Rente Nach 45 Beitragsjahren Tabelle? - Portal hrvatskih arhitekata

Rente Nach 45 Beitragsjahren Tabelle?

Rente Nach 45 Beitragsjahren Tabelle

Wann kann ich nach 45 Arbeitsjahren abschlagsfrei in Rente gehen?

Altersrente für besonders langjährig Versicherte – Die „Altersrente für besonders langjährig Versicherte” wird oft „Rente mit 63″ genannt, weil alle vor 1953 Geborenen nach einer Versicherungszeit von 45 Jahren ohne Abschläge mit 63 Jahren in Rente gehen konnten.

Das gilt nicht mehr für diejenigen, die zwischen 1953 und 1963 geboren sind. Da das Rentenalter schrittweise angehoben wird, verschiebt sich auch das Eintrittsalter mit dem Geburtsjahr nach oben. Die Anhebung begann im Jahr 2016 mit einem Anstieg um zwei Monate und betraf den Geburtsjahrgang 1953. Für jeden nachfolgenden Geburtsjahrgang wird die Altersgrenze um zwei weitere Monate angehoben.

Ist Ihr Geburtsjahrgang 1964 oder später, können Sie nach 45 Versicherungsjahren mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen. Das heißt, die „Altersrente für besonders langjährig Versicherte” können Sie aktuell nicht mehr mit 63 Jahren in Anspruch nehmen.

Kann ich mit 63 in Rente gehen wenn ich 45 Jahre gearbeitet habe?

Langjährig Versicherte mit einer Versicherungszeit von 45 Beitragsjahren, können mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen, wenn sie 1952 oder früher geboren wurden. Danach werden die Grenzen schrittweise bis zum Geburtsjahrgang 1964 angepasst.

Wie viel Rente bekommt man nach 45 Jahre Arbeit?

Die Rentenformel gibt einen Anhaltspunkt – Die Formel zur Berechnung der Altersrente lautet: Entgeltpunkte x Zugangsfaktor x aktueller Rentenwert. Der aktuelle Rentenwert beträgt bundeseinheitlich 37,60 Euro (per 1. Juli 2023). Der Zugangsfaktor ist 1, wenn man zur Regelaltersgrenze in den Ruhestand geht (es also keine Abschläge wegen vorgezogener Rente gibt).

  • Daher sind die Entgeltpunkte der Dreh- und Angelpunkt der Berechnung.
  • Die Entgeltpunkte haben eine Höchstgrenze.
  • Teilt man die Beitragsbemessungsgrenze von 87.600 Euro im Jahr (West, Stand 2023) durch das vorläufige Durchschnittsentgelt (West, Stand 2023) von 43.142 Euro, ergibt dies für 2023 eine Höchstpunktzahl von 2,03 Entgeltpunkten.

In den vergangenen Jahrzehnten lag die Höchstgrenze an Entgeltpunkten allerdings zum Teil weit darunter. Ein einfaches Beispiel zeigt, wie viel Rente dies ergibt. Angenommen, man arbeitet 45 Jahre und erreicht in jedem Jahr 2,00 Entgeltpunkte. Die Summe von 90 Entgeltpunkten, multipliziert mit dem derzeitigen Rentenwert von 37,60 Euro, ergibt eine rechnerische Rente von rund 3.384 Euro im Monat.

Die Deutsche Rentenversicherung hat ausgerechnet, wie hoch die Rente ausfallen würde, wenn man im Westen von 1977 bis 2022 in jedem seiner 45 Arbeitsjahre ein Gehalt in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze verdient hätte: Die Höchstrente beträgt 3.141,82 Euro brutto oder 2.791,51 Euro netto (Werte ab 1.

Januar 2023). Allerdings gelingt es kaum einem Arbeitnehmer, 45 Jahre lang durchgehend ein Gehalt in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze zu verdienen. Daher ist diese “Höchstrente” für kaum jemanden erreichbar. Von einem solchen Wert sind die Rentnerinnen und Rentner in Deutschland weit entfernt.

  1. Das zeigen die aktuellsten Zahlen der Deutschen Rentenversicherung (publiziert am 23.
  2. Juni 2023): Die Standardrente eines “Eckrentners”, der 45 Jahre Beiträge für ein Durchschnittsentgelt eingezahlt hat, beträgt bundesweit 1.622,00 Euro brutto.
  3. Nach Abzug der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung bleiben 1.503,34 Euro netto vor Steuern.

Im Durchschnitt erhält ein Rentner 1.279 Euro Altersrente im Monat (im Westen, im Osten: 1.360 Euro) und eine Rentnerin 789 Euro (im Westen, im Osten 1.155 Euro). Besonders langfristig Versicherte erhalten nach 45 Arbeitsjahren im Durchschnitt 1.543 Euro.

  1. Männer erhalten 1.728 Euro und Frauen 1.293 Euro.
  2. Langjährig Versicherte erhalten nach 35 Arbeitsjahren 1.218 Euro.
  3. Männer erhalten 1.436 Euro und Frauen 886 Euro.
  4. Die Witwen- und Witwerrenten sind viel niedriger.
  5. Witwer erhalten nur 361 Euro im Westen und 510 Euro im Osten.
  6. Witwen bekommen 722 Euro im Westen und 787 Euro im Osten.

Erhält eine Rentnerin oder ein Rentner neben der eigenen Rente auch eine Witwen- oder Witwerrente, kommen Männer im Durchschnitt auf eine Gesamtrente von 1.717 Euro und Frauen auf 1.573 Euro. Die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sind davon bereits abgeführt, allerdings nicht die Einkommensteuer.

