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Wann Sind Die Eisheiligen?

Wann sind die Eisheiligen und die kalte Sophie?

Eisheilige und Schafskälte Wetterbeobachtungen sind immer spannend. Neben Wettervorhersagen gibt es auch Bauernregeln, mit denen man schon lange vor den heutigen Wetterberichten versucht hat das Wetter vorherzusagen. Bestimmte Tage im Mai und Juni werden dabei „Lostage” genannt. Überprüfe selbst, ob diese Wetterregeln stimmen!

So gehts Wenn es dann soweit ist, schreibt man an jedem dieser Tage folgende Wetterkennzeichen in den Kalender:

Bauernregeln, die das Wetter vorhersagen sollen, sind oft an ein bestimmtes Datum oder an bestimmte Tage im Jahr gebunden. Manche dieser Tage habe auch spezielle Namen. Da gibt es zB die „Eisheiligen” von 11.-15. Mai. Diese fünf Tage sind nach Bischöfen und MärtyrerInnen benannt, die zwischen dem 3.

und 5. Jahrhundert gelebt haben: Mamertus (11. Mai), Pankratius (12. Mai), Servatius (13. Mai), Bonifatius (14. Mai) und Sophia (15. Mai, „Kalte Sophie” genannt). Nach diesen alten Wetterregeln sind bis Mitte Mai sehr kalte Tage, ja sogar Frost vorhergesagt und erst nach der „Kalten Sophie” soll der Frühling warm werden.

Der Spruch „Vor Bonifatius kein Sommer, nach Sophie kein Frost” zeugt davon.Ein anderer Begriff ist die „Schafskälte”. Sie lässt nach diesen alten Regeln Mitte Juni „frisch geschorene Lämmer in der Kälte zittern”. Alljährlich soll sich in dieser Zeit ein regnerisches, kaltes Wetter einstellen.Man markiert nun vorab diese Tage im Kalender: die Eisheiligen von 11.

Sonnenscheindauer: an wie vielen Stunden schien an diesem Tag die Sonne?Wolken: War der Himmel immer mit Wolken bedeckt oder nur zum Teil oder war es wolkenlos?Wind: War es windig? Haben sich zB die Baumwipfel bewegt?Temperatur: Die kann man selber messen oder in der Zeitung nachsehen.Niederschläge: Hat es geregnet oder geschneit?

Nun vergleicht man, ob die Bauernregeln gestimmt haben! War es wirklich kälter oder regnerischer als zuvor?Man kann auch überlegen, ob so alte Regeln heute überhaupt noch gelten können. Immerhin hat sich das Klima in den letzten Jahrzehnten verändert und auch das Wetter unterliegt dabei Veränderungen.

Hintergrundinfo Bauern- und Wetterregeln waren früher, als nur wenige Leute lesen konnten, mit vielen Zeichnungen in sog. „Mandlkalendern” (auch Bauernkalendern genannt) abgebildet. Aus Wetterbeobachtungen der Vergangenheit und bäuerlichen Erfahrungen wurden so Vorhersagen getroffen, um die Arbeiten in der Landwirtschaft (wie Aussaat, Mahd, Ernte usw.) planen zu können.

Bei den einzelnen Tagen waren auch Heilige abgebildet, die dann mit diesen Prophezeiungen verknüpft wurden. Heute hat die Meteorologie viele technische Möglichkeiten für Wetterprognosen. Gänzlich falsch sind aber die alten Wetterregeln nicht. Bekanntlich sind bereits ab Ende April bzw.

Anfang Mai die Temperaturen bei uns recht hoch, werden aber immer wieder durch polare Kaltlufteinbrüche aus dem Norden unterbrochen. Wenn dann in einer klaren Nacht die Temperaturen stark absinken, kann dies zu Bodenfrost führen und die Saat oder schon blühende Pflanzen vernichten. Aber auch die „Kalte Sophie” bietet keine Garantie, dass es danach nicht noch kalt werden kann.

Ähnlich ist es auch mit der „Schafskälte” im Juni, bei der kaltfeuchte Luft aus Nordwesten in den Alpenraum einfließt und in höheren Lagen sogar Schnee bringen kann. Dieses Wetterphänomen tritt mit großer Regelmäßigkeit, aber nicht jährlich auf. Damit die zu dieser Zeit eventuell schon auf die Alm getriebenen Schafe nicht frieren, werden sie erst nach Mitte Juni geschoren.

