine Erhöhung der Anzahl weißer Blutkörperchen spricht normalerweise für eine Infektion. Der Anteil der verschiedenen Arten weißer Blutkörperchen (Differenzialblutbild) gibt weitere Anhaltspunkte. Zum Beispiel spricht ein Anstieg der Neutrophilen für eine relativ neue bakterielle Infektion.

  • Eine Zunahme der Eosinophilen deutet auf eine Parasiteninfektion wie Bandwürmer oder Fadenwürmer hin.
  • Außerdem können Blut, Urin und andere Körperflüssigkeiten an ein Labor gesendet werden, wo versucht wird, die Mikroorganismen in einer Kultur zu züchten.
  • Andere Blutuntersuchungen können eingesetzt werden, um Antikörper gegen bestimmte Mikroorganismen nachzuweisen.

Ein Fieber unbekannter Ursache kann in folgenden Fällen diagnostiziert werden:

Wenn Betroffene mehrere Wochen lang ein Fieber von mindestens 38,3 °C haben Wenn eine ausführliche Untersuchung keine Ursache erkennen lässt

In solchen Fällen kann eine ungewöhnliche chronische Infektion die Ursache sein (wie z.B. Tuberkulose Tuberkulose (TB) Tuberkulose ist eine ansteckende chronische Infektion, die durch das Bakterium Mycobacterium tuberculosis verursacht wird, das auf dem Luftweg übertragen wird. Sie befällt in der Regel. Erfahren Sie mehr, eine bakterielle Infektion des Herzens Infektiöse Endokarditis Bei einer infektiösen Herzinnenhautentzündung (infektiöse Endokarditis) sind die Herzinnenhaut (Endokard) und gewöhnlich auch die Herzklappen betroffen. Sie entsteht, wenn Bakterien in den Blutkreislauf. Erfahren Sie mehr, eine HIV-Infektion Infektion mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV) Eine Infektion mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV) ist eine Virusinfektion, die schrittweise bestimmte weiße Blutkörperchen zerstört und das erworbene Immunschwächesyndrom (AIDS) auslöst. Erfahren Sie mehr, das Zytomegalievirus Zytomegalievirus-Infektion (ZMV-Infektion) Eine Zytomegalievirusinfektion ist eine weit verbreitete Herpesvirusinfektion mit vielen Arten von Symptomen, die von nicht bemerkbaren Symptomen über Fieber und Müdigkeit (der infektiösen Mononukleose. ) oder etwas anderes als eine Infektion, wie eine Bindegewebserkrankung (wie z.B. Lupus Systemischer Lupus erythematodes (SLE) Systemischer Lupus erythematodes ist eine chronische entzündliche Autoimmunerkrankung des Bindegewebes, bei der Gelenke, Nieren, Haut, Schleimhäute und die Wände der Blutgefäße betroffen sein. Erfahren Sie mehr oder rheumatoide Arthritis Rheumatoide Arthritis (RA) Rheumatoide Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung, bei der die Gelenke, darunter meist Hand- und Fußgelenke, entzündet sind. Dadurch entstehen Schwellungen und Schmerzen, häufig gefolgt. Erfahren Sie mehr ) oder Krebs (wie z.B. Lymphom Überblick über Lymphome Lymphome sind bösartige (maligne) Tumoren der Lymphozyten, die im Lymphsystem und den blutbildenden Organen vorkommen. Lymphome sind Krebserkrankungen einer besonderen Art von weißen Blutkörperchen. Erfahren Sie mehr, Eierstockkrebs Eierstockkrebs, Eileiterkrebs und Bauchfellkrebs Eierstockkrebs ist eine Krebserkrankung der Eierstöcke (Ovarien). Er ähnelt dem Eileiterkrebs, der in den Eileitern entsteht, die von den Eierstöcken zur Gebärmutter führen, und dem Bauchfellkrebs.

  1. Erfahren Sie mehr oder Leukämie Überblick über Leukämien Leukämien sind Krebserkrankungen der weißen Blutkörperchen oder der Zellen, die sich zu weißen Blutkörperchen entwickeln.
  2. Weiße Blutkörperchen entwickeln sich aus den sogenannten Stammzellen.
  3. Erfahren Sie mehr ).
  4. Andere Ursachen umfassen Arzneimittelreaktionen, Blutgerinnsel ( tiefe Beinvenenthrombose Tiefe Venenthrombose (TVT) Bei einer tiefen Venenthrombose haben sich in den tiefen Venen, in der Regel in den Beinen, Blutgerinnsel (Thromben) gebildet.

Blutgerinnsel können in einer Vene entstehen, wenn diese verletzt. Erfahren Sie mehr ), Entzündung des Organgewebes ( Sarkoidose Sarkoidose Bei der Sarkoidose bilden sich in vielen Organen im Körper krankhafte Ansammlungen von Entzündungszellen (Granulome). Sarkoidose kommt gewöhnlich bei 20- bis 40-Jährigen vor, am meisten betroffen. Erfahren Sie mehr ) und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen Übersicht über chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen kommt es zu einer Entzündung des Darms, häufig mit der Folge von wiederkehrenden Bauchschmerzen und Durchfall.

Die zwei häufigsten chronisch-entzündlichen. Erfahren Sie mehr, Bei älteren Menschen sind die häufigsten Ursachen für ein Fieber unbekannter Ursache: Riesenzellarteriitis Riesenzellarteriitis Die Riesenzellarteriitis ist eine chronische Entzündung der großen und mittleren Arterien in Kopf, Nacken und Oberkörper.

Typischerweise sind die Schläfenarterien betroffen, die durch die Schläfen. Erfahren Sie mehr, Lymphome Überblick über Lymphome Lymphome sind bösartige (maligne) Tumoren der Lymphozyten, die im Lymphsystem und den blutbildenden Organen vorkommen. Lymphome sind Krebserkrankungen einer besonderen Art von weißen Blutkörperchen., Abszesse und Tuberkulose Tuberkulose (TB) Tuberkulose ist eine ansteckende chronische Infektion, die durch das Bakterium Mycobacterium tuberculosis verursacht wird, das auf dem Luftweg übertragen wird. Sie befällt in der Regel. Erfahren Sie mehr, Ultraschall Ultraschall Eine Ultraschalluntersuchung erstellt mit Schallwellen mit hoher Frequenz (Ultraschall) Bilder von inneren Organen und sonstigen Geweben. Ein als „Schallkopf” bezeichnetes Gerät wandelt elektrischen. Erfahren Sie mehr, Computertomographie (CT) Computertomographie (CT) Bei einer Computertomographie (CT), die früher auch axiale Computertomographie (CAT) genannt wurde, drehen sich eine Röntgenquelle und ein Röntgendetektor um einen Patienten. Der Röntgendetektor. Erfahren Sie mehr und Magnetresonanztomographie (MRT) Magnetresonanztomografie (MRT) Bei einer Magnetresonanztomographie (MRT) werden mit einem starken Magnetfeld und hochfrequenten Radiowellen sehr detaillierte Darstellungen produziert. Für eine MRT werden keine Röntgenstrahlen. Erfahren Sie mehr, speziell in Regionen, die Beschwerden verursachen, können dem Arzt helfen, die Ursache zu diagnostizieren. Ein Radionuklid-Scan Radionuklidscanning Beim Radionuklidscanning werden Radionuklide zur Erstellung von Bildern verwendet. Ein Radionuklid ist die radioaktive Form eines Elements, also ein instabiles Atom, das durch die Freisetzung.

Erfahren Sie mehr nach Injektion von radioaktiv markierten weißen Blutkörperchen in eine Vene, oder eine Positronen-Emissionstomografie Positronen-Emissions-Tomographie (PET) Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) ist eine Form des Radionuklidscanning. Ein Radionuklid ist die radioaktive Form eines Elements, also ein instabiles Atom, das durch die Freisetzung.

Erfahren Sie mehr (PET) kann durchgeführt werden, um Regionen mit einer Infektion oder Entzündung zu identifizieren. Wenn die Testergebnisse negativ sind, muss der Arzt eventuell eine Gewebeprobe der Leber, des Knochenmarks oder einer anderen Stelle, wo Verdacht auf eine Infektion besteht, zur Biopsie entnehmen.

Die Probe wird dann unter einem Mikroskop untersucht, kultiviert und analysiert. Die beste Behandlung von Fieber ist die Behandlung der Ursache. Da Fieber dem Körper hilft, sich gegen Infektionen zu wehren, und weil Fieber an sich nicht gefährlich ist (es sei denn, es ist höher als ungefähr 41 °C), gibt es Diskussionen darüber, ob Fieber routinemäßig behandelt werden sollte.

Menschen mit hohem Fieber fühlen sich jedoch im Allgemeinen viel besser, wenn ihr Fieber behandelt wird. Zusätzlich werden Patienten, die unter einer Herz- oder Lungenkrankheit oder Demenz leiden, als besonders anfällig für gefährliche Komplikationen angesehen.

  • Darum sollten sie behandelt werden, wenn sie Fieber haben.
  • Arzneimittel, die die Körpertemperatur senken, heißen Antipyretika.
  • Die wirksamsten und gängigsten Antipyretika sind Paracetamol und nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Aspirin, Ibuprofen und Naproxen.
  • Diese Medikamente werden gemäß den Anweisungen auf dem Etikett des Behältnisses eingenommen.

Da viele freiverkäufliche Erkältungs- oder Grippepräparate Paracetamol enthalten, müssen Menschen darauf achten, dass sie nicht gleichzeitig Paracetamol und eine oder mehrere dieser Präparate einnehmen. Andere kühlende Maßnahmen (wie das Abkühlen mit lauwarmem Wassernebel und Kühldecken) werden nur dann benötigt, wenn die Temperatur über 41,1 °C steigt.

  • Abreiben mit Alkohol sollte vermieden werden, da Alkohol von der Haut aufgenommen wird und schädliche Auswirkungen haben kann.
  • Menschen mit einer Blutinfektion oder auffälligen Vitalzeichen (wie niedrigem Blutdruck, schnellem Pulsschlag und schneller Atmungsfrequenz) werden ins Krankenhaus eingewiesen.

Fieber bei älteren Menschen kann schwierig sein, weil der Körper eventuell nicht reagiert wie bei jüngeren Menschen. Zum Beispiel ist es bei gebrechlichen, älteren Menschen weniger wahrscheinlich, dass eine Infektion die Ursache des Fiebers ist. Sogar wenn die Temperatur durch eine Infektion erhöht ist, kann sie niedriger als die Standarddefinition von Fieber sein, und die Höhe des Fiebers stimmt möglicherweise nicht mit der Schwere der Krankheit überein.

  1. Ebenso könnten andere Symptome wie Schmerzen weniger auffallend sein.
  2. Eine Änderung der geistigen Funktionsfähigkeit oder eine Abnahme der Fähigkeit, alltägliche Aufgaben zu verrichten, ist häufig der einzige andere Hinweis auf eine Lungenentzündung nosokomial erworbene Lungenentzündung Eine nosokomial erworbene Lungenentzündung ist eine Lungenentzündung, die bei stationär im Krankenhaus untergebrachten Patienten auftritt, normalerweise nach mindestens zweitägigen Krankenhausaufenthalten.

Erfahren Sie mehr oder einen Harnwegsinfekt Übersicht der Harnwegsinfektionen (HWI) Bei gesunden Menschen ist der Urin in der Blase steril; er enthält weder Bakterien noch andere Krankheitserreger. Auch in der Harnröhre, dem Kanal, durch den der Urin von der Blase aus dem Körper.