Bei Neurentnern sieht es nicht viel anders aus. Wer 2022 in Rente ging, erhält bekommt als Rentner im Durchschnitt 1.256 Euro Rente (im Westen, im Osten: 1.174 Euro) und als Rentnerin 842 Euro (im Westen, im Osten: 1.109 Euro). Besonders langfristig Versicherte erhalten nach 45 Arbeitsjahren im Durchschnitt 1.513 Euro.

Männer erhalten 1.701 Euro und Frauen 1.270 Euro. Langjährig Versicherte erhalten nach 35 Arbeitsjahren 1.117 Euro. Männer erhalten 1.411 Euro und Frauen 918 Euro. Witwer erhalten 340 Euro im Westen und 485 Euro im Osten, Witwen 721 Euro im Westen und 751 Euro im Osten.

Kann ich mit 64 in Rente gehen wenn ich 45 Jahre voll habe?

Die „ Altersrente für langjährig Versicherte ” kann man bereits mit 63 Jahren vorzeitig in Anspruch nehmen, wenn mindestens 35 Versicherungsjahre erreicht sind. Allerdings müssen dafür lebenslange Rentenabschläge in Kauf genommen werden. Im Jahre 2022 erreichte der Jahrgang 1959 die 63-Jahres-Grenze.

  1. Wer in diesem Jahr geboren wurde, kann die Altersrente für langjährig Versicherte mit einem Abschlag von 11,4 Prozent beziehen.
  2. Die abschlagsfreie Rente gibt es die Rente erst mit 66 Jahren und 2 Monaten.
  3. Im Jahre 2023 erreicht der Jahrgang 1960 die 63-Jahres-Grenze.
  4. Sie können die „Altersrente für langjährig Versicherte” mit einem Abschlag von 12,0 Prozent beziehen.

Ohne Rentenabschlag gibt es diese Rente erst mit 66 Jahren plus 4 Monaten. Davon zu unterscheiden ist die „ Altersrente für besonders langjährig Versicherte „. Seit dem 1.7.2014 gilt: Wer mindestens 45 Versicherungsjahre nachweisen kann, kann die Altersrente bereits mit 63 Jahren ohne Rentenabschläge beziehen.

Von dieser zeitlich befristeten Vorzugsregelung profitieren aber gerade einmal anderthalb Jahrgänge, nämlich Versicherte, die zwischen Juli 1951 und Dezember 1952 geboren sind. Wer ab dem 1.1.1953 geboren ist, muss einige Monate länger arbeiten. Bei ihnen wird die Altersgrenze von 63 Jahren stufenweise auf 65 Jahre angehoben.

Die Anhebung erfolgt ab 2016 in Schritten von jeweils 2 Monaten pro Jahrgang. Versicherte, die ab dem 1.1.1964 geboren sind, können die abschlagsfreie „Rente mit 63″ erst mit 65 Jahren in Anspruch nehmen – es gilt wieder die frühere Regelung. Sie profitieren überhaupt nicht mehr von der befristeten Sonderregelung.

Für den Jahrgang 1958 gilt für diese besonders begehrte Rente eine Altersgrenze von genau 64 Jahren. Aktuell erreicht im Jahre 2023 der Geburtsjahrgang 1960 das 63. Lebensjahr. Wer dann die 45 Versicherungsjahre voll hat, kann die abschlagsfreie Rente mit 64 Jahren plus 4 Monaten beziehen. Auch in den folgenden Jahren steigt die Altersgrenze weiter, und zwar jeweils um zwei Monate pro Geburtsjahrgang.

Aus der „Rente mit 63″ wird die „Rente mit 64 plus 4″. Lohnsteuer kompakt Wer beispielsweise am 15.1.1960 geboren ist, hat ab Juni 2024 Anspruch auf die Altersrente für besonders langjährig Versicherte – sofern die Mindestversicherungszeit von 45 Jahren erfüllt ist.

Wie wirken sich 2 Jahre Arbeitslosigkeit auf die Rente aus?

Wie wirkt sich Arbeitslosigkeit kurz vor der Rente aus? – Abschlagsfrei in Rente gehen, wenn ich vorher arbeitslos war: Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte – Die abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte kann in Anspruch nehmen, wer:

  • wer mit Geburtsjahrgang 1953 älter als 63 Jahre ist ( stufenweise Anstieg des Renteneinstiegsalters) und
  • die 45 Jahre Wartezeit = 540 Kalendermonate erreicht hat.
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Wer 2 Jahr vor Rentenbeginn Arbeitslosengeld 1 bezieht, riskiert unter Umständen den Einstieg in diese abschlagsfreie Rente. Denn ALG-1 zwei Jahre vor Rentenbeginn zählt nicht als anrechenbare Wartezeit. Außer der Versicherte wird arbeitslos, weil sein Arbeitgeber insolvent wird oder den Betrieb vollständig aufgiebt. Dann zählt das ALG-1 auf Grund dieser beiden Tatbestände wieder mit zur !

Sind die letzten 5 Jahre für die Rente wichtig?

„Die letzten Jahre vor der Rente sind besonders wichtig!” – Das ist nicht richtig. Die Rentenhöhe hängt nicht von den Einzahlungen Ihrer letzten Arbeitsjahre ab, sondern resultiert aus Ihrem gesamten Versicherungsleben. Nur wenn Sie in den letzten Jahren vor der Rente am höchsten verdienen, haben Sie in dieser Zeit einen besonders hohen Rentenzuwachs.

Wie hoch ist die Grundrente nach 45 Jahren?