Ist es bei den Eisheiligen immer kalt?

TERMIN & DATUM DER EISHEILIGEN – Wann finden die Eisheiligen statt? Jedes Jahr im Mai kündigen sich die Eisheiligen an. Obwohl Anfang Mai die Temperaturen in Mitteleuropa bzw. in Deutschland bereits relativ hoch sind, kann es an drei bzw. fünf Tagen in diesem Wonnemonat noch einmal sehr kalt werden und sogar zu Bodenfrost kommen.

Diese Frostphase wird auch Spätfrost oder der letzte Frühlingsfrost genannt. Die Eisheiligen heißen auch „die Wetterheiligen”, da sie eine Wetterveränderung mit sich bringen. Die Feststellung, dass sich das Wetter zwischen dem 11. und dem 15. Mai verändert, basiert auf Beobachtungen des Wetters über mehrere Jahrhunderte hinweg.

Zu den Eisheiligen kommt es immer im gleichen Zeitraum, nämlich zwischen dem 11. und dem 15. Mai. Jeder Tag dieser Maifröste (wie auch jeder andere Tag des Jahres) ist der Namenstag eines bestimmten katholischen Heiligen. Die Eisheiligen sind damit zwar mit der katholischen Kirche verbunden, aber kein kirchlicher Feiertag wie etwa Allerseelen oder der Totensonntag,

  • Nach der Kalenderreform im Jahr 1582, als man vom Julianischen zum Gregorianischen Kalender wechselte, rutschten die Eisheiligen etwa zehn Tage nach hinten auf den 23.
  • Mai, sodass die Eismänner-Namenstage eigentlich nicht mehr getroffen werden.
  • Im Jahr 2020 kamen die Eisheiligen jedoch pünktlich zum Termin: Am 11.

Mai 2020 traf eine Kaltfront auf Deutschland und während der nächsten Tage blieb es sehr kühl und feucht. Anders sah es 2021 aus: Während Anfang Mai in vielen Gebieten noch frostige Temperaturen herrschten, war der Kälteeinbruch bei Eintreten des Mamertus bereits vorüber und die Eisheiligen verliefen im Anschluss relativ mild. Termine der Eisheiligen in 2023. © Gartentraum.de

Wann ist die Schafskälte und wann sind die Hundstage?

Erst die Schafskälte, dann die Hundstage?! Schafskälte heisst dieser Temperatureinbruch deshalb, weil die Schafe traditionell nach den Eisheiligen geschert wurden und nun mit wenig Wolle auf der Haut herum laufen müssen und frieren. Der gute Hirte wird deshalb den Schafen gerne einen Faserpelz überziehen, während wir wieder die dicken Wollpullover hervor nehmen und uns auf die kommenden Hundstage freuen werden.

Wer gehört alles zu den Eisheiligen?

Sie heißen Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia und sind Priester und Märtyrer. Häufig ist auch die Rede von den “gestrengen Herren” und der “kalten Sophie”. An den Namenstagen der fünf Heiligen erwarten wir jedes Jahr die Eisheiligen.

Wann friert es nachts nicht mehr?

Die Eisheiligen bezeichnen fünf Tage im Frühling: den 11. bis 15. Mai.

Was sagen die Eisheiligen aus?

Zu den Eisheiligen, auch Gestrenge Herren, Eismänner oder Maifröste genannt, zählen mehrere Namenstage von christlichen Heiligen im Mai, an denen verschiedenen regionalen Bauernregeln zufolge die letzten Frostnächte des Frühjahrs möglich sind. Die Namenstage beziehen sich auf den julianischen Kalender,

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Was sagt die Bauernregel zu den Eisheiligen?

ᐅ Eisheilige 2023: Datum, Namen & Bedeutung | TFA Dostmann Mit dem Begriff Eisheiligen werden mehrere Tage im Mai zusammengefasst, an denen Kaltlufteinbrüche in manchen Regionen für Frostschäden sorgen. „Pflanze nie vor der kalten Sophie”, lautet eine bekannte Bauernregel zu den Eisheiligen – gerade für Hobbygärtner eine wichtige Orientierungshilfe bei der Bepflanzung.

Wann ist Siebenschläfer und wann ist die Schafskälte?