Bei gesunden Menschen wird Fieber meist durch eine virale Atemwegs- oder Magen-Darm-Infektion ausgelöst. Ärzte können eine Infektion normalerweise anhand einer kurzen Anamnese und körperlichen Untersuchung und manchmal anhand einiger einfacher Tests identifizieren. Ärzte nutzen die Ergebnisse und insbesondere die Symptome, um festzustellen, welche zusätzlichen Tests benötigt werden. Ärzte ziehen zugrunde liegende chronische Erkrankungen, insbesondere solche, die die Immunabwehr beeinträchtigen, als mögliche Ursache für länger anhaltendes Fieber in Betracht. Die Einnahme von Paracetamol oder eines NSAID reduziert das Fieber normalerweise und hilft Menschen, sich besser zu fühlen, obwohl bei den meisten Menschen eine Behandlung nicht wesentlich ist. Bei älteren Menschen ist es weniger wahrscheinlich, dass Infektionen Fieber verursachen und andere Symptome können weniger auffällig sein.

Wo ist das fiebermessen am genauesten?

Richtig Fieber messen und behandeln Fieber messen bei Kindern und Erwachsenen – so geht’s richtig Eltern Veröffentlicht am: 09.06.2021 9 Minuten Lesedauer Aktualisiert am: 29.06.2023 Es gibt viele Möglichkeiten, Fieber zu messen: im Ohr, an der Stirn, unter der Achsel, unter der Zunge oder rektal. © iStock / AleksandarNakic Wer richtig Fiebermessen will, sollte wissen: Die normale Körperkerntemperatur liegt zwischen 36 und 37 Grad Celsius. Damit ist tatsächlich die Temperatur im Hypothalamus – ein Gehirnbereich im Zwischenhirn – und in lebenswichtigen inneren Organen gemeint.

Da diese von außen nur schwer zugänglich sind, wird die Körpertemperatur an anderen Körperstellen gemessen: in Mund, Achsel, After und Ohr. Wann eine erhöhte Temperatur als Fieber gilt, hängt von dem Ort der Messung ab, da die Bereiche unterschiedlich warm sind. Bei einer Messung im Mund spricht die Medizin von Fieber, wenn die Körpertemperatur auf über 37,8 Grad Celsius erhöht ist, bei einer rektalen Messung erst ab 38,2 Grad Celsius.

Sehr starke Abweichungen der Körpertemperatur können zu Schädigung von Gewebe und Organen führen, Temperaturen von über 42,6 Grad Celsius können sogar tödlich enden. Leicht erhöhte sowie leicht gesenkte Temperaturen sind dagegen kein Grund zur Sorge.

Ort der Messung Temperatur Schwankungen
Achsel 36,5 °C 34,7 bis 37,3°C
Mund 37°C 35,5 bis 37,5°C
Ohr/Stirn 37,5°C 35,8 bis 38,0°C
After 37,8°C 36,6 bis 38,0°C

Sie haben Fieber gemessen und eine erhöhte Temperatur. Das ist zunächst kein Grund zur Sorge. Fieber ist keine Krankheit, sondern ein Symptom, das in Verbindung mit diversen Erkrankungen auftreten kann. Es zeigt an, dass der Körper seine Abwehrkräfte aktiviert und auf Krankheitserreger reagiert,

Damit ist es ein wichtiger und natürlicher Abwehrmechanismus des Körpers. Fieber oder hohes Fieber treten hauptsächlich in Verbindung mit Infektionskrankheiten auf. Dazu zählen unter anderem Erkältungen und Grippe, bei Kindern auch oder, Im Vergleich zu Erwachsenen bekommen Babys, Kleinkinder und größere Kinder öfter Fieber.

Allerdings kann es ab und zu auch vorkommen, dass bei einem Kind abends, ohne zusätzliche Krankheitsanzeichen, Fieber festgestellt wird, und es am nächsten Morgen wieder vollkommen verschwunden ist. Ausgangspunkt für eine steigende Körpertemperatur, die sich beim Fiebermessen zeigt, ist das menschliche Gehirn, genauer gesagt der Hypothalamus, Dieser Teil des Zwischenhirns steuert unter anderem Atmung und Kreislauf. Sobald Krankheitserreger in den Körper eindringen, beginnt das Abwehrsystem, sie zu bekämpfen.

Zeitgleich werden Botenstoffe freigesetzt, die im Hypothalamus das Zeichen geben, die Körpertemperatur zu erhöhen. Die zusätzliche Wärme entsteht, indem der Stoffwechsel auf Hochtouren arbeitet. Gleiches gilt für die Muskeln, die sogar zittern können. Infolge dieser Veränderungen drosselt der Körper die Wärmeabgabe über die Haut.

Das äußert sich durch kalte Hände und Füße, blasse Wangen und Frieren bis hin zu Schüttelfrost. Auch ein schneller Puls und eine erhöhte Atemfrequenz sowie trockene Haut lassen sich bei Fieber beobachten. Bei Kindern kann die Körpertemperatur recht schnell ansteigen.

  • Achten Sie auf folgende Warnsignale: Kinder haben bei Fieber meist ein heißes und gerötetes Gesicht,
  • Dabei ist die restliche Haut kühl und blass, die Augen sind glasig,
  • Oftmals sind die Kinder sehr müde, quengelig und appetitlos.
  • Bei einem bekannten Infekt oder leicht erhöhter Temperatur sollten Eltern regelmäßig Fieber messen, um die Temperatur im Blick zu behalten.

Fieber verläuft in der Regel in drei Phasen:

  1. Es steigt bis zu einer bestimmten Temperatur an. Mögliche Begleitsymptome hierbei sind Schüttelfrost, Frieren, Blässe, kalte Hände und Füße.
  2. Die Temperatur ist erreicht und bleibt auf diesem Niveau.
  3. Das Fieber sinkt und die Körpertemperatur normalisiert sich. Dies kann begleitet sein von geröteter, warmer Haut, oder Durst.

Wichtig: Neugeborene oder junge Säuglinge können teils schwere Infektionen haben, ohne zu fiebern. In diesem Alter sollten Sie eine ungewöhnliche Hautfarbe, wiederholtes Erbrechen und/oder Durchfall, Wesensveränderung wie besondere Schlappheit und Trinkverweigerung als Warnsignale sehen und einen Kinderarzt bzw.

  1. Inderärztin aufsuchen.
  2. Bei Gesundheitsbeschwerden jeglicher Art ist die AOK für Sie da.
  3. Informieren Sie sich jetzt zu Leistungen und Mitgliedschaft.
  4. Wenn Kinder sich schlapp und unwohl fühlen, sollten Eltern Fieber messen.
  5. Am besten legen Sie Ihr fiebriges Kind ins Bett und kontrollieren die Temperatur regelmäßig.

Wenn es Ihnen hilft, notieren Sie Uhrzeit und Temperatur, um eine Entwicklung zu erkennen. Achten Sie dabei darauf, möglichst immer mit der gleichen Methode Fieber zu messen, um widersprüchliche Werte zu vermeiden. Doch welche ist die zuverlässigste? Und welche eignet sich am besten für Babys, Kleinkinder, Kinder und Erwachsene? © iStock / manoonpan phantong Fieber messen mit dem Thermometer.

  • Fieber messen bei Babys Mediziner und Medizinerinnen empfehlen, bei Babys Fieber am besten rektal, also im Po, zu messen. So erhalten Sie die genaueste Messung. Ein bisschen Creme auf der Spitze des Thermometers erleichtert das Einführen, das nicht mehr als zwei Zentimeter tief erfolgen sollte. Säuglinge können für die Messung am einfachsten bäuchlings auf den Schoß genommen werden. Nach etwa einer Minute oder wenn ein Signalton des Thermometers zu hören ist, können Sie das Thermometer langsam wieder herausziehen.
  • Fieber messen im Ohr Auch mit einem speziellen Ohrthermometer können Eltern bei Babys Fieber messen. Es misst die Temperatur im Gehörgang. Die Messung geht sehr schnell, allerdings sollte man geübt sein und wissen, wie man mit einem solchen Thermometer umgeht. Folgen Sie deswegen den Anweisungen auf der Packungsbeilage. Das Ohr muss in der Regel etwas nach oben gezogen werden, damit das Thermometer besser in den Gehörgang vorgeschoben werden kann. Dabei wird das Thermometer in Richtung des Trommelfells vorgeschoben, also etwa auf die gegenüberliegende Schläfe ausgerichtet. Es kann zu Fehlmessungen kommen, zum Beispiel, wenn der Infrarotstrahl des Geräts durch Ohrenschmalz oder Zugluft beeinträchtigt wird, sodass die Messungen etwas ungenauer sein können als rektale Messungen. Hinzu kommt, dass bei Säuglingen der Gehörgang sehr eng ist. Grundsätzlich sollte man deshalb bei Verdacht auf Fieber (zum Beispiel bei heißer Stirn) trotz normaler Temperatur in der Messung mit dem Ohrthermometer noch einmal eine andere Methode nutzen, um die Temperatur zu bestimmen.
  • Wie sinnvoll sind Stirnthermometer? Spezielle Stirn- und Schläfenthermometer sind einfach zu handhaben, für jedes Alter geeignet und praktisch, da sie auch beim schlafenden Kind verwendet werden können. Diese Geräte messen die Wärmewellen, die von der oberflächlichen Schläfenarterie, einem großen Blutgefäß direkt unter der Stirnhaut, abgegeben werden. Dadurch sind diese Thermometer allerdings auch störanfällig. Schmutz und Schweiß auf der Haut oder körperliche Aktivität können die Messung erschweren und die Werte verfälschen. Hat das Kind gerade getobt, ist der Kopf überhitzt; war es zuvor noch draußen in der Kälte, ist die Stirn kühler als der Rest des Körpers. So kann es sein, dass das Stirnthermometer einen normalen Wert anzeigt, während die Körpertemperatur tatsächlich erhöht ist. In einer Studie betrug der Unterschied sogar bis zu zwei Grad Celsius. Wie beim Ohrthermometer gilt deshalb: Es ist ratsam, noch einmal eine andere Methode anzuwenden.
  • Ab wann sollte man bei Kindern im Mund Fieber messen? Bei Kindern empfiehlt sich das Fiebermessen im Mund ab einem Alter von fünf bis sechs Jahren. Die Thermometerspitze liegt dabei unter der Zunge, ohne dass das Kind darauf beißt. Für kleine Kinder kann es schwierig sein, den Mund zum Fiebermessen gut zu schließen und geschlossen zu halten. Besonders dann, wenn die Nase bei einer Erkältung verstopft ist. Hier liegt der gemessene Wert etwa 0,5 Grad Celsius unter der rektal gemessenen Temperatur und es muss darauf geachtet werden, dass zuvor keine heißen oder kalten Getränke oder Speisen eingenommen wurden.
  • Unter welchem Arm lässt sich bei Kindern gut Fieber messen? Es ist nicht entscheidend, unter welchem Arm Sie bei Ihrem Kind Fieber messen, sondern dass die Spitze des Thermometers während der Messung zuverlässig in der Achselhöhle bleibt. Das fällt bei kleinen Kindern eher schwer und führt zu ungenauen Ergebnissen, weshalb Ärzte und Ärztinnen diese Methode nicht empfehlen.
  • Warum ist es sinnvoll, auch bei Erwachsenen rektal Fieber zu messen? Auch bei Erwachsenen gilt: Fiebermessen im Po liefert das genauste Ergebnis. Danach folgen absteigend in der Genauigkeit die Messung unter der Zunge, im Ohr und in der Achselhöhle. Wenn Sie in der Achselhöhle messen, sollten Sie etwa 0,5 Grad Celsius hinzurechnen.