Wie hoch wird die Grundrente sein? – Die Aufwertung geringer Rentenansprüche aus langjähriger Beitragszahlung sichert den Beschäftigten regelmäßig eine Rente über der Grundsicherung. Mit der neuen Grundrente gibt es nach 45 Jahren Arbeit in Vollzeit, zum ab Oktober gültigen gesetzlichen Mindestlohn von 12 Euro, rund 1.060 Euro Rente.

Bin 1961 geboren Wann kann ich ohne Abzüge in Rente gehen?

Rente nach 45 Jahren: Tabelle

Jahrgang Renteneintrittsalter für besonders langjährig Versicherte
1960 64 Jahre und 4 Monate
1961 64 Jahre und 6 Monate
1962 64 Jahre und 8 Monate
1963 64 Jahre und 10 Monate

Wann lohnt es sich früher in Rente zu gehen?

Frührente: So klappt die Rente mit 63 Doppelleben. Frührente und zugleich Voll- oder Teil­zeit arbeiten – das ist jetzt ohne Einkommens­grenze möglich. © Stiftung Warentest / René Reichelt Neue Chance für alle, die vorzeitig kürzer treten wollen: Jetzt Rente beziehen plus Gehalt.

Das geht seit 2023. Unsere Modell­rechnungen zeigen: Das lohnt sich oft. Inhalt Es ist eine kleine Renten­revolution – auch wenn es zunächst nach unspektakulärem Behörden­deutsch klingt: Die Hinzuver­dienst­grenzen bei vorzeitigem Renten­beginn sind weggefallen. Die Neuregelung macht den Über­gang vom Arbeits­leben in den Ruhe­stand zwischen 63 und 67 so flexibel wie nie zuvor.

Seit Anfang dieses Jahres dürfen Rentne­rinnen und Rentner, die eine vorgezogene Alters­rente nutzen, unbe­grenzt hinzuver­dienen. Damit bieten sich neue Verdienst­chancen für Ältere: Menschen, die bereits vor ihrem regulären Ruhe­stand eine Alters­rente beziehen, aber noch weiter­arbeiten wollen, haben jetzt die Möglich­keit für ein doppeltes Einkommen.

  1. Neben der Frührente können sie so viel dazu­verdienen, wie sie möchten – ohne dass es ihre Rente schmälert.
  2. Seit diesem Jahr haben Sie viele Möglich­keiten, Rente und Job attraktiv zu kombinieren.
  3. Wir haben die wichtigsten für Sie exemplarisch an zwei Modell­fällen durch­gerechnet und verglichen.
  4. Nutzen Sie unseren ausführ­lichen Vergleich für Ihre eigene Entscheidung.

Zugleich beschreiben wir ausführ­lich den Weg zur Rente mit 63, auch wenn Sie nicht mehr weiter­arbeiten wollen. Die Renten­experten der Stiftung Warentest haben verschiedene Varianten für Durch­schnitts- und Besserverdiener durch­gerechnet. Ein Durch­schnitts­verdiener, der als besonders lang­jährig Versicherter zwei Jahre vorzeitig seine Rente beantragt und dann noch bis zur Regel­alters­grenze weiter­arbeitet, kommt in diesen beiden Jahren auf insgesamt 27 000 Euro mehr Netto­einkommen.

Ein Booster aus doppeltem Einkommen durch Job plus Frührente ist nur dann gut, wenn netto ordentlich etwas übrig bleibt. Deshalb haben wir Steuern und Sozial­abgaben in unsere Modell­rechnungen einbezogen. Nach dem Frei­schalten erhalten Sie den zwölfseitigen Heft­artikel aus Finanztest 07/23 zum Download.

Ein Hinzuver­dienst lohnt sich für viele Ältere, die mit 63 Jahren nach 35 Versicherungs­jahren mit Abschlägen in Rente gehen. Erst recht lohnt sich die Kombination aus Rente und Job für Menschen, die nach 45 Versicherungs­jahren eine abschlags­freie Rente beantragen können. © Stiftung Warentest Tipp: Selbst­ständige, Frührentner oder Beamte können freiwil­lig in die gesetzliche Rente einzahlen. Das erhöht die Rente und lässt die Steuerbelastung sinken. Wann sich für Sie lohnen. Bis zur Regel­alters­grenze auf die Rente zu warten, lohnt sich meist nicht.

  1. Wenn Sie auf 45 Versicherungs­jahre kommen und das Mindest­alter erreicht haben, sollten Sie die Rente beantragen.
  2. Oft lohnt sich der Renten­antrag auch, wenn Sie nur 35 Versicherungs­jahre haben.
  3. Wir sagen, was alles zählt um 45 oder 35 Beitrags­jahre voll zu bekommen.
  4. 2023 hat es eine kleine Renten­revolution gegeben.

Jetzt ist der Über­gang vom Arbeits­leben zum Ruhe­stand zwischen 63 und 67 so flexibel wie nie zuvor.” Katharina Henrich, Finanztest­redak­teurin Unabhängig. Objektiv. Unbestechlich. Ein Booster fürs Einkommen aus Job plus Frührente klingt gut, aber wie so oft steckt der Teufel im Detail.

  1. Wir haben daher nachgerechnet.
  2. Schließ­lich fällt die vorgezogen Rente teils deutlich nied­riger aus, denn Versicherte zahlen kürzer ein.
  3. Hinzu kommen oft lebens­lange Abschläge.
  4. Und bei höherem Einkommen werden auch höhere Steuern fällig.
  5. Unsere Renten­experten haben daher an zwei Modell­fällen – einer Besserverdienerin mit gekürzter Rente und einem Normal­verdiener mit abschlags­freier Frührente – durch­gerechnet, wie sich ihr verfügbares Einkommen aus heutiger Sicht über die nächsten 20 Jahre entwickeln würde.

