Wann Wird Es Wärmer? - []

Wann Wird Es Wärmer?

Wann wird es wieder wärmer in Deutschland?

Juni bis August 2023 allesamt zu heiß? – Die Prognosen für den Sommer sind weiterhin ebenfalls sehr warm. Da unterscheidet sich die Prognose von den einzelnen Monaten kaum von der Gesamtprognose. Man kann ja immer nur Aussagen darüber tätigen, ob die Monate oder die Jahreszeit zu warm/ zu kalt oder eben zu trocken/ zu nass ausfallen könnte. Der Sommer 2023 soll in Deutschland nach der Prognose des CFS-Klimamodells rund 1 bis 2 Grad zu warm ausfallen. J uni bis August sollen demnach alle 1 bis 2 Grad wärmer als im Vergleich zum neuen Klimamittel 1991 bis 2020 ausfallen. Auch in der Gesamtübersicht wird es deutlich zu warmer Sommer erwartet.1 bis 2 Grad wärmer würde bedeuten, dass der kommende Sommer im Bereich der 5 wärmsten Sommer seit 1881 landen würde.

Wann wird es wieder wärmer 2023?

Wetter-Vorhersage für 2023 im Detail – Hitze im Sommer löst langanhaltende Kälte ab – Der hundertjährige Kalender liefert auch Vorhersagen nach genauem Datum. So soll es beispielsweise zwischen dem 13. und 18. Februar nochmal kräftig schneien. Schnee ist laut dem Kalender sogar noch im März 2023 möglich.

Erst Ende April soll es einen warmen Tag geben. Und wie wird das Wetter im Sommer 2023? Während es bis zum 10. Juni noch verhältnismäßig kalt sein soll, wird es ab der Monatsmitte deutlich wärmer. Die sommerlichen Temperaturen steigern sich Anfang Juli zu großer Hitze. Auch viele Gewitter sind laut dem Kalender möglich.

Die Prognose für den August klingt unspezifisch. Von 1. bis 31. August herrscht warmes und schönes Wetter, so sagt es der hundertjährige Kalender voraus. Glaubt man den Prognosen, dürfte das Wetter 2023 von langanhaltender Kälte bis in den Juni und dann einem extremen Wechsel zur Sommerhitze geprägt sein.

Wird es ein heißer Sommer 2023?

Frühestens ab dem 25. August wird es wieder kühler – Wann die aktuelle Hitze wieder abklingt, ist noch unklar. »Frühestens ab dem 25. August wird es vielleicht etwas kühler«, sagt DWD-Meteorologe Felix Dietzsch. Tatsächlich deuten die Wettermodelle für Ende nächster Woche ein allmähliches Ende des stabilen Hochdruckgebiets und damit auch eine abklingende Zufuhr heißer Mittelmeerluft an.

  1. Ob das aber wirklich so kommt? Nicht selten unterschätzen die Wettermodelle solche außergewöhnlichen Wetterlagen.
  2. Weitere Eskalationen an der Hitzefront sind im September aber eher nicht zu erwarten.
  3. Dagegen spricht etwa der allmählich abnehmende Sonnenhöchststand.
  4. Allerdings sind, wie zuletzt im Jahr 2016 geschehen, heiße Tage bis weit in den September hinein nicht ausgeschlossen.

Der meteorologische Sommer 2023, der statistisch betrachtet von Juni bis August dauert, wird sich voraussichtlich in die Top 5 der wärmsten Sommer einreihen. Mit aktuell 18,4 Grad liegt er 2,1 Grad über der alten Klimanormalperiode von 1961 bis 1990 – und wenige Zehntel Grad über den Sommern des neuen Jahrhunderts.

Wann sollen die Temperaturen steigen?

UN: Temperaturen steigen bis 2027 auf Rekordniveau Hat sich damit unser im Pariser Klimaabkommen vereinbarte 1,5-Grad-Ziel erledigt? Laut WMO besteht eine 66-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass die Erderwärmung in mindestens einem der Jahre 2023 bis 2027 die im Pariser Klimaabkommen vereinbarte 1,5-Grad-Grenze überschreiten wird.

” Wir müssen davon ausgehen, dass in den Folgejahren das Klima auf eine Mitteltemperatur weiter steigt “, erklärte Fink. Das bedeute, dass wir langfristig gesehen über dieses 1,5-Ziel kommen werden. ” Ich interpretiere das als einen eindeutigen Beleg dafür, dass dieses Ziel nicht mehr realistisch ist “, betonte Fink.

WMO -Chef Petteri Taalas erklärte, gemeinsam mit El Niño dürfte der von Menschen verursachte Klimawandel ” die globalen Temperaturen in ungeahnte Höhen treiben “. Dies werde ” weitreichende Auswirkungen auf die Gesundheit, die Ernährungssicherheit, die Wasserwirtschaft und die Umwelt ” haben.

Wie wird das Wetter im Frühling 2023?

Das Wetter im Frühling 2023 war zu warm – Am Ende schaffte es der Frühling 2023 auf eine durchschnittliche Temperatur von +8,8 Grad und lag mit +1,15 Grad über dem Durchschnittswert von 1961 und 1990, Anders sieht es aus, wenn man den – wärmeren – Bezugszeitraum von 1991 und 2020 heranzieht.

Die Temperaturen im Frühling

Monat Temperatur Temperatur-Abweichung (1961/1990) Temperatur-Abweichung (1991/2020)
März 2023 +5,7 Grad +2,24 Grad +1,14 Grad
April 2023 +7,54 Grad +0,2 Grad -1,4 Grad
Mai 2023 +13,1 Grad +1,0 Grad +0,0 Grad

Der Frühling war zu warm ©

Die Temperatur-Abweichung im Frühling 2023 verteilt auf die Bundesländer

Bundesland Abweichung vom Mittelwert 1961-1990
Berlin / Brandenburg +0,9 Grad
Baden-Württemberg +1,5 Grad
Bayern +1,3 Grad
Hessen +1,1 Grad
Mecklenburg-Vorpommern +1,2 Grad
Hamburg, Bremen / Niedersachsen +1,0 Grad
Nordrhein-Westfalen +1,0 Grad
Rheinland-Pfalz +1,3 Grad
Schleswig-Holstein +1,2 Grad
Saarland +1,3 Grad
Sachsen +0,8 Grad
Sachsen-Anhalt +1,1 Grad
Thüringen +1,2 Grad

Warum ist es so kalt in Deutschland 2023?

Was sagen die Meteorologen? – Der April 2023 ist deutlich zu kühl gewesen. Um 1,8 Grad, hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) errechnet. Nur an sechs Tagen war die Tageshöchsttemperatur höher als im Mittel der zurückliegenden 30 Jahre, an 21 Tagen gleich oder darunter.

Wie wird Wetter im Sommer 2023?

Sommer © Rüdiger Manig / DWD Zoom Offenbach, 30. August 2023 – Die Temperatur des Sommers 2023 liegt in Deutschland deutlich über dem vieljährigen Mittel. „Seit nun 27 Jahren werden in Deutschland zuwarme Sommer gemessen. Wieder können wir den Klimawandel live erleben,” kommentiert Uwe Kirsche, Pressesprecher des Deutschen Wetterdienstes ( DWD ), die aktuelle Sommerbilanz des nationalen Wetterdienstes.

  • Einem außerordentlich sonnenverwöhnten Juni folgte ein Juli mit extremen Hitzepeaks und ein frühherbstlicher Auftakt im August.
  • Begleitet wurde der Witterungsverlauf von zunehmenden Niederschlägen und einer leicht überdurchschnittlichen Sonnenscheindauer.
  • Das meldet der DWD nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.

Von tropischer Hitze und frühherbstlicher Frische – Sommer mit großen Schwankungen Das Temperaturmittel lag im Sommer 2023 mit 18,6 Grad Celsius ( °C ) um 2,3 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 (16,3 °C ) – der 27.

  1. Zu warme Sommer in Folge.
  2. Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 (17,6 °C ) betrug die Abweichung 1,0 Grad.
  3. Nach dem am 3.6.
  4. In Sohland an der Spree mit -0,7 °C der bundesweite Sommer-Tiefstwert ermittelt wurde, herrschte im weiteren Juniverlauf im Südwesten des Landes eine außergewöhnlich warme Witterung.

Im Juli gesellten sich extreme Hitzepeaks hinzu, die am 15.7. bei 38,8 °C in Möhrendorf-Kleinseebach (Bayern) gipfelten. Daraufhin gab uns die erste Augustdekade einen Vorgeschmack auf den Herbst. Mitte August drehte das Thermostat wieder auf und in feuchter Luft wurde die Wärme zu einer großen Bürde.

  • Mit Abschluss des Sommers kehrte die von Vielen ersehnte Abkühlung zurück.
  • Nasser Juli und August verschafften dem Sommer ein Niederschlagsplus Im Sommer 2023 fiel mit rund 270 Litern pro Quadratmeter ( l/m² ) ein gutes Zehntel mehr Niederschlag als im Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990 (239 l/m² ).

Das Mittel der Periode 1991 bis 2020 liegt bei 241 l/m², Im Laufe des Sommers gab es Niederschläge im ganzen Land. Sie erreichten ihr Maximum im August. Es kam zu teils heftigen Starkregen- und Hagelgewittern, zum Sommerfinale aber auch zu Dauerregen mit steigender Hochwassergefahr im Südosten.

Direkt an den Alpen wurden im Laufe der drei Monate bis zu 600 l/m² gemessen. Im Fichtelgebirge (Station Bad Berneck) wurde während eines Unwetters am 22.6. mit 120,7 l/m² der höchste Tagesniederschlag erfasst. Vergleichbare Mengen fielen während der Sommermonate örtlich im Oberrheinischen Tiefland und im Nordosten.