Fieber ist ein wichtiger Mechanismus des Körpers. Sie sollten daher nur versuchen, das Fieber zu senken, wenn Ihr Kind dadurch extrem erschöpft ist oder hohes Fieber dauerhaft besteht. Das gilt auch für Erwachsene. Bei Kindern setzen Mediziner und Medizinerinnen oft fiebersenkende Zäpfchen, Säfte oder Tropfen ein – bei Erwachsenen auch Tabletten.

Fiebersenkende Wirkstoffe sind beispielsweise Paracetamol und Ibuprofen, beide sind für Kinder geeignet und in Form von Tabletten, Brausegranulat, Saft oder Zäpfchen erhältlich. Die Dosierung richtet sich dabei nach Alter und Körpergewicht. Acetylsalicylsäure hingegen kann bei Kindern und Jugendlichen in seltenen Fällen eine gefährliche Nebenwirkung, das Reye-Syndrom, hervorrufen und darf deswegen nur auf ärztliche Anordnung gegeben werden.

Das bekannteste fiebersenkende Hausmittel sind Wadenwickel. Dafür benötigen Sie eine Schüssel, zwei Geschirrtücher aus Baumwolle und zwei normalgroße Frotteehandtücher. Füllen Sie die Schüssel mit lauwarmem Wasser und tränken Sie die Baumwolltücher darin.

Anschließend wringen Sie diese gut aus und umwickeln mit ihnen beide Unterschenkel – von der Kniekehle bis zum Knöchel. Die trockenen Frotteehandtücher legen Sie um die nassen Tücher. Sobald die Baumwolltücher körperwarm sind, starten Sie wieder von vorn. Sind jedoch die Füße oder Beine kalt oder handelt es sich um einen Harnwegsinfekt, sollten Sie keine Wadenwickel machen.

Obwohl es wenige wissenschaftliche Studien zum Nutzen von Wadenwickeln gibt, sind viele Eltern von den positiven Effekten überzeugt. Zudem gilt immer: Wenn Sie bei sich selbst Fieber messen und feststellen, dass die erhöhte Temperatur länger als zwei bis drei Tage anhält, sie auf über 40 Grad Celsius ansteigt oder weitere Symptome hinzukommen, fragen Sie einen Arzt oder eine Ärztin um Rat.

Für Babys und Kinder gelten besondere Empfehlungen: Ist der Säugling jünger als drei Monate, sollte Sie bei einer Körpertemperatur ab 38 Grad Celsius einen Kinderarzt oder eine Kinderärztin aufsuchen, wenn das Kind älter ist, bei Fieber ab 39 Grad. Gleiches gilt, wenn das Fieber schubweise oder wiederholt auftritt, bei einem Kind unter zwei Jahren länger als einen Tag und bei einem älteren Kind länger als drei Tage anhält.

Hohes Fieber kann bei Ihrem Kind ein Fieberkrampf auslösen, hier erfahren Sie, wie sie richtig handeln. Waren diese Informationen hilfreich für Sie?

Sollte man bei erhöhter Temperatur zu Hause bleiben?

Wann zum Arzt gehen? – Wer Fieber hat, sollte sich schonen, am besten sogar Bettruhe halten. Reichlich trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, und viel Schlaf tun ebenfalls gut. Um einen Wärmestau zu vermeiden, sollte man sich nicht zu warm zudecken.

  1. Bei hohem Fieber empfiehlt sich die Einnahme fiebersenkender Medikamente und/oder die Anwendung von Hausmitteln (siehe Box).
  2. Ein Arztbesucht ist nötig, wenn,
  3. Das Fieber über 39,5 Grad Celsius steigt.
  4. Das Fieber ohne erkennbare Ursache tagelang anhält.
  5. Das Fieber immer wiederkehrt.
  6. Zusätzliche starke Beschwerden (z.B.

Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Schmerzen beim Wasserlassen, Nackensteifigkeit, schlechter Allgemeinzustand) auftreten. jemand an einer Herzerkrankung, Diabetes oder einer anderen schweren Grunderkrankung leidet. sich nach einer Tropenreise Fieber einstellt.

Wann ist das Fieber am höchsten morgens oder abends?

Die Zähne schmerzen am Morgen – Zudem wird gegen 6.30 Uhr verstärkt ein Protein namens PAI-1 abgegeben, das den Blutfluss verlangsamt. Aus diesem Grunde gibt es in den frühen Morgenstunden auch mehr schwere Infarkte und Schlaganfälle. Weswegen man in den Pharma-Labors bereits an der Entwicklung von Medikamenten arbeitet, die kurz vor dem Aufwachen das PAI-1 weniger zum Zuge kommen lassen.

Neben der Migräne erreichen auch Karies-Zahnschmerzen ihren Höhepunkt am frühen Morgen. Die Rückenschmerzen hingegen nicht, sie werden meistens gegen Abend schlimmer. Der Grund liegt auf der Hand: Mit jeder stehenden oder sitzenden Stunde des Arbeitstages summiert sich die Belastung für Wirbelsäule und tiefe Rückenmuskeln.

Gicht und Arthritis werde hingegen zwischen zwei und vier Uhr morgens zur größten Plage, weil in dieser Zeit besonders wenig entzündungshemmendes Cortisol aus den Nebennieren ausgeschüttet wird. Beim Fieber hängt die biorhythmische Kurve davon ab, wodurch es verursacht wird.

  • Infolge von bakteriellen Infektionen ist es morgens am schlimmsten, aber wenn Viren dahinter stecken, werden die höchsten Temperaturen am späten Nachmittag und am Abend erreicht.
  • Was vermutlich an den unterschiedlichen Vermehrungszyklen der Mikroben liegt.
  • In jedem Falle aber kann man die jeweiligen Fieberkurven als Kriterium für die Diagnose und Therapie heranziehen.

Demnach braucht jemand, der Halsschmerzen und abends besonders hohes Fieber hat, eigentlich nicht zu Antibiotika greifen. Denn er hat wahrscheinlich ein Virusproblem, und da wirken diese Medikamente bekanntlich nicht. : Krankheiten und Uhrzeiten: Der frühe Morgen schlägt aufs Herz

Wie erkenne ich ob ich Fieber habe ohne Thermometer?

Kindern sieht man meist an, dass sie Fieber haben: Ein heißes, gerötetes Gesicht, müde oder glasige Augen und eine ansonsten blasse Haut sind typische Anzeichen. Viele Mütter und Väter legen als Erstes die Hand auf die Stirn des Kindes, wenn sie vermuten, dass ihr Kind Fieber hat.

Wie hoch Fieber bei Erkältung?

– In der fühlen wir uns oft verfroren. Gönnen Sie Ihrem Körper jetzt ruhig eine extradicke Bettdecke oder einer Wärmflasche. Bei hohem Fieber oder akuten Kreislaufbeschwerden können Wadenwickel die Temperatur um etwa ein Grad senken. Statt feuchter Tücher eignen sich übrigens auch in Wasser getränkte Baumwollsocken, über die Sie dann trockene Wollstrümpfe ziehen. Wer fiebert und schwitzt, verliert viel Flüssigkeit. Damit der Körper nicht austrocknet und auch die Schleimhäute in Hals, Rachen und Lunge feucht bleiben, gönnen Sie ihm am besten reichlich Nachschub mit Wasser, Schorle oder speziellen Tees gegen Fieber.

Wegen ihrer schweißtreibenden Wirkung werden z.B. Holunderblüten oder Mädesüß besonders geschätzt. Alkohol und Koffein sollten gemieden werden. Auch wenn der Appetit bei Fieber nachlässt, lohnt es sich, auf gesunde, leicht verdauliche Ernährung zu achten, denn mit jedem Grad Temperaturanstieg verbraucht der Körper mehr Energie.

Leichte Gerichte wie Obst und Joghurt, aber auch die berühmte Hühnersuppe, sind jetzt eine gute Idee. Die Erkältung hat Sie voll im Griff? Dann lohnt sich eine medikamentöse Behandlung der schlauchenden Symptome. Während Wirkstoffe wie Ibuprofen, Paracetamol oder Acetylsalicylsäure das Fieber senken und Kopf- oder Gliederschmerzen lindern können, erleichtern schleimhautabschwellende Substanzen wie Pseudoephedrinhydrochlorid die Atmung bei verstopfter Nase.

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  3. Viele weitere Tipps zur Behandlung und Linderung der gesamten Symptompalette eines grippalen Infekts finden Sie in unserem Übersichtsartikel „”.

Grundsätzlich ist es nicht gefährlich, wenn unser Immunsystem den Erregern die Hölle heiß macht. Doch jeder Körper hat seine Grenzen – und nicht jedes Fieber wird durch einen relativ harmlosen grippalen Infekt ausgelöst. Bei u.a. folgenden Warnsignalen sollte eine medizinische Abklärung erfolgen:

Das Fieber dauert länger als 1-2 Tage Die Temperatur steigt über 39 °C (bei Erwachsenen) bzw.40 °C (bei Kindern) Sie haben zusätzlich starke Schmerzen oder fühlen sich sehr unwohl Sie haben sich vorher in einem tropischen Land aufgehalten Sie leiden unter akuter Atemnot

Sie haben neben dem Fieber noch weitere Erkältungsbeschwerden? Wissenswerte Fakten und Tipps rund um das Thema Erkältung finden Sie in unserem umfangreichen,

Die normale menschliche Körpertemperatur liegt zwischen 36,5 und 37,5 °C. Ab einer Körpertemperatur von 37,5 °C spricht man von erhöhter Temperatur, Messwerte ab 38,0 °C werden im Allgemeinen als Fieber bezeichnet. Fieber sollte man idealerweise rektal, also im After messen – hier sind die Messergebnisse am zuverlässigsten. Alternativ kann man das Fieber auch im Ohr, in der Achsel, im Mund oder an der Stirn messen, wenn ein geeignetes Thermometer vorhanden ist. Fieber ist eigentlich eine nützliche Reaktion unseres Körpers: Wenn das Immunsystem einen Erreger erkennt, erhöht es die Körpertemperatur, um Immunzellen die Arbeit zu erleichtern und Viren die Vermehrung zu erschweren. Ab 39 °C kann dies den Körper allerdings stark belasten und man sollte das Fieber eventuell senken. Falls Sie sich sehr unwohl fühlen oder unter Kreislaufbeschwerden leiden, könnten Sie ebenfalls über fiebersenkende Mittel oder Maßnahmen nachdenken. Fieber lässt sich u.a. mit körperkühlenden Maßnahmen wie Waschungen und Wadenwickeln, schweißtreibenden Tees und Wirkstoffen wie Paracetamol, Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure (nicht für Kinder geeignet) senken. Nicht bei jeder Erkältung hat man automatisch auch Fieber, aber eine erhöhte Körpertemperatur (1-2 Tage) zählt zu den gängigen Symptomen einer Erkältung. Warum man bei Fieber friert, ist leicht erklärt: Um die Körpertemperatur zu erhöhen, erzeugt der Körper Extrawärme durch Zittern, was oft als Schüttelfrost wahrgenommen wird. Zusätzlich wird die Durchblutung der Haut heruntergefahren, um Wärmeverluste zu vermeiden. Das Ergebnis: die Haut ist fahl, Hände und Füße kühlen aus. Ein Erkältungsbad ist bei Fieber nicht sinnvoll, da es den Kreislauf zusätzlich belasten kann. Fieber dauert bei einer normalen Erkältung glücklicherweise nicht lange – nach ein bis zwei Tagen ist der Spuk normalerweise schon wieder vorbei. Auch wenn nicht jeder grippale Infekt mit Fieber einhergeht, ist erhöhte Temperatur bei einer Erkältung absolut normal. Sie meldet sich meist in der Anfangsphase des Infekts, während das Immunsystem die körpereigene Abwehr ankurbelt, und klingt nach wenigen Tagen wieder ab.