Die Modell­fälle zeigen: Die Frührente neben dem Job zu beziehen, kann sich lang­fristig finanziell auszahlen. Mit unserem Renten­eintritts­rechner können Sie Ihre individuellen Renten­eintritts­termine bestimmen. Geben Sie Ihren Geburts­tag in das entsprechende Feld ein und wählen Sie aus, ob bei Ihnen eine Schwerbehin­derung vorliegt.

Der Rechner zeigt Ihnen dann Ihre Eintritts­daten für die unterschiedlichen Renten­arten an. Die Voraus­setzungen für die unterschiedlichen Renten finden Sie weiter unten. Wer vorzeitig in Alters­rente geht, darf deswegen von seiner Firma nicht gekündigt werden. Eine Kündigung wäre Alters­diskriminierung und deshalb unzu­lässig.

Wir haben mit dem Arbeits­rechtler Frank Bayreuther von der Uni Passau gesprochen. erklärt er auch, warum es für Firmen kein Risiko ist, Vorruheständler neu einzustellen.

06.07.2023 – Menschen mit Schwerbehin­derung können früher in Rente gehen. Wir zeigen, ab wann und unter welchen Voraus­setzungen – und wie sich die frühe Rente finanziell auswirkt. 18.11.2019 – Der Renten­eintritt ist ein einschneidender Moment im Leben. Die Stiftung Warentest zeigt anhand von drei Musterfällen, wie Rentner ihre Finanzen regeln können. 12.04.2023 – In die eigene Rente investieren und von einem satten Steuer­nach­lass profitieren: Das klappt 2023 noch besser als bisher. Die Stiftung Warentest zeigt, was möglich ist.

: Frührente: So klappt die Rente mit 63

Wie viel Abzüge habe ich wenn ich mit 63 in Rente gehe?

Rente mit 63: Mit Abschlägen auch für lang­jährig Versi­cherte möglich – Für langjährig Versicherte gibt es ebenfalls die Möglichkeit, mit 63 Jahren in den Ruhestand zu gehen. Hierfür benötigen Versicherte eine Versicherungsdauer von 35 Jahren. Anders als bei der Rente mit 63 für besonders langjährig Versicherte fallen hierbei aber Abschläge an.

  • Für jeden Monat, den Du früher in Rente gehst, werden 0,3 Prozentpunkte vom monatlichen Rentenbetrag abgezogen.
  • Wie hoch der maximal mögliche Abschlag ausfällt, hängt von Deinem Geburtsjahrgang ab.
  • Altersgrenze : Wer vor 1949 geboren wurde, kann die Rente für langjährig Versicherte regulär ab dem 65.
  • Geburtstag beziehen.

Der Bezug der Rente mit 63 Jahren verursacht einen Abschlag von 7,2 Prozent. Für die Jahrgänge von 1949 bis 1963 erhöht sich das Renteneintrittsalter schrittweise. Ab dem Jahrgang 1964 liegt es bei 67 Jahren. Auch für langjährig Versicherte ist es möglich, die Rente bereits mit 63 zu beziehen.

Was bleibt von 1600 Euro Rente netto übrig?

Ein Beispiel zum Nachrechnen – Doch was heißt das nun für eine Rente von 1600 Euro im Monat? Das rechnen wir anhand eines Beispiels durch: Angenommen du bist 2020 in Rente gegangen, alleinstehend, nicht in der Kirche, gesetzlich krankenversichert und wohnst in Schweinfurt. Amazon-Bestseller: Neu im Ruhestand – Die 500 besten Ideen, Beschäftigungen und Inspirationen für die ersten Jahre der Rente In unserem Beispiel sind somit 80 Prozent der Rente steuerpflichtig, Beziehst du 1600 Euro Rente im Monat, sind das 19.200 Euro im Jahr.20 Prozent davon sind 3840 Euro, die steuerfrei bleiben. Von 19.200 Euro müssen somit 15.360 Euro versteuert werden.

  • Von dieser Summe werden vor Steuer nur noch die gesetzlichen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung abgezogen, zusammen 10,95 Prozent.
  • Die Berechnungsgrundlage ist dabei die volle Jahresrente von 19.200 Euro.
  • Dies ergibt eine jährliche Beitragsumme von 2102 Euro, somit sinkt der steuerpflichtige Rentenanteil auf 13.258 Euro,

Diese Summe wird nun noch um die Werbungskostenpauschale für Rentner*innen von 102 Euro und den Sonderausgabenpauschalbetrag von 36 Euro bereinigt. Der endgültige steuerpflichtige Anteil beträgt 13.120 Euro, Wie viele Steuern gezahlt werden müssen, kann der Einkommensteuer-Grundtabelle entnommen werden.

Was bleibt von 2000 € Rente netto übrig?

Beispielrechnung: –

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Renate bekommt als Rentnerin mit Kindern in den alten Bundesländern eine Rente von 1500 Euro, Darauf zahlt sie 121,50 Euro Kran­ken­ver­si­che­rung (8,1 Prozent) und 45,75 Euro Pfle­ge­ver­si­che­rung (3,05 Prozent). Ihr bleibt eine Netto-Rente von 1332,75 Euro,Nach der Erhöhung vom 1. Juli 2023 beträgt ihre Brutto-Rente 1565,85 Euro.Wenn Renate darauf wieder die prozentualen Beitragssätze anwendet, ergeben sich neue Kosten von rund 127 Euro für die Kran­ken­ver­si­che­rung und zirka 53 Euro für die Pfle­ge­ver­si­che­rung.Renate bleibt also eine Netto-Rente in Höhe von gut 1386 Euro,

In unserem Beispiel würden auf Renates Konto nach der Erhöhung demnach nicht die 65,85 Euro zusätzlich landen, die sich aus dem Vergleich der Brutto-Rente vor und nach dem 1. Juli ergeben. Durch die gleichzeitig höheren Beiträge für Kranken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung wären es netto nur 54 Euro mehr Rente im Monat.