Wann ist der Siebenschläfertag 2023? – Wie viele andere Lostage im Bauernkalender, beispielsweise die Eisheiligen oder die Schafskälte Anfang Juni sowie die Hundstage zwischen Mitte Juli und Mitte August, ist auch der Siebenschläfertag ein Wetterphänomen. Offiziell gilt der 27. Juni als Siebenschläfertag. Doch welche Wetterweisheiten sagt man über dieses Datum?

Wie nennt man die Kälte im Juli?

Eisheilige, Schafskälte und Siebenschläfer: Das bedeuten die alten Bauernregeln | Das Erste Ihren Ursprung haben Bauernregeln im Mittelalter. Besonders für Bauern spielt das Wetter eine große Rolle. Da damals jedoch noch keine genauen Wetter-Prognosen möglich waren, beobachteten sie das Wetter genau und versuchten Regelmäßigkeiten festzustellen.

  1. Aus diesen langjährigen Wetterprognosen entstanden die Bauernregeln.
  2. Da viele der Regeln noch vor der Kalenderreform 1582 entstanden, stimmen nicht alle Termine mit der heutigen Zeitrechnung überein.
  3. Zudem können sich die Bauernregeln regional unterscheiden.
  4. Genaue Prognosen können sie also nicht geben, dennoch lässt sich anhand der Regeln ein erster Trend erkennen.

Die Eisheiligen sorgen vom 11. bis zum 15. Mai häufig für Kälteeinbrüche in Deutschland. Erst bringen die Eisheiligen Mamertus, Pankratius und Servatius vom 11. bis zum 13. Mai arktische Kaltluft aus dem Norden. Am 14. und 15. Mai erwischen Bonifatius und die kalte Sophie auch Süddeutschland.

  • Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis Sophie vorüber ist” lautet das Sprichwort.
  • Viele Pflanzen sollten erst nach den fünf Eisheiligen ins Freie gesetzt werden, damit sie nicht in ihrer frostempfindlichen Wachstumsphase dem Kälteeinbruch ausgesetzt sind.
  • Auch wenn die Eisheiligen nicht immer zur gleichen Zeit auftreten, sind sie dennoch eine gute Orientierung für Gärtner, ab wann im Mai gepflanzt werden kann.

Vom 4. bis zum 20. Juni spricht man von der Schafskälte. In dieser Zeit wird es durch einfließende Polarluft häufig kalt und feucht. Tatsächlich liegt die Wahrscheinlichkeit für kaltes und wechselhaftes Wetter vom 10. bis zum 12. Juni bei 80 Prozent, für Niederschlag bei etwa 55 Prozent.

Im Juni sind die Schafe normalerweise schon geschoren. Deshalb kann der Kälteeinbruch für sie durchaus gefährlich werden. Daher kommt auch der Name Schafskälte. “Ist der Siebenschläfer nass, so regnet’s ohne Unterlass”, lautet die Bauernregel. Am 27. Juni ist Siebenschläfertag. Wenn es an diesem Tag oder in der anschließenden Woche regnet, soll auch die nächsten sieben Wochen schlechtes Wetter herrschen.

Laut dem Deutschen Wetterdienst liegt die Wahrscheinlichkeit für kühles Wetter in dieser Zeit bei 70 Prozent, für Regen bei 62 Prozent. Im Zeitraum vom 23. Juli bis zum 23. August herrschen die Hundstage. Sie stehen für brütende und anhaltende Hitze. Benannt wurden sie nach dem Stern Sirius, der Teil des Sternbilds “Großer Hund” ist.

  • Die alten Ägypter wussten, sobald Sirius gemeinsam mit der Sonne auf und unter ging, bedeutete das eine Hitzewelle.
  • Mittlerweile hat sich das Hochdruckgebiet zeitlich ein bisschen verschoben, die heißesten Tage des Jahres sind nun aus meteorologischer Sicht Anfang Juli.
  • Zum Altweibersommer kann vielerorts noch mal die Badehose ausgepackt werden.

Im Frühherbst kommt häufig zwischen Mitte September und Anfang Oktober ein Hochdruckgebiet. Es bringt sommerliche Temperaturen am Tag und kühle Nächte. Die Bezeichnung stammt vom altdeutschen Wort “weiben” ab. Das bezeichnete das Knüpfen von Spinnweben.

Nach einer klaren Nacht sieht man am frühen Morgen den Tau in den Spinnenweben, welche dadurch wie silbernes Haar glitzern. Damals glaubte man, dass das “Haar” von den Parzen stammte. Sie galten in der germanischen Mythologie als Schicksalsgöttinnen, die die Lebensfäden der Menschen spannen. BRISANT / Deutscher Wetterdienst/ (Dieser Beitrag wurde erstmals am 1.