* Klimek L, et al. Factors associated with efficacy of an ibuprofen/pseudoephedrine combination drug in pharmacy customers with common cold symptoms. Int J Clin Pract 2017; 71(2): e12907 : Fieber bei einer Erkältung? Das können Sie tun

Wie lange dauert leichtes Fieber?

Wadenwickel bei Fieber – Neben medikamentöser Fiebersenkung greifen viele auf die altbewährte Methode der Wadenwickel zurück. Wärmeentziehende Wadenwickel können Fieber um 0,5 bis 1°C senken, Wadenwickel dürfen nicht bei PatientInnen angewendet werden, die frieren,

  1. Oftmals ist es so, dass PatientInnen mit einem beginnenden Infekt und bei steigendem Fieber frösteln.
  2. In diesem Fall sind Wadenwickel kontraproduktiv.
  3. Sind außerdem Hände und Füße kalt, spricht das für eine Zentralisation des Blutkreislaufs, um die Organe weiterhin optimal zu versorgen.
  4. Hierbei darf auch kein Wadenwickel erfolgen.

Bei Kindern sollte vor der Anwendung von Wadenwickeln auf jeden Fall Rücksprache mit dem Kinderarzt bzw. der Kinderärztin gehalten werden. Da die Wadenwickel Körperwärme entziehen sollen, um das Fieber zu senken, müssen sie dementsprechend kälter sein.

Das Innentuch wird feucht und faltenfrei auf die Haut gelegt. Das Zwischentuch kann überschüssige Flüssigkeit aufsaugen. Es sollte etwas größer sein als das Innentuch. Das Außentuch dient dem Temperaturerhalt des Wadenwickels und zum Auffangen von Feuchtigkeit.

Wadenwickel sollten straff sitzen, aber sich nicht unangenehm anfühlen, sonst entfalten sie nicht ihre komplette Wirkung. Allgemein gelten Temperaturen ab 38 °C als Fieber. Dabei handelt es sich um einen Durchschnittswert bei der rektalen Messung bei Erwachsenen.

Die Angaben variieren leicht, je nach verwendeter Quelle. Sind 37 Grad schon Fieber? Nein, 37° C ist noch kein Fieber. Die normale Körpertemperatur des Menschen liegt zwischen 36,5°C und 37,4 °C. Neue Studien zeigen eine niedrigere normale Körpertemperatur von durchschnittlich 36,6 °C. Je nach verwendeter Quelle gelten Temperaturen ab 38,0 oder 38,1 oder 38,2 °C als Fieber.

Außerdem ist die normale Körpertemperatur nicht bei jedem Menschen gleich. Neue Studien legen eine niedrigere Normaltemperatur als bisher angenommen nahe, so dass die Definition von Fieber dahingehend überdacht werden muss. Wie lange hat man Fieber? Das hängt stark von der Ursache des Fiebers ab.

  1. Bei einem Infekt kann man durchaus 2 oder 3 Tage fiebrig sein, wobei die Temperatur im Tagesverlauf meistens schwankt.
  2. Hält ein Fieber von über 38,5 °C mindestens 3 Wochen an, so spricht man von FUG (Fieber ungeklärter Genese).
  3. Dies sollte unbedingt ärztlich abgeklärt werden, da schwere Krankheiten die Ursache sein können.

Es gibt keinen exakten Ernährungsplan für Fieber-PatientInnen. Eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung ist immer empfehlenswert. Außerdem ist es hilfreich, das Immunsystem mit der Nahrung zu unterstützen, z.B. durch Vitamin-C-reiche Zitronen. Weiterhin ist eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme sehr wichtig, um Dehydration zu vermeiden.

Wann mit erhöhter Temperatur zum Arzt?

Fieber beschleunigt Abwehrprozesse im Körper – Bei einer Infektion können Krankheitserreger und Entzündungsbotenstoffe bewirken, dass unser Gehirn wie ein inneres Thermostat den Sollwert der Körpertemperatur anhebt. Zu Beginn des Fiebers schwitzt der Körper nicht – im Gegenteil: Hände und Füße sind kalt, Betroffene frieren und bekommen Schüttelfrost.

Das Gehirn steuert, dass die Durchblutung an der Peripherie des Körpers gesenkt wird – so bleibt die Wärme in den Organen und im Blut. Eindringlinge wie Viren oder Bakterien vermehren sich am besten bei 37 Grad. Wird der Körper durch Fieber heißer, verklumpen bei einigen Erregern Eiweiße. Dadurch können sie sich nicht mehr so gut vermehren oder sterben ab.

Bei Krankheiten läuft das Immunsystem auf Hochtouren. Eine wichtige Aufgabe haben die Lymphozyten: Dieses Abwehrzellen spüren Viren oder Bakterien im Blut auf und bekämpfen sie. Dazu wandern sie zum Ort der Infektion und wehren die Erreger dort ab. Fieber kann diesen Prozess beschleunigen.

Denn dann werden sogenannte Heat Shock Proteine ausgeschüttet – ein Turboboost für die Lymphozyten, denn die werden dann schneller und können die Viren schneller bekämpfen. Fieber ist also grundsätzlich eine nützliche Abwehrreaktion des Körpers auf eine Infektion und muss nicht in jedem Fall gesenkt werden.

Normalerweise sinkt das Fieber von selbst innerhalb weniger Tage. Hält das Fieber länger an oder klettert die Temperatur auf über 39 Grad ist es ratsam, eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen. Dies gilt auch, wenn das Fieber nach dem Abklingen plötzlich wieder steigt.

Ist leicht erhöhte Temperatur schlimm?

Begleitsymptome von Fieber – Fieber geht oft mit weiteren Symptomen einher, wie schneller Puls, beschleunigte Atmung, warmer, blasser bis rötlicher Haut, Schweißausbrüchen, einem starken Durstgefühl, einer trocknen, belegten Zunge und Appetitlosigkeit.

  • Fieber belastet den Kreislauf! Bei hohem Fieber können sich auch Schwindel, Verwirrtheit und Wahrnehmungsstörungen zeigen.
  • Bei sehr hohem Fieber kann es zu Bewusstseins- und Sinnestrübungen sowie gefährlichen Hirnkrämpfen kommen – dem sogenannten Fieber-Delir.
  • Bei Temperaturen über 40°C können körpereigene Eiweiße in ihrer Struktur verändert werden.

Das kann Organ- und Gewebeschäden zur Folge haben! Steigt die Körpertemperatur über 42,6°C an, ist dies ein lebensbedrohlicher Zustand. Doch auch wenn die Körpertemperatur ins andere Extrem entgleist, ist das lebensgefährlich: Bei schwerer Unterkühlung sinkt die Körperkerntemperatur auf unter 28°C ab.

  • Atmung, Herz und Kreislauf können versagen! Ein Fieberthermometer sollte zur Grundausstattung jedes Haushalts gehören! Welche Körpertemperatur gemessen wird, ist auch vom Messort abhängig: Den annäherndsten Wert zur Körperkerntemperatur, kann man im After (rektal) ermitteln.
  • Dann folgen Werte im Mund (oral) und Ohr (aurikulär, tympanal).

Der Wert unter der Achsel (axillär) ist der niedrigste. Die Körpertemperatur verändert sich auch im Laufe eines Tages: Bei gesunden Menschen werden morgens im Durchschnitt oral 36,2°C gemessen (36,0°C axillär und 36,5°C rektal). Im Laufe des Tages steigt die Temperatur um bis zu 1°C an auf rund 37,5°C oral (37,2°C axillär und 37,8°C rektal).

  1. Die Therapie bei Fieber richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache.
  2. Wird die fieberauslösende Erkrankung therapiert – etwa eine normale bakterielle Infektion mit Antibiotika –, geht auch das Fieber in der Regel von selbst zurück.
  3. Daneben gibt es die rein symptomatische Behandlung, also fiebersenkende Mittel, die oft auch entzündungshemmende Wirkungen haben.

Dazu zählen z.B. Acetylsalicylsäure, Ibuprofen und Paracetamol. Sie sollten bei Erwachsenen in der Regel erst eingenommen werden, wenn die Temperatur über 39°C steigt – denn Fieber ist ja grundsätzlich sinnvoll, weil es dem Körper beim Kampf gegen Eindringlinge hilft.

  • Steigt das Fieber jedoch sehr rasch über 39°C oder hält es länger als 2-3 Tage an, sollte unbedingt ein Arzt nach der Ursache suchen! Steigt das Fieber über 40°C und wird eventuell auch von Bewusstseinsstörungen oder Krämpfen begleitet, sollte man sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
  • Es können gefährliche Krankheiten dahinter stecken, die einer umgehenden Behandlung bedürfen, etwa die Hirnhautentzündung,

Vor allem braucht man bei Fieber viel (Bett-) Ruhe: Zudecken, kalte Füße wärmen, am besten schlafen. Bei Temperaturen zwischen 39 und 40°C hilft das klassische Hausmittel gegen Fieber: Wadenwickel. Sie sollten jedoch nur angewendet werden, wenn die Füße warm sind und sich kein Schüttelfrost zeigt.

  1. Für Wadenwickel werden Baumwolltücher mit normal kaltem Leitungswasser getränkt, ausgewrungen und fest um die ausgestreckten Waden des Patienten gewickelt.
  2. Darüber wird ein trockenes Tuch geschlagen.
  3. Nach 5 Minuten die Prozedur wiederholen und ggf.
  4. Auch ein drittes Mal.
  5. Dazwischen immer wieder Fiebermessen und darauf achten, dass die Körpertemperatur nicht zu rasch abfällt, da dies sehr belastend für den Kreislauf ist.

Besonders wichtig ist es bei Fieber, viel zu trinken, da der Körper für jedes Grad über 37°C täglich zusätzlich einen 1/2 bis 1 Liter Flüssigkeit braucht. Am verträglichsten für den Körper sind bei Fieber Wasser oder ungesüßte Tees. Außerdem durch Stoßlüften für gute Luft im Krankenzimmer sorgen, dabei aber Zugluft vermeiden.

Warum leicht erhöhte Temperatur?