Heiterer Sommer mit dem zweitsonnigsten Juni seit Messbeginn Mit 720 Stunden übertraf der Sonnenschein ihr Soll von 614 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um etwa 17 Prozent. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 (654 Stunden) betrug das Plus rund 10 Prozent. Aufsehen erregte vor allem der Juni als Zweitsonnigster seit Messbeginn.

  • Am meisten schien die Sonne mit über 800 Stunden im Alpenvorland und an der Grenze zur Schweiz.
  • Das Wetter in den Bundesländern im Sommer 2023 (In Klammern finden Sie die vieljährigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990.
  • Der Vergleich aktueller mit diesen vieljährigen Werten ermöglicht eine Einschätzung des längerfristigen Klimawandels) Baden-Württemberg: Die warme Jahreszeit war im Südwesten geprägt vom zweitwärmsten sowie sonnigsten und trockensten Juni.

Nach extremer Hitze in der ersten Julihälfte wurde es bis in den August hinein nasser und kühler. Erst in der zweiten Augusthälfte bäumte sich die Hitze noch einmal auf. Der Sommer 2023 verabschiedete sich mit einer Mitteltemperatur 19,4 °C (16,2 °C ) und 261 l/m² (292 l/m² ) Niederschlag.

  1. Als sonnigste Sommerregion 2023 meldete der Südwesten 775 Stunden (636 Stunden).
  2. Bayern: In Bayern kam mit dem Sommer 2023 auch der zweitsonnigste und trockenste Juni.
  3. Ab Mitte Juli folgten nach teils großer Hitze, mit dem deutschlandweiten Höchstwert von 38,8 °C am 15.7.
  4. In Möhrendorf-Kleinseebach, kühlere Luftmassen und Niederschläge.

Erst im Verlauf des Augusts wurde es wieder hochsommerlich, aber auch tropisch schwül mit schweren Unwettern. In Summe brachte der Sommer im Mittel 18,8 °C (15,8 °C ) warme Luftmassen, 315 l/m² (314 l/m² ) Niederschlag und sonnige 755 Stunden (623 Stunden).

  1. Bayern war damit die zweitsonnigste Region.
  2. Berlin: Der Sommer 2023 zeichnete für Berlin ein ziemlich wechselhaftes und nasses Bild.
  3. Besonders niederschlagsreich war dabei der Juni.
  4. Am Ende standen in der Sommerbilanz etwa 230 l/m² (182 l/m² ).
  5. Das Temperaturmittel lag bei 19,6 °C (17,8 °C ).
  6. Die Hauptstadt platzierte sich vor dem Saarland als das wärmste Bundesland.

Die Sonne schien in den letzten drei Monaten 715 Stunden (664 Stunden). Brandenburg: Nach dem außergewöhnlich trockenen Mai überraschte der Sommer 2023 Brandenburg mit einer regelrechten Niederschlagsshow.200 l/m² (177 l/m² ) wurden eingesammelt. Im Vergleich zu den anderen Bundesländern war Brandenburg damit die trockenste Region.

  • Die Gebietsmitteltemperatur der Sommerperiode ergab einen Wert von warmen 19,0 °C (17,3 °C ).685 Stunden (662 Stunden) zeigte sich die Sommersonne.
  • Bremen: In Bremen brachte der 18,1 °C (16,6 °C ) warme Sommer 2023 einen außergewöhnlich sonnigen Juni, der dann in einem abwechslungsreichen Juli und nassen August mündete.

Gut 320 l/m² (219 l/m² ) wurden in den drei Monaten erfasst. Bremen dürfte damit knapp vor NRW das nasseste Bundesland sein.700 Sonnenstunden (589 Stunden) gab es trotz Niederschlagsreichtum zu verkünden. Hamburg: Für Hamburg lässt sich für den Sommer 2023 folgendes zusammenfassen: Was im Juni mit sehr vielen Sonnenstunden begann, endete im Juli und August mit zahlreichen Niederschlagstagen.

  • So fielen in der im Mittel 18,2 °C (16,5 °C ) warmen Sommerluft in den letzten drei Monaten satte 305 l/m² (218 l/m² ).
  • Die Sonne ließ sich insgesamt rund 700 Stunden (618 Stunden) blicken.
  • Hessen: Der Sommer 2023 startete in Hessen mit dem drittwärmsten und sonnigsten Juni seit Aufzeichnungsbeginn.
  • Im Laufe des Julis wendete sich aber das Wetterblatt: Niederschläge häuften sich bei gleichzeitiger Abkühlung.

Eine tropisch-heiße Phase gab es erst wieder in der zweiten Augusthälfte. Gemittelte warme 18,7 °C (16,2 °C ) und 720 Stunden (586 Stunden) Sonnenschein wurden bis zum Sommerende berechnet. Dazu fielen 260 l/m² (222 l/m² ). Ein Vergleich: Im Sommer 2022, dem trockensten seit Messbeginn, fielen dort gerade mal 87 l/m²,

Mecklenburg-Vorpommern: Der 17,8 °C (16,3 °C ) warme Sommer erzielte hier 205 l/m² (187 l/m. Die Sonnenscheindauer lag bei 720 Stunden (676 Stunden). Niedersachsen: Hier trat im Sommerquartal nach dem sonnigsten Juni seit Messbeginn eine wechselhafte und sehr nasse Witterung in Erscheinung. Im Mittel konnten in den drei Sommermonaten 18,0 °C (16,2 °C ) verzeichnet werden.

Die Niederschlagsmengen erreichten bemerkenswerte 290 l/m² und überschritten die üblichen 219 l/m² deutlich. Die Sonne glänzte dennoch mit 680 Stunden (583 Stunden) über den Sommer hinweg. Nordrhein-Westfalen: Als Sommerauftakt verkündete NRW den zweitwärmsten und sonnigsten Juni.

  • In den darauffolgenden Monaten Juli und August fielen reichlich Niederschläge, die das Gesamtvolumen des Sommers auf knapp 320 l/m² (240 l/m² ) hoben.
  • Die Sonne schien 670 Stunden (554 Stunden).
  • Damit war NRW im Ländervergleich die schattigste Region der Republik.
  • Die Sommertemperatur lag bei durchschnittlich 18,4 °C (16,3 °C ).

Rheinland-Pfalz: Der im Mittel 18,9 °C (16,3 °C ) warme Sommer umfasste den zweitwärmsten und sonnigsten Juni seit Messbeginn. Nass wurden dagegen der Juli und August. Über die drei Sommermonate wurden so 225 l/m² (218 l/m² ) ermittelt. Ein deutlicheres Plus ergab die Sonnenscheinausbeute mit 730 Stunden (595 Stunden).

Saarland: Mit 19,4 °C (16,7 °C ) war das Saarland im Sommer 2023 das zweitwärmste Bundesland. Den Sommerauftakt machte der zweitwärmste und sonnigste Juni seit Messbeginn. Im Juli und August dominierten zunehmend die Niederschläge das Wettergeschehen, sodass bis zum Sommerfinale eine Niederschlagsmenge von 240 l/m² (226 l/m² ) ermittelt werden konnte.

Sonnige 745 Stunden (631 Stunden) sorgten aber auch für reichlich Gelegenheit, den Sommer zu genießen. Sachsen: In Sachsen ergaben die DWD -Auswertungen für den Sommer 2023 warme 18,5 °C (16,5 °C ), 235 l/m² (222 l/m² ) Niederschlag und sonnige 705 Stunden (609 Stunden).

Besonders lichtdurchflutet waren der Juni und Juli. In klarer und trockener Luft meldete Sohland an der Spree am 3.6. mit -0,7 °C, den bundesweiten Tiefstwert des Sommers. Sachsen-Anhalt: Der diesjährige 18,7 °C (16,9 °C ) warme Sommer brachte für Sachsen-Anhalt zugleich eine niederschlagsreiche Witterung.

Insgesamt fielen rund 245 l/m² (174 l/m² ). Die Sonne schien, wie die Summe von 690 Stunden (610 Stunden) zeigt, aber nicht zu kurz. Schleswig-Holstein: Die nördlichste Region Deutschlands verzeichnete in der Sommerbilanz den zweitsonnigsten Juni, gefolgt von einem niederschlagsreichen Juli und einem selten sommerlichen August.

Die durchschnittlichen Temperaturen der vergangenen drei Monate erreichten warme 17,2 °C (15,8 °C ). Dennoch war Schleswig-Holstein das kühlste Bundesland. Niederschlagsseitig kamen 260 l/m² (222 l/m² ) zusammen, während die Sonne mit großzügigen 720 Stunden (645 Stunden) strahlte. Thüringen: In Thüringen kletterten die Thermometer im Sommer auf warme 18,2 °C (15,8 °C ) Dazu übertraf der Sommerniederschlag mit etwa 260 l/m² sein Soll von 210 l/m² deutlich.

Überdurchschnittlich oft schien auch die Sonne mit 695 Stunden (592 Stunden), was vor allem auf den sehr sonnigen Juni zurückzuführen war. Alle in dieser Pressemitteilung genannten Monatswerte sind vorläufige Werte. Die für die letzten zwei Tage des Monats verwendeten Daten basieren auf Prognosen.

  • Bis Redaktionsschluss standen nicht alle Messungen des Stationsnetzes des DWD zur Verfügung.
  • Hinweis: Die bundesweiten Spitzenreiter bei Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer finden Sie jeweils am zweiten Tag des Folgemonats als „Thema des Tages” unter www.dwd.de/tagesthema,
  • Einen umfassenden klimatologischen Rückblick und eine Vorschau finden Sie ab dem 10.

des Folgemonats unter www.dwd.de/klimastatus,

Wie warm wird es im Jahr 2050?