  • Tipp: Du solltest als Rentner nach der Erhöhung überprüfen, ob Du nun jährlich so viel Einkommen hast, dass Du Steuern zahlen musst.
  • Allein durch die Rentenerhöhung passiert das aber selten.
  • Entscheidend ist in 90 Prozent der Fälle das zusätzliche Einkommen, dass die Betroffenen neben der Rente kassieren.

Dieses lässt sich wiederum mittels einer Steu­er­er­klä­rung so reduzieren, dass Du unter den Grundfreibetrag fällst. Der liegt für 2023 bei 10.908 Euro pro Jahr und steigt damit um 561 Euro. Wenn Deine Rente nach dem 1. Juli 2023 demnach um mehr als 93,50 Euro netto pro Monat gestiegen ist, solltest Du prüfen, ob Du aufgrund Deines zu versteuernden Einkommens nun Geld an den Fiskus zahlen musst.

Wie Du Deine Steuerlast zusätzlich zum Grundfreibetrag im Ruhestand wieder senken kannst, liest Du in unserem Ratgeber zu Rente und Steuern, Deine Brutto-Rente wird aus den Faktoren Anzahl der Rentenpunkte, Zugangsfaktor, Rentenwert und Rentenfaktor berechnet. Die prozentuale Rentenerhöhung wird direkt auf Deine Brutto-Rente aufgerechnet.

Die höchste Rente, die man in Deutschland bekommen kann.

So berechnest Du Deine Brutto-Rente » Nein. Die Beiträge für die Kran­ken­ver­si­che­rung der Rentner sind nicht in der Brutto-Rente enthalten. Insgesamt musst Du 8,1 Prozent Deiner Brutto-Rente bezahlen. Daher steigen mit Deiner Brutto-Rente auch Deine Kran­ken­kas­sen-Beiträge.

Ist die Grundrente von 1250 € Brutto oder netto?

Grundrente: Wer von der neuen Grundrente profitiert Eine höhere Rente bekommen vor allem Frauen, die lange gearbeitet aber wenig verdient haben. © Getty Images Wer lange gearbeitet aber wenig verdient hat, bekommt einen Renten­zuschlag. Die Stiftung Warentest erklärt, wie die Grund­rente funk­tioniert und hilft bei der Berechnung.

  1. Lesen Sie auf dieser Seite: Nachdem die Renten­versicherung den Anspruch aller Rentne­rinnen und Rentner über­prüft hat, bekommen nun 1,1 Millionen Menschen eine Aufstockung ihrer Rente.
  2. Durch­schnitt­lich werden 86 Euro zusätzlich zur „normalen” Rente ausgezahlt.
  3. Die Grund­rente ist für all jene gedacht, die lange gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt haben, aber eher wenig verdient haben.

Damit jahr­zehnte­lange Arbeit mit nied­rigem Verdienst bei der Rente besser berück­sichtigt wird, gibt es für solche Menschen jetzt einen Zuschlag. Sie sollen mit der Grund­rente im Alter besser dastehen als diejenigen, die gar nicht oder nur kurz in die Renten­versicherung einge­zahlt haben. © Stiftung Warentest / René Reichelt Um die volle Grund­rente zu bekommen, müssen Versicherte mindestens 35 Jahre sogenannte Grund­renten­zeiten vorweisen können. Dazu zählen:

Pflicht­beiträge aus Berufs­tätig­keit oder Selb­ständig­keit, Pflicht­beitrags­zeiten für Kinder­erziehung und Pflege, Zeiten der Leistungen bei Krankheit oder Rehabilitation, Berück­sichtigungs­zeiten wegen Kinder­erziehung und Pflege, Ersatz­zeiten (das sind zum Beispiel Zeiten der politischen Haft in der DDR).

Für alle, die mindestens 33 aber nicht 35 Jahre mit Grund­renten­zeiten vorweisen können, gibt es eine geringere Aufstockung. Sie steigt mit jedem Monat, bis mit 35 Jahren die volle Grund­rente erreicht ist. © Stiftung Warentest / René Reichelt Die Grund­rente richtet sich zwar an Menschen mit nied­rigen Löhnen. Zu wenig dürfen sie aber auch nicht verdient haben. Der Gesetz­geber will mit einer Unter­grenze verhindern, dass Personen vom Zuschlag profitieren, deren Arbeits­entgelte nur die Bedeutung eines ergänzenden Einkommens hatten – wie das etwa bei „Minijobbern” oft der Fall ist.

Berechnet wird die Grund­rente deshalb aus allen „Grund­rentenbe­wertungs­zeiten”, in denen der Verdienst mindestens 30 Prozent des Durch­schnitts­verdienstes in Deutsch­land betragen hat. Das sind im Jahr 2023 monatlich rund 1079 Euro brutto und entspricht 0,025 monatlichen Entgelt­punkten auf dem Renten­konto.

Liegt der Verdienst in einem bestimmten Zeitraum darunter, zählt dieser nicht mit. Hat ein Rentner also 40 Jahre gearbeitet und in 15 Jahren davon weniger als 30 Prozent des Durch­schnitts verdient, wird die Grund­rente nur aus den Entgelt­punkten der anderen 25 Jahre berechnet.

Der Durch­schnitts­verdienst ändert sich jedes Jahr. Die Gehalts­grenzen sind deshalb für vergangene Jahre andere. Der Verdienst während des Berufs­lebens darf aber für den Grund­renten­anspruch auch eine bestimmte Ober­grenze nicht über­schritten haben. Im Schnitt dürfen Rentne­rinnen und Rentner höchs­tens 80 Prozent des durch­schnitt­lichen Einkommens erzielt haben.