Fieber: Ursachen & Risikofaktoren kann ganz verschiedene Ursachen haben. Dabei weist die Höhe der Temperatur selten auf die Ursache des Fiebers hin. Zudem sagt die Höhe des Fiebers nichts über die Schwere des Krankheitsbildes aus. Entscheidend sind die sonstigen Symptome und der Allgemeinzustand. Subfebrile bis leicht erhöhte Temperaturen treten häufig bei folgenden Krankheiten auf:

Verschiedene InfektionenNierenbeckenentzündungHerzklappenentzündung (Endokarditis lenta)TuberkuloseFieber durch Arzneimittel Tumore des Immunsystems (Hodgkin-Lymphom, Non-Hodgkin-Lymphom Tumore des Magen-Darm-Traktes oder der Nieren (Hypernephrom)Immer wieder auftretende Verschlüsse der Blutgefäße in der Lunge durch Blutgerinnsel (Lungenembolie)Erkrankungen des Bindegewebes (Kollagenosen)Entzündungen der Blutgefäße (Vaskulitiden)

Temperaturen über 38,5° C können ebenfalls durch unterschiedliche Krankheitsbilder hervorgerufen werden, z.B.:

Infektionen (lokal: z.B. Abszesse; generalisiert: z.B. Blutvergiftung, Typhus, Immundefekte)Tumore Erkrankungen des Bindegewebes (Kollagenosen)Entzündungen der Blutgefäße (Vaskulitiden)Rheumatologische Erkrankungen z.B.

Rheumatoide ArthritisMorbus Bechterew, Behcet, rheumatisches FieberSystemischer Lupus erythematodesSpondylosis deformansFibromyalgie

Colitis ulcerosaMorbus CrohnChronische oder alkoholbedingte HepatitisSchilddrüsen- oder BauchspeicheldrüsenentzündungHormonstörungen (z.B. Addison-Krise, Morbus Fabry, Nebenschilddrüsenüberfunktion)Erkrankungen des Nervensystems (z.B. Hitzschlag, Epilepsie, Schlaganfall)AllergienThrombose

und viele andere. : Fieber: Ursachen & Risikofaktoren

Ist viel schlafen bei Fieber gut?

Bei Fieber sind Bettruhe und viel Flüssigkeit angesagt.

Kann man 47 Grad Fieber haben?

Ab wann hat man Fieber? – Die normale Körpertemperatur bewegt sich zwischen 36 und 37,4 °C (bei rektaler Messung). Sie unterliegt im Laufe eines Tages Schwankungen. Während des Eisprungs und in der Schwangerschaft beträgt die Temperatur bei Frauen rund 0,5 Grad Celsius mehr.

  • Von erhöhter Temperatur spricht man, wenn das Thermometer zwischen 37,5 und 38 °C anzeigt.
  • Leichtes Fieber hat man ab 38 °C und bis 38,5 °C.
  • Mäßiges Fieber bewegt sich zwischen 38,6 und 39 °C.
  • Hohes Fieber bezeichnet man eine Körpertemperatur ab 39,1 °C und bis 39,9 °C.
  • Sehr hohes Fieber ist ab 40 Grad gegeben.

Und extremes Fieber ab 41,1°C. Nur selten wird ein solcher Wert erreicht. Man spricht dann auch von hyperpyretischem Fieber.

Bei welcher Temperatur Notarzt rufen?

Wann Notarzt rufen bei Alkohol – Starker Alkoholkonsum kann zu Folgen wie Bewusstlosigkeit führen. Meist läuft ein Rausch in verschiedenen Stadien ab. Anfangs hat die alkoholisierte Person erst Gleichgewichtsstörungen, darauf folgt oft starkes Erbrechen, Sprachprobleme und es kann sogar bis zur Bewusstlosigkeit führen.

  • Spätestens bei Bewusstlosigkeit sollte der Notruf kontaktiert werden.
  • Auch bei starkem Erbrechen sollte ein Arzt aufgesucht werden.
  • Die Symptome können zum Beispiel auf eine Alkoholvergiftung hinweisen.
  • Während auf den Krankenwagen gewartet wird, sollte die Person in die stabile Seitenlage gebracht und beobachtet werden.

(ari)

Wie zuverlässig ist ein stirnthermometer?

Richtig Fieber messen Wenn Verdacht auf Fieber besteht, muss umgehend die Körpertemperatur gemessen werden. Um einen genaueren Wert zu erhalten, misst man die Körpertemperatur am besten mit einem digitalen Thermometer im Po (rektal) oder im Ohr. Wobei die rektale Messung gerade bei Kindern die bessere Wahl ist, da die Ergebnisse genauer sind.

  • Wird unter der Zunge oder an der Stirn gemessen, ist das Ergebnis um etwa 0,4 °C zu niedrig.
  • Und unter der Achsel bekommt man einen Wert, der bis zu 0,6°Czu niedrig ist.
  • Es werden aber auch Ohrthermometer angeboten, welche die Temperatur über den äußeren Gehörgang am Trommelfell erfassen (aurikuläre Messung).

Aufgrund von Messungenauigkeiten (Begleitfaktoren „Ohrenschmalz” etc.) sind diese für Kinder unter 3 Jahren nicht geeignet. Ein Fieberthermometer ist unverzichtbarer Bestandteil der Hausapotheke. Empfehlenswert sind moderne Digitalmessgeräte, mit denen sich schnell und zuverlässig die Temperatur ermitteln lässt.

Um den Fieberverlauf besser kontrollieren zu können, sollte man immer an derselben Körperstelle und zur selben Tageszeit messen – die Körpertemperatur ist im Allgemeinen morgens niedriger und spätnachmittags höher. Diese Informationen geben dem Arzt wichtige Hinweise für seine Diagnose. Deswegen sollte die Temperatur mindestens zweimal am Tag gemessen werden und bei hohem Fieber öfter.

Von Fieber spricht man, wenn die Körpertemperatur rektal 38 °C und mehr beträgt. Ab 39,5 °C sollte ein Arzt konsultiert werden und fiebersenkende Mittel verabreicht werden. Eine Hilfe zur Bewertung der jeweiligen Fiebertemperatur gibt die folgende Tabelle: : Richtig Fieber messen

Wie lange darf man erhöhte Temperatur haben?

Obwohl 37 ° C als normale Temperatur angesehen wird, variiert die Körpertemperatur im Laufe des Tages. Sie ist früh am Morgen am niedrigsten und am späten Nachmittag am höchsten und kann dann auf bis zu 37,7 ° C ansteigen. Auch ein Fieber bleibt nie auf einer konstanten Temperatur.

Manchmal erreicht die Temperatur täglich einen Höhepunkt und kehrt dann zum Normalwert zurück. Dieser Prozess wird intermittierendes Fieber genannt. Andererseits kann die Temperatur auch schwanken, aber nicht auf den Normalwert absinken. Dieser Prozess wird remittierendes Fieber genannt. Ärzte glauben nicht mehr, dass das Muster des Ansteigens und Abfallens von Fieber sehr wichtig für die Diagnose bestimmter Krankheiten ist.

Die Körpertemperatur kann an mehreren Körperstellen gemessen werden. Die häufigsten Stellen sind Mund (oral) und im After (Rektum). Weitere Stellen sind Ohr, Stirn und, seltener genutzt, die Achselhöhlen. Die Temperatur wird typischerweise mit einem Digitalthermometer gemessen.

sie am frühen Morgen höher als 37 ° C sind zu jedem Zeitpunkt nach dem frühen Morgen höher als 38 °C sind sie höher als die normale Temperatur eines Patienten im Alltag sind

Die in Rektum und Ohr gemessenen Temperaturwerte sind etwa 0,6 °C höher als die im Mund gemessene Temperatur. Die Hauttemperaturen (z.B. auf der Stirn) sind um etwa 0,6 °C niedriger als die im Mund gemessene Temperatur. Viele Menschen fassen den Begriff „Fieber” sehr weit und meinen damit oft, dass sie sich zu warm, zu kalt oder verschwitzt fühlen, aber sie haben ihre Temperatur tatsächlich nicht gemessen.

  • Die Fähigkeit, Fieber zu erzeugen, ist bei bestimmten Menschen eingeschränkt (z.B.
  • Bei sehr alten, sehr jungen Menschen oder bei Menschen mit einer Alkoholkrankheit).
  • Die Symptome, die Menschen haben, werden hauptsächlich von der zugrundeliegenden Krankheit ausgelöst und nicht vom Fieber selbst.
  • Obwohl viele Menschen besorgt sind, dass Fieber ihnen Schaden zufügen könnte, wird ein typischer Anstieg der Körpertemperatur zwischen 38 bis 40 °C, der meistens von einer kurzlebigen (akuten) Infektion ausgelöst wird, von den meisten gesunden Erwachsenen gut vertragen.

Ein mittelschweres Fieber kann jedoch für Erwachsene mit einer Herz- oder Lungenkrankheit etwas gefährlich sein, weil Fieber eine Erhöhung der Herz- und der Atemfrequenz verursacht. Fieber kann auch den geistigen Zustand von Menschen mit Demenz verschlechtern.

Substanzen, die Fieber erzeugen, nennt man Pyrogene. Pyrogene können im Inneren des Körpers entstehen oder von außen kommen. Mikroorganismen und die Substanzen, die sie produzieren (wie Toxine), sind Beispiele für Pyrogene, die außerhalb des Körpers gebildet werden. Pyrogene, die sich innerhalb des Körpers bilden, werden normalerweise von Monozyten und Makrophagen (zwei Formen weißer Blutkörperchen) produziert.

Pyrogene, die von außen kommen, können Fieber verursachen, indem sie den Körper anregen, seine eigenen Pyrogene freizusetzen, oder indem sie direkt den Bereich des Gehirns beeinflussen, der die Temperatur regelt Fieber, Eine Infektion ist nicht die einzige Ursache von Fieber.

  1. Fieber kann auch das Ergebnis einer Entzündung, einer Reaktion auf Medikamente, einer allergischen Reaktion Übersicht über allergische Reaktionen Allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen) sind unangemessene Reaktionen des Immunsystems auf eine normalerweise harmlose Substanz.
  2. Normalerweise führen Allergien zu Niesen, tränenden.

Erfahren Sie mehr, einer Autoimmunkrankheit Autoimmunerkrankungen Bei einer Autoimmunerkrankung handelt es sich um eine Fehlfunktion des Immunsystems, bei der der Körper eigenes Gewebe angreift. Was genau zu einer Autoimmunerkrankung führt, ist bislang unbekannt. Erfahren Sie mehr (wenn der Körper Antikörper produziert, die sein eigenes Gewebe angreifen) und einer unerkannten Krebserkrankung (insbesondere von Leukämie Überblick über Leukämien Leukämien sind Krebserkrankungen der weißen Blutkörperchen oder der Zellen, die sich zu weißen Blutkörperchen entwickeln.

Weiße Blutkörperchen entwickeln sich aus den sogenannten Stammzellen. Erfahren Sie mehr, Lymphom Überblick über Lymphome Lymphome sind bösartige (maligne) Tumoren der Lymphozyten, die im Lymphsystem und den blutbildenden Organen vorkommen. Lymphome sind Krebserkrankungen einer besonderen Art von weißen Blutkörperchen.