April 2022 veröffentlicht.) : Eisheilige, Schafskälte und Siebenschläfer: Das bedeuten die alten Bauernregeln | Das Erste

Was hat der Siebenschläfer mit dem Wetter zu tun?

Siebenschläfer 2023: Was ist dran an der Bauernregel? Stand: 26.06.2023 11:45 Uhr Zum Siebenschläfertag am 27. Juni schauen viele gespannt aufs Wetter. Das soll laut Bauernregel in den darauffolgenden Wochen so bleiben. Zuverlässige Vorhersage oder Unsinn? Und was hat das Nagetier damit zu tun? “Das Wetter am Siebenschläfertag noch sieben Wochen bleiben mag”, sagt eine bekannte Bauernregel.

Wie lauten die Bauernregeln?

Allgemein gültige Bauernregeln Ist der Winter kalt und weiß, wird der Sommer lang und heiß. Bringt der Juli heiße Glut, gerät auch der September gut. Nebel im Februar – Kälte das ganze Jahr. War bis zu Dreikönig kein rechter Winter, dann kommt auch keiner mehr dahinter.

Wann ist der richtige Siebenschläfer?

Es ist der 27. Juni, der Siebenschläfertag. Und eine Bauernregel dazu lautet: „Das Wetter am Siebenschläfertag noch sieben Wochen bleiben mag. ‘ Es gibt auch die Variante: „Ist der Siebenschläfer nass, regnet’s ohne Unterlass.

Sind die Eisheiligen echt?

Was gibt es für Gärtner zu beachten? – Das Fazit ist, dass die Eisheiligen, egal ob laut Datum oder unter Berücksichtigung der kalendarischen Verschiebung, in den meisten bewohnten Regionen in Österreich, Deutschland und der Schweiz nahezu nie Frost bringen.

  1. Temperaturen unter Null Grad Celsius treten in tiefen Lagen im gesamten Mai nur sehr selten auf.
  2. Dennoch gibt es in niederen Lagen durchaus noch die Möglichkeit für frostige Nächte.
  3. Statistisch besonders hervorzuheben sind österreichische Regionen wie das Mühlviertel, das Waldviertel sowie höher gelegene Täler wie Mürzzuschlag und Sillian.

Nach der ersten Maiwoche ist es üblicherweise bereits recht ungefährlich und die Jungpflänzchen dürfen in die Freiheit.

Warum heißen die Eisheiligen so?

Vorsicht Eisheilige – Worauf Gärtner im Mai besonders achten sollten – Ihren Namen verdanken diese Tage drei, je nach Region auch vier oder fünf Namenstagen von Heiligen im Monat Mai. Eisheilige, in manchen Gegenden auch «gestrenge Herren» oder «Eismänner» genannt, sind in ganz Mitteleuropa bekannt – im England als Ice Saints oder im französischen Sprachraum als Saints de glace.

Datum Name
11.05. Mamertus
12.05. Pankratius
13.05. Servatius
14.05. Bonifatius
15.05. Sophia (Kalte Sophie)

Dass diese Wetterkapriole Tradition hat, zeigt die alte Bauernregel, die sich noch auf den Julianischen Kalender bezieht, der 1582 reformiert wurde. Dadurch haben sich die Daten etwas verschoben, was bedeutet: Mamertus, Pankratius und ihre «Kollegen» Servatius, Bonifatius und die bei Gärtnern besonders gefürchtete Kalte Sophie verspäten sich meist etwas.

Warum heißt es die kalte Sophie?

Wann ist die Kalte Sophie und welche Bedeutung hat sie? – Die “Kalte Sophie” ist am 15. Mai und markiert als letzte Eisheilige das Ende der frostigen Temperaturen und gilt in weiten Teilen Deutschlands als Startsignal für die Pflanzung frostempfindlicher Beet- und Balkonpflanzen,

Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis Sophie vorüber ist. Sophie man die Kalte nennt, weil sie gern kalt’ Wetter bringt. Pflanze nie vor der Kalten Sophie. Oft hat Sophie Frost gebracht und manche Pflanze totgemacht.

Wie wird Mai 2023?