Wetterbericht im Jahr 2050: Ein zukünftiger Sommertag in Deutschland. Im Sommer 2050 könnten Temperaturen von über 40 Grad in Deutschland normal werden. Wenn wir gleich viel CO2 wie aktuell weiterhin ausstoßen, haben wir in 30 Jahren eine Temperaturabweichung von 1,5 bis 2 Grad.

Was war der heißeste Sommer in Deutschland?

Häufige Fragen zum Thema Hitzewelle –

⁉️ In welchen Jahren gab es Hitzewellen? In den Jahren 2003 und 2010 gab es lang anhaltende Hitzewellen.2015 folgten Mehre Hitzewellen in kurzen Abständen aufeinander und hielten über mehrere Wochen an. Auch 2019 folgten zwei Hitzewellen innerhalb kurzer Zeit aufeinander. ⁉️ Was sind die Folgen von Hitzewellen? Hitze lässt den Blutdruck sinken, Dadurch muss das Herz schneller schlagen. Hinzu kommt ein hoher Flüssigkeitsverlust des Körpers. Besonders bei Menschen mit Vorerkrankungen oder älteren Menschen kann das Herz-Kreislauf-System überfordert werden und zum Tod führen. ⁉️ Was kann man gegen die Hitzewelle tun? Achte darauf, ausreichend zu trinken und die Getränke nicht zu kalt sind. In Räumen solltest auf das richtige Lüften achten, sodass die Luft in Bewegung kommt. Wenn du eine Klimaanlage hast, sollte die nicht zu kalt eingestellt sein. Räume, die Richtung Süden ausgerichtet sind, kannst du für einen besseren Hitzeschutz abdunkeln, ⁉️ Welches waren die heißesten Sommer? Der Sommer 2003 wird als Jahrhundertsommer bezeichnet. Im 20. Jahrhundert gab es die wärmsten und trockensten Sommermonate im Jahr 1983 in Mitteleuropa.

Veröffentlicht: 03.08.2023 / Autor: Johannes Huyer

Welcher wird der heißeste Tag 2023?

Temperaturrekord Darum war der 4. Juli der heißeste Tag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen – Vor allem in den USA, China und dem Nahen Osten ächzen die Menschen derzeit unter großer Hitze © Fran Polito / Getty Images Noch nie seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen war es im weltweiten Mittel so heiß wie am Dienstag, zeigen Berechnungen.

Dafür gibt es zwei ganz unterschiedliche Gründe Wer an diesem Dienstag durch München, Berlin oder Hamburg schlenderte, ahnte nichts von einem Temperaturrekord. Die Sonne blitzte nur ab und zu durch die Wolkendecke, Wind blies durch die Häuserschluchten, in den Straßencafés hüllte man sich fröstelnd in eine Decke.

Und doch: Global gesehen war der 4. Juli einer Berechnung zufolge der heißeste je gemessene Tag. Nach Angaben des US National Center for Environmental Prediction erreichten die globalen Temperaturen mit 17,18 Grad einen neuen Höchstwert. Der bisherige Höchstwert: 17,01 Grad, gemessen nur einen Tag zuvor am 3.

  1. Juli 2023.
  2. Bis dahin stammte der höchste gemessene Wert von 16,92 Grad aus dem August 2016.
  3. In die Berechnung des aktuellen Hitzerekordes fließen allerdings auch Modellberechnungen mit ein – nicht nur real gemessene Temperaturen.
  4. Brütend heiß ist es derzeit vor allem im Süden der USA: Oklahoma, Louisiana und Texas liegen seit zwei Wochen unter einer Hitzeglocke, Kirchen öffnen ihre Pforten, damit die Menschen der drückenden Schwüle entfliehen können.

Auch in China herrschen seit Wochen hohe Temperaturen: Die Bevölkerung Pekings ächzt unter Temperaturen von über 40 Grad, die sozialen Medien sind voll von Kühltipps. Diese wären auch in Nordafrika nötig, wo bis zu 50 Grad gemessen wurden. Im Nahen Osten mussten während der Pilgerfahrt Hadsch bei Temperaturen bis zu 48 Grad Tausende wegen Hitzschlag und Erschöpfung behandelt werden. 78,2 Grad Celsius. Eine GEO-Expedition misst in der iranischen Wüste Lut die höchste je registrierte Temperatur der Erdoberfläche. Wie können Tiere und Pflanzen in dieser Hitze überleben? Die Antwort wirft neues Licht auf die Anpassungskunst der Natur Schuld an Extremtemperaturen: der menschengemachte Klimawandel.

Er sorgt dafür, dass Hitzewellen nicht nur häufiger, sondern auch intensiver und langanhaltender werden. “Sowohl einzelne Tage mit Rekordhitze als auch wochenlange Hitzewellen wie im Jahr 2003 werden häufiger”, sagt Reto Knutti, Professor für Klimaphysik an der ETH Zürich. “Wir haben kürzlich berechnet, dass etwa vier von fünf Hitzewellen menschgemacht sind, sie haben sich seit der vorindustriellen Zeit ungefähr verfünffacht.

Es ist daher wenig verwunderlich, dass heute Spitzentemperaturen von 30 Grad fast normal sind – obwohl es solche Temperaturen früher kaum gab.” Dass in diesem Jahr die globalen Höchsttemperaturen geknackt werden könnten, wurde von Forschenden aber noch aus einem anderen Grund prognostiziert: Das Wetterphänomen El Niño ist zurück. Welchen Einfluss hat der menschengemachte Klimawandel auf Wetterextreme? Die “Attributionsforschung” berechnet diesen Zusammenhang. Ergebnis: Obwohl der Klimawandel insgesamt für mehr Extremwetter sorgt, gibt es auch gegenteilige Trends. Für Staaten und Unternehmen, die ihre Klimaziele nicht einhalten, wird es dennoch juristisch unruhig Das bekommt auch Mitteleuropa zu spüren.

  • Einer Studie der University of California zufolge zählt es zu den von der Klimakrise besonders betroffenen Hotspots und muss bis zum Ende des Jahrhunderts unter Umständen deutlich häufiger mit der Kombination aus Dürre und Hitze rechnen.
  • Und so war der kühle Sommertag in Berlin, Hamburg und München am heißesten Tag aller Zeiten auch nur eine kurze Verschnaufpause.

Schon für Freitag sind wieder Temperaturen bis zu 40 Grad angekündigt. ftk #Themen

Hitzewelle Wetter Klima Klimawandel

Ist der Sommer 2023 schon vorbei?

Ist der Sommer vorbei? Datum 26.08.2023 Nach der Hitzewelle der vergangenen Tage kühlt es nun in ganz Deutschland deutlich ab. Zudem beginnt am kommenden Freitag (01.09.2023) der meteorologische Herbst. Da werden schon Rufe laut, dass es das nun wohl gewesen sei mit dem Sommer 2023.

Muss es aber nicht! Eher kühle bis allenfalls noch mäßig-warme Tageshöchsttemperaturen von 14 bis 22 Grad erwarten uns in den nächsten Tagen in den meisten Teilen Deutschlands. Eine weitere Hitzephase steht vorerst nicht mehr an und die Hundstage, also die aus statistischer Sicht heißesten Tage des Jahres, endeten am vergangenen Mittwoch (23.08.2023).

Und prompt ist natürlich zu vernehmen, dass der Sommer ( bzw. sommerliches Wetter) nun wohl vorbei sei. Aber ist das wirklich so? Die Vergangenheit lehrt, dass das nicht sein muss, selbst wenn am 01.09.2023 für die Meteorologen der Herbst beginnt. Tageshöchsttemperaturen von 25 Grad oder mehr (nach meteorologischer Definition ein Sommertag) sind bis weit in den Oktober möglich (siehe dazu die rote Kurve in der Grafik). Ein Rückschluss bzw. eine Extrapolation des aktuellen Wetters auf die Witterung in den nächsten Wochen ist nach derzeitigem wissenschaftlichen Stand nicht möglich. So gab es beispielsweise Ende Juli/Anfang August 2023 bereits eine kühlere Phase (siehe blaue Kurve in der Grafik), der wiederum eine heiße Periode ab der zweiten Dekade im August folgte.

Am 24.08.2023 wurde dabei sogar ein neuer Tagesrekord aufgestellt, als an der Station Rheinfelden (Baden-Württemberg) mit 37,4 Grad der bisherige absolute Höchstwert von 35,0 Grad der Station Bad Muskau (Sachsen) aus dem Jahre 1944 deutlich übertroffen wurde. Jedenfalls ist im September weiterhin Hitze vorstellbar, können doch bis etwa zur Mitte des Monats immer noch Höchsttemperaturen von 34 bis 36 Grad erreicht werden! Darüber hinaus tritt im September häufig auch der “Altweibersommer” auf.

Dabei handelt es sich um eine beständige Hochdruckwetterlage über Mitteleuropa, die sich hauptsächlich von Mitte September bis Anfang Oktober ausbildet und noch einmal sommerliche Temperaturen bringt. Höchsttemperaturen um 30 Grad sind dann immer noch möglich, auch wenn sie nun nicht mehr so verbreitet auftreten.

Außerdem werden die Nächte aufgrund abnehmender Tageslänge meist schon frischer und abends kühlt die Luft auch schneller ab. Zu guter Letzt gibt es im Verlauf des zweiten Herbstmonats oft noch einen “Goldenen Oktober”. Tageshöchsttemperaturen im sommerlichen Bereich von 25 bis 28 Grad locken dann zu Aktivitäten in den herbstlich bunten Wäldern.

Heiße Tage kommen zu dieser Zeit wahrscheinlich aber nicht mehr vor (es sei denn, es werden neue Rekorde aufgestellt). Der Sommer muss also noch lange nicht ausgedient haben, auch längere Hitzewellen sind noch gut möglich. Tatsächlich hatte das europäische Wettermodell in den vergangenen Tagen zeitweise sogar Varianten mit Hitze am ersten Septemberwochenende im Programm, was mittlerweile aber wieder verworfen wurde.