Erfahren Sie mehr oder Nierenkrebs Nierenkrebs Die meisten soliden Tumoren sind krebsartig, Nierenzysten (mit Flüssigkeit gefüllte Tumoren) dagegen normalerweise nicht. Bei Nierenkrebs handelt es sich in fast allen Fällen um Nierenzellkarzinome. Erfahren Sie mehr ) sein. Viele Störungen können Fieber verursachen. Sie werden grob eingeteilt in:

Infektiös (am häufigsten) Neoplastisch (Krebs) Entzündlich

Bei Erwachsenen mit Fieber, das 4 Tage oder weniger andauert, ist eine Infektion am wahrscheinlichsten. Handelt es sich nicht um eine Infektion, dauert das Fieber eher länger an oder kehrt zurück. Viele Krebsarten verursachen Fieber. Entzündliche Krankheiten mit Fieber betreffen die Gelenke, das Bindegewebe und die Blutgefäße, wie z.B., systemischer Lupus erythematodes Systemischer Lupus erythematodes (SLE) Systemischer Lupus erythematodes ist eine chronische entzündliche Autoimmunerkrankung des Bindegewebes, bei der Gelenke, Nieren, Haut, Schleimhäute und die Wände der Blutgefäße betroffen sein. Erfahren Sie mehr (Lupus) und Riesenzellarteriitis Riesenzellarteriitis Die Riesenzellarteriitis ist eine chronische Entzündung der großen und mittleren Arterien in Kopf, Nacken und Oberkörper. Typischerweise sind die Schläfenarterien betroffen, die durch die Schläfen.

  1. Erfahren Sie mehr,
  2. Außerdem hat ein isoliertes, kurzlebiges (akutes) Fieber bei Menschen mit Krebs oder bekannten entzündlichen Krankheiten höchstwahrscheinlich eine infektiöse Ursache.
  3. Bei gesunden Menschen ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein akutes Fieber das erste Anzeichen einer chronischen Erkrankung ist.

Auch Medikamente können manchmal Fieber verursachen. So können zum Beispiel Beta-Lactam-Antibiotika (wie Penicillin Penicilline Penicilline sind eine Untergruppe der sogenannten Beta-Lactam-Antibiotika ( Antibiotika mit einer chemischen Struktur mit einem sogenannten Beta-Lactam-Ring).

Carbapeneme, Cephalosporine und. Erfahren Sie mehr ) und Sulfonamide Fieber auslösen. Zu den Medikamenten und Drogen, die eine extrem hohe Körpertemperatur hervorrufen können, gehören Kokain Kokain Kokain ist ein abhängig machender stimulierender Wirkstoff, der aus den Blättern der Kokapflanze hergestellt wird.

Kokain ist ein Stimulans, das die Aufmerksamkeit steigert, Euphorien und ein. Erfahren Sie mehr, Amphetamine Amphetamine Amphetamine sind Stimulanzien, die zur Behandlung bestimmter medizinischer Erkrankungen verwendet werden, können aber auch missbraucht werden.

Amphetamine erhöhen die Wachsamkeit, fördern die. Erfahren Sie mehr oder Phencyclidin Ketamin und Phencyclidin (PCP) Ketamin und Phencyclidin sind chemisch ähnlich und kommen in der Anästhesie zum Einsatz, werden aber manchmal als Freizeitdroge missbraucht. Ketamin ist als Pulver und in flüssiger Form erhältlich.

Erfahren Sie mehr, Anästhetika Anästhetika Schmerzmittel (Analgetika) sind die Hauptmedikamente zur Schmerzbehandlung. Das Schmerzmittel wird anhand der Art und der Dauer der Schmerzen bestimmt und im Hinblick auf die Vorteile und Risiken. Erfahren Sie mehr und antipsychotische Medikamente Antipsychotikum Schizophrenie ist eine psychische Störung, die durch einen Verlust des Realitätsbezugs (Psychose), durch Halluzinationen (gewöhnlich Hören von Stimmen), Wahnvorstellungen, Denkstörungen und.

Obere und untere Atemwegsinfektionen Gastrointestinale Infektionen

Die meisten akuten Atemwegs- und gastrointestinalen Infektionen werden durch Viren verursacht. Bestimmte Bedingungen (Risikofaktoren) machen es wahrscheinlicher, dass Menschen Fieber entwickeln. Zu diesen Risikofaktoren zählen:

Gesundheitsstatus der Person Alter der Person Bestimmte Berufe Anwendung bestimmter medizinischer Verfahren und Arzneimittel Kontakt mit Infektionen (z.B. durch Reisen oder Kontakt mit infizierten Personen, Tieren oder Insekten)

Normalerweise kann ein Arzt mit einer kurzen Anamnese, einer körperlichen Untersuchung und manchmal ein paar einfachen Tests, wie einer Thoraxaufnahme und einer Urinprobe, feststellen, ob eine Infektion vorhanden ist. Manchmal ist die Ursache eines Fiebers jedoch nicht ohne Weiteres identifizierbar.

Sind andere Symptome wie Kopfschmerzen oder Husten vorhanden? Diese Symptome helfen, die Palette möglicher Ursachen einzuschränken. Liegt eine schwere oder chronische Krankheit vor? Viele der möglichen akuten, viralen Infektionen verschwinden von selbst wieder und sind für Ärzte nur schwer diagnostizierbar (das heißt, es ist schwer feststellbar, welches Virus die Infektion verursacht). Das Testen auf schwer oder chronisch kranke Patienten einzuschränken kann dabei helfen, viele teure, unnötige und oft fruchtlose Untersuchungen zu vermeiden.

Bei Menschen mit akutem Fieber sind bestimmte Anzeichen und Merkmale ein Grund zur Besorgnis. Hierzu gehören:

Eine Beeinträchtigung der geistigen Funktionsfähigkeit wie Verwirrtheit Kopfschmerzen, Genickstarre oder beides Flache, kleine, rote bis violette Flecken auf der Haut (Petechien), die auf Blutungen unter der Haut hindeuten Niedriger Blutdruck Herzrasen oder schnelle Atmung Kurzatmigkeit (Dyspnoe) Eine Temperatur über 40 °C oder unter 35 °C Aktuelle Reise in ein Gebiet, in der eine schwere Infektionskrankheit wie Malaria häufig ist (endemisch) Kürzliche Einnahme von Medikamenten, die das Immunsystem unterdrücken (Immunsuppressiva)

Menschen mit Warnzeichen sollten sofort einen Arzt aufsuchen. Diese müssen normalerweise sofort untersucht und häufig ins Krankenhaus eingeliefert werden. Menschen ohne Warnzeichen sollten einen Arzt anrufen, wenn das Fieber mehr als 24 bis 48 Stunden anhält.

  • Abhängig vom Alter der Person, anderen Symptomen und bekannten Erkrankungen kann der Arzt einen Patienten bitten, für eine Untersuchung in die Praxis zu kommen oder eine Behandlung zuhause empfehlen.
  • Typischerweise sollten Erkrankte einen Arzt aufsuchen, wenn das Fieber mehr als 3 bis 4 Tage anhält, unabhängig von anderen Symptomen.

Ärzte stellen zunächst immer Fragen zu den Symptomen und zur Krankengeschichte des Patienten. Darauf folgt eine körperliche Untersuchung. Was sie anhand der Krankengeschichte und der körperlichen Untersuchung herausfinden, legt häufig die Ursache für das Fieber und sinnvolle Tests nahe.

Der Arzt fragt zuerst nach aktuellen und früheren Symptomen und Erkrankungen, nach Medikamenten, die der Patient einnimmt, nach Bluttransfusionen, Infektionsrisiken, kürzlichen Reisen, Impfungen sowie Krankenhausaufenthalten, Operationen oder sonstigen medizinischen Eingriffen, die kürzlich erfolgt sind.

Das Muster des Fiebers hilft dem Arzt nur selten, eine Diagnose zu stellen. Fieber, das jeden zweiten oder dritten Tag wiederkehrt, ist jedoch typisch für Malaria. Ärzte ziehen Malaria als mögliche Ursache nur in Betracht, wenn Menschen sich in einem Malariagebiet aufgehalten haben.

  1. Ürzliche Reisen können dem Arzt Anhaltspunkte für die Ursache eines Fiebers bieten, weil manche Infektionen nur in bestimmten Regionen auftreten.
  2. Zum Beispiel kommt Coccidioidomykose (eine Pilzinfektion) fast ausschließlich im Südwesten der Vereinigten Staaten vor.
  3. Auch wichtig ist, welchem Risiko man kürzlich ausgesetzt war.

Zum Beispiel besteht für Menschen, die in einer Fleischverpackungsfabrik arbeiten, eine höhere Wahrscheinlichkeit, an Brucellose zu erkranken (eine bakterielle Infektion, die sich durch Kontakt mit Haustieren verbreitet). Weitere Beispiele sind verschmutztes Wasser oder riskante Nahrungsmittel (z.B.

unpasteurisierte Milch und Milchprodukte, rohes oder halbgares Fleisch, Fisch und Schalentiere), Insektenbisse und -stiche (wie von Zecken oder Mücken), ungeschützter Geschlechtsverkehr sowie berufliche oder freizeitbedingte Risiken (wie Jagd, Wandern und Wassersport). Schmerzen sind ein wichtiger Hinweis für die mögliche Quelle des Fiebers.

Deshalb fragen Ärzte nach Schmerzen an Ohren, Kopf, Genick, Zähnen, Rachen, Brust, Abdomen, Flanken, After, Muskeln und Gelenken. Andere Symptome, die dabei helfen, die Ursache des Fiebers herauszufinden, beinhalten verstopfte und/oder laufende Nase, Husten, Durchfall und Symptome beim Wasserlassen (Miktionshäufigkeit, Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen).

Vergrößerte Lymphknoten oder Ausschläge (einschließlich Aussehen, die Stelle und der Zeitpunkt des Auftretens im Verhältnis zu den anderen Symptomen) können dem Arzt dabei helfen, die Ursache genau zu bestimmen. Menschen mit wiederkehrendem Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsverlust können unter einer chronischen Infektion wie Tuberkulose oder Endokarditis (einer Infektion des Herzbeutels und normalerweise auch der Herzklappe) leiden.

Der Arzt könnte auch Fragen stellen bezüglich:

Kontakt mit einer infizierten Person Jede bekannte Erkrankung, die das Infektionsrisiko erhöht, wie etwa Aids, Diabetes, Krebs, eine Organtransplantation, Sichelzellenanämie, Herzschrittmacher oder Herzklappenkrankheiten, besonders bei Patienten mit künstlicher Herzklappe Bekannten Krankheiten, die die das Infektionsrisiko erhöhen wie Lupus, Gicht, Sarkoidose, überaktive Schilddrüse (Hyperthyreose) oder Krebs Einnahme von Arzneimitteln, die das Infektionsrisiko erhöhen, wie Chemotherapie-Medikamente gegen Krebs, Kortikosteroide oder andere Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken Injektion von Drogen

Die körperliche Untersuchung beginnt mit der Bestätigung des Fiebers. Fieber wird am genauesten bestimmt, indem die Temperatur rektal gemessen wird. Häufig wird die Temperatur aber im Mund oder im Ohr gemessen. Die Stirntemperatur ist nicht so genau wie die rektale Temperatur.

Wegen der COVID-19-Pandemie kann der Arzt aber die Stirntemperatur messen, um Patienten auf Fieber zu untersuchen. Die Temperatur in den Achselhöhlen ist am wenigsten genau, daher wird sie nur selten zur Bestätigung von Fieber verwendet. Anschließend wird eine gründliche Untersuchung von Kopf bis Fuß durchgeführt, um nach einer Infektionsquelle oder einem Hinweis auf eine Krankheit zu suchen.