Blick über die Rapsfelder in Falkenberg © DWD Zoom Offenbach, 30. Mai 2023 – Der Mai 2023 war in Deutschland etwas zu warm, deutlich zu trocken und sonnenscheinreich. Die zahlreichen Niederschläge der vorhergehenden Monate setzten sich nicht fort. Ziemlich nass und zeitweise auch drückend schwül blieb es in den ersten beiden Dekaden vor allem im Westen und Süden. Im Nordosten dominierte dagegen seit Monatsbeginn starke Trockenheit. Am Monatsende wurde es bundesweit trocken und ausgesprochen sonnig. Am Pfingstfest konnte bestes Ausflugswetter genossen werden, wie der Deutsche Wetterdienst ( DWD ) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen mitteilt. In der zweiten Monatshälfte große Temperatursprünge Der Temperaturdurchschnitt lag im Mai 2023 mit 13,1 Grad Celsius ( °C ) ein Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 und entsprach dem Mittel der aktuellen und wärmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020. Mit leichten Frösten legte der Wonnemonat einen Kaltstart hin. Barth in Vorpommern registrierte am 4. mit -3,2 °C den tiefsten Wert in Deutschland. Tagsüber folgte im Oberrheingraben der erste Sommertag des Jahres. Die höchste Maitemperatur meldete Waghäusel-Kirrlach, zwischen Karlsruhe und Heidelberg, am 22. mit 29,9 °C, Vielerorts war es auch bereits am 21. sommerlich warm. Dieser zweitägige „Wärmeberg” wurde von einer etwa zehn Grad kühleren Witterung flankiert. So lagen die bundesweit gemittelten Höchsttemperaturen um den 17. und am 24. bei gerade 15 °C, An Pfingsten kletterten die Tagesmaxima dann wieder in den frühsommerlichen Bereich. Trockener Wonnemonat mit extremer Niederschlagsarmut im Nordosten Im Mai fielen mit rund 45 Litern pro Quadratmeter ( l/m² ) nur rund 64 Prozent des Niederschlags der Referenzperiode 1961 bis 1990 (71 l/m² ). Im Vergleich zu 1991 bis 2020 erreichte die Menge auch nur etwa 63 Prozent des Solls. Während im Süden und Westen in den ersten beiden Monatsdekaden feuchtwarme Luftmassen zeitweise für ordentlich Regen und teils heftige Gewitter sorgten, verschärfte sich im Nordosten bei mehrheitlich niederschlagsfreien östlichen Winden die Trockenheit. Altmark, Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern meldeten in den vergangenen 31 Tagen teilweise keine 5 l/m² Niederschlag. Sehr nass war der Mai hingegen in den westlichen Mittelgebirgen und vor allem an den Alpen. Hier fielen an teils über 20 Niederschlagstagen gebietsweise mehr als 200 l/m², Bischofswiesen-Winkl im Berchtesgadener Land meldete allein am 16. einen Tagesniederschlag von 106,2 l/m² und damit den deutschlandweiten Spitzenwert im Mai 2023. Zunächst nur im Nordosten, zum Monatsende dann überall sehr sonnig Mit etwa 244 Stunden überstieg die Sonnenscheindauer im Mai ihr Soll von 202 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um etwa ein Fünftel. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 betrug die positive Abweichung knapp 15 Prozent. Anfänglich befand sich der Nordosten der Republik auf der Sonnenseite. Gebietsweise wurden bis Monatsende über 300 Stunden gemessen. Um Pfingsten strahlte die Sonne dann landesweit mit Tagesummen von bis zu 15 Stunden. Das Wetter in den Bundesländern im Mai 2023 (In Klammern finden Sie die vieljährigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vieljährigen Werten ermöglicht eine Einschätzung des längerfristigen Klimawandels) Baden-Württemberg: Am 4. wurden im Oberrheingraben die ersten Sommertage des Jahres gemessen. Waghäusel-Kirrlach, zwischen Heidelberg und Karlsruhe, erlebte am 22. mit 29,9 °C die deutschlandweit höchste Temperatur. Die Monatsmitteltemperatur lag bei zu milden 13,6 °C (11,9 °C ). Die Niederschlagsverteilung erfolgte im Südwesten sehr ungleichmäßig. Während im Schwarzwald und Allgäu örtlich über 150 l/m² fielen, blieb