Warum regnet es so viel Sommer 2023?

Ein Monat lang Sonne, ein Monat lang Regen: Liegt das am Klimawandel? – Bildunterschrift anzeigen Bildunterschrift anzeigen Nach einem Sommeranfang mit Hitzewellen ist der August in vielen Teilen Deutschlands verregnet. © Quelle: IMAGO/agrarmotive Der Sommer begann mit warmen Temperaturen. Doch nun ist es nass und ungemütlich. Share-Optionen öffnen Share-Optionen schließen Mehr Share-Optionen zeigen Mehr Share-Optionen zeigen Zum Sommeranfang kam Deutschland in diesem Jahr ins Schwitzen: Der Juni 2023 war laut Deutschem Wetterdienst (DWD) der zweitsonnigste seit Beginn der Aufzeichnungen.

  • Nicht nur gefühlt fiel der Monat also besonders heiß aus, auch der DWD bestätigt: „Die anhaltende Sommerhitze erreichte in der dritten Dekade des Monats ein drückend heißes Niveau.” Während sich die Hitze bis Mitte Juli fortsetzte, kam es dann laut DWD zu einem „vielerorts nassen Julimonat”.
  • Und auch der August begann mit eher niedrigen Temperaturen und Niederschlägen.

Dass Hitzewellen und Regenphasen so lange anhalten, könnte womöglich am Klimawandel liegen. Sicher ist das aber noch nicht. Weiterlesen nach der Anzeige Weiterlesen nach der Anzeige

Soll der Sommer heiß werden?

Prognose: Der Sommer 2023 wird noch heißer als im Vorjahr Der Sommer 2022 galt schon als absoluter Hitze-Sommer mit Rekordtemperaturen, welche die 40-Grad-Marke überschritten. Der diesjährige Hitze-Sommer soll sogar noch heißer werden. Aktuell stehen die Prognosen bei etwa 1 bis 2 Grad wärmeren Temperaturen als zuvor.

Wie wird das Wetter im Juni 2023?

Deutschlandwetter im Juni 2023 Ausgabejahr 2023 Datum 29.06.2023 Sehr warmer und zweitsonnigster Juni mit regionalem Starkregen, aber auch Trockenheit Offenbach, 29. Juni 2023 – Der diesjährige Juni war der zweitsonnigste seit Beginn der Aufzeichnungen. Zudem war es der 14. zu warme Junimonat in Folge. Die anhaltende Sommerhitze erreichte in der dritten Dekade des Monats ein drückend heißes Niveau. Es folgten mit Schwerpunkt über der nördlichen Mitte heftige Gewitter und Starkregenfälle mit enormen Niederschlagsmengen ().

Gleichzeitig verschärfte sich die Trockenheit in bestimmten Gebieten, insbesondere im Südwesten, wie der Deutsche Wetterdienst ( DWD ) nach ersten Auswertungen seiner rund 2 000 Messstationen zusammenfasst. Außergewöhnliche Juniwärme im Südwesten des Landes Das Temperaturmittel lag im Juni 2023 mit 18,5 Grad Celsius ( °C ) um 3,1 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.

Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 betrug die Abweichung 2,1 Grad. Im Südwesten war der Juni gegenüber 1961-1990 sogar mehr als 4 Grad zu warm. Aus dem Oberrheingraben wurden bis zu 29 Sommertage und lokal, wie in Waghäusel-Kirrlach, sogar 13 heiße Tage gemeldet.

  1. Den deutschlandweiten Höchstwert von 35,7 °C nannte aber Reit am Winkl in Oberbayern am 22.
  2. Sein Eigen.
  3. Das bundesweite Monatsminimum lag hingegen im leichten Frostbereich und wurde am 3.
  4. In Sohland, Südostsachsen, mit -0,7 °C festgehalten.
  5. Starkregen in der nördlichen Mitte versus extreme Trockenheit im Südwesten und Norden Im Juni 2023 fielen mit rund 51 Litern pro Quadratmeter ( l/m² ) nur knapp 60 Prozent des Niederschlags der Referenzperiode 1961 bis 1990 (85 l/m² ).

Im Vergleich zu 1991 bis 2020 (76 l/m² ) erreichte die Menge nur um 70 Prozent des Solls. In der nördlichen Mitte, etwa von NRW bis Berlin, war vom Niederschlagsdefizit nichts zu spüren. Vielmehr konzentrierten sich dort Gewitter und Starkregen mit regionalen Monatsmengen von über 120 l/m²,

Abseits der nassen Landstriche registrierte Bad Berneck im Fichtelgebirge während eines Unwetters am 22. mit 120,7 l/m² isoliert den höchsten Tagesniederschlag. Im äußersten Norden und allen voran in Rheinland-Pfalz und Saarland verstärkte sich die Trockenheit hingegen massiv. Die Monatsmengen lagen dort bei teils unter 10 l/m²,

Zweitsonnigster Juni seit Messbeginn mit neuen Rekordwerten im Südwesten Mit knapp 305 Stunden überragte die Sonnenscheindauer im Juni ihr Soll von 203 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um rund 50 Prozent. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 betrug die positive Abweichung etwa 40 Prozent.

  • Ergebnis: nach 2019 zweitsonnigster Juni! Im Südwesten wurden sogar neue Rekordsonnenstunden beobachtet.
  • Im Westen erreichte der Juni sein Soll bereits zur Monatsmitte.
  • Das Wetter in den Bundesländern im Juni 2023 (In Klammern finden Sie die vieljährigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990.

Der Vergleich aktueller mit diesen vieljährigen Werten ermöglicht eine Einschätzung des längerfristigen Klimawandels) Baden-Württemberg: Der Juni war im Südwesten mit 19,4 °C (15,1 °C ) nach 2003 der zweitwärmste seit Messbeginn. Im Oberrheingraben wurden an nahezu allen Junitagen ≥ 25 °C gemessen.

Waghäusel-Kirrlach zählte sogar 13 heiße Tage (≥ 30 °C ). Um mehr als die Hälfte zurück blieb die Niederschlagsmenge mit 39 l/m² (107 l/m² ). Als zweitsonnigste Region meldete BaWü mit 340 Stunden (202 Stunden) sogar einen neuen Junirekord. Bayern: Der Freistaat meldete mit 18,4 °C (14,9 °C ) einen ungewöhnlich warmen Juni.

Reit im Winkl, im oberbayerischen Landkreis Traunstein, verkündete am 22. mit 35,7 °C die bundesweit höchste Temperatur. In der tropisch-heißen Luft entluden sich ab dem Nachmittag des 22. teils schwere Unwetter. Besonders betroffen waren Oberfranken und Oberbayern.

Bad Berneck im Fichtelgebirge registrierte dabei 120,7 l/m² und markierte den bundesweit höchsten Tagesniederschlag. In der Fläche blieb es aber erheblich zu trocken. So wurden gerade einmal 49 l/m² und demnach keine 50 Prozent des Solls (112 l/m² ) gemessen. Auf Rekordkurs befand sich mit 305 Stunden (200 Stunden) die Sonnenscheindauer.

Bisher liegt nur der Juni 2019 mit 311 Stunden noch vor dem Juni 2023. Berlin: Nach dem außergewöhnlich trockenen Mai brachte der 19,4 °C (17,1 °C ) warme Juni in der zweiten Monatshälfte der Hauptstadt den langersehnten Niederschlag. Insbesondere ab dem Abend des 22.

Und am 23. wurden hohe Summen ermittelt. Berlin-Tempelhof beispielsweise meldete dabei in weniger als 20 Stunden fast 56 l/m², Am 26. setzten weitere Starkregengewitter ganze Straßen im Stadtgebiet unter Wasser. Am Ende summierte sich die Monatsmenge in der Spreemetropole auf rund 108 l/m² (70 l/m² ). Berlin rangierte damit auf Platz 1 der nassesten Regionen in Deutschland.

Die Junisonne zeigte sich trotz allem mit 265 Stunden (226 Stunden) häufiger als üblich. Brandenburg: Nach dem zweittrockensten Mai und dem mehr als 700 Hektar großen Landschaftsbrand bei Jüterbog kamen in der zweiten Junihälfte endlich die Trockenheit dämpfende Niederschläge.

Allein der 22. und der 23. sorgten für reichlich Nass. Im Landkreis Potsdam-Mittelmark fielen innerhalb der 48 Stunden um 80 l/m², Wollin, etwa 15 km südwestlich von Brandenburg a.d. Havel, meldete 81,7 l/m², Am 26. kam es zu weiteren Starkregenfällen, sodass bis zum Monatsende in dem verhältnismäßig nassen Bundesland ein Flächenniederschlag von rund 82 l/m² (64 l/m² ) bilanziert werden konnte.

Auch standen zu warme 18,7 °C (16,5 °C ) und sonnige 260 Stunden (225 Stunden) Sonnenschein im Monatsabschluss. Trotzdem war Brandenburg knapp vor Sachsen das sonnenscheinärmste Bundesland. Bremen: Bremen meldete im Juni 2023 eine außergewöhnlich sonnige und auch warme Witterung.320 Stunden (204 Stunden) zeigte sich die Sonne, was auf einen neuen Junirekord hinweist.

Dazu gab es 20 Sommertage und eine finale Gebietsmitteltemperatur von 18,6 °C (15,5°C). Niederschläge, in Form von Starkregen, konzentrierten sich vor allem auf den 20. und 23. Beide Tage brachten nahezu den gesamten Monatsniederschlag mit 76 l/m² (73 l/m² ). Hamburg: Der Juni 2023 gestaltete sich in der Hansestadt sehr warm und sonnig.