Das sind im Jahr 2023 rund 2 876 Euro brutto im Monat und entspricht 0,8 jähr­lichen Entgelt­punkten auf dem Renten­konto. Ist das übers gesamte Berufs­leben erzielte durch­schnitt­liche Einkommen höher, gibt es keinen Zuschlag. Tipp: Mehr Informationen zur Berechnung der Rente in unserem Artikel,

  • Die Grund­rente wird anhand bestimmter Entgelt­punkte auf dem Renten­konto berechnet, die Versicherte im Laufe ihres Erwerbs­lebens gesammelt haben.
  • Für ein Jahr Rentenbeiträge mit Durch­schnitts­verdienst (2023: 43 142 Euro) bekommen Versicherte in den alten Bundes­ländern einen Entgelt­punkt, in den neuen Bundes­ländern etwas mehr.

Die erworbenen Entgelt­punkte werden verdoppelt, allerdings auf maximal 0,8 Entgelt­punkte pro Jahr und für maximal 35 Jahre. Der ermittelte Wert wird danach um 12,5 Prozent gekürzt. Das soll dafür sorgen, dass Menschen, die einen höheren Beitrag gezahlt haben, auch eine höhere Gesamt­rente bekommen.

Wer zwischen 33 und 35 Jahren Grund­renten­zeiten vorweisen kann, bekommt einen kleineren Zuschlag. Bei 33 Jahren werden die Entgelt­punkte auf maximal 0,4 Entgelt­punkte hoch­gewertet. Für jeden zusätzlichen Monat erhöht sich die Aufwertung – bis auf maximal 0,8 Entgelt­punkte bei 35 Jahren. Allzu viel sollten Rentne­rinnen und Rentner nicht erwarten.

Im Durch­schnitt liegt der Zuschlag laut Arbeits­ministerium 2023 bei rund 86 Euro im Monat. Im Optimalfall sind jedoch knapp 420 Euro möglich. © Stiftung Warentest / René Reichelt Ist das Einkommen im Ruhe­stand trotz nied­riger gesetzlicher Rente ordentlich, etwa durch einen Job oder Miet­einkünfte, zahlt die Rentenkasse den Zuschlag nicht oder nur teil­weise. Die volle Grund­rente wird nur an Rentne­rinnen und Rentner gezahlt, deren Einkommen unter einem Frei­betrag von 1 250 Euro für Allein­stehende und 1 950 Euro für verheiratete Paare liegt.

Dieser Frei­betrag soll jähr­lich angepasst werden. Der Einkommens­frei­betrag bezieht sich auf das zu versteuernde Einkommen (Gehalt, Renten,, Miet­einkünfte und ähnliches) inklusive zu versteuernder Kapital­erträge. Der steuerfreie Anteil der Rente wird hinzugerechnet. Das zu versteuernde Einkommen ist geringer als das Brutto­einkommen.

Das Finanz­amt berück­sichtigt dafür Abzüge wie zum Beispiel und, Liegt das berück­sichtigte Einkommen ober­halb des Frei­betrags, wird das darüber­liegende Einkommen zu 60 Prozent auf die Grund­rente ange­rechnet. Das soll durch einen auto­matischen Daten­abgleich mit dem Finanz­amt passieren.

Über­steigt das Einkommen bei Allein­stehenden 1 600 Euro und bei Ehepaaren 2 300 Euro, wird das Einkommen darüber zu 100 Prozent ange­rechnet. Ein Aspekt der Einkommensan­rechnung, der sicher für Verwirrung sorgen wird: Ange­rechnet wird immer das vom Finanz­amt über­mittelte Einkommen des vorvergangenen Jahres.

Für 2023 wird also das Einkommen von 2021 ange­rechnet. Das liegt laut Renten­versicherung daran, dass der Abgleich mit dem Finanz­amt auto­matisch geschehen soll und für Neurentner 2023 beim Finanz­amt erst das steuer­pflichtige Einkommen des Jahres 2021 vorliegt.

Wer also 2023 eine kleine Rente bekommt, aber in den beiden Jahren davor noch ordentlich verdient hat, hat zwei Jahre lang keinen Anspruch auf die Grund­rente. Es muss jedoch laut Arbeits­ministerium keine Rentnerin und kein Rentner eine Steuererklärung abgeben, um eine Grund­rente zu erhalten, wenn sie oder er nicht zur Steuererklärung verpflichtet ist.

Gibt es kein zu versteuerndes Einkommen, würden nur die Renten­einkommen und Versorgungs­bezüge mit pauschalen Abzügen berück­sichtigt. Bei Paaren, die zwar zusammenleben, aber nicht verheiratet sind, wird das Einkommen einzeln betrachtet. Ein Partner könnte also hohe Einkommen haben, ohne dass die Grund­rente des anderen Part­ners davon betroffen ist.

Heiraten die beiden, würde der Grund­renten­zuschlag entfallen, da nun das Einkommen des Paares ­betrachtet würde – unabhängig davon, ob sie sich steuerlich zusammen oder einzeln veranlagen lassen. Das System der Grund­rente ist kompliziert. Deshalb hier einige Beispiele zur Verdeutlichung: Ein Rentner aus Köln hat 40 Jahre lang 0,5 Entgelt­punkte pro Jahr erarbeitet, er hat also halb so viel wie der Durch­schnitt verdient.