es in der Metropolregion Stuttgart mit um 25 l/m² deutlich zu trocken. In der Bilanz lag der Mai bei 60 l/m² (96 l/m² ). Die Sonne schien 205 Stunden (189 Stunden) – letzter Platz unter den Bundesländern. Bayern: Im Freistaat präsentierte sich der Mai 2023 mit 13,3 °C (11,7 °C ) milder als üblich. Am 5. trat der erste Sommertag des Jahres, gemessen in Rosenheim und Aldersbach-Kriestorf, auf. Am Abend des selbigen Tages produzierte eine Superzelle im Landkreis Fürstenfeldbruck bis zu vier Zentimeter große Hagelkörner. Insgesamt war in Bayern ein deutliches Niederschlagsgefälle zwischen Alpen (> 200 l/m² ) und Unterfranken (< 20 l/m² ) zu beobachten. Bischofswiesen-Winkl im Berchtesgadener Land meldete am 16. einen Tagesniederschlag von 106,2 l/m² und damit den deutschlandweiten Spitzenwert im Mai 2023. Im Flächenmittel fielen unterdurchschnittliche 69 l/m² (90 l/m² ). Trotzdem reichte es für den zweiten Platz der nassesten Regionen. Bei der Sonnenscheindauer von 220 Stunden (194 Stunden) war Bayern Vorletzter im Bundeslandranking. Berlin: Der Wonnemonat 2023 brachte der Hauptstadt nahezu nonstop Sonnenschein. Mit knapp 310 Stunden - ein deutliches Plus gegenüber dem Sollwert von 226 Stunden - wurden ungewöhnliche viele Sonnenstunden erfasst. Entsprechend rar machte sich der Mainiederschlag mit dürren 13 l/m², Dieser Wert entsprach nur etwa einem Viertel des Klimamittels (54 l/m² ). Die Mitteltemperatur lag bei 14,3 °C (13,6 °C ). Berlin war damit die zweitwärmste und zweitsonnigste Region. Brandenburg: Brandenburg fiel mit nur 13 l/m² (54 l/m² ) als eine sehr niederschlagsarme Region auf. Ein Blick ins DWD -Archiv zeigt, dass es sich dort um den dritttrockensten Mai seit Messbeginn handeln könnte. Auch die Sonnenscheindauer konnte sich mit 290 Stunden sehen lassen. Das Plus zum Klimamittel (224 Stunden) betrug knapp 30 Prozent. Die Maitemperatur fiel mit 13,5 °C (13,1 °C ) hingegen kaum aus dem Rahmen. Bremen: Der Wonnemonat 2023 bescherte den Bremern milde 13,0 °C (12,4 °C ) und sonnige 220 Stunden (205 Stunden). Die größte Abweichung aber zeigte die Niederschlagsmenge: So sind in den vergangenen 31 Tagen gerade 21 l/m² statt der üblichen 60 l/m² gefallen. Hamburg: „Sonnig und viel zu trocken bei überdurchschnittlichem Temperaturniveau", so die knappe Maibilanz des DWD für die Hansestadt. Quantitativ ließen sich 255 Stunden (213 Stunden), 23 l/m² (58 l/m² ) und 13,1 °C (12,4 °C ) konstatieren. Am 21. gab es mit 25,8 °C in der Metropole den ersten Sommertag des Jahres. Hessen: Anders als von den meisten gefühlt war der Mai 2023 in Hessen mit 13,4 °C milder als im Schnitt (12,1 °C ). Der erste Sommertag (≥ 25 °C ) wurde auf den 21. datiert. Am 22. stiegen die Höchstwerte sogar auf bis zu 29 °C, Dieses kurze „Sommerintermezzo" endete aber am Abend des 22. mit teils heftigen Starkregengewittern. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg sowie im Lahn-Dill-Kreis rückte die Feuerwehr zu hunderten Einsätzen aus. Driedorf, Lahn-Dill-Kreis, meldete in 26 Minuten 25 l/m², In der Fläche blieb der Mai mit 45 l/m² (71 l/m² ) deutlich zu trocken. Die letzte Monatswoche zeigte sich sehr sonnig, sodass der Mai auf 245 Sonnenstunden (194 Stunden) kam. Mecklenburg-Vorpommern: Hier im Nordosten fielen gerade einmal 10 l/m² - nur ein Fünftel des Solls von 51 l/m², In der Mecklenburgischen Seeplatte erreichten die Monatsmengen teilweise keine 5 l/m², Entsprechend musste die zweithöchste Waldbrandstufe ausgerufen werden. Bemerkenswert war auch die Sonnenscheindauer von gut 310 Stunden (235 Stunden). An der Küste wurden teilweise über 340 Stunden gemessen. Das Bundesland war damit, so der DWD, das sonnigste und trockenste im Mai 2023. Auffällig war der Nordosten auch bei der Temperatur. Am 4. meldete Barth mit -3,1 °C das bundesweite Minimum im