So lag die Mitteltemperatur bei 18,8 °C (15,7 °C ) und die Sonnenscheindauer bei 310 Stunden (216 Stunden). Der Monatsniederschlag erreichte 75 l/m² (70 l/m² ), versammelte sich aber vor allem auf den 20. und 22. Juni. Hessen: Der erste Sommermonat erwärmte Hessen in der Fläche mit 19,1 °C (15,2 °C ).

Es könnte der drittwärmste Juni seit Messbeginn werden. In Frankfurt wurden an zehn Tagen sogar ≥ 30 °C gemessen. Der 22. war der bis dato heißeste Tag des Jahres mit Höchstwerten von bis zu 34 °C in Mittel- und Südhessen (Darmstadt). Unwetter beendeten die Hitze. Dabei zog eine Superzelle über Kassel hinweg und sorgte für zahlreiche Schäden und Überflutungen.

Heftige Gewitter wüteten auch in den anderen Kreisen. Tornadoverdachtsfälle wurden bisher nicht bestätigt. Vielmehr ist von sogenannten auszugehen. Außerhalb des Starkregens verstärkte sich in Südhessen die Trockenheit. Erschlafftes Laub und vertrocknete Wiesen zeichneten dort zunehmend das Landschaftsbild.

In der Fläche brachte der Juni 2023 mit 38 l/m² nicht einmal die Hälfte dessen, was zu erwarten wäre (80 l/m² ). Ungewöhnlich oft schien die Junisonne mit 315 Stunden (192 Stunden), was auf einen neuen Junirekord hindeutet. Mecklenburg-Vorpommern: Im Juni setzte sich die vorangegangene extreme Maitrockenheit fort.

Zwar brachte der Rosenmonat hier und da mal Starkregengewitter, in der Fläche aber reichte es im Nordosten des Landes nur für magere 40 l/m² (63 l/m² ). Die Gebietsmitteltemperatur erreichte warme 17,7 °C (15,4 °C ) und die Sonnenscheindauer außergewöhnliche 325 Stunden (236 Stunden).

  1. Niedersachsen: Der erste Sommermonat startete in Niedersachsen sehr warm.
  2. So wurde ein Mittel von 18,3 °C (15,4 °C ) berechnet. Der 22.
  3. Und der 23.
  4. Waren die niederschlagsreichsten Tage.
  5. Südöstlich von Hannover fiel extremer Starkregen mit Mengen über 100 l/m² innerhalb 48 Stunden ( z.B.
  6. Ottbergen mit 120,5 l/m² ).

Der Monatsniederschlag erreichte im zweitgrößten Bundesland unterdurchschnittliche 62 l/m² (76 l/m² ). Niederschlagsarm blieb es vor allem an der Nordsee mit teils unter 20 l/m², Seltenheitswert hatte die Sonnenscheindauer mit fast 295 Stunden (200 Stunden).

  • Nach vorläufigen Berechnungen könnte es der sonnigste Juni seit Messbeginn werden.
  • Nordrhein-Westfalen: 2023 brachte NRW einen 19,1 °C (15,4 °C ) warmen Juni.
  • Der Trend zeigt zum zweitwärmsten Rosenmonat nach 2019.
  • Mit 69 l/m² (84 l/m² ) war der Juniniederschlag in der Fläche defizitär, obwohl während einer Starkregenlage allein am 22.

im Gebietsmittel etwa 45 l/m² fielen. Die Höchstmengen konzentrierten sich aber vom Niederrhein bis zum Sauerland. Die Station Sassendorf, Bad-Beusingsen im Kreis Soest, meldete sogar eine Tagessumme von 102,9 l/m², Mit fast 300 Stunden (184 Stunden) schien die Junisonne außergewöhnlich oft.

  1. Ob es sich hierbei um einen neuen Rekord handelt, bleibt abzuwarten.
  2. Rheinland-Pfalz: Mit 19,7 °C war der Juni 2023 gegenüber 1961 bis 1990 (15,3 °C ) außergewöhnlich warm.
  3. Nach vorläufigen Prognosen liegt er sogar auf Platz 2 nach 2003.
  4. Mit einer sehr geringen Niederschlagsmenge von 30 l/m² (76 l/m² ) war es der trockenste Juni seit voraussichtlich 1993.

In Sachen Sonnenscheindauer liegt sogar ein neuer Rekord vor. Erstmals brachte der sechste Monat des Jahres 330 Sonnenstunden (192 Stunden) hervor. RP war im ersten Sommermonat die zweitwärmste sowie eine vergleichsweise trockene und sonnige Region. Saarland: Im Saarland brachte der Juni mit 20,4 °C eine außergewöhnliche Abweichung von fast 5 Grad vom Mittel (15,6 °C ), was nach 2003 den zweitwärmsten Juni seit Messbeginn bedeuten würde.

  1. Erstaunlich gering fiel die Niederschlagsausbeute aus.17 l/m² waren es final, was nur rund ein Fünftel des Klimasolls von 80 l/m² repräsentiert.
  2. Ein Blick in die Aufzeichnungen offenbart auch hier einen Extremwert.
  3. Mit 340 Rekordstunden schien die Junisonne fast 65 Prozent häufiger gegenüber dem Klimawert (204 Stunden).

Unter dem Strich war das kleinste Flächenland im ersten Sommermonat die wärmste, sonnigste und zweittrockenste Region in Deutschland. Sachsen: Das zweitkühlste Bundesland im Juni war Sachsen mit 17,5 °C (15,6 °C ). Sohland an der Spree verkündete am 3.

mit leicht frostigen -0,7 °C sogar das bundesweite absolute Minimum. Der Flächenniederschlag summierte sich auf 76 l/m² (76 l/m² ). Carlsfeld im Erzgebirge meldete einen isolierten Extremwert von über 150 l/m², Ein Drittel häufiger als im Mittel (201 Stunden) schien die Sonne mit 265 Stunden. Mit diesem Wert befand sich Sachsen auf Platz 2 der sonnenscheinärmsten Gebiete.

Sachsen-Anhalt: Nach dem trockensten Mai seit Messbeginn fielen im 18,5 °C (16,1 °C ) warmen Juni 2023 nasse 88 l/m² (63 l/m² ). Vom Harz über die Magdeburger Börde bis in die südliche Altmark wurden sogar über 100 l/m² gemessen. Der Löwenanteil ging dabei am 22.

  • Und 23. nieder.
  • In Gröningen, Landkreis Börde, fielen innerhalb dieser 48 Stunden 108,1 Liter Regen pro Quadratmeter (Stationsrekord).
  • Am Ende erhielt Sachsen-Anhalt knapp hinter Berlin den Zuschlag als zweitniederschlagsreichstes Bundesland.
  • Die Sonne schien mit 265 Stunden (205 Stunden) etwa ein Drittel häufiger.

Schleswig-Holstein: Im äußersten Norden war der erste Sommermonat außergewöhnlich trocken. Mit knapp 17 l/m² fielen im vergleichsweisen trockensten Bundesland nur 25 Prozent des Solls (69 l/m² ). Gebietsweise erreichten die Monatsmengen nicht mehr als 10 l/m²,

Auch in puncto Sonnenscheindauer war der Juni exotisch. So wurden fast 315 Stunden erfasst, ein Plus von 40 Prozent gegenüber dem Sollwert von 225 Stunden. Die Gebietsmitteltemperatur lag mit 17,3 °C (15,0 °C,) ebenfalls auf einem sehr hohen Niveau. Dennoch war Schleswig-Holstein das kühlste Bundesland.

Thüringen: Hier brachte der Juni warme 17,9 °C (14,9 °C ) und einen Flächenniederschlag von 55 l/m² (78 l/m² ). Die Sonne kam in den letzten 30 Tagen mit rund 285 Stunden (194 Stunden) um 45 Prozent öfter zum Vorschein. Damit war der Juni 2023 einer der sonnigsten in Thüringen.

  • Alle in dieser Pressemitteilung genannten Monatswerte sind vorläufige Werte.
  • Die für die letzten zwei Tage des Monats verwendeten Daten basieren auf Prognosen.
  • Bis Redaktionsschluss standen nicht alle Messungen des Stationsnetzes des DWD zur Verfügung.
  • Hinweis: Die bundesweiten Spitzenreiter bei Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer finden Sie jeweils am zweiten Tag des Folgemonats als „Thema des Tages” unter,

Einen umfassenden klimatologischen Rückblick und eine Vorschau finden Sie ab dem 10. des Folgemonats unter, : Deutschlandwetter im Juni 2023

Wie lange geht der Sommer 2023?

Wann ist meteorologischer Sommeranfang 2023? – Meteorologischer Sommeranfang 2023 ist am 1. Juni 2023 : Meteorologisch betrachtet beginnt der Sommer jedes Jahr am 1. Juni und endet am 31. August. Aus meteorologischer Sicht ist also jedes Jahr exakt drei Monate lang zur gleichen Zeit Sommer.

Wann wird es im Frühling warm?

Unterteilt ist der März mit einer Durchschnittstemperatur von +3,5 Grad (91/20: +4,65 Grad) der kälteste Frühlingsmonat, gefolgt vom April mit +7,4 (91/20: +9,0 Grad) und dem Mai mit +12,1 Grad (91/20: +13,1 Grad). Im Schnitt werden die Temperaturen von März bis Mai um rund 8 Grad wärmer.

Wird 2023 regnerisch?

Nach Frost-Frühling zeichnet sich schon jetzt der Sommertrend ab – Video Die Wettertrends für Frühling und Sommer werden immer eindeutiger. Und eines ist jetzt schon sicher: die beiden Jahreszeiten unterscheiden sich in diesem Jahr sehr deutlich voneinander.