Die Notwendigkeit von Tests hängt vom ärztlichen Befund aus der Krankengeschichte und der körperlichen Untersuchung ab. Menschen, die ein akutes Fieber und nur vage, allgemeine Symptome haben (die sich zum Beispiel allgemein krank fühlen oder unspezifische Beschwerden haben), aber sonst gesund sind, leiden wahrscheinlich an einer Viruskrankheit, die ohne Behandlung heilt.

Darum benötigen sie in der Regel keine Tests. Ausnahmen sind Menschen, die sich in einer Gegend aufhalten, in der sich COVID-19 ausbreitet, die in Kontakt mit Tieren oder Insekten waren, die eine spezifische Krankheit in sich tragen und übertragen (sogenannte Vektoren), wie zum Beispiel Menschen mit einem Zeckenbiss und Menschen, die sich kürzlich in einer Region aufgehalten haben, in der bestimmte Krankheiten (wie Malaria) verbreitet sind.

Falls der Befund bei sonst gesunden Menschen für eine bestimmte Krankheit spricht, können weitere Tests benötigt werden. Ärzte wählen diese Tests anhand des Befundes aus. Bei Kopfschmerzen und Genickstarre wird z.B. eine Lumbalpunktion durchgeführt, um eine Meningitis (Hirnhautentzündung) zu diagnostizieren.

Bei Husten und Lungenstauung wird eine Thoraxaufnahme gemacht, um eine Lungenentzündung zu diagnostizieren. Für bestimmte Atemwegserkrankungen wie COVID-19 oder Grippe gibt es schnelle molekulare Tests, die innerhalb von Minuten oder ein paar Stunden Ergebnisse liefern können. Einige Schnelltests können zu Hause oder in der Arztpraxis mit einer Probe durchgeführt werden, die mit einem Wattestäbchen entnommen wurde.

Für andere Schnelltests zur Feststellung der genauen Ursache für eine Infektion muss eine Blutprobe an ein Labor geschickt werden. Bei Patienten mit einem erhöhten Infektionsrisiko, Patienten, die schwer krank erscheinen, und älteren Patienten werden häufig zusätzliche Tests benötigt, auch wenn ein Befund nicht auf eine spezielle Krankheit hindeutet.

Ein großes Blutbild (einschließlich Anzahl und Anteil der verschiedenen Arten weißer Blutkörperchen) Urin- und Blutkulturen Eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs Urinuntersuchung

Eine Erhöhung der Anzahl weißer Blutkörperchen spricht normalerweise für eine Infektion. Der Anteil der verschiedenen Arten weißer Blutkörperchen (Differenzialblutbild) gibt weitere Anhaltspunkte. Zum Beispiel spricht ein Anstieg der Neutrophilen für eine relativ neue bakterielle Infektion.

Eine Zunahme der Eosinophilen deutet auf eine Parasiteninfektion wie Bandwürmer oder Fadenwürmer hin. Außerdem können Blut, Urin und andere Körperflüssigkeiten an ein Labor gesendet werden, wo versucht wird, die Mikroorganismen in einer Kultur zu züchten. Andere Blutuntersuchungen können eingesetzt werden, um Antikörper gegen bestimmte Mikroorganismen nachzuweisen.

Ein Fieber unbekannter Ursache kann in folgenden Fällen diagnostiziert werden:

Wenn Betroffene mehrere Wochen lang ein Fieber von mindestens 38,3 °C haben Wenn eine ausführliche Untersuchung keine Ursache erkennen lässt

In solchen Fällen kann eine ungewöhnliche chronische Infektion die Ursache sein (wie z.B. Tuberkulose Tuberkulose (TB) Tuberkulose ist eine ansteckende chronische Infektion, die durch das Bakterium Mycobacterium tuberculosis verursacht wird, das auf dem Luftweg übertragen wird. Sie befällt in der Regel. Erfahren Sie mehr, eine bakterielle Infektion des Herzens Infektiöse Endokarditis Bei einer infektiösen Herzinnenhautentzündung (infektiöse Endokarditis) sind die Herzinnenhaut (Endokard) und gewöhnlich auch die Herzklappen betroffen. Sie entsteht, wenn Bakterien in den Blutkreislauf. Erfahren Sie mehr, eine HIV-Infektion Infektion mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV) Eine Infektion mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV) ist eine Virusinfektion, die schrittweise bestimmte weiße Blutkörperchen zerstört und das erworbene Immunschwächesyndrom (AIDS) auslöst. Erfahren Sie mehr, das Zytomegalievirus Zytomegalievirus-Infektion (ZMV-Infektion) Eine Zytomegalievirusinfektion ist eine weit verbreitete Herpesvirusinfektion mit vielen Arten von Symptomen, die von nicht bemerkbaren Symptomen über Fieber und Müdigkeit (der infektiösen Mononukleose. ) oder etwas anderes als eine Infektion, wie eine Bindegewebserkrankung (wie z.B. Lupus Systemischer Lupus erythematodes (SLE) Systemischer Lupus erythematodes ist eine chronische entzündliche Autoimmunerkrankung des Bindegewebes, bei der Gelenke, Nieren, Haut, Schleimhäute und die Wände der Blutgefäße betroffen sein. Erfahren Sie mehr oder rheumatoide Arthritis Rheumatoide Arthritis (RA) Rheumatoide Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung, bei der die Gelenke, darunter meist Hand- und Fußgelenke, entzündet sind. Dadurch entstehen Schwellungen und Schmerzen, häufig gefolgt. Erfahren Sie mehr ) oder Krebs (wie z.B. Lymphom Überblick über Lymphome Lymphome sind bösartige (maligne) Tumoren der Lymphozyten, die im Lymphsystem und den blutbildenden Organen vorkommen. Lymphome sind Krebserkrankungen einer besonderen Art von weißen Blutkörperchen. Erfahren Sie mehr, Eierstockkrebs Eierstockkrebs, Eileiterkrebs und Bauchfellkrebs Eierstockkrebs ist eine Krebserkrankung der Eierstöcke (Ovarien). Er ähnelt dem Eileiterkrebs, der in den Eileitern entsteht, die von den Eierstöcken zur Gebärmutter führen, und dem Bauchfellkrebs.

Erfahren Sie mehr oder Leukämie Überblick über Leukämien Leukämien sind Krebserkrankungen der weißen Blutkörperchen oder der Zellen, die sich zu weißen Blutkörperchen entwickeln. Weiße Blutkörperchen entwickeln sich aus den sogenannten Stammzellen. Erfahren Sie mehr ). Andere Ursachen umfassen Arzneimittelreaktionen, Blutgerinnsel ( tiefe Beinvenenthrombose Tiefe Venenthrombose (TVT) Bei einer tiefen Venenthrombose haben sich in den tiefen Venen, in der Regel in den Beinen, Blutgerinnsel (Thromben) gebildet.

Blutgerinnsel können in einer Vene entstehen, wenn diese verletzt. Erfahren Sie mehr ), Entzündung des Organgewebes ( Sarkoidose Sarkoidose Bei der Sarkoidose bilden sich in vielen Organen im Körper krankhafte Ansammlungen von Entzündungszellen (Granulome). Sarkoidose kommt gewöhnlich bei 20- bis 40-Jährigen vor, am meisten betroffen. Erfahren Sie mehr ) und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen Übersicht über chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen kommt es zu einer Entzündung des Darms, häufig mit der Folge von wiederkehrenden Bauchschmerzen und Durchfall.

Die zwei häufigsten chronisch-entzündlichen. Erfahren Sie mehr, Bei älteren Menschen sind die häufigsten Ursachen für ein Fieber unbekannter Ursache: Riesenzellarteriitis Riesenzellarteriitis Die Riesenzellarteriitis ist eine chronische Entzündung der großen und mittleren Arterien in Kopf, Nacken und Oberkörper.

Typischerweise sind die Schläfenarterien betroffen, die durch die Schläfen. Erfahren Sie mehr, Lymphome Überblick über Lymphome Lymphome sind bösartige (maligne) Tumoren der Lymphozyten, die im Lymphsystem und den blutbildenden Organen vorkommen. Lymphome sind Krebserkrankungen einer besonderen Art von weißen Blutkörperchen., Abszesse und Tuberkulose Tuberkulose (TB) Tuberkulose ist eine ansteckende chronische Infektion, die durch das Bakterium Mycobacterium tuberculosis verursacht wird, das auf dem Luftweg übertragen wird. Sie befällt in der Regel. Erfahren Sie mehr, Ultraschall Ultraschall Eine Ultraschalluntersuchung erstellt mit Schallwellen mit hoher Frequenz (Ultraschall) Bilder von inneren Organen und sonstigen Geweben. Ein als „Schallkopf” bezeichnetes Gerät wandelt elektrischen. Erfahren Sie mehr, Computertomographie (CT) Computertomographie (CT) Bei einer Computertomographie (CT), die früher auch axiale Computertomographie (CAT) genannt wurde, drehen sich eine Röntgenquelle und ein Röntgendetektor um einen Patienten. Der Röntgendetektor. Erfahren Sie mehr und Magnetresonanztomographie (MRT) Magnetresonanztomografie (MRT) Bei einer Magnetresonanztomographie (MRT) werden mit einem starken Magnetfeld und hochfrequenten Radiowellen sehr detaillierte Darstellungen produziert. Für eine MRT werden keine Röntgenstrahlen. Erfahren Sie mehr, speziell in Regionen, die Beschwerden verursachen, können dem Arzt helfen, die Ursache zu diagnostizieren. Ein Radionuklid-Scan Radionuklidscanning Beim Radionuklidscanning werden Radionuklide zur Erstellung von Bildern verwendet. Ein Radionuklid ist die radioaktive Form eines Elements, also ein instabiles Atom, das durch die Freisetzung.

Erfahren Sie mehr nach Injektion von radioaktiv markierten weißen Blutkörperchen in eine Vene, oder eine Positronen-Emissionstomografie Positronen-Emissions-Tomographie (PET) Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) ist eine Form des Radionuklidscanning. Ein Radionuklid ist die radioaktive Form eines Elements, also ein instabiles Atom, das durch die Freisetzung.

Erfahren Sie mehr (PET) kann durchgeführt werden, um Regionen mit einer Infektion oder Entzündung zu identifizieren. Wenn die Testergebnisse negativ sind, muss der Arzt eventuell eine Gewebeprobe der Leber, des Knochenmarks oder einer anderen Stelle, wo Verdacht auf eine Infektion besteht, zur Biopsie entnehmen.

Die Probe wird dann unter einem Mikroskop untersucht, kultiviert und analysiert. Die beste Behandlung von Fieber ist die Behandlung der Ursache. Da Fieber dem Körper hilft, sich gegen Infektionen zu wehren, und weil Fieber an sich nicht gefährlich ist (es sei denn, es ist höher als ungefähr 41 °C), gibt es Diskussionen darüber, ob Fieber routinemäßig behandelt werden sollte.

Menschen mit hohem Fieber fühlen sich jedoch im Allgemeinen viel besser, wenn ihr Fieber behandelt wird. Zusätzlich werden Patienten, die unter einer Herz- oder Lungenkrankheit oder Demenz leiden, als besonders anfällig für gefährliche Komplikationen angesehen.

  • Darum sollten sie behandelt werden, wenn sie Fieber haben.
  • Arzneimittel, die die Körpertemperatur senken, heißen Antipyretika.
  • Die wirksamsten und gängigsten Antipyretika sind Paracetamol und nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Aspirin, Ibuprofen und Naproxen.
  • Diese Medikamente werden gemäß den Anweisungen auf dem Etikett des Behältnisses eingenommen.