Mai. Die Gebietsmitteltemperatur lag aber zum Ende des Monats bei 12,4 °C (11,9 °C ), was dennoch für den Titel „zweitkühlstes Bundesland" neben Thüringen reichte. Niedersachsen: In Niedersachsen schloss der Mai mit 12,7 °C (12,3 °C ) und deutlich zu trockenen 36 l/m², was nur knapp 60 Prozent des Solls (61 l/m² ) entspricht. Die Sonne strahlte 235 Stunden (202 Stunden). Nordrhein-Westfalen: In NRW erreichte die Mitteltemperatur 13,2 °C (12,4 °C ). Am 21. und 22. wurde es nicht nur sommerlich warm, sondern auch schwüler. Am Abend des 22. bildeten sich unwetterartige Starkregengewitter vor allem über den östlichen Landesteilen. Schmallenberg-Sellinghausen im Sauerland registrierte innerhalb einer Stunde fast 45 l/m², In der Fläche brachte der Mai 70 l/m² (72 l/m² ). Nordrhein-Westfalen war das nasseste Bundesland, in dem sich die Sonne trotzdem noch 230 Stunden (190 Stunden) zeigen konnte. Rheinland-Pfalz: In Rheinland-Pfalz war der Mai 2023 mit 13,6 °C (12,2 °C ) wärmer als normal. Am 4. hatte der erste Sommertag des Jahres, gemessen in Trier-Zewen, seinen Auftritt. Während in der ersten Monatshälfte der Regen dominierte, übernahm in der zweiten Maihälfte die Sonne das Ruder. In der Monatsbilanz standen mit 50 l/m² (70 l/m² ) eine unterdurchschnittliche Niederschlags- und mit 250 Stunden (191 Stunden) eine überdurchschnittliche Sonnenscheinausbeute. Saarland: Das Saarland war mit 14,4 °C (12,5 °C ) das wärmste Bundesland. Dürftig war die Niederschlagsmenge im Mai. Sie lag im Flächenmittel mit nur 34 l/m² nicht einmal bei der Hälfte des Solls (79 l/m² ). Im Gegenzug ging die Sonnenscheindauer ordentlich rauf und erzielte 265 Stunden (199 Stunden). Sachsen: Auch in Sachsen präsentierte sich der Mai 2023 von seiner trockenen Seite.22 l/m² (67 l/m² ) fielen unter dem Strich. Dafür gab es reichlich Sonnenschein, welcher sich im Monatsverlauf auf 265 Stunden (201 Stunden) summierte. Weniger auffällig verhielt sich die Temperatur mit 12,4 °C (12,3 °C ). Sachsen-Anhalt: Hier brachte der Mai 2023 außergewöhnlich wenig Niederschlag. Nur 13 l/m² und damit 25 Prozent des Klimawertes von 52 l/m² wurden in der Fläche ermittelt. In der Altmark und generell entlang der Elbe wurden gebietsweise keine 5 l/m² erfasst. Häufiger als üblich kam die Sonne mit 260 Stunden (206 Stunden) zum Vorschein. Dafür blieb die Mitteltemperatur mit 13,1 °C (12,8 °C ) im Normalbereich. Schleswig-Holstein: Der äußerte Norden Deutschlands war im Mai mit 12,0 °C (11,5 °C ) die kühlste Region. Trotzdem wurde es am 22. auch hier sommerlich warm. Grambek, etwa 30 km südlich von Lübeck, registrierte sogar 28,1 °C, Im Flächenmittel fielen dürftige 28 l/m² (54 l/m² ). Im Südosten und Osten Schleswig-Holsteins erreichten die Monatsmengen nur selten 20 l/m², Richtung Nordsee fielen gebietsweise über 40 l/m², Die Sonne schien 250 Stunden (223 Stunden). Thüringen: Thüringen war mit 12,4 °C (11,7 °C ) neben Mecklenburg-Vorpommern das zweitkühlste Bundesland im Mai. Sommerlich warm, wenn auch nur kurz, wurde es am 21. und 22. Jena Sternwarte meldete 28,6 °C, Nach den nassen Vormonaten März und April war der Mai 2023 mit mageren 25 l/m² (66 l/m² ) ein Negativ-Ausreißer. Die Sonne zeigte sich 245 Stunden (195 Stunden). Alle in dieser Pressemitteilung genannten Monatswerte sind vorläufige Werte. Die für die letzten drei Tage des Monats verwendeten Daten basieren auf Prognosen. Bis Redaktionsschluss standen nicht alle Messungen des Stationsnetzes des DWD zur Verfügung. Hinweis: Die bundesweiten Spitzenreiter bei Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer finden Sie jeweils am zweiten Tag des Folgemonats als „Thema des Tages" unter www.dwd.de/tagesthema, Einen umfassenden klimatologischen Rückblick und eine Vorschau finden Sie ab dem 10. des Folgemonats unter www.dwd.de/klimastatus,