  • Der Frühling 2023 wird deutlich wechselhafter als in den vergangenen Jahren.
  • Wir können mit mehr Regen rechnen.
  • Der Jetstream schickt immer wieder regnerisches Wetter und vermutlich auch weitere Stürme nach Mitteleuropa.
  • Bei den Temperaturen zeigt sich: es geht immer wieder hoch und runter.
  • Eine langanhaltende Hochdruckphase ist zunächst nicht in Sicht.

Der April macht, was er will. Und das könnte auch das Motto für den gesamten Frühling sein. Doch das heißt nicht, dass es immer so weitergeht. Der Hochdruck über Grönland, der den Weg für den Jetstream freigemacht hat, wandert nach Süden.

Wird es irgendwann kein Winter mehr geben?

Klimawandel Keine Winter mehr in 100 Jahren? – Der diesjährige Januar bricht Wärmerekorde quer durch Europa. Klimaforscher befürchten, dass es in 100 Jahren keine richtigen Winter mehr geben könne. Der Monat war bislang in Deutschland im Durchschnitt vier bis acht Grad zu warm, wie Reik Schaab, Klimaexperte vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach, am Dienstag der AP sagte.

  1. Trotz der ab Donnerstag erwarteten Temperaturabkühlung könne es der wärmste Januar seit Beginn der Wetteraufzeichnungen werden.
  2. Nach Untersuchungen des Klimaforschers Mojib Latif wird es wegen der zunehmenden Erderwärmung in 100 Jahren im Flachland praktisch gar keinen Winter mehr geben.
  3. Besonders im Nordosten Deutschland war es in diesem Jahr bislang viel zu warm, wie Schaab erklärte.

Trollenhagen in Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise meldete bis einschließlich 10. Januar einen Mittelwert von 6,7 Grad gegenüber dem langjährigen Mittel von minus 1,3 Grad für den ganzen Monat. Am Montag waren in Norddeutschland großflächig Temperaturrekorde gemessen worden, die die bisherigen Höchstmarken zum Teil um rund ein Grad überschritten.

Wie warm wird es 2030 in Deutschland?

Welche Auswirkungen haben 1,5 Grad Erderwärmung? – Die Forscher kommen zu der Einschätzung, dass beim Erreichen einer Erderwärmung von durchschnittlich 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter vier Kipppunkte erreicht werden: beim grönländischen und westantarktischen Eisschild, beim Absterben der tropischen Korallenriffe und beim Tauen des Permafrost-Bodens.

Aufgrund der Entwicklung in den vergangenen Jahren prognostizieren sie, dass die 1,5 Grad bereits im Jahr 2030 Wirklichkeit werden. Wenn alle von Politikern derzeit geplanten Maßnahmen umgesetzt würden, könnte die weltweite Temperatur bis 2100 auf einen Anstieg um 1,95 Grad begrenzt werden. Bisher eingeführte Maßnahmen würden allerdings nur zu einer Begrenzung der Erwärmung auf 2,6 Grad führen.

„Damit ist die Erde geradewegs auf Kurs, mehrere gefährliche Schwellenwerte zu überschreiten, die für die Menschen auf der ganzen Welt katastrophale Folgen haben würden “, wird Johan Rockström vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in einer Mitteilung seines Instituts zitiert; Rockström ist ein weiterer Mitautor der Studie.

Wie kalt wird es im Januar 2023?

Das Wetter im Januar 2023 im Rückblick: Sehr milder und trüber Monat mit Rekorden direkt zu Beginn / / / 1/25 Der diesjährige Januar bleibt vielen sicherlich als trüber Monat in Erinnerung. Doch Ihre Bilder zeigen uns, wie viele Facetten der Wintermonat tatsächlich geboten hat.

© Steffen Birk Von Temperaturen wie im März über Schauerwetter wie im April bis zum Dauergrau wie im November hat der diesjährige Januar viel geboten. Besonders bei den Temperaturen zeigte der Wintermonat zwei Gesichter. Das Jahr 2023 hat mit einem sehr milden Januar begonnen. Deutschlandweit lag die Durchschnittstemperatur bei rund 3,5 Grad und damit rund zweieinhalb Grad über dem langjährigen Mittel der vergangenen 30 Jahre.

Der Monat gehört damit zu den zehn wärmsten Januaren seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881. Allerdings hatte er zwei gänzlich verschiedene Gesichter. Am wurde mit 19,5 Grad in Freiburg im Breisgau gleich auch der Spitzenwert des Monats gemessen und damit ein neuer Temperaturrekord aufgestellt. Mit einem deutschlandweiten Temperaturdurchschnitt von rund 3,5 Grad lag der Monat etwa zweieinhalb Grad über dem Mittelwert der vergangenen 30 Jahre. Dies änderte sich allerdings in der zweiten Januarhälfte. Pünktlich zur Monatsmitte gelangte deutlich kältere Luft zu uns und drückte die Temperaturen sowohl tagsüber als auch nachts nach unten.

  1. Den tiefsten Wert des Monats gab es am 19.
  2. Januar mit minus 16,8 Grad in Meßstetten auf der,
  3. Erst zum Monatsende hin stiegen die Temperaturen überall erneut etwas an.
  4. Atlantische Tiefs brachten im Januar nicht nur milde Luft mit, sondern besonders den nördlichen und westlichen Landesteilen auch viel Regen.

Regional gab es daraufhin an Flüssen ein leichtes Hochwasser. Erst mit der Abkühlung nach der Monatsmitte wurde aus dem Regen vor allem im Bergland Schnee, sodass man in den Mittelgebirgen Winterfreuden genießen konnte. Auch am Alpennordrand schneite es endlich, besonders viel Schnee kam dabei jedoch nicht zusammen. Mit rund 68 Liter Niederschlag pro Quadratmeter kam im Januar 2023 knapp zehn Prozent mehr Niederschlag zusammen als in der Referenzperiode. Landesweit gesehen zeigte sich der Monat mit einer Niederschlagsmenge von ungefähr 67 Litern pro Quadratmeter durchschnittlich.

Die Sonne kam im Januar in den meisten Regionen zu kurz. So bleibt er verbreitet als nicht besonders sonnenscheinreicher Monat in Erinnerung.1/14 Ein zäher Wolkenteppich hat sich über halb Europa ausgebreitet. Nur die höchsten Lagen ragen heraus, wie hier der Alpenbogen bei Bad Reichenhall und Salzburg.

Bild: Das lag vor allem an einer ausgeprägten, die vielen Landesteilen tagelanges Dauergrau bescherte. Lediglich in Teilen des Berglandes sowie an der Nordsee wurden die langjährigen Mittelwerte erreicht. Sonst blieb die Sonnenscheindauer vielfach deutlich darunter. Die Sonne zeigte sich im diesjährigen Januar eher selten. : Das Wetter im Januar 2023 im Rückblick: Sehr milder und trüber Monat mit Rekorden direkt zu Beginn

Ist der Sommer 2023 schon vorbei?

Ist der Sommer vorbei? Datum 26.08.2023 Nach der Hitzewelle der vergangenen Tage kühlt es nun in ganz Deutschland deutlich ab. Zudem beginnt am kommenden Freitag (01.09.2023) der meteorologische Herbst. Da werden schon Rufe laut, dass es das nun wohl gewesen sei mit dem Sommer 2023.

Muss es aber nicht! Eher kühle bis allenfalls noch mäßig-warme Tageshöchsttemperaturen von 14 bis 22 Grad erwarten uns in den nächsten Tagen in den meisten Teilen Deutschlands. Eine weitere Hitzephase steht vorerst nicht mehr an und die Hundstage, also die aus statistischer Sicht heißesten Tage des Jahres, endeten am vergangenen Mittwoch (23.08.2023).

Und prompt ist natürlich zu vernehmen, dass der Sommer ( bzw. sommerliches Wetter) nun wohl vorbei sei. Aber ist das wirklich so? Die Vergangenheit lehrt, dass das nicht sein muss, selbst wenn am 01.09.2023 für die Meteorologen der Herbst beginnt. Tageshöchsttemperaturen von 25 Grad oder mehr (nach meteorologischer Definition ein Sommertag) sind bis weit in den Oktober möglich (siehe dazu die rote Kurve in der Grafik). Ein Rückschluss bzw. eine Extrapolation des aktuellen Wetters auf die Witterung in den nächsten Wochen ist nach derzeitigem wissenschaftlichen Stand nicht möglich. So gab es beispielsweise Ende Juli/Anfang August 2023 bereits eine kühlere Phase (siehe blaue Kurve in der Grafik), der wiederum eine heiße Periode ab der zweiten Dekade im August folgte.

Am 24.08.2023 wurde dabei sogar ein neuer Tagesrekord aufgestellt, als an der Station Rheinfelden (Baden-Württemberg) mit 37,4 Grad der bisherige absolute Höchstwert von 35,0 Grad der Station Bad Muskau (Sachsen) aus dem Jahre 1944 deutlich übertroffen wurde. Jedenfalls ist im September weiterhin Hitze vorstellbar, können doch bis etwa zur Mitte des Monats immer noch Höchsttemperaturen von 34 bis 36 Grad erreicht werden! Darüber hinaus tritt im September häufig auch der “Altweibersommer” auf.

Dabei handelt es sich um eine beständige Hochdruckwetterlage über Mitteleuropa, die sich hauptsächlich von Mitte September bis Anfang Oktober ausbildet und noch einmal sommerliche Temperaturen bringt. Höchsttemperaturen um 30 Grad sind dann immer noch möglich, auch wenn sie nun nicht mehr so verbreitet auftreten.

  1. Außerdem werden die Nächte aufgrund abnehmender Tageslänge meist schon frischer und abends kühlt die Luft auch schneller ab.
  2. Zu guter Letzt gibt es im Verlauf des zweiten Herbstmonats oft noch einen “Goldenen Oktober”.
  3. Tageshöchsttemperaturen im sommerlichen Bereich von 25 bis 28 Grad locken dann zu Aktivitäten in den herbstlich bunten Wäldern.