Da viele freiverkäufliche Erkältungs- oder Grippepräparate Paracetamol enthalten, müssen Menschen darauf achten, dass sie nicht gleichzeitig Paracetamol und eine oder mehrere dieser Präparate einnehmen. Andere kühlende Maßnahmen (wie das Abkühlen mit lauwarmem Wassernebel und Kühldecken) werden nur dann benötigt, wenn die Temperatur über 41,1 °C steigt.

  • Abreiben mit Alkohol sollte vermieden werden, da Alkohol von der Haut aufgenommen wird und schädliche Auswirkungen haben kann.
  • Menschen mit einer Blutinfektion oder auffälligen Vitalzeichen (wie niedrigem Blutdruck, schnellem Pulsschlag und schneller Atmungsfrequenz) werden ins Krankenhaus eingewiesen.

Fieber bei älteren Menschen kann schwierig sein, weil der Körper eventuell nicht reagiert wie bei jüngeren Menschen. Zum Beispiel ist es bei gebrechlichen, älteren Menschen weniger wahrscheinlich, dass eine Infektion die Ursache des Fiebers ist. Sogar wenn die Temperatur durch eine Infektion erhöht ist, kann sie niedriger als die Standarddefinition von Fieber sein, und die Höhe des Fiebers stimmt möglicherweise nicht mit der Schwere der Krankheit überein.

Ebenso könnten andere Symptome wie Schmerzen weniger auffallend sein. Eine Änderung der geistigen Funktionsfähigkeit oder eine Abnahme der Fähigkeit, alltägliche Aufgaben zu verrichten, ist häufig der einzige andere Hinweis auf eine Lungenentzündung nosokomial erworbene Lungenentzündung Eine nosokomial erworbene Lungenentzündung ist eine Lungenentzündung, die bei stationär im Krankenhaus untergebrachten Patienten auftritt, normalerweise nach mindestens zweitägigen Krankenhausaufenthalten.

Erfahren Sie mehr oder einen Harnwegsinfekt Übersicht der Harnwegsinfektionen (HWI) Bei gesunden Menschen ist der Urin in der Blase steril; er enthält weder Bakterien noch andere Krankheitserreger. Auch in der Harnröhre, dem Kanal, durch den der Urin von der Blase aus dem Körper.

Bei gesunden Menschen wird Fieber meist durch eine virale Atemwegs- oder Magen-Darm-Infektion ausgelöst. Ärzte können eine Infektion normalerweise anhand einer kurzen Anamnese und körperlichen Untersuchung und manchmal anhand einiger einfacher Tests identifizieren. Ärzte nutzen die Ergebnisse und insbesondere die Symptome, um festzustellen, welche zusätzlichen Tests benötigt werden. Ärzte ziehen zugrunde liegende chronische Erkrankungen, insbesondere solche, die die Immunabwehr beeinträchtigen, als mögliche Ursache für länger anhaltendes Fieber in Betracht. Die Einnahme von Paracetamol oder eines NSAID reduziert das Fieber normalerweise und hilft Menschen, sich besser zu fühlen, obwohl bei den meisten Menschen eine Behandlung nicht wesentlich ist. Bei älteren Menschen ist es weniger wahrscheinlich, dass Infektionen Fieber verursachen und andere Symptome können weniger auffällig sein.

Wie hoch Fieber bei Erkältung?

– In der fühlen wir uns oft verfroren. Gönnen Sie Ihrem Körper jetzt ruhig eine extradicke Bettdecke oder einer Wärmflasche. Bei hohem Fieber oder akuten Kreislaufbeschwerden können Wadenwickel die Temperatur um etwa ein Grad senken. Statt feuchter Tücher eignen sich übrigens auch in Wasser getränkte Baumwollsocken, über die Sie dann trockene Wollstrümpfe ziehen. Wer fiebert und schwitzt, verliert viel Flüssigkeit. Damit der Körper nicht austrocknet und auch die Schleimhäute in Hals, Rachen und Lunge feucht bleiben, gönnen Sie ihm am besten reichlich Nachschub mit Wasser, Schorle oder speziellen Tees gegen Fieber.

  1. Wegen ihrer schweißtreibenden Wirkung werden z.B.
  2. Holunderblüten oder Mädesüß besonders geschätzt.
  3. Alkohol und Koffein sollten gemieden werden.
  4. Auch wenn der Appetit bei Fieber nachlässt, lohnt es sich, auf gesunde, leicht verdauliche Ernährung zu achten, denn mit jedem Grad Temperaturanstieg verbraucht der Körper mehr Energie.

Leichte Gerichte wie Obst und Joghurt, aber auch die berühmte Hühnersuppe, sind jetzt eine gute Idee. Die Erkältung hat Sie voll im Griff? Dann lohnt sich eine medikamentöse Behandlung der schlauchenden Symptome. Während Wirkstoffe wie Ibuprofen, Paracetamol oder Acetylsalicylsäure das Fieber senken und Kopf- oder Gliederschmerzen lindern können, erleichtern schleimhautabschwellende Substanzen wie Pseudoephedrinhydrochlorid die Atmung bei verstopfter Nase.

Praktische Kombinationspräparate wie () sind hier nachweislich verträglich und wirksam.* Zuverlässig dosiert, bewährt und praktisch für unterwegs. *Weiter zur Apotheke Ihrer Wahl über ApoNow GmbH. Viele weitere Tipps zur Behandlung und Linderung der gesamten Symptompalette eines grippalen Infekts finden Sie in unserem Übersichtsartikel „”.

Grundsätzlich ist es nicht gefährlich, wenn unser Immunsystem den Erregern die Hölle heiß macht. Doch jeder Körper hat seine Grenzen – und nicht jedes Fieber wird durch einen relativ harmlosen grippalen Infekt ausgelöst. Bei u.a. folgenden Warnsignalen sollte eine medizinische Abklärung erfolgen:

Das Fieber dauert länger als 1-2 Tage Die Temperatur steigt über 39 °C (bei Erwachsenen) bzw.40 °C (bei Kindern) Sie haben zusätzlich starke Schmerzen oder fühlen sich sehr unwohl Sie haben sich vorher in einem tropischen Land aufgehalten Sie leiden unter akuter Atemnot

Sie haben neben dem Fieber noch weitere Erkältungsbeschwerden? Wissenswerte Fakten und Tipps rund um das Thema Erkältung finden Sie in unserem umfangreichen,

Die normale menschliche Körpertemperatur liegt zwischen 36,5 und 37,5 °C. Ab einer Körpertemperatur von 37,5 °C spricht man von erhöhter Temperatur, Messwerte ab 38,0 °C werden im Allgemeinen als Fieber bezeichnet. Fieber sollte man idealerweise rektal, also im After messen – hier sind die Messergebnisse am zuverlässigsten. Alternativ kann man das Fieber auch im Ohr, in der Achsel, im Mund oder an der Stirn messen, wenn ein geeignetes Thermometer vorhanden ist. Fieber ist eigentlich eine nützliche Reaktion unseres Körpers: Wenn das Immunsystem einen Erreger erkennt, erhöht es die Körpertemperatur, um Immunzellen die Arbeit zu erleichtern und Viren die Vermehrung zu erschweren. Ab 39 °C kann dies den Körper allerdings stark belasten und man sollte das Fieber eventuell senken. Falls Sie sich sehr unwohl fühlen oder unter Kreislaufbeschwerden leiden, könnten Sie ebenfalls über fiebersenkende Mittel oder Maßnahmen nachdenken. Fieber lässt sich u.a. mit körperkühlenden Maßnahmen wie Waschungen und Wadenwickeln, schweißtreibenden Tees und Wirkstoffen wie Paracetamol, Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure (nicht für Kinder geeignet) senken. Nicht bei jeder Erkältung hat man automatisch auch Fieber, aber eine erhöhte Körpertemperatur (1-2 Tage) zählt zu den gängigen Symptomen einer Erkältung. Warum man bei Fieber friert, ist leicht erklärt: Um die Körpertemperatur zu erhöhen, erzeugt der Körper Extrawärme durch Zittern, was oft als Schüttelfrost wahrgenommen wird. Zusätzlich wird die Durchblutung der Haut heruntergefahren, um Wärmeverluste zu vermeiden. Das Ergebnis: die Haut ist fahl, Hände und Füße kühlen aus. Ein Erkältungsbad ist bei Fieber nicht sinnvoll, da es den Kreislauf zusätzlich belasten kann. Fieber dauert bei einer normalen Erkältung glücklicherweise nicht lange – nach ein bis zwei Tagen ist der Spuk normalerweise schon wieder vorbei. Auch wenn nicht jeder grippale Infekt mit Fieber einhergeht, ist erhöhte Temperatur bei einer Erkältung absolut normal. Sie meldet sich meist in der Anfangsphase des Infekts, während das Immunsystem die körpereigene Abwehr ankurbelt, und klingt nach wenigen Tagen wieder ab.

* Klimek L, et al. Factors associated with efficacy of an ibuprofen/pseudoephedrine combination drug in pharmacy customers with common cold symptoms. Int J Clin Pract 2017; 71(2): e12907 : Fieber bei einer Erkältung? Das können Sie tun

Sollte man bei erhöhter Temperatur zu Hause bleiben?

Wann zum Arzt gehen? – Wer Fieber hat, sollte sich schonen, am besten sogar Bettruhe halten. Reichlich trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, und viel Schlaf tun ebenfalls gut. Um einen Wärmestau zu vermeiden, sollte man sich nicht zu warm zudecken.

Bei hohem Fieber empfiehlt sich die Einnahme fiebersenkender Medikamente und/oder die Anwendung von Hausmitteln (siehe Box). Ein Arztbesucht ist nötig, wenn, das Fieber über 39,5 Grad Celsius steigt. das Fieber ohne erkennbare Ursache tagelang anhält. das Fieber immer wiederkehrt. zusätzliche starke Beschwerden (z.B.

Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Schmerzen beim Wasserlassen, Nackensteifigkeit, schlechter Allgemeinzustand) auftreten. jemand an einer Herzerkrankung, Diabetes oder einer anderen schweren Grunderkrankung leidet. sich nach einer Tropenreise Fieber einstellt.

Wann ist die Körpertemperatur am Tag am höchsten?

Schwankungen im Tagesverlauf – Im Tagesverlauf schwankt die Körpertemperatur | Foto: Canva Die normale Körpertemperatur ist tageszeit- und zyklusabhängig, Nachts gegen 2 Uhr ist sie oft am niedrigsten. Morgens liegt sie zwischen 36 bis 37 Grad und steigt im Laufe des Tages langsam an, bis sie am Nachmittag ihren Höchststand erreicht.

Die Schwankungen können zwischen 0,5° C bis 1° C Grad liegen. Um den Zeitpunkt des Eisprungs kommt es zu einem natürlichen Anstieg der Basaltemperatur (Körpertemperatur nach dem Aufwachen) um 0,5 Grad Celsius. Auch wie die Temperatur gemessen wird, ist wichtig. Die genauste Methode ist Fiebermessen im After, also rektal.

Das Messergebnis kommt dem Körperinneren am nächsten. Die beliebteste Methode unter der Achsel ist hingegen die ungenaueste Methode der Fiebermessung. Der Temperaturunterschied kann hier bis zu 2 Grad betragen, dabei ist es so, dass es eher mehr Unterschied ist, wenn es einem schlechter geht.