Wie kalt werden die Eisheiligen 2023?

Eisheilige 2023: So ist die Wettervorhersage – Bisher sieht es nicht so aus, als würde es an den Eisheiligen in diesem Jahr noch einmal empfindlich kalt werden: Laut dem Deutschen Wetterdienst werden vom 11. bis zum 15. Mai Temperaturen von bis zu 22 Grad erwartet.

Wann spricht man von der Schafskälte?

Schafskälte 2023 in Deutschland – Von der Schafskälte sind Deutschland und Österreich meist am stärksten betroffen. Während tiefer gelegene Gebiete allerdings weniger von ihr spüren, macht sich ihr Kälteeinbruch vor allem in den Alpenregionen und Hochlagen deutlich bemerkbar.

Wie lauten die Namen der Eisheiligen?

Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und die „kalte Sophie’. In regelmäßiger Wiederkehr treten in diesen Tagen Nachtfröste auf. Der Bauer fürchtet um seine Saaten.

Woher kommt der Begriff Schafskälte?

Woher kommt der Name? – Der Name Schafskälte leitet sich von Schafen ab, die traditionell zu Beginn des Frühsommers geschoren werden. Besonders im Bergland, wo auf den Almen um diese Jahreszeit auch noch einmal Schnee fallen kann, leiden die Tiere besonders unter der Kälte.

Was sind die 5 Eisheiligen?

Wie heißen die Eisheiligen? – Zu den Wetterheiligen zählen Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia bzw. die „kalte Sophie”:

Mamertus – ein Bischof im französischen Vienne (5. Jahrhundert) Pankratius – ein Märtyrer (4. Jahrhundert) Servatius – ein Bischof im belgischen Tongeren (4. Jahrhundert) Bonifatius – ein Sizilianischer Märtyrer (4. Jahrhundert) Sophia / Kalte Sophie – eine Märtyrerin in Rom (2. Jahrhundert)

In Norddeutschland gelten Mamertus, Pankratius und Servatius als Eisheilige. Im Süden und Südosten Deutschlands werden neben Pankratius und Servatius auch Bonifatius und die „Kalte Sofia” dazu gezählt.

Wann ist Siebenschläfer und wann ist die Schafskälte?

Wann ist der Siebenschläfertag 2023? – Wie viele andere Lostage im Bauernkalender, beispielsweise die Eisheiligen oder die Schafskälte Anfang Juni sowie die Hundstage zwischen Mitte Juli und Mitte August, ist auch der Siebenschläfertag ein Wetterphänomen. Offiziell gilt der 27. Juni als Siebenschläfertag. Doch welche Wetterweisheiten sagt man über dieses Datum?

Sind die Eisheiligen immer gleich?

Die Eisheiligen, auch unter dem Namen ‘gestrenge Herren’, ‘Eismänner’ oder ‘Maifröste’ bekannt, sind jedes Jahr für das gleiche Kalenderdatum terminiert. Sie finden nach der Kalenderreform nun immer vom 11. bis 15. Mai statt.

Wann beginnen und enden die Eisheiligen?

Wann sind die Eisheiligen 2023? – Während die Eisheiligen im Norden Deutschlands schon am 11. Mai beginnen, dauern die Eisheiligen in Süddeutschland vom 12. bis 15. Mai. Da die Kaltluft bei einer nördlichen Strömung die Küstenregionen zuerst erreicht, treten die Eisheiligen im Norden des Landes früher auf.