Heiße Tage kommen zu dieser Zeit wahrscheinlich aber nicht mehr vor (es sei denn, es werden neue Rekorde aufgestellt). Der Sommer muss also noch lange nicht ausgedient haben, auch längere Hitzewellen sind noch gut möglich. Tatsächlich hatte das europäische Wettermodell in den vergangenen Tagen zeitweise sogar Varianten mit Hitze am ersten Septemberwochenende im Programm, was mittlerweile aber wieder verworfen wurde.

Wie wird das Wetter im Juni 2023?

Deutschlandwetter im Juni 2023 Ausgabejahr 2023 Datum 29.06.2023 Sehr warmer und zweitsonnigster Juni mit regionalem Starkregen, aber auch Trockenheit Offenbach, 29. Juni 2023 – Der diesjährige Juni war der zweitsonnigste seit Beginn der Aufzeichnungen. Zudem war es der 14. zu warme Junimonat in Folge. Die anhaltende Sommerhitze erreichte in der dritten Dekade des Monats ein drückend heißes Niveau. Es folgten mit Schwerpunkt über der nördlichen Mitte heftige Gewitter und Starkregenfälle mit enormen Niederschlagsmengen ().

Gleichzeitig verschärfte sich die Trockenheit in bestimmten Gebieten, insbesondere im Südwesten, wie der Deutsche Wetterdienst ( DWD ) nach ersten Auswertungen seiner rund 2 000 Messstationen zusammenfasst. Außergewöhnliche Juniwärme im Südwesten des Landes Das Temperaturmittel lag im Juni 2023 mit 18,5 Grad Celsius ( °C ) um 3,1 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.

Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 betrug die Abweichung 2,1 Grad. Im Südwesten war der Juni gegenüber 1961-1990 sogar mehr als 4 Grad zu warm. Aus dem Oberrheingraben wurden bis zu 29 Sommertage und lokal, wie in Waghäusel-Kirrlach, sogar 13 heiße Tage gemeldet.

Den deutschlandweiten Höchstwert von 35,7 °C nannte aber Reit am Winkl in Oberbayern am 22. sein Eigen. Das bundesweite Monatsminimum lag hingegen im leichten Frostbereich und wurde am 3. in Sohland, Südostsachsen, mit -0,7 °C festgehalten. Starkregen in der nördlichen Mitte versus extreme Trockenheit im Südwesten und Norden Im Juni 2023 fielen mit rund 51 Litern pro Quadratmeter ( l/m² ) nur knapp 60 Prozent des Niederschlags der Referenzperiode 1961 bis 1990 (85 l/m² ).

Im Vergleich zu 1991 bis 2020 (76 l/m² ) erreichte die Menge nur um 70 Prozent des Solls. In der nördlichen Mitte, etwa von NRW bis Berlin, war vom Niederschlagsdefizit nichts zu spüren. Vielmehr konzentrierten sich dort Gewitter und Starkregen mit regionalen Monatsmengen von über 120 l/m²,

  • Abseits der nassen Landstriche registrierte Bad Berneck im Fichtelgebirge während eines Unwetters am 22.
  • Mit 120,7 l/m² isoliert den höchsten Tagesniederschlag.
  • Im äußersten Norden und allen voran in Rheinland-Pfalz und Saarland verstärkte sich die Trockenheit hingegen massiv.
  • Die Monatsmengen lagen dort bei teils unter 10 l/m²,

Zweitsonnigster Juni seit Messbeginn mit neuen Rekordwerten im Südwesten Mit knapp 305 Stunden überragte die Sonnenscheindauer im Juni ihr Soll von 203 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um rund 50 Prozent. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 betrug die positive Abweichung etwa 40 Prozent.

Ergebnis: nach 2019 zweitsonnigster Juni! Im Südwesten wurden sogar neue Rekordsonnenstunden beobachtet. Im Westen erreichte der Juni sein Soll bereits zur Monatsmitte. Das Wetter in den Bundesländern im Juni 2023 (In Klammern finden Sie die vieljährigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990.

Der Vergleich aktueller mit diesen vieljährigen Werten ermöglicht eine Einschätzung des längerfristigen Klimawandels) Baden-Württemberg: Der Juni war im Südwesten mit 19,4 °C (15,1 °C ) nach 2003 der zweitwärmste seit Messbeginn. Im Oberrheingraben wurden an nahezu allen Junitagen ≥ 25 °C gemessen.

Waghäusel-Kirrlach zählte sogar 13 heiße Tage (≥ 30 °C ). Um mehr als die Hälfte zurück blieb die Niederschlagsmenge mit 39 l/m² (107 l/m² ). Als zweitsonnigste Region meldete BaWü mit 340 Stunden (202 Stunden) sogar einen neuen Junirekord. Bayern: Der Freistaat meldete mit 18,4 °C (14,9 °C ) einen ungewöhnlich warmen Juni.

Reit im Winkl, im oberbayerischen Landkreis Traunstein, verkündete am 22. mit 35,7 °C die bundesweit höchste Temperatur. In der tropisch-heißen Luft entluden sich ab dem Nachmittag des 22. teils schwere Unwetter. Besonders betroffen waren Oberfranken und Oberbayern.

Bad Berneck im Fichtelgebirge registrierte dabei 120,7 l/m² und markierte den bundesweit höchsten Tagesniederschlag. In der Fläche blieb es aber erheblich zu trocken. So wurden gerade einmal 49 l/m² und demnach keine 50 Prozent des Solls (112 l/m² ) gemessen. Auf Rekordkurs befand sich mit 305 Stunden (200 Stunden) die Sonnenscheindauer.

Bisher liegt nur der Juni 2019 mit 311 Stunden noch vor dem Juni 2023. Berlin: Nach dem außergewöhnlich trockenen Mai brachte der 19,4 °C (17,1 °C ) warme Juni in der zweiten Monatshälfte der Hauptstadt den langersehnten Niederschlag. Insbesondere ab dem Abend des 22.

Und am 23. wurden hohe Summen ermittelt. Berlin-Tempelhof beispielsweise meldete dabei in weniger als 20 Stunden fast 56 l/m², Am 26. setzten weitere Starkregengewitter ganze Straßen im Stadtgebiet unter Wasser. Am Ende summierte sich die Monatsmenge in der Spreemetropole auf rund 108 l/m² (70 l/m² ). Berlin rangierte damit auf Platz 1 der nassesten Regionen in Deutschland.

Die Junisonne zeigte sich trotz allem mit 265 Stunden (226 Stunden) häufiger als üblich. Brandenburg: Nach dem zweittrockensten Mai und dem mehr als 700 Hektar großen Landschaftsbrand bei Jüterbog kamen in der zweiten Junihälfte endlich die Trockenheit dämpfende Niederschläge.

  • Allein der 22.
  • Und der 23.
  • Sorgten für reichlich Nass.
  • Im Landkreis Potsdam-Mittelmark fielen innerhalb der 48 Stunden um 80 l/m²,
  • Wollin, etwa 15 km südwestlich von Brandenburg a.d.
  • Havel, meldete 81,7 l/m², Am 26.
  • Kam es zu weiteren Starkregenfällen, sodass bis zum Monatsende in dem verhältnismäßig nassen Bundesland ein Flächenniederschlag von rund 82 l/m² (64 l/m² ) bilanziert werden konnte.

Auch standen zu warme 18,7 °C (16,5 °C ) und sonnige 260 Stunden (225 Stunden) Sonnenschein im Monatsabschluss. Trotzdem war Brandenburg knapp vor Sachsen das sonnenscheinärmste Bundesland. Bremen: Bremen meldete im Juni 2023 eine außergewöhnlich sonnige und auch warme Witterung.320 Stunden (204 Stunden) zeigte sich die Sonne, was auf einen neuen Junirekord hinweist.

  1. Dazu gab es 20 Sommertage und eine finale Gebietsmitteltemperatur von 18,6 °C (15,5°C).
  2. Niederschläge, in Form von Starkregen, konzentrierten sich vor allem auf den 20. und 23.
  3. Beide Tage brachten nahezu den gesamten Monatsniederschlag mit 76 l/m² (73 l/m² ).
  4. Hamburg: Der Juni 2023 gestaltete sich in der Hansestadt sehr warm und sonnig.

So lag die Mitteltemperatur bei 18,8 °C (15,7 °C ) und die Sonnenscheindauer bei 310 Stunden (216 Stunden). Der Monatsniederschlag erreichte 75 l/m² (70 l/m² ), versammelte sich aber vor allem auf den 20. und 22. Juni. Hessen: Der erste Sommermonat erwärmte Hessen in der Fläche mit 19,1 °C (15,2 °C ).

Es könnte der drittwärmste Juni seit Messbeginn werden. In Frankfurt wurden an zehn Tagen sogar ≥ 30 °C gemessen. Der 22. war der bis dato heißeste Tag des Jahres mit Höchstwerten von bis zu 34 °C in Mittel- und Südhessen (Darmstadt). Unwetter beendeten die Hitze. Dabei zog eine Superzelle über Kassel hinweg und sorgte für zahlreiche Schäden und Überflutungen.

Heftige Gewitter wüteten auch in den anderen Kreisen. Tornadoverdachtsfälle wurden bisher nicht bestätigt. Vielmehr ist von sogenannten auszugehen. Außerhalb des Starkregens verstärkte sich in Südhessen die Trockenheit. Erschlafftes Laub und vertrocknete Wiesen zeichneten dort zunehmend das Landschaftsbild.

In der Fläche brachte der Juni 2023 mit 38 l/m² nicht einmal die Hälfte dessen, was zu erwarten wäre (80 l/m² ). Ungewöhnlich oft schien die Junisonne mit 315 Stunden (192 Stunden), was auf einen neuen Junirekord hindeutet. Mecklenburg-Vorpommern: Im Juni setzte sich die vorangegangene extreme Maitrockenheit fort.