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Das entspricht aktuell einem Jahres­gehalt von 19 451 Euro. Seine gesetzliche Rente beträgt damit 752 Euro. Durch die Grund­rente bekommt er für 35 Jahre 0,3 Entgelt­punkte zusätzlich (395 Euro). Damit kommt er insgesamt auf die Maximal­erhöhung von 0,8 Entgelt­punkten.

Dieser Wert wird um 12,5 Prozent gekürzt. Der Zuschlag des Rentners würde somit 345 Euro betragen. Als neue Rente bekäme er 1 097 Euro. Angenommen, der allein­lebende Kölner Beispiel-Rentner arbeitet nebenbei und kommt so zusammen mit seiner Rente auf ein monatliches anrechen­bares Einkommen von insgesamt 1 400 Euro.

Nach Abzug des Frei­betrags (1 250 Euro) bleiben 150 Euro. Davon werden 60 Prozent – 90 Euro – von seiner ursprüng­lichen Grund­rente von 345 Euro abge­zogen. Der Zuschlag durch die Grund­rente würde dann nur noch 255 Euro betragen (345 Euro – 90 Euro).

  1. Eine Rentnerin aus Chemnitz hat 40 Jahre lang 0,75 Entgelt­punkte pro Jahr erarbeitet.
  2. Ihre gesetzliche Rente beträgt damit etwa 1 128 Euro.
  3. Durch die Grund­rente bekäme sie für 35 Jahre 0,05 Entgelt­punkte zusätzlich.
  4. Nach der Kürzung um 12,5 Prozent wären das 66 Euro.
  5. Angenommen, sie würde nebenbei arbeiten und wie der Rentner im Beispiel oben auf 1 400 Euro monatlich anrechen­bares Einkommen kommen, würden ihr theoretisch ebenfalls 90 Euro abge­zogen.

Ihre Grund­rente von 66 Euro entfällt damit. Eine Rentnerin in Braun­schweig hat 35 Jahre gearbeitet und 5 Jahre Kinder erzogen. Während ihres Arbeits­lebens hat sie die ersten 20 Jahre 0,6 Entgelt­punkte pro Jahr erarbeitet und danach 15 Jahre nur noch 0,25 Prozent (monatlich 25 Prozent des Durch­schnitts­entgelts).

Ihre Rente beträgt damit inklusive Kinder­erziehungs­zeiten 780 Euro. Sie hat Anspruch auf eine Grund­rente, allerdings werden nur die 20 Jahre mit 0,6 Entgelt­punkten für die Berechnung heran­gezogen. Die 15 Jahre mit dem geringeren Gehalt entfallen für die Berechnung. Sie bekommt also für 20 Jahre 0,2 Entgelt­punkte hinzu.

Nach der Kürzung um 12,5 Prozent sind das 132 Euro Grund­renten­zuschlag. Anders als beim Einkommen spielt die Höhe des Vermögens bei der Grund­rente keine Rolle. Eine Vermögens­prüfung findet nicht statt. Versicherte können also Grund­rente erhalten, auch wenn sie Haus, Land, oder andere größere Vermögens­werte haben.

Damit die Grund­rente keine negative Auswirkung auf einen eventuellen Bezug von hat und damit wirkungs­los würde, gibt es hier einen Frei­betrag. Wohn­geld ist ein Zuschuss zur Miete oder zu den Kosten selbst genutztem Wohn­eigentums für Menschen mit nied­rigen Einkünften. Gerade in Groß­städten sind viele Rentne­rinnen und Rentner auf Wohn­geld angewiesen.

Durch den Frei­betrag wird die gesetzliche Rente, einschließ­lich der Grund­rente, beim Wohn­geld nicht voll als Einkommen ange­rechnet. Der Frei­betrag wird je nach Einkommen individuell berechnet und beträgt mindestens 100 Euro und maximal 251 Euro. © Stiftung Warentest / René Reichelt Im Juli 2021 hat die Renten­versicherung die ersten Bescheide zur Grund­rente vers­endet. Sie wurde am 2. Juli 2020 vom Bundes­tag verabschiedet. Einen gesetzlichen Anspruch darauf haben Rentner seit dem 1. Januar 2021.

Die Deutsche Renten­versicherung warnte allerdings schon früh vor dem hohen Verwaltungs­aufwand bei der Prüfung der Neu- und Bestands­rentner, so dass die Zuschläge nicht sofort ausgezahlt werden konnten. Seit Januar 2021 aufgelaufene Beträge werden nachgezahlt. Zuschläge, die vor dem Tod des Berechtigten noch nicht ausgezahlt wurden, bekommt der hinterbliebene Ehepartner.

Auch die Hinterbliebenenrente erhöht sich durch den Grund­renten­zuschlag. Damit es durch die Grund­rente nicht zu einer höheren Belastung der Renten­beitrags­zahler kommt, sollen die Kosten voll­ständig durch eine Erhöhung des Bundes­zuschusses zur Renten­versicherung – also aus Steuer­mitteln – finanziert werden.

01.01.2023 – Arbeitnehmer können Alters­teil­zeit für einen früheren Jobausstieg nutzen. Gehalt und Rente sind höher als bei Teil­zeit. Unser Rechner ermittelt Ihr ungefähres Gehalt. 12.01.2022 – Die staatliche Grund­sicherung springt ein, wenn im Alter das Geld zum Leben nicht reicht. test.de erklärt, wie der Staat hilft und beant­wortet häufige Fragen zum Thema. 07.07.2023 – Die gesetzliche Rente ist für viele Haushalte die finanzielle Basis im Alter. Hier erhalten Sie alle Informationen zu Beiträgen, Rentenhöhe und Renten­eintritts­alter.

: Grundrente: Wer von der neuen Grundrente profitiert

Was passiert wenn ich 45 Arbeitsjahre voll habe?