Zwar brachte der Rosenmonat hier und da mal Starkregengewitter, in der Fläche aber reichte es im Nordosten des Landes nur für magere 40 l/m² (63 l/m² ). Die Gebietsmitteltemperatur erreichte warme 17,7 °C (15,4 °C ) und die Sonnenscheindauer außergewöhnliche 325 Stunden (236 Stunden).

  1. Niedersachsen: Der erste Sommermonat startete in Niedersachsen sehr warm.
  2. So wurde ein Mittel von 18,3 °C (15,4 °C ) berechnet. Der 22.
  3. Und der 23.
  4. Waren die niederschlagsreichsten Tage.
  5. Südöstlich von Hannover fiel extremer Starkregen mit Mengen über 100 l/m² innerhalb 48 Stunden ( z.B.
  6. Ottbergen mit 120,5 l/m² ).

Der Monatsniederschlag erreichte im zweitgrößten Bundesland unterdurchschnittliche 62 l/m² (76 l/m² ). Niederschlagsarm blieb es vor allem an der Nordsee mit teils unter 20 l/m², Seltenheitswert hatte die Sonnenscheindauer mit fast 295 Stunden (200 Stunden).

  1. Nach vorläufigen Berechnungen könnte es der sonnigste Juni seit Messbeginn werden.
  2. Nordrhein-Westfalen: 2023 brachte NRW einen 19,1 °C (15,4 °C ) warmen Juni.
  3. Der Trend zeigt zum zweitwärmsten Rosenmonat nach 2019.
  4. Mit 69 l/m² (84 l/m² ) war der Juniniederschlag in der Fläche defizitär, obwohl während einer Starkregenlage allein am 22.

im Gebietsmittel etwa 45 l/m² fielen. Die Höchstmengen konzentrierten sich aber vom Niederrhein bis zum Sauerland. Die Station Sassendorf, Bad-Beusingsen im Kreis Soest, meldete sogar eine Tagessumme von 102,9 l/m², Mit fast 300 Stunden (184 Stunden) schien die Junisonne außergewöhnlich oft.

Ob es sich hierbei um einen neuen Rekord handelt, bleibt abzuwarten. Rheinland-Pfalz: Mit 19,7 °C war der Juni 2023 gegenüber 1961 bis 1990 (15,3 °C ) außergewöhnlich warm. Nach vorläufigen Prognosen liegt er sogar auf Platz 2 nach 2003. Mit einer sehr geringen Niederschlagsmenge von 30 l/m² (76 l/m² ) war es der trockenste Juni seit voraussichtlich 1993.

In Sachen Sonnenscheindauer liegt sogar ein neuer Rekord vor. Erstmals brachte der sechste Monat des Jahres 330 Sonnenstunden (192 Stunden) hervor. RP war im ersten Sommermonat die zweitwärmste sowie eine vergleichsweise trockene und sonnige Region. Saarland: Im Saarland brachte der Juni mit 20,4 °C eine außergewöhnliche Abweichung von fast 5 Grad vom Mittel (15,6 °C ), was nach 2003 den zweitwärmsten Juni seit Messbeginn bedeuten würde.

Erstaunlich gering fiel die Niederschlagsausbeute aus.17 l/m² waren es final, was nur rund ein Fünftel des Klimasolls von 80 l/m² repräsentiert. Ein Blick in die Aufzeichnungen offenbart auch hier einen Extremwert. Mit 340 Rekordstunden schien die Junisonne fast 65 Prozent häufiger gegenüber dem Klimawert (204 Stunden).

Unter dem Strich war das kleinste Flächenland im ersten Sommermonat die wärmste, sonnigste und zweittrockenste Region in Deutschland. Sachsen: Das zweitkühlste Bundesland im Juni war Sachsen mit 17,5 °C (15,6 °C ). Sohland an der Spree verkündete am 3.

Mit leicht frostigen -0,7 °C sogar das bundesweite absolute Minimum. Der Flächenniederschlag summierte sich auf 76 l/m² (76 l/m² ). Carlsfeld im Erzgebirge meldete einen isolierten Extremwert von über 150 l/m², Ein Drittel häufiger als im Mittel (201 Stunden) schien die Sonne mit 265 Stunden. Mit diesem Wert befand sich Sachsen auf Platz 2 der sonnenscheinärmsten Gebiete.

Sachsen-Anhalt: Nach dem trockensten Mai seit Messbeginn fielen im 18,5 °C (16,1 °C ) warmen Juni 2023 nasse 88 l/m² (63 l/m² ). Vom Harz über die Magdeburger Börde bis in die südliche Altmark wurden sogar über 100 l/m² gemessen. Der Löwenanteil ging dabei am 22.

  • Und 23. nieder.
  • In Gröningen, Landkreis Börde, fielen innerhalb dieser 48 Stunden 108,1 Liter Regen pro Quadratmeter (Stationsrekord).
  • Am Ende erhielt Sachsen-Anhalt knapp hinter Berlin den Zuschlag als zweitniederschlagsreichstes Bundesland.
  • Die Sonne schien mit 265 Stunden (205 Stunden) etwa ein Drittel häufiger.

Schleswig-Holstein: Im äußersten Norden war der erste Sommermonat außergewöhnlich trocken. Mit knapp 17 l/m² fielen im vergleichsweisen trockensten Bundesland nur 25 Prozent des Solls (69 l/m² ). Gebietsweise erreichten die Monatsmengen nicht mehr als 10 l/m²,

Auch in puncto Sonnenscheindauer war der Juni exotisch. So wurden fast 315 Stunden erfasst, ein Plus von 40 Prozent gegenüber dem Sollwert von 225 Stunden. Die Gebietsmitteltemperatur lag mit 17,3 °C (15,0 °C,) ebenfalls auf einem sehr hohen Niveau. Dennoch war Schleswig-Holstein das kühlste Bundesland.

Thüringen: Hier brachte der Juni warme 17,9 °C (14,9 °C ) und einen Flächenniederschlag von 55 l/m² (78 l/m² ). Die Sonne kam in den letzten 30 Tagen mit rund 285 Stunden (194 Stunden) um 45 Prozent öfter zum Vorschein. Damit war der Juni 2023 einer der sonnigsten in Thüringen.

  • Alle in dieser Pressemitteilung genannten Monatswerte sind vorläufige Werte.
  • Die für die letzten zwei Tage des Monats verwendeten Daten basieren auf Prognosen.
  • Bis Redaktionsschluss standen nicht alle Messungen des Stationsnetzes des DWD zur Verfügung.
  • Hinweis: Die bundesweiten Spitzenreiter bei Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer finden Sie jeweils am zweiten Tag des Folgemonats als „Thema des Tages” unter,

Einen umfassenden klimatologischen Rückblick und eine Vorschau finden Sie ab dem 10. des Folgemonats unter, : Deutschlandwetter im Juni 2023

Wie warm wird es 2030 in Deutschland?

Welche Auswirkungen haben 1,5 Grad Erderwärmung? – Die Forscher kommen zu der Einschätzung, dass beim Erreichen einer Erderwärmung von durchschnittlich 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter vier Kipppunkte erreicht werden: beim grönländischen und westantarktischen Eisschild, beim Absterben der tropischen Korallenriffe und beim Tauen des Permafrost-Bodens.

  1. Aufgrund der Entwicklung in den vergangenen Jahren prognostizieren sie, dass die 1,5 Grad bereits im Jahr 2030 Wirklichkeit werden.
  2. Wenn alle von Politikern derzeit geplanten Maßnahmen umgesetzt würden, könnte die weltweite Temperatur bis 2100 auf einen Anstieg um 1,95 Grad begrenzt werden.
  3. Bisher eingeführte Maßnahmen würden allerdings nur zu einer Begrenzung der Erwärmung auf 2,6 Grad führen.

„Damit ist die Erde geradewegs auf Kurs, mehrere gefährliche Schwellenwerte zu überschreiten, die für die Menschen auf der ganzen Welt katastrophale Folgen haben würden “, wird Johan Rockström vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in einer Mitteilung seines Instituts zitiert; Rockström ist ein weiterer Mitautor der Studie.

Was war der heißeste Sommer in Deutschland?

Häufige Fragen zum Thema Hitzewelle –

⁉️ In welchen Jahren gab es Hitzewellen? In den Jahren 2003 und 2010 gab es lang anhaltende Hitzewellen.2015 folgten Mehre Hitzewellen in kurzen Abständen aufeinander und hielten über mehrere Wochen an. Auch 2019 folgten zwei Hitzewellen innerhalb kurzer Zeit aufeinander. ⁉️ Was sind die Folgen von Hitzewellen? Hitze lässt den Blutdruck sinken, Dadurch muss das Herz schneller schlagen. Hinzu kommt ein hoher Flüssigkeitsverlust des Körpers. Besonders bei Menschen mit Vorerkrankungen oder älteren Menschen kann das Herz-Kreislauf-System überfordert werden und zum Tod führen. ⁉️ Was kann man gegen die Hitzewelle tun? Achte darauf, ausreichend zu trinken und die Getränke nicht zu kalt sind. In Räumen solltest auf das richtige Lüften achten, sodass die Luft in Bewegung kommt. Wenn du eine Klimaanlage hast, sollte die nicht zu kalt eingestellt sein. Räume, die Richtung Süden ausgerichtet sind, kannst du für einen besseren Hitzeschutz abdunkeln, ⁉️ Welches waren die heißesten Sommer? Der Sommer 2003 wird als Jahrhundertsommer bezeichnet. Im 20. Jahrhundert gab es die wärmsten und trockensten Sommermonate im Jahr 1983 in Mitteleuropa.

Veröffentlicht: 03.08.2023 / Autor: Johannes Huyer