Altersrente nach 45 Jahren – Nach einer Versicherungszeit von 45 Jahren können Sie grundsätzlich früher in Rente gehen. Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte wird oft noch „Rente mit 63″ genannt, weil alle vor 1953 Geborenen ohne Abschläge mit 63 Jahren in Rente gehen konnten.

Das gilt nicht mehr für alle, die zwischen 1953 und 1963 geboren sind. Da das Rentenalter schrittweise angehoben wird, verschiebt sich auch das Eintrittsalter mit dem Geburtsjahr nach oben. Ist Ihr Geburtsjahrgang 1964 oder später, können Sie mit 65 Jahren in Rente gehen. Wichtig! Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte können Sie nicht vorzeitig erhalten – auch nicht mit Abschlägen.

Nutzen Sie unseren „Rentenbeginn- und Rentenhöhenrechner” und erfahren Sie, unter welchen Bedingungen Sie in Rente gehen können: Rentenbeginn- und Rentenhöhenrechner

Was bedeutet Erfüllung der Wartezeit von 45 Jahren?

Die Wartezeit von 45 Jahren müssen Versicherte erfüllen, um einen Anspruch auf Altersrente für besonders langjährig Versicherte zu haben (§ 50 Abs.5 SGB VI). Die Wartezeiten müssen bei Altersrenten bis zum Rentenbeginn erfüllt sein.

Kann man mit 64 in Rente gehen wenn man 45 Arbeitsjahre hat?

Die „ Altersrente für langjährig Versicherte ” kann man bereits mit 63 Jahren vorzeitig in Anspruch nehmen, wenn mindestens 35 Versicherungsjahre erreicht sind. Allerdings müssen dafür lebenslange Rentenabschläge in Kauf genommen werden. Im Jahre 2022 erreichte der Jahrgang 1959 die 63-Jahres-Grenze.

Wer in diesem Jahr geboren wurde, kann die Altersrente für langjährig Versicherte mit einem Abschlag von 11,4 Prozent beziehen. Die abschlagsfreie Rente gibt es die Rente erst mit 66 Jahren und 2 Monaten. Im Jahre 2023 erreicht der Jahrgang 1960 die 63-Jahres-Grenze. Sie können die „Altersrente für langjährig Versicherte” mit einem Abschlag von 12,0 Prozent beziehen.

Ohne Rentenabschlag gibt es diese Rente erst mit 66 Jahren plus 4 Monaten. Davon zu unterscheiden ist die „ Altersrente für besonders langjährig Versicherte „. Seit dem 1.7.2014 gilt: Wer mindestens 45 Versicherungsjahre nachweisen kann, kann die Altersrente bereits mit 63 Jahren ohne Rentenabschläge beziehen.

Von dieser zeitlich befristeten Vorzugsregelung profitieren aber gerade einmal anderthalb Jahrgänge, nämlich Versicherte, die zwischen Juli 1951 und Dezember 1952 geboren sind. Wer ab dem 1.1.1953 geboren ist, muss einige Monate länger arbeiten. Bei ihnen wird die Altersgrenze von 63 Jahren stufenweise auf 65 Jahre angehoben.

Die Anhebung erfolgt ab 2016 in Schritten von jeweils 2 Monaten pro Jahrgang. Versicherte, die ab dem 1.1.1964 geboren sind, können die abschlagsfreie „Rente mit 63″ erst mit 65 Jahren in Anspruch nehmen – es gilt wieder die frühere Regelung. Sie profitieren überhaupt nicht mehr von der befristeten Sonderregelung.

  1. Für den Jahrgang 1958 gilt für diese besonders begehrte Rente eine Altersgrenze von genau 64 Jahren.
  2. Aktuell erreicht im Jahre 2023 der Geburtsjahrgang 1960 das 63.
  3. Lebensjahr.
  4. Wer dann die 45 Versicherungsjahre voll hat, kann die abschlagsfreie Rente mit 64 Jahren plus 4 Monaten beziehen.
  5. Auch in den folgenden Jahren steigt die Altersgrenze weiter, und zwar jeweils um zwei Monate pro Geburtsjahrgang.

Aus der „Rente mit 63″ wird die „Rente mit 64 plus 4″. Lohnsteuer kompakt Wer beispielsweise am 15.1.1960 geboren ist, hat ab Juni 2024 Anspruch auf die Altersrente für besonders langjährig Versicherte – sofern die Mindestversicherungszeit von 45 Jahren erfüllt ist.

Bin 1960 geboren Wann kann ich abschlagsfrei in Rente gehen?

Renteneintritt Jahrgang 1960: Wann kann ich in Rente gehen? – Aktualisiert am 08.09.2023 Lesedauer: 2 Min. Wenn Sie mit 63 Jahren in Rente gehen wollen, müssen Sie mit Abzügen rechnen. (Quelle: Ridofranz/Getty Images) Sind Sie 1960 geboren, können Sie noch vor Ihrem 67. Geburtstag ohne Abzüge in Rente gehen. Hierfür ist ein Antrag bei der Rentenversicherung erforderlich. Ihr Geburtsjahr bestimmt, wann Sie in Rente gehen können. Seit 2012 wird das Renteneintrittsalter schrittweise angepasst.

Wann kann ich ohne Abzug in Rente gehen?

FAQ: Rente mit 63 ohne Abzüge – Kann man mit 63 ohne Abzüge in Rente gehen? Haben Sie bereits 45 Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt, können Sie ggf. mit 63 Jahren ohne Abzüge in Rente gehen. Wird eine Rente mit 63 anders besteuert? Nein. Für die Besteuerung der Rente macht es keinen Unterschied, in welchem Alter Sie in Rente gehen.